Sport
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National League A, 1. Runde

Ambrì – Bern 4:3nP (0:0, 2:1, 1:2)

Biel – Lausanne 5:2 (2:0, 3:1, 0:1)

Fribourg – ZSC 4:3 (0:0, 2:2, 2:1)

Kloten – Servette 2:3 (1:2, 1:0, 0:1)

Lugano – RJ Lakers 3:1 (0:0, 2:1, 1:0)

Zug – Davos 2:1nP (0:1, 0:0, 1:0)

National League A

Drama in Ambrì – Fribourg siegt spektakulär gegen die ZSC Lions

Nach dem «Prolog» zwischen dem ZSC und den Lakers am Mittwoch ist heute Abend die erste Vollrunde in der National League A über die Bühne gegangen. Der Meister ZSC Lions verlor im Finish gegen Fribourg, Julien Sprunger erzielte einen Hattrick.

Ambrì – Bern: Punkte bleiben in der Leventina

– Alles wie gehabt? Ambrì-Piotta steht nach Runde 1 wie zum Ende der letzten Qualifikation auf einem Playoff-Platz, der SC Bern hat schon wieder verloren …

– Nach einem torlosen Startdrittel schiesst Routinier Martin Plüss den SCB in Front. Doch vor 6500 Fans in der ausverkauften Valascia gelingt Ambrì noch im Mitteldrittel die Wende, Adrien Lauper und Daniel Steiner treffen.

– Im Schlussabschnitt ist es erneut Steiner, der nach 47 Minuten das 3:1 erzielt und damit für die Vorentscheidung sorgt. Auf sein Tor finden die stolzen Mutzen lange keine Antwort mehr. Erst zweieinhalb Minuten vor Schluss gelingt Marc-André Gragnani der Anschlusstreffer – und eine Sekunde (!) vor der Sirene schiesst Byron Ritchie tatsächlich noch das 3:3.

– Dabei tönte aus den Boxen bereits die Ambrì-Siegeshymne «La Montanara» und die Spieler schüttelten sich die Hände. Doch die Schiedsrichter hatten die Partie in der turbulenten Schlussphase bereits davor unterbrochen und liessen noch einmal sieben Sekunden nachspielen.

– Sekundenbruchteile vor dem Ende der Verlängerung bucht Daniel Steiner beinahe seinen dritten Treffer, doch sein Schuss prallt vom Pfosten zurück ins Feld. Im Penaltyschiessen fällt die Entscheidung nach einer herrlichen Einlage von Inti Pestoni. Spät, aber immerhin doch noch, gewinnt Ambrì diese Partie.

Ambri's Daniel Steiner cheers after scoring the  goal to 2-1, during the preliminary round game of National League A (NLA) Swiss Championship 2014/15 between HC Ambri-Piotta and SC Bern, at the ice stadium Valascia, in Ambri, Switzerland, Friday, September 12, 2014.  (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Biel – Lausanne: Wichtige Punkte für Biel

– Pär Arlbrandt heisst der erste Torschütze der Saison im Bieler Eisstadion. Weil auch Oliver Kamber, Ramon Untersander, Mathieu Tschantré und Ahren Spylo skoren, gewinnen die Bieler gegen das Überraschungsteam der Vorsaison.

– Die Saison ist noch äusserst jung, dennoch sind die drei Punkte für Biel bereits wichtig. Wenn die Seeländer den Playouts entrinnen wollen, können sie nicht früh genug mit dem Punktesammeln beginnen.

Der EHC Biel spielt die letzte Saison in der alten Eishalle - Uebersicht vom ersten Spiel der Eishockey NLA-Meisterschaftsmatch der Saison 2014/2015 zwischen dem EHC Biel und dem HC Lausanne, in der Eishalle in Biel, am  am Freitag, 12. September 2014. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

4661 Zuschauer verfolgen den Saisonauftakt in Biel. Bild: KEYSTONE

Fribourg – ZSC Lions: Spektakuläres Finish

– Nach dem Sieg in der einzigen Partie am Mittwoch gegen die Lakers verlieren die ZSC Lions heute in der ersten Vollrunde.

– In der BCF Arena schiesst Gottéron den ersten Treffer, Julien Sprunger darf nach 24 Minuten jubeln. Die Löwen Mark Bastl und Mike Künzle kehren die Partie anschliessend, doch nach zwei Dritteln und einem Treffer von Marc-André Pouliot steht es 2:2.

– Patrick Geering bringt die Lions im Schlussabschnitt wieder in Führung – doch Gottéron gelingt noch die Wende. Julien Sprunger ist dabei die grosse Figur: Mit seinen Toren nach 57:23 und 59:32 wird er zum gefeierten Matchwinner.

L'attaquant fribourgeois Julien Sprunger, gauche, celebre le premier goal devant le gardien zuerichois Urban Leimbacher, droite, lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League A, entre le HC Fribourg-Gotteron et les ZSC Lions, ce vendredi 12 septembre 2014 a la BCF Arena a Fribourg, Suisse. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Bild: KEYSTONE



Kloten – Servette: Genfer Auswärtserfolg

– Für Servette beginnt die Saison mit einer Hiobsbotschaft. Der neu verpflichtete Keeper Robert Mayer fällt wohl länger aus als zunächst angenommen. Mayer dürfte nach einer Bänderverletzung im Fuss frühestens im Oktober spielen können.

– Stellvertreter Christophe Bays beginnt die Saison mit einem Sieg. Mit seinen Kollegen gewinnt er in Kloten 3:2. Matt D'Agostini schiesst schon nach 93 Sekunden den ersten Genfer Treffer, Kevin Romy erhöht nach 14 Minuten.

– Die Klotener Neuverpflichtung Peter Guggisberg trifft gleich im ersten Spiel und verkürzt nach 18 Minuten auf 1:2 und nach Micki Duponts Treffer kurz vor Ende des Mitteldrittels ist die Partie wieder ausgeglichen.

– Tom Pyatt ist es, der nach 44 Minuten das fünfte und letzte Tor des Abends im Schluefweg schiesst. Weil er für Servette spielt, gehen die drei Punkte nach Genf.

Für die Skicrosserin hat die Saison noch nicht begonnen.

Peter Guggisberg, rechts, von Kloten spielt um den Puck gegen Tom Pyatt, links, von Genf waehrend dem Eishockeyspiel der National League A zwischen den Kloten Flyers und dem Geneve Servette HC am Freitag, 12. September 2014, in der Kolping Arena in Kloten. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bild: KEYSTONE

Lugano – Rapperswil-Jona Lakers: Der erwartete Sieg

– 5130 Fans strömten in die Resega, um den HC Lugano bei einem Pflichtsieg zu sehen. Sie mussten sich eine halbe Stunde gedulden, ehe Sébastien Reuille und Fredrik Pettersson innerhalb von gut zwei Minuten die ersten beiden Tore schossen.

– Derrick Walser bringt den designierten Tabellenletzten aus Rapperswil-Jona eine Sekunde vor Abschluss des Mitteldrittels auf 1:2 heran. Doch der 19-jährige Luca Fazzini stellt in der 44. Minute den Zwei-Tore-Vorsprung der Tessiner wieder her – danach fallen keine Tore mehr.

Lugano's players cheer after scoring a goal, during the preliminary round game of National League A (NLA) Swiss Championship 2014/15 between HC Lugano and Rapperswil-Jona Lakers, at the ice stadium Resega, in Lugano, Switzerland, Friday, September 12, 2014. (KEYSTONE/Ti-Press/Carlo Reguzzi)

Bild: TI-PRESS

Zug – Davos: Späte Wende

» Der Liveticker zur Partie zum Nachlesen

– In der Innerschweiz muss das erste Penaltyschiessen der neuen Saison über den Sieg entscheiden. Nach 60 Minuten plus Verlängerung steht es 1:1. Marc Wieser bringt den HCD in der 8. Minute in Führung. Diese bleibt lange bestehen, erst in der 53. Minute gelingt dem erfahrenen Björn Christen der Ausgleich.

– In der Overtime gelingt keinem der beiden Teams ein Treffer. Nach dem Penaltyschiessen dürfen die Zuger jubeln: In der ersten Partie mit dem neuen Keeper Tobias Stephan geht der EVZ als Sieger vom Eis.

Glückwunsch Irené, wir wollen dich im Trikot sehen!

12.09.2014; Zug; Eishockey NLA - EV Zug - HC Davos; Dino Wieser (L, HCD) gegen Torhueter Tobias Stephan (R, EVZ) (Patrick Straub/freshfocus)

Bild: Patrick Straub/freshfocus

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Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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