Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
MONTMELO, SPAIN - MAY 10:  F1 supremo Bernie Ecclestone looks on before the Spanish Formula One Grand Prix at Circuit de Catalunya on May 10, 2015 in Montmelo, Spain.  (Photo by Mark Thompson/Getty Images)

Scheintot, aber steinreich: Bernie Ecclestone. Bild: Getty Images Europe

Formel-1-Boss Ecclestone muss eine Steuerschuld von mehr als einer Milliarde (!) Pfund begleichen

Formel-1-Chef Bernie Ecclestone muss sich erneut gegen immense Steuer-Nachforderungen in England wehren. Der 84-Jährige soll mehr als eine Milliarde Pfund überweisen müssen, die aus seiner Beziehung zum einstigen Familienfonds «Bambino» fällig geworden sein sollen.



Ecclestone kämpft mit Anwälten dagegen an und beruft sich auf eine Einigung aus dem Jahr 2008. In einem Statement aus Ecclestones Londoner Büro wurde festgehalten, dass man vom Fiskus erwarte, dass er sich entsprechend dieser Vereinbarung verhalte. Er verstehe nicht, warum diese bezüglich des «Bambino Trusts» von der Finanzbehörde wieder aufgehoben worden sei, sagte Ecclestone in Monaco.

«Es ist alles so kompliziert. Deshalb weiss ich nicht genau, was wir gemacht haben und was nicht. Die einzige Möglichkeit, das zu klären, sind die Aktionen, die meine Anwälte nun setzen», erklärte der Brite. «Ich habe alle Steuern, die zu begleichen sind, auch bezahlt.»

In Deutschland 100 Millionen Dollar bezahlt

Die Behörden hatten die Untersuchung des in Liechtenstein beheimateten Bambino-Fonds, der auch Anteile an der Formel 1 haben soll, wieder aufgenommen, als Ecclestone vergangenes Jahr in Deutschland beim Bestechungsprozess angeklagt war. Diesen Fall, bei dem der deutsche Banker Gerhard Gribkowsky zu Haft verurteilt worden war, hatte Ecclestone mit der Bezahlung von 100 Millionen Dollar aus der Welt geschafft.

Ecclestones Argument damals war gewesen, er habe Gribkowsky nur bezahlt, weil ihn dieser wegen möglicher Steuerprobleme in England erpresst habe. Ausschliessliche Nutzniesser des Bambino-Fonds seien aber seine Ex-Frau Slavica sowie die beiden Töchter Tamara und Petra. Er selbst habe nichts damit zu tun, betonte Ecclestone. (ram/si)

Die 10 Top-Verdiener der Formel 1

Kennst du schon die watson-App?

Über 150'000 Menschen nutzen bereits watson für die Hosentasche. Unsere App hat den «Best of Swiss Apps»-Award gewonnen und wurde unter «Beste Apps 2014» gelistet. Willst auch du mit watson auf frische Weise informiert sein? Hol dir jetzt die kostenlose App für iPhone/iPad und Android.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

YB dreht Klassiker dank Nsame und Elia – und hält den FCB damit auf Distanz

Die Young Boys gewinnen in Bern gegen den FC Basel das erste Saisonduell der Dauerrivalen 2:1. Das Siegestor erzielte Stürmer Meschack Elia in der 61. Minute.

Die Torfolge (0:1, 1:1, 2:1) war die gleiche wie im Cupfinal am 30. August. Nach dem Tor von Elia, der nach einem kurzen Pass von Jean-Pierre Nsame davonzog, sich gegen einen Verteidiger durchsetzte und unhaltbar in die entfernte Ecke traf, beherrschten die Young Boys das Geschehen bis zum Schluss. Die Basler, bei denen Pajtim Kasami im …

Artikel lesen
Link zum Artikel