Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Mercedes driver Lewis Hamilton of Britain steers his car during the first practice session for the Australian Grand Prix in Melbourne, Australia, Friday, March 24, 2017. (AP Photo/Rick Rycroft)

Geglückte Eröffnung der Formel-1-Saison. Bild: Rick Rycroft/AP/KEYSTONE

Alles beim Alten: Hamilton fährt zweimal Bestzeit – Ericsson mit Dreher ausgeschieden



Lewis Hamilton eröffnet die Formel-1-Saison mit Bestzeiten. Der Engländer ist im Mercedes am ersten Trainingstag für den Grand Prix von Australien zweimal der Schnellste.

Zumindest im ersten «richtigen» Vergleich präsentiert sich die Rangliste an der Spitze im Vergleich zu den Vorjahren unverändert. Hamilton führt die beiden Klassemente mit über einer halben Sekunde Vorsprung an.

Session 1:

Session 2:

Die Prognosen, dass mit den aktuellen, breiteren Autos mit den breiteren Reifen dank besserer Aerodynamik und höherem Abtrieb die Rundenzeiten um rund fünf Sekunden besser sein werden, haben sich bewahrheitet. Hamilton, der schon vor zwölf Monaten in den ersten Trainings im Albert Park der Schnellste war, steigerte sich gleich um über sechs Sekunden. Der dreifache Weltmeister lag damit bereits eine halbe Sekunde unter dem Rundenrekord, der aus der Saison 2004 von Michael Schumacher stammt. Als Bestmarken werden allerdings nur im Rennen gefahrene Rundenzeiten anerkannt.

Fürs Erste hat sich die Hoffnung im Team von Ferrari nicht erfüllt, den Rückstand auf Mercedes wettgemacht zu haben. Allerdings dürften die Ranglisten der zwei anderthalb Stunden dauernden Trainings die wahren Kräfteverhältnisse noch nicht vollends wiedergeben. Mehr Klarheit werden das Qualifying am Samstag und natürlich das Rennen am Sonntag bringen.

Sebastian Vettel, der wie Teamkollege Kimi Räikkönen bei den vorsaisonalen Testfahrten in Montmeló mit sehr guten Rundenzeiten aufgewartet hatte, lag in der zweiten Einheit als Zweitplatzierter 54 Hundertstel hinter Hamilton zurück.

epa05867000 Swedish formula one driver Marcus Ericsson of Sauber team in action during the first practice session of the Formula One Grand Prix Qualifying Sessions at Albert Park GP Circuit in Melbourne, Australia, 24 March 2017.  EPA/TRACEY NEARMY  AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT

Alles beim Alten ... leider auch bei Sauber. Bild: EPA/AAP

Das Fahrer-Duo des Teams Sauber klassierte sich in beiden Trainings im hintersten Ranglistenviertel. In der zweiten Session büsste der Schwede Marcus Ericsson 2,8 Sekunden, der neu verpflichtete Deutsche Pascal Wehrlein 3,3 Sekunden auf Hamiltons Bestzeit ein. Für Ericsson endete das Training fünf Minuten vor dem eigentlichen Schluss nach einem Dreher im Kiesbeet. (pre/sda)

Die Mehrfach-Weltmeister der Formel 1

Unvergessene Formel-1-Geschichten

01.05.1994: Sennas tödlicher Unfall in Imola: «Als hätte man Jesus live ans Kreuz genagelt»

Link zum Artikel

J.J. Lehto rast im ersten Formel-1-Rennen von Sauber gleich in die Punkte

Link zum Artikel

14.09.2008: Vettel wird im unterlegenen Toro Rosso der jüngste GP-Sieger aller Zeiten – weil sein Team «Eier hatte»

Link zum Artikel

01.08.1976: Niki Lauda überlebt die 800 Grad heisse Feuerhölle und kehrt sagenhafte 42 Tage später wie durch ein Wunder zurück

Link zum Artikel

02.11.2008: In der Ferrari-Box feiern sie schon Massas Titel – doch Hamilton crasht die Party und wird jüngster Champ aller Zeiten 

Link zum Artikel

22.10.1989: Alain Prost schiesst Ayrton Senna ab und wird Weltmeister – der Beginn der grössten Formel-1-Feindschaft aller Zeiten

Link zum Artikel

07.04.1968: Teufelskerl Jim Clark stirbt in Hockenheim als Nichtraucher wegen Tabak

Link zum Artikel

21.03.1960: Zu Sennas Geburtstag: 17 Fakten über «den Magischen» und wohl besten Formel-1-Fahrer aller Zeiten

Link zum Artikel

11.06.1955: Die grösste Katastrophe des Motorsportes beendet auch die goldene Ära der Auto- und Töffrennen in der Schweiz

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!

Unvergessen

Sennas tödlicher Unfall in Imola: «Als hätte man Jesus live ans Kreuz genagelt»

1. Mai 1994: An diesem Sonntag um 14.17 Uhr findet das schwarze Wochenende von Imola seinen traurigen Höhepunkt. Einen Tag nach dem tödlichen Unfall von Roland Ratzenberger verliert die Formel 1 mit Ayrton Senna den «König der Rennfahrer».

Mit leicht geneigtem Kopf sitzt Ayrton Senna in seinem völlig zerstörten Williams. Der 34-jährige Brasilianer hat an diesem Sonntag um 14.17 Uhr in der siebten Runde des Grand Prix von Imola bei Tempo 321 die Kontrolle über seinen Boliden verloren und ist in der Tamburello-Kurve mit 214 km/h in spitzem Winkel in die Betonmauer gekracht. Alles bremsen nützt nichts mehr, sein Auto ist unlenkbar, es zerbricht in seine Einzelteile. Eine halbe Milliarde TV-Zuschauer hält den Atem an.

Es dauert lange, …

Artikel lesen
Link zum Artikel