DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Hamilton vor Vettel in Singapur.
Hamilton vor Vettel in Singapur.Bild: AFP
Formel 1

Sieg für Hamilton, Frust für Rosberg

Lewis Hamilton gewinnt den Nacht-Grand-Prix von Singapur. Der Engländer übernimmt mit dem siebten Saisonsieg wieder die Führung in der WM-Wertung von Teamkollege Nico Rosberg, der ausscheidet.
21.09.2014, 16:3421.09.2014, 19:55

Der aus der Pole-Position gestartete Hamilton verteidigte die Führung auf den ersten Metern souverän – auch deshalb, weil der neben ihm in der Frontreihe gestandene Rosberg das Rennen aus der Boxengasse aufnehmen musste.

«Ein kleiner Defekt hat alles ausgelöst. Am Lenkrad konnte ich am Ende überhaupt keine Knöpfe mehr betätigen. Es ist ganz bitter und ernüchternd, wenn eine Kleinigkeit alles zerstört.»
Nico Rosberg.

Hamilton nutzte den Vorteil weidlich und distanzierte seine ersten Verfolger kontinuierlich. Nach der Hälfte des Rennens war sein Vorsprung auf knapp 18 Sekunden angewachsen.

Die Marge war allerdings dahin, als – wie in allen voran gegangenen sechs Grands Prix in Singapur – der Safety-Car ausrücken musste. Der Einsatz hatte seinen Ursprung in einem Rencontre zwischen Adrian Sutil und Sergio Perez. Am Force India mit dem Mexikaner hatte sich der Frontflügel in seine Einzelteile aufgelöst. Zu deren Bergung musste das Rennen neutralisiert werden.

Der Safety Car kommt in Singnapur zum Einsatz.
Der Safety Car kommt in Singnapur zum Einsatz.Bild: Sutton/freshfocus

Hamilton liess sich durch das zwischenzeitliche Aufschliessen der Konkurrenz nicht beirren und zog dank dem Vorteil der weicheren Reifen-Mischung schon bald wieder mit deutlichem Vorsprung seine Kreise. Gleichwohl reichte die Marge von über 25 Sekunden nicht, um nach dem dritten Boxenstopp die Führung zu behaupten. 

Hamilton behauptet sich vor Vettel.
Hamilton behauptet sich vor Vettel.Bild: RUNGROJ YONGRIT/EPA/KEYSTONE

Hamilton im Duell mit Vettel

Hamilton musste Sebastian Vettel den Vortritt lassen, vermochte den Weltmeister und Gewinner der letzten drei Grands Prix von Singapur aber schon bald wieder zu überholen.

«Mehr lag heute nicht drin.»
Sebastian Vettel.

Nach dem zweiten Sieg in der südostasiatischen Metropole nach jenem von 2009 führt der Engländer in der WM-Wertung nun mit drei Punkten Vorsprung vor Rosberg. Vettel sicherte sich Platz 2 und entschied damit wieder einmal ein internes Duell gegen Daniel Ricciardo im anderen Red Bull für sich.

«Von einem solchen Ausgang habe ich die letzte Nacht geträumt.»
Lewis Hamilton.

Sauber wieder ohne Punkte

Das Team Sauber hat einen weiteren Doppelausfall zu verkraften. Für Sutil kam das Aus kurze Zeit nach dem Zwischenfall mit Perez wegen fehlendem Wasserdruck.

Esteban Gutierrez kam nur 17 der vorgesehenen 61 Runden weit. Für den Mexikaner endete das Rennen wegen der streikenden Elektrik am Antriebsstrang.

«Zurzeit ist es fast unmöglich, gute Ergebnisse einzufahren. Wir versuchen, 120 Prozent aus unseren derzeitigen Möglichkeiten herauszuholen. Doch die schwierigen Umstände machen uns sehr zu schaffen.»
Esteban Gutierrez.
Rosberg im Pech.
Rosberg im Pech.Bild: DIEGO AZUBEL/EPA/KEYSTONE

Rosberg wurde nach einem Viertel des Pensums zur Aufgabe gezwungen. Die Widerwärtigkeiten am Mercedes, die sich schon vor der Aufwärmrunde eingestellt hatten, wogen zu schwer. Der Deutsche war wegen Schaltungs- und Getriebeproblemen stehengeblieben, musste das Rennen deshalb aus der Boxengasse aufnehmen und sich ganz hinten in der Fahrerkolonne einreihen. Zweimal war das Lenkrad schon vor dem Losfahren gewechselt worden – genutzt hat's nichts. Nach 15 Runden musste Rosberg kapitulieren. (si/syl)

→ Hier geht's zum Liveticker des Rennens

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Lakers – vom Elefantenmist-Voodoo zur besten Taktik der Liga
Einst waren die Lakers «die Miserablen». Inzwischen sind sie so gut, dass sie Langnau unterschätzen und trotzdem am Ende locker gewinnen (5:3). Sie stehen heute taktisch auf dem Niveau von Meister Zug. Die Geschichte einer erstaunlichen Entwicklung.

Gleich nach der Entlassung von Jason O`Leary dürfen die SCL Tigers zweimal in 24 Stunden mit dem neuen Trainer Yves Sarault gegen die Lakers antreten. Sozusagen als Anschauungsunterricht: Die Lakers haben nämlich geschafft, was den Langnauern einfach nicht gelingen will: Der Aufstieg in die Spitzengruppe.

Zur Story