Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Champions League, die Spiele von heute (20.45 Uhr)

A: Manchester United – FC Basel
A: Benfica Lissabon – ZSKA Moskau

B: Celtic Glasgow – Paris St-Germain
B: Bayern München – RSC Anderlecht

C: AS Roma – Atlético Madrid
C: Chelsea – Karabach Agdam

D: Olympiakos – Sporting Lissabon
D: FC Barcelona – Juventus Turin

epa06198684 Basel players warm up during a training session at the Old Trafford Stadium, in Manchester, Britain, 11 September 2017. FC Basel 1893 will face Manchester United in the UEFA Champions League group A soccer match on 12 September 2017.  EPA/ANTHONY ANEX

Der FC Basel hat den schlechtesten Ligastart seit 2011 hingelegt – wie damals wollen die Basler nun in der Königsklasse gegen Manchester United brillieren.  Bild: EPA/KEYSTONE

FCB-Streller: «Wenn du du zehnmal gegen Manchester spielst, hast du zweimal eine Chance»

Heute um 20.45 Uhr steigt Schweizer Meister FC Basel in seine achte Champions-League-Saison. Nach dem schwächsten Start in die Super League seit 2011 wartet zum Auftakt der Königsklasse ausgerechnet der Gruppenfavorit Manchester United im Old Trafford auf den FCB.



1:1 gegen Lugano, 1:1 in Sitten und 1:2 gegen Lausanne lauten die letzten Resultate des FC Basel in der Super League. Der Saisonstart des Serienmeisters unter Trainer Raphael Wicky ist alles andere als geglückt. Nicht nur Platz 3 in der Tabelle, sondern auch die Leistungen genügen den hohen Ansprüchen in Basel (noch) nicht.

Nach dem nüchternen, national aber erfolgreichen Fussball unter Urs Fischer sollte mit der neuen Trainercrew das Spektakel in den St.Jakob-Park zurückkehren. Doch anstatt Toren und Siegen sieht sich die neue operative Führung mit der ersten sportlichen Krise konfrontiert. Die anfängliche Euphorie ist gewichen, Ernüchterung bereits zu spüren.

«Die Vorzeichen zu Beginn einer Champions League waren sicher schon besser», sagte Marco Streller. Der Sportchef nahm nach dem Flug im Cockpit von Basel in den Norden Englands kein Blatt vor den Mund. Als «Tiefpunkt» bezeichnete er die Heimniederlage am Samstag gegen den Tabellenletzten Lausanne, die mediale Kritik kann er nachvollziehen. «Dass diese nach einer solchen Niederlage kommt, ist klar. Damit muss man umgehen können.»

Wicky unter Druck – ManUtd bereit

Auch wenn der FCB in der Meisterschaft seinen eigenen Ansprüchen hinterher hinkt, «den Kopf nun hängen zu lassen, bringt nichts», so Streller. Trainer Raphael Wicky muss sich nach nur acht Pflichtspielen als Cheftrainer einer Profimannschaft als Krisenmanager beweisen. «Wir haben nun zwei Möglichkeiten: Entweder lassen wir den Kopf hängen und hadern, oder wir sagen ‹Kopf hoch› und schauen vorwärts», so der Walliser.

epa06198562 Basel's head coach Raphael Wicky attends a press conference at the Old Trafford Stadium, in Manchester, Britain, 11 September 2017. FC Basel 1893 will face Manchester United in the UEFA Champions League group A soccer match on 12 September 2017.  EPA/ANTHONY ANEX

FCB-Trainer Raphael Wicky würde ein Erfolgserlebnis in Manchester sicher gut tun. Bild: EPA/KEYSTONE

Im Hinblick auf die europäischen Herausforderungen war die Niederlage gegen den Tabellenletzten dem Selbstvertrauen zwar nicht dienlich, von der Qualität seiner Mannschaft und der Chance auf ein positives Resultat in Manchester ist Wicky aber überzeugt: «Wir wollen etwas holen – im Wissen, dass es gegen ein Team aus den Top 10 der Welt, das in anderen finanziellen Sphären schwebt, schwierig ist.»

«Manchester United ist der Gruppenfavorit. Es ist ein fantastischer Klub mit einer fantastischen Mannschaft.»

FCB-Trainer Raphael Wicky

Für Streller ist klar: «Wenn du du zehnmal gegen Manchester spielst, hast du zweimal eine Chance. Dies musst du auf dem Feld spüren – und dann zupacken.»

Im Gegensatz zu Basel ist Manchester United der Start in die Meisterschaft geglückt. Das Team von José Mourinho führt nach vier Runden die Premier League an. Nach drei Siegen ohne Gegentor kassierte der diesjährige Europa-League-Sieger am Samstag beim 2:2 auswärts gegen Stoke City die ersten Punktverluste der Saison.

Das Starensemble wird vom Franzosen Paul Pogba angeführt, vor dem Transfer-Wahnsinn in diesem Sommer mit 105 Millionen Euro Ablöse der teuerste Spieler der Welt. Der Belgier Romelu Lukaku, vor Saisonbeginn für knapp 85 Millionen Euro aus Everton gekommen, hat sich mit vier Toren in vier Meisterschaftsspielen gut eingeführt.

Das sagt José Mourinho über den FCB:

abspielen

Video: streamable

«Wir sind stark, spielen gut und haben Selbstvertrauen.»

José Mourinho

Das sagt David de Gea über den FCB:

Im Gegensatz zum 2:2 am Samstag in der Premier League auswärts gegen Stoke City muss Mourinho gegen Basel seine Innenverteidigung ersetzen. Phil Jones und Eric Bailly sind gesperrt, der Mittelfeldspieler Marouane Fellaini ist angeschlagen. Bei Basel fehlt der verletzte Geoffroy Serey Die, der sich bei der Niederlage gegen Lausanne-Sport eine Fleischwunde am Fuss zugezogen hat.

Die Erinnerung an 2011

Obwohl sich der FC Basel enorm steigern muss, um nicht wie vor einem Jahr gegen Arsenal (0:2) auf der Insel vorgeführt zu werden, sieht Sportchef Streller das Spiel im Old Trafford auch als Chance. Der langjährige Captain verweist auf die Vergangenheit. Vor sechs Jahren und dem legendären 3:3 auswärts gegen die United sei der Start in die Saison ebenfalls nicht nach Mass geglückt. «Auch damals hatte uns niemand etwas zugetraut.»

abspielen

Die Highlights vom 3:3 im September 2011.

Die turbulente zweite Halbzeit, als der FCB ein 0:2 in ein zwischenzeitliches 3:2 verwandelte, stand am Anfang einer Erfolgsserie gegen Teams aus der Premier League. Im Rückspiel im Dezember 2011 siegten Streller und Co. 2:1 und qualifizierten sich auf Kosten des zweimaligen Champions-League-Siegers für die Achtelfinals. Später folgten auch Erfolge gegen das von Mourinho trainierte Chelsea, gegen Tottenham und Liverpool. «Im Fussball kann es schnell gehen – und zwar in beide Richtungen», sagte Streller. «Manchmal braucht es dafür nur ein einziges Spiel.» (pre/sda)

Die grössten Schweizer Europacup-Erfolge im Fussball

Unvergessene Champions-League-Geschichten

21.05.2008: John Terrys fataler Ausrutscher: Im ersten rein englischen CL-Final stösst er Chelsea ins Tal der Tränen

Link zum Artikel

12.11.2002: Basel spielt 3:3 gegen Liverpool und Beni Thurnheer schwärmt: «Das müsste man zeigen, wenn ich gestorben bin»

Link zum Artikel

26.05.1999: Sheringham und Solskjaer – zwei Namen und du weisst sofort, worum es hier geht

Link zum Artikel

28.05.1997: Lars Ricken kommt, schiesst und macht Borussia Dortmund zum Champions-League-Sieger

Link zum Artikel

18.04.2001: Das berühmteste Mannschaftsfoto der Welt wird geknipst – wie sich ein ehemaliger Boxer als 12. Mann unsterblich macht

Link zum Artikel

25.05.2005: Liverpool schafft gegen Milan dank «sechs Minuten des Wahnsinns» und Hampelmann Jerzy Dudek die unglaublichste Wende aller Zeiten

Link zum Artikel

23.05.2001: Oli Kahn hält im CL-Final gegen Valencia drei Elfmeter und wird endgültig zum Titan

Link zum Artikel

25.09.1996: Murat Yakin sticht mit seinem Freistoss mitten ins Ajax-Herz und bringt Mama Emine zum Weinen

Link zum Artikel

28.05.1980: Underdog Nottingham überrascht Europa erneut und sorgt für eine kuriose Bestmarke

Link zum Artikel

07.12.2011: Der FC Basel schmeisst Manchester United aus der Champions League und Steini, der Glatte, schiesst den Ball an die Latte

Link zum Artikel

26.09.1995: Luganos Carrasco bringt mit seiner Banane Gianluca Pagliuca und das grosse Inter Mailand zum Weinen

Link zum Artikel

30.09.2009: Dank Tihinens Hackentrick, «abgeschaut bei einem finnischen Volkstanz», bodigt der FC Zürich das grosse Milan

Link zum Artikel

18.03.2003: Der FC Basel schafft gegen Juve nur die «kleine» Sensation – für die grosse fehlen dann doch vier Tore

Link zum Artikel

01.04.1998: Jauch und Reif lassen beim Torfall von Madrid jeden Aprilscherz alt aussehen

Link zum Artikel

29.09.1971: Statt «allzu augenfällig im Spargang» die Pflicht zu erledigen, sorgt GC für den höchsten Schweizer Europacup-Sieg aller Zeiten

Link zum Artikel

04.11.1992: Sion träumt von der Champions-League-Gruppenphase, kassiert trotz ansprechender Ausgangslage in Porto jedoch eine 0:4-Klatsche

Link zum Artikel

20.11.1996: Wegen 20 fatalen Minuten landet Champions-League-Überflieger GC in Glasgow auf dem harten Boden der Realität

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Fotograf schiesst DAS Foto der Notre-Dame und muss sich nun gegen Fake-Vorwürfe wehren

Link zum Artikel

Das grösste Verdienst von Tesla sind nicht die eigenen Autos

Link zum Artikel

Schluss mit Lügen! So lässt sich die ganze Welt allein mit grüner Energie versorgen

Link zum Artikel

Vergiss Tinder! Hier erfährst du, welches Potenzial deine Fassade hat 😉

Link zum Artikel

17 katastrophale Tinder-Chats, die definitiv niemanden antörnen

Link zum Artikel

Vermisst und wieder aufgetaucht – 9 Fälle von Kindern, die verschwunden waren

Link zum Artikel

Mit diesen 21 Fakten kannst du beim kommenden «Game of Thrones»-Marathon angeben

Link zum Artikel

«SRF Deville» verkündet Pfadi-Putsch in Liechtenstein – diese finden's gar nicht lustig

Link zum Artikel

Brauchen wir einen Green New Deal, um eine Rezession zu vermeiden?

Link zum Artikel

Wie rechte Ideologen den Brand von Notre-Dame für ihre Zwecke instrumentalisieren

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

5
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Triumvir 12.09.2017 15:31
    Highlight Highlight Ein Fussballwunder braucht es heute Abend wirklich, falls der FCB nicht verlieren will. Ich sage abwarten und Tee (oder ein Bierchen) trinken :-P
  • John Smith (2) 12.09.2017 09:34
    Highlight Highlight Nachdem Basel die letzten beiden Male eine Chance hatte, sind gemäss Streller die nächsten 8 Spiele also verloren.
  • derEchteElch 12.09.2017 07:24
    Highlight Highlight «Wenn du du zehnmal gegen Manchester spielst, hast du zweimal eine Chance»

    Wenn Streller Sportchef und Wicky Trainer sind hat man gleich Null chancen. Streller mag ei. Guter Fussballer und guter Basler sein, als Sportchef ist er ungeeignet.

    Wicky mit seinem Sprung von U21 zu 1. Mannschaft, Top Liga hingegen nur unqualifiziert. Man hätte gleich einen Hobbytrsiner vom FC Oberwil oder FC Lausen nehmen können...
    • Switch_On 12.09.2017 09:33
      Highlight Highlight Jaja, wir wissen jetzt, dass du Wicky und Streller nicht magst. Aber denkst du nicht, dass es ein wenig früh ist das so zu beurteilen?

      Mir gehen momentan vor allem viele Fans auf die Nerven: Letztes Jahr hat man gemotzt es sei nicht attraktiv und jetzt wird gejammert weil die Resultate fehlen...

      Mir wärs eigentlich recht wenn der FCB mal nicht Meister wird und dann Europa League spielt. Dies würde einigen Zuschauern mal gut tun bzw. die kommen dann nicht mehr...

      Und in der EL ist man in Zukunft sowieso besser aufgehoben...mal abgesehen von den Finanzen.
    • dho 12.09.2017 12:27
      Highlight Highlight Es wird nicht gejammert, weil die Resultate fehlen. Es wird einfach schlecht Fussball gespielt. Eine Folge aus der Kombination des Verlustes an Erfahrung auf der Mannschaftsebene sowie einer kompletten Fehlbesetzung auf den drei Führungsebenen (Trainer, Sportchef und Präsidium). Die einzige Überraschung ist das Tempo, mit dem der FCB auf dem Rasen in sich zusammenbricht. Nach der Leistung gegen Lausanne gewinnt ManU 4:0

YB nimmt Thun komplett auseinander – Lenjani erzielt schnellstes Super-League-Tor

Die Young Boys nähern sich dem zweiten Meistertitel in Folge weiter mit grossen Schritten an. Sie deklassieren im Derby Thun mit 5:1. Die Partien Sion gegen Luzern (2:2) und Basel gegen Lugano (1:1) enden unentschieden.

Das Berner Derby beginnt mit zwei Paukenschlägen: Bereits in der 3. Minute foult Thun-Verteidiger Stefan Glarner YB-Stürmer Roger Assalé im Strafraum penaltywürdig, doch der Pfiff bleibt aus. YB ist's egal: Nur 90 Sekunden später heisst es trotzdem 1:0 für den Leader. Guillaume Hoarau bedient nach einem Fassnacht-Einwurf Djibril Sow, der sofort abzieht und flach ins lange Eck trifft.

YB powert gleich weiter und zieht bis zur Pause bereits auf 4:0 davon:

Nach der Pause nimmt YB etwas Tempo aus dem …

Artikel lesen
Link zum Artikel