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F1-Boss Ecclestone: «Wir müssen zu den guten alten Zeiten zurück. Als ich ein Diktator war»



Chefvermarkter Bernie Ecclestone fordert für sich wieder eine stärkere Machtposition in der Formel 1. «Wir müssen zu den guten alten Zeiten zurückkehren, als wir begannen, die Formel 1 so aufzubauen, wie wir sie heute alle so gut kennen. Als ich ein Diktator war», zitierte das Sportblatt «Sovetsky Sport» den 85-jährigen Briten vor dem Grand Prix von Russland am Sonntag in Sotschi. «Heute, dank der Demokratie, instrumentalisieren die Menschen oft die Weltmeisterschaft, um eigene Interessen zu verfolgen.»

Bernie Ecclestone, chief executive of the Formula One Group talks on his mobile phone ahead of the Bahrain Formula One Grand Prix at the Formula One Bahrain International Circuit, in Sakhir, Bahrain, Sunday, April 3, 2016. (AP Photo/Kamran Jebreili)

Hach, wäre er doch noch immer der grosse Diktator. 
Bild: Kamran Jebreili/AP/KEYSTONE

Ecclestone meinte damit vor allem Ferrari und Mercedes. Seiner Ansicht nach haben die beiden Rennställe zu viel Macht und bestimmen quasi die Geschicke in der Königsklasse des Motorsports. «Unsere Struktur ist falsch. Wir haben erlaubt, dass Ferrari und Mercedes uns sagen, was zu tun ist.»

Die Aussagen von Ecclestone dürften nicht ohne Kalkül sein. Derzeit wird in der Formel 1 über das Motorenreglement ab 2017 gestritten. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Scaros_2 28.04.2016 11:31
    Highlight Highlight Es ist wie im Fussball wo es nur noch wenige Top Vereine gibt die dominieren. Ich hab mich letzten selbst gefragt ob nicht das amerikanische "System" evtl. besser wäre wo der Sport in der Rahmenbedingung nicht Sport ist sondern Event. Mit all ihren Drafts usw. wo das ganze als Event zu sehen ist. Ich kenne es aber zu wenig um so was zu fordern - habe mich lediglich gefragt ob es nicht besser wäre diese Freiheiten eben zu beschneiden damit der Sport wieder interessanter ist. Ich meine sowohl F1, also auch Fussball (SL) ist doch grösstenteils langweillig.
    • Luca Andrea 28.04.2016 13:29
      Highlight Highlight Langweilig ist es vor allem, weil die Gelder nicht fair verteilt werden.
      Das amerikanische Modell könnte da teilweise entgegenwirken. Denn gerade bei den Amys steht ja oft das Finanzielle und der Euphorismus im Mittelpunkt, was dann nur bedingt mit dem Sport zu tun hat.

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