Sport
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NLA, 36. Runde

Fribourg – Biel 3:0
Zug – Bern 4:6
Lakers – Davos 4:3 n.V.
Ambri – Lugano 3:5

Die Laker Dan Weisskopf, Torschuetze Lukas Sieber, Nicklas Danielsson und Mikael Johansson, von links, jubeln nach dem 2-1 beim Eishockeyspiel der National League A zwischen den Rapperswil-Jona Lakers und dem HC Davos am Freitag, 9. Januar 2015, in der Diners Club Arena Rapperswil. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Grosser Jubel in Rapperswil-Jona: Die Lakers bezwingen den HCD Bild: KEYSTONE

NLA, 36. Runde

Das Schlusslicht entthront den HCD – Damien Brunner kommt im Derby zu seinem ersten Treffer für Lugano

In der 36. Runde der NLA kommt es zu einer grossen Überraschung: Schlusslicht Rapperswil gewinnt gegen Leader Davos mit 4:3 in der Overtime. Bern siegt dank Schlussfurioso in Zug und Fribourg kommt zu einem wichtigen Sieg in gegen Biel.

10.01.15, 00:08

Lakers – Davos 4:3 n.V.

- Rapperswil-Jona entthront den Leader Davos. Der Tabellenletzte ringt den HCD in der Verlängerung 4:3 nieder. Das goldene Tor des Abends markiert Mikael Johansson (62.) in doppelter Überzahl.

- Als sich nach einem Doppelschlag der Bündner zu Beginn des Schlussdrittels - Ambühl und Marc Wieser erzwingen den temporären Umschwung - die 27. Niederlage im 35. Spiel anbahnt, dreht die schwedische Fraktion in letzter Minute nochmals auf. Zwei Tage nach seiner Vertragsverlängerung verschafft Nicklas Danielsson dem Aussenseiter den Last-Minute-Zugang zur Overtime, in der 62. Minute lenkt der frühere Weltmeister Johansson einen missratenen Schuss Walsers clever ab.

- Keine gute Rolle spielt in der entscheidenden Phase Reto von Arx. Der Altmeister, der während des Spengler-Cups veröffentlicht hat, eine Zukunft ohne den HCD in Erwägung zu ziehen, verschuldete mit einer Strafe die fatale 3:5-Situation des Rekordmeisters. 

Der Laker Derrick Walser, links, zwingt den Davoser Marc Wieser, rechts, aufs Eis beim Eishockeyspiel der National League A zwischen den Rapperswil-Jona Lakers und dem HC Davos am Freitag, 9. Januar 2015, in der Diners Club Arena Rapperswil. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Harte Landung des HCD: Die Bündner tauchen gegen die Lakers. Bild: KEYSTONE

Fribourg – Biel 3:0

- Innert 45 Sekunden sorgt Fribourg im ersten Drittel durch einen Doppelschlag von Rückkehrer Andrej Bykow und Greg Mauldin gegen Biel für die Differenz. Der Abstand auf den Strich beträgt damit für die Freiburger noch fünf Punkte.

- Für einmal läuft alles für die in dieser Saison so oft gebeutelten Drachen aus Freiburg. Ein Doppelschlag zur Mitte des ersten Drittels bedeutet in einer Partie zweier offensiv eher harmloser Teams bereits die Entscheidung. Die Differenz leitet Andrej Bykow ein, der erstmals seit Mitte Oktober wieder im Einsatz steht. 

- Zenhäusern gewinnt damit im vierten Duell mit seinem ehemaligen Klub zum dritten Mal und erstmals seit Mitte November zwei Spiele in Folge. Gottéron verkürzt damit den Rückstand auf Biel, das als Achter den letzten Playoff-Platz besetzt, auf fünf Punkte und schöpft wieder etwas Hoffnung. Die Seeländer hingegen werden nach der 5:1-Gala am vergangenen Samstag in Bern und zuletzt vier Siegen in fünf Partien hart auf den Boden zurück geholt. 

L'attaquant fribourgeois Killian Mottet, centre, celebre le 3eme but avec ses coequipiers lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League A, entre le HC Fribourg-Gotteron et EHC Bienne, ce vendredi 9 janvier 2015 a la BCF Arena a Fribourg, Suisse. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Die Hoffnung auf die Playoffs lebt: Fribourg holt gegen Biel drei wichtige Punkte. Bild: KEYSTONE

Zug – Bern 4:6

- Der SC Bern liegt in Zug zweimal zurück, setzt sich aber dank einer Triplette in den Schlussminuten dennoch 6:4 durch. der Cupfinalist ist damit neuer Leader in der NLA.

- In Zug bekommt das Publikum ein formidables Unterhaltungsprogramm geboten. Der Grossteil der Fans verlässt die Halle gleichwohl enttäuscht, weil sich die Einheimischen trotz eines Traumstarts (2:0 nach 245 Sekunden) zweimal die Führung entreissen lassen.

- Wie gegen die Lions beansprucht der neue Leader auch in Zug das letzte Wort für sich. Topskorer Martin Plüss leitet mit dem 4:4 in der 57. den spektakulären Untergang der Zuger ein. Elf Sekunden später sorgt Verteidiger Philippe Furrer für das entscheidende 5:4.

Die Berner feiern den Ausgleichstreffer zum 3:3 beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem EV Zug und dem SC Bern am Freitag, 9. Januar 2015, in der Bossard Arena in Zug. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Vier Minuten vor Schluss führt Zug noch mit 4:3, am Ende steht es 6:4 für die Berner. Bild: KEYSTONE

Ambri – Lugano 3:5

- Ambri-Piotta ist im Tessiner Derby der individuellen Klasse der Lugano-Ausländer nicht gewachsen und verliert erstmals seit fast einem Jahr zuhause gegen den Kantonsrivalen. Beim 5:3-Sieg kommt auch Damien Brunner zu seinem ersten Tor seit seiner Rückkehr in die Schweiz

- Fast genau eine halbe Stunde ist in der Resega gespielt, als urplötzlich alle Dämme brachen. Innerhalb von 104 Sekunden leuchtet die rote Torlampe gleich dreimal auf. Zwar kann Ambri-Piotta das 2:0, bei dem PostFinance-Topskorer Fredrik Pettersson seinen Landsmann Linus Klasen brillant freigespielt hat, postwendend durch ein Powerplay-Tor Adam Halls kontern. Die Bianconeri antworten jedoch ihrerseits gleich wieder durch Damien Brunner - und auf das 1:3 vermögen die Leventiner nicht mehr zu reagieren.

- Brunner trifft im fünften Spiel nach seiner Rückkehr aus det NHL erstmals ins Schwarze. Die entscheidenden Figuren sind jedoch die Ausländer, namentlich die Nordländer in Diensten der Gäste aus dem Sottoceneri. Vor allem die Schweden Pettersson und Klasen, aber auch der Finne Ilari Filppula, der im ersten Drittel das 1:0 markiert, zaubern bei jedem ihrer Einsätze einen Hauch von Magie aufs Eis. (si/cma)

Ambris Paolo Duca, links, gegen Luganos Raffaele Sannitz, rechts, beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem HC Ambri-Piotta und HC Lugano am Freitag, 9. Januar 2015, in der Valascia Eishalle in Ambri. (KEYSTONE/Ti-Press/Carlo Reguzzi)

Da nützt alles Kämpfen nichts: Ambri hat gegen Lugano zu wenig individuelle Klasse. Bild: TI-PRESS



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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • oronzo 10.01.2015 13:01
    Highlight Schade, dass mio zio Hr. Brunner nicht erwischt hat und kein Interview möglich war in der Valascia =)
    0 1 Melden
  • kinna 10.01.2015 09:18
    Highlight zur verletzung von schaefer: schaefer verletzt sich, r. suri sieht das ganze und winkt dem reef das spiel zu unterbrechen, weil gerade ein konter des scb läuft. kein piff. nun denn. puck vorne beim evz goal, zuger befreien, konter für zug. jetzt ist suri an vordester stelle mit puck und läuft auf schaefer zu (wo er doch 8 sekunden vorher noch das spiel abbrechen lassen wollt weil der goali verletzt ist). kein verständniss für eine solche aktion. zudem: alle die jetzt denken der scb sei glücklich über diesen sieg, +3 Punkte aber -2 Spieler (schon eine absetztenliste von 8 spileren vor dem match) können sich dies nun selber ausmalen.
    sorry für den langen text.
    banana for scale 9gagers you're the best. ;-)
    1 1 Melden
  • amberli 10.01.2015 08:01
    Highlight Ich wette, beim Spiel Ambri-Lugano wurde keine Sekunde in der Resega gespielt. Welcher Pflock beim sda hat den die Meldung verfasst?
    0 0 Melden

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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