Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

National League A, Playoffs, Viertelfinals, Spiel 4

Lausanne – ZSC 1:7 (Stand 1:3)

Lugano – Servette 1:2 (Stand 1:3)

Ambri – Fribourg 2:4 (Stand 0:4)

Davos – Kloten 0:3 (Stand 2:2)

Die Genfer feiern das 0:1, neben Lugano-Goalie Daniel Manzato, links, im vierten Playoff-Viertelfinalspiel der National League A zwischen dem HC Lugano und dem Servette HC am Dienstag, 18. Maerz 2014, in der Resega Halle in Lugano. (KEYSTONE/Karl Mathis)

Lugano hat nach der dritten Niederlage im vierten Spiel gegen Servette das Messer am Hals. Bild: Keystone

Playoff-Viertelfinals in der NLA

Ambri in den Ferien, Lausanne und Lugano kurz davor – Kloten gleicht Serie aus

Für Ambri ist die Saison beendet, Lausanne und Lugano kassieren die dritte Niederlage im vierten Spiel und stehen ebenfalls kurz vor dem Ausscheiden. Derweil steht die Serie Kloten–Davos neu 2:2.



Lausanne – ZSC Lions: Kantersieg des Favoriten

– Keine fünf Minuten waren gespielt, da schoss Topskorer Roman Wick die ZSC Lions in der ausverkauften Patinoire de Malley in Front. Der Ausgleich nach 16 Minuten durch Daniel Bang blieb letztlich der einzige Lausanner Treffer.

– Mit drei Toren im Mitteldrittel sorgte der Qualifikationssieger aus Zürich für die Vorentscheidung in diesem Spiel und in der Viertelfinalserie. Luca Cunti, Andri Stoffel (mit seinem ersten Tor seit dem 5. Februar 2010!) und Ryan Keller trafen für die Lions.

In der Qualifikation traf Andri Stoffel tatsächlich in 49 Einsätzen kein einziges Mal ins Tor, auch im Playoff traf er bislang nicht.

– In den letzten zehn Minuten kam es noch knüppeldick für den HC Lausanne: Ryan Shannon, erneut Keller und Ronalds Kenins sorgten für den hohen 7:1-Sieg der Lions. Zuvor hatte Lausanne in dieser Saison vor heimischem Publikum nie mehr als vier Gegentore erhalten.

– Für Lausanne scheint die äusserst erfolgreiche erste Saison nach dem Wiederaufstieg in die National League A bald zu Ende zu sein. Die Waadtländer müssten die restlichen drei Spiele der Serie alle zu ihren Gunsten entscheiden, wenn sie noch in den Halbfinal kommen wollen.

18.03.2014; Lausanne; Eishockey NLA Playoff - Lausanne HC - ZSC Lions; 
Die Zuercher jubeln nach dem Tor zum 1:3   Torhueter Cristobal Huet (R, Lausanne) ist geschlagen
(Urs Lindt/freshfocus)

Wieder ist Lausanne-Goalie Huet geschlagen, wieder jubeln die ZSC-Spieler. Bild: freshfocus

Lugano – Servette: Blitzstart der Genfer

– Keine drei Minuten waren gespielt, da lag der Puck schon im Tor der Tessiner. Topskorer Matthew Lombardi brachte Servette in Front. Noch vor Abschluss des ersten Drittels erhöhten die Gäste in Lugano auf 2:0, Juraj Simek traf.

– Im vierten Spiel der Serie gab es beinahe den dritten Shutout – doch nach 56 Minuten war die Festung Tobias Stephan bezwungen. Danny Irmen traf, als die Luganesi im Powerplay (Denis Hollenstein sass für Servette auf der Strafbank) zusätzlich ihren Goalie durch einen zusätzlichen Feldspieler ersetzt hatten.

– Doch das Aufbäumen kam zu spät: Servette benötigt für den Halbfinal-Einzug noch einen Sieg, für Lugano könnte die Saison schon in zwei Tagen zu Ende sein.

Luganos Steve Hirschi, links, im Kampf um den Puck mit Servettes Alexandre Picard, rechts, im vierten Playoff-Viertelfinalspiel der National League A zwischen dem HC Lugano und dem Servette HC am Dienstag, 18. Maerz 2014, in der Resega Halle in Lugano. (KEYSTONE/Karl Mathis)

Kämpfen mit allen Mitteln um die Scheibe: Luganos Steve Hirschi und Servettes Alexandre Picard. Bild: Keystone

Ambri – Fribourg: Ferien für die Tessiner

Schöne Choreo der Ambri-Kurve vor dem Spiel

– Julien Sprunger und Niklas Hagman wendeten für Fribourg die Partie mit einem Doppelschlag in der 24. Minute mit zwei Toren in 20 Sekunden, nachdem Alexandre Giroux Ambri elf Sekunden vor der ersten Pause in Front gebracht hatte.

– Dem «Local Hero» Inti Pestoni gelang es kurz nach Beginn des Schlussabschnitts, für Ambri auf 2:2 auszugleichen. Doch wenig später war es Sprunger, der mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend für die erneute Gästeführung sorgte (46.). Der Natistürmer erzielte insgesamt fünf der 15 Freiburger Tore in dieser Serie.

– Greg Mauldin schliesslich war es, der mit seinem Treffer ins leere Tor vier Sekunden vor Ende der Partie dafür sorgte, dass die Reisebüros im Tessin ab sofort Buchungen von Ambri-Spielern entgegen nehmen können.

Fribourgs Goalie Benjamin Conz, rechts, erhaelt das 1-0 durch Ambris Alexandre Giroux, neben Fribourg-Verteidiger Michael N'Goy, Mitte, im vierten Playoff-Viertelfinalspiel der National League A zwischen dem HC Ambri-Piotta und dem HC Fribourg-Gotteron am Dienstag, 18. Maerz 2014, in der BCF-Arena in der Valascia Halle in Ambri. (KEYSTONE/Ti-Press/Carlo Reguzzi)

Da stimmte die Welt in der Leventina noch: Benjamin Conz kassiert das 1:0 durch Alexandre Giroux. Bild: Keystone

Davos – Kloten: Flyers gleichen die Serie aus

Kloten ging vorne durch Matthias Bieber in der 16. Minute in Führung und hielt hinten den Kasten sauber. Ersatzgoalie Jonas Müller, der den gesperrten Martin Gerber exzellent vertrat, kam zu einem Shutout.

– Im Schlussabschnitt erhöhte Cyrill Bühler nach 47 Minuten auf 2:0 und mit dem dritten Tor des Spiels, fünf Minuten vor Schluss durch Eric Blum, war die Partie entschieden.

– «Ausgerechnet Blum», ist man versucht zu sagen. Vor der Partie war bekannt geworden, dass er die Flyers nach der Saison verlassen wird.

– Beim HC Davos wogen die Ausfälle von Reto von Arx, Andres Ambühl, Grégory Hofmann (alle verletzt) und Petr Taticek (gesperrt) zu schwer.

Das scheint ein Kloten-Fan den SRF-Reporter zu fragen…

Der Klotener Marcel Jenni fliegt vor dem Davoser Torhueter Leonardo Genoni durch und kassiert zwei Strafminuten, im vierten Playoff-Viertelfinalspiel der National League A zwischen dem HC Davos und den Kloten Flyers am Dienstag, 18. Maerz 2014, in der Vaillant-Arena in Davos. (KEYSTONE/Arno Balzarini)

Einer flog über den Goalie: Marcel Jenni und Leonardo Genoni kommen sich nahe. Bild: Keystone

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Kommentar

Stadien als Hochsicherheits-Anlagen oder die verkehrte Welt im Bernbiet

Schreiben, was ist. Verzichten wir also auf jede Form der Polemik und schreiben rund um das Verbot von Grossveranstaltungen im Bernbiet einfach, was ist. Wie der Chronist bisher den Besuch der hochgefährlichen Hockeystadien erlebt hat.

Ich war seit der Einführung der Sicherheitskonzepte diese Saison in Langnau, Biel, Bern und Langenthal in den Hockey-Tempeln und im Zürcher Hallenstadion. Ich bin zwischendurch mit der Eisenbahn gefahren, war beim Einkaufen und in verschiedenen Wirtshäusern. Und auf der Lushütte. Aber das nur nebenbei.

Die Viruskrise verändert nach und nach unser Verhalten im Alltag. Lieber kein Gedränge. Gerne ein Sicherheitsabstand zu den Mitmenschen. Nicht zu «wüst» tun. Und bald haben wir uns so an das …

Artikel lesen
Link zum Artikel