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US-Konzern Liberty Media bezahlt acht Milliarden Dollar für die Formel 1



Der US-Medienriese Liberty Media übernimmt die Formel 1. Das Geschäft hat ein Volumen von acht Milliarden Dollar, wie der Konzern des Kabelfernseh-Moguls John Malone am Mittwochabend mitteilte.

Der Brite Bernie Ecclestone bleibt demnach auch nach dem Verkauf Chef der Rennsportserie. Der 85-Jährige führt das Sportunternehmen seit fast 40 Jahren. Inzwischen beträgt der Jahresumsatz rund 1,9 Milliarden Dollar.

epa05520440 Formula One boss Bernie Ecclestone walks in the pit lane during the first practice session of the 2016 Formula One Grand Prix of Italy at the Formula One circuit in Monza, Italy, 02 September 2016.  EPA/DANIEL DAL ZENNARO

Der in Gstaad ansässige Zampano soll der Formel 1 erhalten bleiben: Bernie Ecclestone. Bild: EPA/ANSA

Liberty Media teilte mit, zunächst einen Anteil in Höhe von 18,7 Prozent vom Formel-1-Hauptgesellschafter CVC zu übernehmen, bevor bis zum ersten Quartal 2017 dann der Rest folgen solle. Der Internationale Automobil-Dachverband FIA muss dem Geschäft noch zustimmen, ebenso wie die europäischen Wettbewerbshüter.

Bislang hält CVC gut 35 Prozent am Formel-1-Geschäft. Der US-Fondsmanager Waddell & Reed ist mit 20,9 Prozent beteiligt. Ecclestone selbst besitzt 5,3 Prozent, sein Bambino Trust weitere 8,5 Prozent. (trs/sda/reu)

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