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epa05936806 A grid girl adjusts her hat during the drivers' parade ahead of the Formula One Russian Grand Prix of Russia at the Sochi Autodrom circuit, in Sochi, Russia, 30 April 2017.  EPA/YURI KOCHETKOV

Grid Girls sind in der Formel 1 grundsätzlich Vergangenheit. Bild: EPA

Hamilton und Vettel freuen sich, dass es in Monaco wieder Grid Girls gibt



Laut war der Aufschrei vieler Motorsport-Fans vor der neuen Saison, als die Formel 1 die schönen Frauen aus der Startaufstellung verbannte. Die Grid Girls fielen der #MeToo-Debatte zum Opfer. Frauen als sexy Beilage zu Rennfahrer-Helden zu präsentieren, wurde als nicht mehr zeitgemäss taxiert.

Pulling up to the track like... 🏍💨🔥 #MonacoGP #puma @mvagustamotor #motorcycle

Ein Beitrag geteilt von Lewis Hamilton (@lewishamilton) am

Nun kehren Models zurück in die Formel 1 – just beim Highlight des Jahres, beim Grand Prix von Monaco. Uhrenhersteller Tag Heuer aus La Chaux-de-Fonds lässt Models beider Geschlechter durch die Startaufstellung flanieren. Sehr zur Freude des aktuellen Weltmeisters. «Frauen sind das schönste auf der Welt», sagte der Brite Lewis Hamilton an der Medienkonferenz vor dem Rennwochenende im Fürstentum an der Côte d'Azur. Monaco sei ein sehr eleganter Grand Prix, «und wenn wir mit unseren Autos in der Startaufstellung stehen und es da schöne Frauen hat, dann ist das eben der GP von Monaco und eine wunderbare Sache.»

Vettel: «Wird ja keine Frau dazu gezwungen»

Auch Ex-Weltmeister Sebastian Vettel begrüsst die Rückkehr der Grid Girls. Es werde ein zu grosser Aufruhr darum gemacht, dass ihr Einsatz sexistisch oder erniedrigend sei, so der Deutsche: «Jede Frau, die in der Vergangenheit als Grid Girl im Einsatz war, machte das freiwillig, weil sie das wollte.» Er sei überzeugt, dass dies auch am Sonntag so sein werde. «Würde man sie fragen, ob sie glücklich sind, würden sie das bejahen. Ich denke nicht, dass irgendjemand dazu gezwungen wird, Grid Girl zu sein.»

epa05336345 A grid girls holds number five of German Formula One driver Sebastian Vettel of Scuderia Ferrari on the grid prior to the 2016 Formula One Grand Prix of Monaco at the Monte Carlo circuit in Monaco, 29 May 2016.  EPA/VALDRIN XHEMAJ

Monaco 2016: Ein Grid Girl mit Vettels Startnummer 5. Bild: EPA

Anderer Meinung war Romain Grosjean, der ebenfalls befragt wurde. Der französisch-schweizerische Doppelbürger sagte: «Als die Grid Girls abgeschafft wurden, hielt ich das für eine gute Sache für Frauen im 21. Jahrhundert. Denn sie sind ja nicht bloss dazu gut, eine Tafel zu halten.» Da in der Startaufstellung immer viel Betrieb sei, werde man aber ohnehin kaum einen Unterschied feststellen können. (ram)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hayek1902 24.05.2018 14:19
    Highlight Highlight Schöne auswahl unötiger und dämlicher tweets. Die grid girls wollen grid girls sein, das ist doch wahrer feminismus: Selbstbestimmung.
  • PlüschBerserker 24.05.2018 14:13
    Highlight Highlight Darf man eigentlich noch "Boxenluder" sagen oder ist das passé?
    • elias776 25.05.2018 08:40
      Highlight Highlight * es ist passé
    • zeromg 25.05.2018 14:18
      Highlight Highlight ...nur auf English ;-)
  • Zerschmetterling 24.05.2018 13:58
    Highlight Highlight Mit den Girls ist der letzte Funke Spannung in der F1 verschwunden.
  • zeromg 24.05.2018 12:13
    Highlight Highlight Grid Girls für jeden Firmenempfang 😜👍
  • mrgoku 24.05.2018 11:59
    Highlight Highlight Wieso die verbannt wurden verstehe ich null....
    #metoo bla bla... was hat das damit zu tun... als ob die gezwungen werden
    • elias776 25.05.2018 08:42
      Highlight Highlight ach es geht um das Prinzip dass es einfach nich mehr zeitgemäss ist und diese Frauen auf ein Objekt reduziert werden. Ich persönlich finde es einen sehr tollen Schritt nach vorwärts.
    • mrgoku 25.05.2018 11:18
      Highlight Highlight wieso nicht zeitgemäss??? ist nun die zeit wo anstatt grid-girls irgendwelche Roboter dort stehen?

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