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epa04236448 (FILE) A handout image made available by the Qatar 2022 FIFA World Cup Bid Committee on 06 December 2010, shows a general view of the proposed new Lusail Iconic Stadium in Lusail City, Qatar, venue of the FIFA 2022 World Cup soccer tournament. The British Sunday Times 01 June 2014 claims it has secret documents that prove that the former Qatari football leader Mohamed bin Hammam paid 5 million dollars (3.7 million euros) to officials to secure support for Qatar's World Cup bid. The report said the Qatari official began lining up votes and making direct payments to functionaries a year before the World Cup vote by the FIFA executive body. The emirate has denied all allegations and maintains that Bin Hammam played no part in the bidding campaign. The Sunday Times says it also has proof that Bin Hammam paid 305,000 euros to former executive member Reynald Temarii from Tahiti for attorney's fees. A FIFA commission headed by former U.S. attorney Michael Garcia is currently investigating the accusations in connection with the awarding of the 2022 World Cup. The final report should be presented by the end of the year.  EPA/QATAR 2022 WORLD CUP BID COMMITTEE  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Wird die WM 2022 in wirklich in Katar stattfinden? Das ist noch immer unklar. Bild: EPA/QATAR 2022 WORLD CUP BID

Garcia-Bericht bleibt allerdings geheim

Untersuchungen zur WM-Vergabe 2018 und 2022: FIFA kündigt für Donnerstag eine Stellungnahme an

Ging die Vergabe der Weltmeisterschaften 2018 und 2022 mit rechten Dingen zu? Das untersuchte der Amerikaner Michael Garcia. Sein Bericht soll geheim bleiben - allerdings kündigte die FIFA eine Stellungnahme zu dem Papier an.

Ein Artikel von

Spiegel Online

Die FIFA wird das Urteil ihrer Ethikkommission zu den Untersuchungen der WM-Vergaben an Russland und Katar am Donnerstag veröffentlichen. Das gab der Fussball-Weltverband bekannt. Die Ausrichter der Turniere 2018 und 2022 stehen unter dem Verdacht, den WM-Zuschlag durch unlautere Mittel bekommen zu haben.

Auch die Rolle der 24 Mitglieder des Exekutivkomitees, die im Dezember 2010 die umstrittenen Entscheidungen getroffen haben, waren Gegenstand der Ermittlungen des Amerikaners Michael Garcia. Über Inhalte des Berichts machte die FIFA vorab keine Angaben.

epa04236445 (FILE) A file picture dated 20 October 2010 shows the FIFA logo at the headquarters of the International Football Association FIFA in Zurich, Switzerland. The British Sunday Times 01 June 2014 claims it has secret documents that prove that the former Qatari football leader Mohamed bin Hammam paid 5 million dollars (3.7 million euros) to officials to secure support for Qatar's World Cup bid. The report said the Qatari official began lining up votes and making direct payments to functionaries a year before the World Cup vote by the FIFA executive body. The emirate has denied all allegations and maintains that Bin Hammam played no part in the bidding campaign. The Sunday Times says it also has proof that Bin Hammam paid 305,000 euros to former executive member Reynald Temarii from Tahiti for attorney's fees. A FIFA commission headed by former U.S. attorney Michael Garcia is currently investigating the accusations in connection with the awarding of the 2022 World Cup. The final report should be presented by the end of the year.  EPA/STEFFEN SCHMIDT

Die Spannung ist gross: Was wird die FIFA der Weltöffentlichkeit mitteilen? Bild: EPA/KEYSTONE FILE

Die Ethikkommission war nach anhaltenden Korruptionsvorwürfen aktiv geworden. Experten rechnen allerdings nicht mit gravierenden Konsequenzen für Russland oder Katar. Inwiefern einzelne Exekutivkomitee-Mitglieder Sanktionen befürchten müssen, ist offen.

75 Zeugen befragt, 200'000 Seiten gesichtet

Chefermittler Garcia hatte den rund 350 Seiten umfassenden Bericht («Garcia Report») Anfang September an die rechtssprechende Kammer um den vorsitzenden deutschen Richter Hans-Joachim Eckert übergeben. Insgesamt sollen 75 Zeugen befragt worden sein, ausserdem sind rund 200'000 Seiten umfassendes Material gesichtet worden.

epa04236437 (FILE) Picture dated 27 July 2012 of Michael J. Garcia, Chairman of the two chambers of the new FIFA Ethics Committee, speaks during a press conference at the headquarters of FIFA in Zurich, Switzerland. The British Sunday Times 01 June 2014 claims it has secret documents that prove that the former Qatari football leader Mohamed bin Hammam paid 5 million dollars (3.7 million euros) to officials to secure support for Qatar's World Cup bid. The report said the Qatari official began lining up votes and making direct payments to functionaries a year before the World Cup vote by the FIFA executive body. The emirate has denied all allegations and maintains that Bin Hammam played no part in the bidding campaign. The Sunday Times says it also has proof that Bin Hammam paid 305,000 euros to former executive member Reynald Temarii from Tahiti for attorney's fees. A FIFA commission headed by former U.S. attorney Michael Garcia is currently investigating the accusations in connection with the awarding of the 2022 World Cup. The final report should be presented by the end of the year.  EPA/WALTER BIERI

Michael Garcia hat einen 350-seitigen Bericht angefertigt. Bild: EPA/KEYSTONE FILE

Nach der Übergabe war eine Kontroverse entbrannt, ob der Bericht veröffentlicht werden soll. Dies lehnt die FIFA bislang unter Berufung auf ihren Ethikkodex ab. Die Stellungnahme von Eckert soll hingegen auf der Internetseite der FIFA publiziert werden. (buc/sid/pre)



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    Alle Leser-Kommentare
  • manhunt 12.11.2014 23:11
    Highlight Highlight Die Veröffentlichung des Berichtes lehnt die FIFA bislang unter Berufung auf ihren Ethikkodex ab. Und wo bleibt der Kodex im Bezug auf Ausbeutung, Zwangsumsiedlung, Korruption und Ticketschwarzhandel durch eigene Funktionäre? Nur schon die Nutzung des Wortes Ethik sollte der FIFA unter Strafe verboten werden.

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