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(FILES) A file photo taken on March 5, 2013 shows Italian car giant Fiat CEO Sergio Marchionne (L) and Ferrari President Luca di Montezemolo standing at the Ferrari booth of the Geneva International Motor Show. Montezemolo is close to leaving the supercar maker because of a clash over strategy with the brand's parent, Fiat, according to people familiar with the matter. Montezemolo said on September 8 at the Italian Grand Prix that reports he was to step down later this year were premature. The 67-year-old said he had a contract for three years and that he would be the one to say when he is leaving. AFP PHOTO / FABRICE COFFRINI

Sergio Marchionne (l.) und Luca di Montezemolo bei der Genfer Motor Show. Bild: AFP

Formel 1

Machtwechsel bei Ferrari: Montezemolo geht, Marchionne übernimmt

Bei Ferrari kommt es am 13. Oktober offiziell zum Machtwechsel. Luca di Montezemolo tritt auf dieses Datum hin ab, der bisherige Fiat-Präsident Sergio Marchionne übernimmt.

Nach 23 Jahren als Präsident von Ferrari wird di Montezemolo in etwas mehr als einem Monat von seinem Amt zurücktreten. Der Rücktritt hängt offenbar mit unterschiedlichen Ansichten zur Strategie zusammen. Am Rande des Formel-1-GP von Italien vom letzten Wochenende in Monza hatte der Patron dies noch vehement abgestritten. 

epa04387947 Ferrari's chairman Luca di Montezemolo at the pit lane during the third practice session at the Formula One circuit in Monza, Italy, 06 September 2014. The 2014 Formula One Grand Prix of Italy will take place on 07 September 2014.  EPA/SRDJAN SUKI

 Luca di Montezemolo sagt Arrivederci. Bild: SRDJAN SUKI/EPA/KEYSTONE

Turnaround gefordert

Der kommende Chef Marchionne wird Ferrari, das zu 90 Prozent der Fiat-Gruppe gehört, womöglich nicht mehr derart selbstständig gewähren lassen wie bislang.

Sportlich fährt Ferrari den eigenen Ansprüchen seit geraumer Zeit hinterher. Der Rennstall aus Maranello holte 2008 zum letzten Mal den WM-Titel der Konstrukteure, als letzter Fahrer hatte Kimi Räikkönen im Jahr davor in der Gesamtwertung triumphiert. Das Heimrennen vom letzten Wochenende verlief ebenfalls nicht wie geplant. Räikkönen wurde Neunter, Fernando Alonso musste aufgeben. (si/syl)



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Lewis Hamilton feiert in Austin seinen 50. GP-Sieg – Rosberg bleibt WM-Leader 

Lewis Hamilton verkürzte im Titelkampf der Formel 1 den Rückstand auf seinen Mercedes-Teamkollegen Nico Rosberg um 7 auf 26 Punkte. Der Brite gewann den Grand Prix der USA zum vierten Mal, der Deutsche wurde vor Daniel Ricciardo Zweiter.

Hamilton und die USA: Das passt einfach - nicht nur wegen des Engländers Show-Talent. Vor Jahresfrist hatte der 31-Jährige nach einem dramatischen Rennen in Austin vorzeitig seinen dritten WM-Titel gefeiert, nun vermochte er die Chancen auf den diesjährigen mit seinem vierten Sieg in seiner «zweiten Heimat» nach 2012, 2014 und 2015 aufrecht zu erhalten. 

Drei Grands Prix vor Saisonende liegt Hamilton 26 Zähler hinter seinem Teamgefährten Rosberg, womit es in einer Woche in Mexiko …

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