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Suspendierter FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke wehrt sich: «Die Korruptionsvorwürfe sind frei erfunden»



Der suspendierte FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke hat ein Fehlverhalten im Zusammenhang mit dem Verkauf von WM-Tickets bestreiten lassen. Nach Aussagen seines Anwaltes sind entsprechende Anschuldigungen «frei erfunden» und «ungeheuerlich».

Valcke habe von dem Mitarbeiter der Marketingagentur JB Sports Marketing, der die Anschuldigungen am Donnerstag erhoben hatte, niemals Geld erhalten und niemals eingewilligt, von diesem Geld oder andere Wertgegenstände anzunehmen, teilte Valckes New Yorker Anwalt Barry Berke in der Nacht auf Freitag mit.

FIFA Secretary General Jerome Valcke attends the opening ceremony of the International Broadcasting Centre (IBC) for the 2014 FIFA World Cup in Rio de Janeiro in this June 2, 2014 file photo.  World soccer body FIFA said on September 17, 2015 Secretary General Valcke has been put on leave and released from his duties effective immediately. FIFA, which has been rocked by corruption investigations by Swiss and U.S. authorities, said in a statement it was made aware of allegations involving Valcke and has requested a formal investigation by the FIFA ethics committee.   REUTERS/Sergio Moraes/Files

Jérôme Valcke: «ungeheuerliche» Vorwürfe.
Bild: SERGIO MORAES/REUTERS

Valcke, engster Vertrauter von FIFA-Präsident Sepp Blatter, war am Donnerstag vom Fussball-Weltverband «mit sofortiger Wirkung bis auf weiteres von all seinen Aufgaben entbunden» worden. Der Verband habe von einer Reihe von Vorwürfen Kenntnis erhalten, die den Generalsekretär beträfen, hiess es.

Daher sei eine «formelle Untersuchung durch die FIFA-Ethikkommission» in Auftrag gegeben worden. Eingehender äusserte sich die FIFA nicht.

Mehrere Zeitungen, unter ihnen der «Tages-Anzeiger», hatten zuvor von schweren Vorwürfen der Agentur JB Sports Marketing gegen die FIFA-Spitze berichtet. Vertreter der Agentur hätten einen Ticketing-Vertrag mit der FIFA für die WM-Turniere 2010 bis 2022 vorgelegt, in dessen Kontext Valcke eine «diskrete Gewinnbeteiligung» zugesichert worden sein soll. (sda/dpa/meg)

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