Sport
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National League A, 46. Runde

Bern – Ambri 4:2 (1:0, 2:0, 1:1)

Biel – Servette 2:5 (1:0, 0:2, 1:3)

Kloten – Lugano 4:2 (3:0, 1:2, 0:0)

Lakers – ZSC Lions 2:3 nV (0:0, 0:1, 2:1)

Zug – Fribourg  6:5 (1:4, 3:1, 2:0)

NAtional LEague A

Der neue SCB-Trainer schreit seine Jungs zum Sieg – ZSC steht als Qualisieger fest

SCB-Trainer Guy Boucher feiert in der 46. NLA-Runde mit einem 4:2-Sieg gegen Ambri einen gelungenen Einstand und führt seine Mutzen auf Kosten von Lausanne über den Strich. Die ZSC Lions gewinnen erstmals nach Verlängerung.



Bern – Ambri: Rote Berner zittern sich zum Sieg

- Der SCB hat bei der Premiere von Trainer Guy Boucher vor 17'131 Zuschauer zunächst alles im Griff und führt nach zwei Dritteln durch Tore von Rostislav Olesz, Christoph Bertschy und Alain Berger verdient mit 3:0.

- Doch Ambri kommt kurz nach Wiederbeginn durch zwei Powerplay-Tore wieder ran. Der SCB, der in ungewohnten, leucht-roten Trikots spielt, schwimmt und verhindert nur mit Glück den Ausgleich. Schliesslich macht Tristan Scherwey mit dem 4:2 alles klar.

- Mit dem Sieg arbeitete sich der SC Bern vorerst wieder über den Strich. Bei Fribourg bietet sich am Samstagabend die Gelegenheit, gegen einen starken Gegner die guten Ansätze zu bestätigen. Es darf erwartet werden, dass Gottéron noch mehr Widerstand als Ambri leisten wird.

31.01.2014; Bern; Eishockey NLA - SC Bern - HC Ambri-Piotta; 
Trainer Guy Boucher (Bern) spricht zur Mannschaft 
(Urs Lindt/freshfocus)

Guy Boucher ist mit vollem Einsatz bei der Sache. Bild: Freshfocus

Biel – Servette: Die Grenats bleiben auf Kurs

-  Servette bleibt auf Kurs Richtung Playoffs. Die Genfer, die nach vier Heimspielen in Serie wieder einmal auswärts antreten mussten, kamen in Biel beim 5:2 zum letztlich ungefährdeten sechsten Sieg im Jahr 2014.

- Durch den vierten Sieg im fünften Saisonduell mit den Seeländern beträgt Servettes Vorsprung auf den Trennstrich vier Punkte, dazu hat das Team von Chris McSorley ein Spiel weniger ausgetragen als der neuntklassierte NLA-Aufsteiger und Erzfeind Lausanne.

- Die längst in die Abstiegsrunde verbannten Seeländer kommen heuer nicht auf Touren: sieben der letzten acht Partien gingen verloren. Seit Anfang Dezember 2013 holten die Bieler aus 18 Spielen nur noch 16 Punkte.

Biels Topscorer Ahren Spylo, Mitte, kaempft um den Puck mit Genfs Juraj Simek, links, und Matthew Lombardi, rechts, waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem EHC Biel und Genf Servette, am Samstag, 23. November 2013, in der Eishalle in Biel. (Photopress/Peter Klaunzer)

Servette macht gegen Biel den Unterschied mit einem starken Mitteldrittel. Bild: Photopress

Kloten – Lugano: HCL-Hypothek aus Startdrittel zu gross

-  Die Kloten Flyers gehen mit einem positiven Erlebnis in die Olympiapause. Im letzten Auftritt vor dreiwöchigen Meisterschaftsumbruch gewannen die Flyers gegen Lugano 4:2. Die Basis zum Sieg legten sie im Startdrittel. 

- Bereits nach 13 Minuten nimmt Luganos Trainer Patrick Fischer seinen jungen Keeper Elvis Merzlikins vom Eis. Der lettische U20-Nationalgoalie hat davor aus neun Schüssen drei Tore kassiert.

- Eine besondere Dernière erlebte Michael Flückiger im Tor der Klotener. Als Ersatz des verletzten Martin Gerber stand der Berner zum zehnten und letzten Mal für die Flyers im Einsatz und kam zum siebten Sieg.

Kloten Flyers Stuermer Gian Andrea Randegger, links, gegen HC Lugano Stuermer Julian Walker waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen den Kloten Flyers und dem HC Lugano am Freitag, 31. Januar 2014, in der Kolping Arena in Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Kloten hat im Abnützungskampf gegen Lugano den längern Atem. Bild: Keystone

Lakers – ZSC Lions: Schäppi mit dem goldenen Tor

- Die ZSC Lions feierten mit 3:2 nach Verlängerung den elften Sieg in Serie gegen die Rapperswil-Jona Lakers und stehen bereits nach 46 von 50 Runden als Qualifikationssieger fest.

- Die Lions kamen derweil zu einer Premiere in dieser Spielzeit, gewannen sie doch erstmals eine Partie, die in die Verlängerung ging. Zuvor hatten sie einmal in der Overtime und sechsmal im Penaltyschiessen verloren. Das entscheidende Tor erzielte in der 63. Minute Reto Schäppi mit einer herrlichen Einzelaktion, wobei der Schuss nicht unhaltbar schien.

- In den ersten fünf Saisonduellen gegen die Lions hatten die Lakers nicht weniger als 28 Gegentreffer erhalten. Den Tiefpunkt bildete das 3:9 vom Dienstag im Hallenstadion. Von daher war die Steigerung in der Defensive erfreulich und brachte immerhin einen Punkt ein. Die siebente Niederlage in Folge konnte dennoch nicht verhindert werden.

Der Rapperswiler Stefan Huerlimann, links, und der Zuercher Patrik Baertschi, rechts, kaempfen um den Puck, im Eishockeyspiel der National League A zwischen den Rapperswil-Jona Lakers und den ZSC Lions, am Freitag, 31. Januar 2014, in der Diners Club Arena in Rapperswil. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Die Lakers leisten den Lions starke Gegenwehr, doch zum Sieg reicht es nicht. Bild: Keystone

Zug – Fribourg: Zuger korrigieren Fehlstart

- Fribourg erwischt Zug im ersten Drittel auf dem falschen Fuss. Der erste Treffer fällt nach 20 Sekunden, nach 20 Minuten steht es bereits 4:1 für die Gäste aus der Romandie.

- Doch Zug kämpfte sich im Mitteldrittel sofort zurück. Innerhalb von vier Minuten kam das Team von Doug Shedden zum Ausgleich. Doch noch vor der Sirene ging Fribourg durch Mottet wieder in Führung.

- Im Schlussabschnitt legten die Innerschweizer aber nochmals zu und schafften die beeindruckende Wende. Lüthi und Hutchinson sorgten dafür, dass der EVZ noch immer von den Playoffs träumen darf. Sieben Punkt beträgt der Rückstand auf den SC Bern und Rang 8 fünf Runden vor Schluss.

Reto Suri vom EV Zug, links, und Benjamin Pluess von Fribourg beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem EV Zug und HC Fribourg-Gotteron am Freitag, 31. Januar 2014, in der Bossard Arena in Zug. (PHOTOPRESS/Sigi Tischler)

Die Topskorer Suri und Plüss bleiben beim Torfestival für einmal ohne Treffer. Bild: Photopress

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