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ZUR MELDUNG, DASS DER SCHLUSSBERICHT DER FIFA-ETHIKKOMMISSION ZUM FALL BLATTER/PLATINI VORLIEGE, STELLEN WIR IHNEN AM SAMSTAG,  21. NOVMEBER 2015, FOLGENDES ARCHIBILD ZUR VERFUEGUNG  - In this March 30, 2012 file photo FIFA President Sepp Blatter gestures during a press conference at the FIFA headquarters in Zurich, Switzerland.   (AP Photo/Anja Niedringhaus)

Blatter kämpft für die Aufhebung seiner Sperre.
Bild: AP

Blatter äussert sich zu den FIFA-Reformen: «Man muss wissen, wer in der Führung sitzt»

Sepp Blatter kämpft auch als suspendierter Präsident für die FIFA. Nach überstandenen gesundheitlichen Problemen schaut er nach vorne und will dafür sorgen, dass der Kongress die Reformen gutheisst.



Nach der Suspendierung durch die FIFA-Ethikkommission ging es FIFA-Präsident Joseph Blatter nicht gut. «Meine Gesundheit wurde erschüttert», sagte der 79-jährige Walliser. Jetzt geht es ihm besser. «Am Montag habe ich den letzten medizinischen Check. Dann ist alles wieder gut. Ich bin energiegeladen und nach vorne schauend», sagte Blatter am Freitag im Gespräch mit der Sportinformation SI.

Nach vorne schaut Joseph Blatter auch als suspendierter Präsident der FIFA. Er will beim Kongress am 26. Februar 2016 in Zürich zu einem letzten grossen Auftritt vor seiner Fussball-Familie kommen. Deshalb kämpft er für die Aufhebung der Sperre. «Es ist mein Wunsch, beim Kongress in einer Führungsposition dabei zu sein.»

Auch wenn Blatter sein Amt derzeit nicht ausüben darf, bleibt er im Mittelpunkt der Welt des Fussballs. Das Exekutivkomitee hat am Donnerstag den Weg frei gemacht für die nötigen Reformen in der FIFA-Führung. Reformen, welche Blatter vor über vier Jahren aufgegleist hatte.

Joseph Blatter: «Es ist super, dass die Reformen im Exekutivkomitee so einfach durchgekommen sind. Ich bin überzeugt, dass man gemerkt hat, dass man etwas tun muss. Deshalb habe ich im Sommer auch mein Amt zur Verfügung gestellt. Die wichtigste Reform betrifft den Integritätscheck. Diesem muss der Kongress unbedingt zustimmen. Man muss wissen, wer in der Führung sitzt.»

Damit diese Reformen auch tatsächlich Eingang in die FIFA-Statuten finden, bedarf es beim Kongress eine Dreiviertelmehrheit. Blatter setzt sich dafür ein, dass die über 200 Mitglieder des Kongresses den Reformen zustimmen. Das nötige Netzwerk hat er, auch wenn er nicht mehr im «Oval Office» des Home of FIFA regiert. «Ich bin in der Fussball-Gemeinschaft immer noch sehr respektiert. Ich bin ein suspendierter Präsident, aber kein isolierter Präsident.»

«Ich bin in der Fussball-Gemeinschaft immer noch sehr respektiert»

Sepp Blatter gegenüber der SI.

epa05039501 A picture from a  tv interview with suspended FIFA President Sepp Blatter which was made available 24 November 2015 ahead of its scheduled broadcast on 25 November 2015. Blatter was interviewed by TV journalist Romaine Jean  in the broadcast

Blatter wurde anfangs Oktober suspendiert.
Bild: EPA/RTS RADIO TELEVISION SUISSE

Gegen die Sperre kämpft Blatter. In der übernächsten Woche gibt es eine Anhörung, dann hofft er auf Aufhebung des Urteils noch vor Weihnachten. Als er Anfang Oktober suspendiert wurde, habe man «im gleichen Atemzug die FIFA geköpft». Dabei seien die Prinzipien der Menschenrechte verletzt worden. «Es gab eine Untersuchung, aber keiner der drei Beschuldigten konnte vor der Recht sprechenden Kammer aussagen», beschwert sich Blatter. (si)

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