Sport
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National League A, Nachtragsspiele

Bern – RJ Lakers 6:0 (2:0,3:0,1:0)

Zug – Fribourg 4:5 nV (1:1,0:1,3:2)

Ambri – ZSC Lions 2:1 nV (1:1,0:0,0:0)

Servette – Kloten 5:2 (2:0,2:1,1:1)

NAtional LEague A

SCB schiesst sich für die Playoffs warm – Fribourg mit kuriosem «Eigentor»

Der SC Bern hat im Kampf um die Playoffs ein deutliches Lebenszeichen abgegeben und fertigt die Rapperswil-Jona Lakers mit 5:0 ab. Ambri ist erstmals seit 2006 wieder in den Playoffs.



Bern – RJ Lakers: «Big Bad Bears» sind wieder da

– Der SC Bern startet mit einem Erfolgserlebnis in die heikle Phase nach Olympia. Die Rapperswil-Jona Lakers stellten beim 0:6 nicht jenen Gradmesser dar, der das neue Spielsystem von Trainer Guy Boucher hätte in Frage stellen können.

– Der SCB war zielstrebig, suchte die Zweikämpfe vehementer als auch schon und liess bezüglich des Spielausgangs keine Zweifel aufkommen. Zu überlegen agierte der Meister gegen den abgeschlagenen Letzten. Tore des Tschechen Rostislav Olesz (9.) und Captain Martin Plüss (18.) sorgten schon im ersten Drittel für klare Verhältnisse, nach 40 Minuten stand es 5:0. 

– Die Rapperswil-Jona Lakers waren für den Test des neuen Systems von Trainer Boucher gewiss nicht der härtestmögliche Sparringpartner. Der ehemalige Coach der Tampa Bay Lightning wird sich deshalb vom klaren Resultat gegen die Lakers nicht blenden lassen. Das Schlusslicht hatte seine beste Phase zu Beginn des Startdrittels mit zwei Abschlussmöglichkeiten. Ansonsten war der SCB von A bis Z tonangebend.

Die NHL-Härte nützt

25.02.2014; Bern; Eishockey NLA - SC Bern - Rapperswil-Jona Lakers : Martin Pluess (Bern) links trifft zum 2:0 gegen David Aebischer (Lakers)(Christian Pfander/freshfocus)

Vollbeschäftigung: Lakers-Keeper David Aebischer ist meist im Zentrum des Geschehens. Bild: Freshfocus

Zug – Fribourg: Pouliot stochert Gottéron zum Sieg

– In einer intensiven Partien mit einigen kuriosen Toren schoss Marc-Antoine Pouliot das glücklichere Fribourg zu einem 5:4-Sieg in Zug. Der Kanadier stocherte den Puck 46 Sekunden vor dem Ende der Verlängerung über die Linie.

– Das Spiel ging hin und her. In der 49. Minute kam es beim Stand von 3:2 für Gottéron zu einer unglaublichen Slapstick-Einlage. Bei einer angezeigten Strafe gegen Zug wollte der neue finnische Ausländer Niklas Hagman an die blaue Linie passen, verpasste aber den dort stehenden Kilian Mottet, so dass der Puck in das von Benjamin Conz verlassene Gehäuse flitzte. Ein solches Eigentor hat es seit der Saison 2006/2007 nicht mehr gegeben.

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Hagmans Eigentor. GIF: SRF

– Zug ging gegen das geschockte Fribourg sogar noch 4:3 in Führung. Doch PostFinance-Topskorer Benny Plüss glich für den Meisterschaftszweiten postwendend aus, und in der Verlängerung sicherte Pouliot den Freiburgern doch noch einen zweiten Punkt.

Hoppala

25.02.2014; Zug; Eishockey NLA EV Zug - HC Fribourg-Goteron ; Alain Birbaum und Tristan Vauclair (Fribourg) gegen Nolan Diem (Zug) (Daniela Frutiger/Freshfocus)

Fribourg hat im Torfestival in Zug das bessere Ende für sich. Bild: Daniela Frutiger

Ambri – ZSC Lions: Party-Stimmung in der Leventina

– Der HC Ambri-Piotta spielt zum ersten Mal seit 2006 wieder Playoffs. Die Leventiner sicherten sich die Teilnahme mit einem 2:1-Heimsieg nach Verlängerung gegen die ZSC Lions, den Qualifikationssieger.

– Drei Runden vor Schluss der Qualifikation steht Ambris überraschende Playoff-Qualifikation auch rechnerisch fest. Lausanne (9.) könnte zwar nach Punkten noch zu den Tessinern aufschliessen, die Waadtländer haben aber drei von vier Partien gegen Ambri verloren und auch gegen die übrigen «Strich-Teams» eine negative Punkteausbeute.

– Die ZSC Lions zeigten in der Valascia keine berauschende Leistung. Den Zürchern gelang auch beim zweiten Gastspiel (nach einem 1:4 im Herbst) bloss ein Treffer, erzielt nach 18 Minuten durch Verteidiger Mathias Seger per Weitschuss. Das Duo Cunti/Wick, das mit der Nationalmannschaft in Sotschi enttäuschte, setzte auch bei der Rückkehr in den Meisterschaftsalltag (noch) keine Akzente.

Nein, das ist bitterer ernst

Ambris Lukas Lhotak, Mitte, im Duell mit ZSC-Spieler Jonas Siegenthaler, rechts, beim Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem HC Ambri-Piotta und den ZSC Lions, am Dienstag, 25. Februar 2014, in der Valascia Eishalle in Ambri. (KEYSTONE/Ti-Press/Carlo Reguzzi)

Ambri bodigt den Leader und träumt weiterhin von den Playoffs. Bild: TI-PRESS

Servette – Kloten: Genfer können die Playoffs planen

– Nach einer seiner besseren Saisonleistungen darf auch der Genève-Servette HC die Playoffs planen. Die Genfer besiegten Kloten mit 5:2. Rechnerisch steht die Playoff-Teilnahme von Servette noch nicht fest. Den Genfern fehlen aber bloss noch drei Punkte aus den letzten drei Spielen. 

– Die Servettiens begannen vorsichtig, kontrollierten aber nach dem Führungstor von Juraj Simek nach elf Minuten souverän das Geschehen. Klotens Goalie Martin Gerber kassierte beim Comeback nach zweimonatiger Verletzungspause fünf Gegentore und parierte bloss 15 Schüsse.

– Die Geschichte des Spiels schrieben die Genfer Verteidiger. Romain Loeffel, Christian Marti und Goran Bezina (2) erzielten vier der fünf Genfer Treffer. Doch auch die gefährlichsten Offensivspieler wie Denis Hollenstein, Alexandre Picard und Matthew Lombardi liessen sich alle zwei Skorerpunkte gutschreiben. (pre/si)

Anpassung nötig

Le joueur genevois Chris Rivera lutte pour le puck avec le joueur zuerichois Tommi Santala, droite, lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League A, saison 2013-2014, entre le Geneve Servette HC et le EHC Kloten Flyers ce mardi 25 fevrier 2014, a la patinoire des Vernets a Geneve.  (KEYSTONE/Valentin Flauraud)

Kloten-Stürmer Santala wird gerade noch beim Abschluss gestört. Bild: KEYSTONE

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Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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