Sport
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Champions League, Gruppenphase, 5. Spieltag

A: Rasgrad – Basel 0:0

A: Arsenal – PSG 2:2 (1:1)

B: Besiktas – Benfica 3:3 (0:3)

B: Napoli – Kiew 0:0

C: Gladbach – ManCity 1:1 (1:1)

C: Celtic – Barcelona 0:2 (0:1)

D: Rostow – Bayern 3:2 (1:1)

D: Atlético – Eindhoven 2:0 (0:0) 

Basel's players thank the fans after an UEFA Champions League Group stage Group A matchday 5 soccer match between Bulgaria's PFC Ludogorets Razgrad and Switzerland's FC Basel 1893 in the Natsionalen Stadion Vasil Levski in Sofia, Bulgaria, on Wednesday, November 23, 2016. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Konsternierte Basler danken den mitgereisten Fans für die Unterstützung. Bild: KEYSTONE

«Es tut weh»: Wieder eine Enttäuschung für den FCB in der Königsklasse

Das wegweisende Champions-League-Spiel gegen Ludogorez Rasgrad endet für Basel mit einer Enttäuschung. Nach dem 0:0 in Sofia haben die Basler ihr Schicksal nicht mehr in den eigenen Händen.



Der erhoffte Befreiungsschlag gelang Urs Fischer und seiner Mannschaft bei nass-kalten Bedingungen in Sofia nicht. Mit einem Sieg gegen den punktgleichen direkten Konkurrenten hätte sich der FCB Platz 3 in der Gruppe und damit die Qualifikation für die K.o.-Phase der Europa League vor dem abschliessenden Spieltag gesichert.

23.11.2016; Sofia; Fussball Champions League - Gruppenspiele ; PFC Ludogorez Razgrad - FC Basel;  Trainer Urs Fischer (Basel) (Daniela Frutiger/freshfocus)

So hat sich das FCB-Trainer Urs Fischer nicht vorgestellt. Bild: Daniela Frutiger/freshfocus

Die Ausgangslage vor dem letzten Spiel

Nun muss der Schweizer Meister im abschliessenden Heimspiel gegen Arsenal am 6. Dezember mehr Punkte holen, als Rasgrad, das bei Paris Saint-Germain gastiert, da die Basler im Direktvergleich mit Rasgrad schlechter dastehen. Den Bulgaren war beim 1:1 in Basel zum Auftakt der Gruppenphase ein Auswärtstreffer gelungen.

epa05644575 PSG players (L-R) Maxwell, Blaise Matuidi, and Lucas celebrate their team's 2-2 equalizer during the UEFA Champions League group A soccer match between Arsenal FC and Paris Saint-Germain at Arsenal stadium in London, Britain, 23 November 2016. The match ended 2-2.  EPA/FACUNDO ARRIZABALAGA

Basel muss hoffen, dass PSG auch gegen Ludogorez jubelt. Bild: FACUNDO ARRIZABALAGA/EPA/KEYSTONE

Der Punktgewinn für die Basler war mehr als verdient, waren sie doch über weite Strecken der Partie das aktivere Team. Fischers Mannschaft verzeichnete auch mehr Torchancen, erwies sich aber wie so oft in der diesjährigen Champions League als zu wenig effizient vor dem Tor. Die besten Gelegenheiten vergaben Luca Zuffi (16./43.) und Matias Delgado (31.) vor der Pause, in der 76. Minute hatte Mohamed Elyounoussi den Matchball auf dem Fuss, als er alleine vor dem Tor an Vladislav Stojanov scheiterte.

Verliert Basel gegen Arsenal, hat es sein internationales Saisonziel verpasst. Für die «Gunners» geht es in Basel um den Gruppensieg. Nach dem 2:2 zuhause gegen PSG sind auch die Londoner unter Zugzwang und auf Schützenhilfe aus Paris angewiesen.

Die Stimmen zum Spiel

Michael Lang

«Unser Auftritt war sehr gut. Wir haben viele Chancen herausgespielt, schade dass wir das Tor nicht gemacht haben. Uns hat etwas das Glück, teilweise aber auch die Überzeugung gefehlt. Es tut weh, dass wir nur einen Punkt geholt haben. Gegen Arsenal wird es noch einmal ein sehr schwieriges Spiel. Wir müssen einen Punkt holen, denn ich gehe davon aus, dass PSG gegen Rasgrad gewinnt.»

Luca Zuffi

«Wir haben wieder zwei, drei gute Chancen vergeben. Wenn man so wenig Tore schiesst, wird es schwierig, dass man Punkte holt. Sie standen nicht schlecht und störten früh, weswegen wir nicht so viel Ballbesitz wie erhofft hatten. Sie waren sehr gefährlich auf Konterangriffe, dies ist ihre grosse Stärke. Wir mussten zu viel mit langen Bällen arbeiten.»

Urs FIscher

«Die Chancen wären da gewesen. Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat gekämpft, gefightet und alles versucht, aber wir belohnen uns nicht für den Aufwand, den wir betreiben. Man bekommt in einem solchen Spiel nicht 20 Chancen, wir hatten die eine oder andere und deutlich mehr als im Heimspiel gegen Rasgrad.»

(sda/qae)

Das Telegramm

Ludogorez Rasgrad – Basel 0:0
Sofia. - 25'000 Zuschauer. - SR Atkinson (ENG).
Ludogorez Rasgrad: Stoyanov; Cicinho, Palomino, Moti, Natanael; Dyakov, Anicet Abel; Cafu, Wanderson (94. Campanharo), Misidjan (84. Lukoki); Keserü (92. Plastun).
Basel: Vaclik; Lang, Suchy, Balanta, Traoré; Xhaka; Bjarnason (85. Callà), Delgado (80. Sporar), Zuffi, Elyounoussi; Doumbia (79. Janko).
Bemerkungen: Ludogorez Rasgrad ohne Marcelinho (verletzt). Basel ohne Serey Die, Steffen (beide gesperrt), Akanji, Bua und Kutesa (alle verletzt). Verwarnungen: 8. Balanta (Foul). 40. Anicet Abel (Foul). 63. Xhaka (Foul). 82. Suchy (Foul). 83. Moti (Foul). 86. Traoré (Foul). 91. Cicinho (Foul).

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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • bcZcity 24.11.2016 10:13
    Highlight Highlight Kann den FCB auch nicht verstehen warum man Fischer geholt hat, aber man wollte eben eine billig-Lösung und dachte, dass das Kader wichtiger ist. Nun ist das Kader europäisch unterer Durchschnitt und der Trainer international nix. Da kommt eben so etwas dabei raus.

    Der Urs tut mir irgendwie leid......zuerst der unwürdige Abgang bei seinem FCZ und nun wird er beim FCB verheizt. Ich hoffe er bekommt bei einem anderen SL Verein eine Chance wo weniger Druck herrscht. Sieht langsam alt aus der Urs.
  • MaxHeiri 24.11.2016 08:19
    Highlight Highlight Ich finde es gut. Wenn der UEFA Cup auch noch verpasst wird, fehlt Geld in Kasse nächstes Jahr und mit einem weniger teuren Kader könnte die Liga ausgeglichener werden ☺
    • bcZcity 24.11.2016 10:16
      Highlight Highlight So lange die anderen SL Vereine so inkonstant sind, wird der FCB weiterhin dominieren. Ist ja nicht so dass die Basler unschlagbar sind, aber die anderen Vereine kriegen es einfach nicht auf die Reihe auch mal einen Vorsprung zu halten.

      Man kann nicht immer Alles nur auf das Kader schieben, Basel orientiert sich ja auch an den Grossen (PSG, Arsenal) und möchte diese schlagen. Mit dieser Überzeugung haben sie es auch schon geschafft einen Grossen zu schlagen. Oder St. Etienne, das ist auch kein No-Name in Frankreich. Und die Budget-Unterschiede bei diesen Vereinen sind noch viel grösser.
  • Pasch 24.11.2016 00:43
    Highlight Highlight Unser gliebti FCB... In Ägypten günstig einkaufen, und hier teuer verkaufen... bringt Geld ins Kässeli... Soviel das in der Schweiz niemand mehr mithalten kann und international trotzdem keine Bedeutung hat. Für Superstars niemals attraktiv für Legenden im Rentenalter lukrativ. Ohhh FCB, ohh FCB mir tuets im Herz weh... Du gehörst in die Bundesliga, da beginnt für dich die nächste Saga!
    • Amboss 24.11.2016 08:26
      Highlight Highlight Und du meinst wirklich, die Bundesliga hätte ein Plätzchen frei für einen Miniverein wie den FCB, während Grossvereine wie Stuttgart oder Hannover, oder Nürnberg in der zweiten Liga schmoren?

      Aber du hast schon recht. Der FCB hat nur diese Perspektive: Nationale Titel am Laufmeter und die EL, da die CL mit dem neuen Modus kaum mehr erreicht wird. Nicht so toll.

      Intressant wäre eigentlich eine Art "Best-of-the-Rest" Liga. Wo die Top-Vereine aus anderen Ländern, denen es ähnlich geht, eine echte Liga zusammen spielen. Ich denke da zB an Salzburg, Piräus oder Zagreb.
  • Ohmann94 24.11.2016 00:26
    Highlight Highlight Hahahaha. Schadenfreude ist und bleibt die schönste Freude :P Aber nein, jetzt mal ernsthaft. Schade für den Schweizer Fussball *huest*
  • DerTaran 23.11.2016 23:55
    Highlight Highlight Urs Fischer zeigt einfach, das er ein Superleague Trainer ist und keiner für die Championsleague.
    • ben_fliggo 24.11.2016 02:31
      Highlight Highlight Feuern! Sofort! #not
    • azoui 24.11.2016 07:48
      Highlight Highlight Fischer ein Superleague Trainer! Mit dieser Manschaft sollte sogar der Assistenztrainer die SuperLeague gewinnen.
    • Mia_san_mia 24.11.2016 07:48
      Highlight Highlight Genau so ist es! Sicher gut für Thun oder so, aber für mehr reichts nicht!
    Weitere Antworten anzeigen

Wo du in dieser Saison Champions League sehen kannst

Champions League jeden Abend auf SRF – das ist Geschichte. Neu hält der Bezahlsender Teleclub die Rechte an der Königsklasse. Der Quali-Auftakt des FC Basel bei PAOK Saloniki heute Abend wird nicht im Free-TV übertragen, aber die Schweizer Fussball-Fans müssen nicht schwarz sehen. An ihren TV-Gewohnheiten müssen sie vorerst nur wenig ändern.

Heute beginnt aus Schweizer Sicht die neue Champions-League-Saison. Der FC Basel muss im Hinspiel der 2. Qualifikations-Runde beim griechischen Vizemeister PAOK Saloniki ran. Wer am Abend aber SRF einschaltet, kriegt trotzdem kein Fussball zu sehen. Weil die Rechte für Champions und Europa League neu beim Bezahlsender Teleclub liegen, gibt's den FCB-Auftritt in Griechenland (19.30 Uhr, Teleclub) nur im Pay-TV zu sehen.

Überhaupt müssen sich die Europacup-Fans in dieser Saison …

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