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Leclerc will sich in Runde 66 Vettel schnappen, dann sprühen die Funken. bild: screenshot

Ferrari-Drama in Brasilien! Vettel und Leclerc schiessen sich ab – Verstappen triumphiert

Der Niederländer Max Verstappen gewinnt im Red Bull zum ersten Mal den Grand Prix von Brasilien. Nach einer turbulenten Schlussphase freut sich Alfa Romeo über 18 WM-Punkte.



Verstappen siegte im zweitletzten Saisonrennen vor dem überraschenden Pierre Gasly im Toro Rosso. Direkt hinter dem Franzosen fuhr Lewis Hamilton im Mercedes als Dritter über die Ziellinie. Doch der seit zwei Wochen als Weltmeister feststehende Brite kassierte wegen eines regelwidrigen Überholmanövers mit Verstappens Teamkollegen Alexander Albon später eine Fünf-Sekunden-Zeitstrafe und fiel als Siebter aus den Podesträngen. Carlos Sainz im McLaren erbte Platz 3.

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Hamilton berührt Albon, der von der Strecke fliegt. Video: streamable

Zu den Profiteuren von Hamiltons Bestrafung gehörten auch die beiden Fahrer von Alfa Romeo, Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi, die nach einer wochenlangen Baisse mit den Rängen 4 und 5 für ein Glanzresultat sorgten. Nach zuletzt vier Nullern hintereinander schafften es der Finne und der Italiener zum zweiten Mal in diesem Jahr gemeinsam in die Top 10. Mit den gewonnenen 22 WM-Punkten dürfte dem Hinwiler Rennstall der 8. Rang in der Teamwertung nicht mehr zu nehmen sein. Der Vorsprung auf die amerikanische Equipe Haas vor dem Saisonfinale in zwei Wochen in Abu Dhabi beträgt 29 Punkte.

Für Verstappen war es der dritte Sieg in diesem Jahr, der erste von der Pole-Position aus. Der jüngste GP-Sieger der Geschichte gab die Führung lediglich zwischenzeitlich im Zuge seiner beiden Boxenstopps preis. Zweimal schob sich Verstappen aber im Senna-S wieder an Hamilton vorbei. Insgesamt war es für Verstappen der 8. GP-Sieg in der Formel 1.

Ferrari-Fiasko kurz vor Schluss

Kurz vor Schluss sorgten die Ferrari-Piloten Sebastian Vettel und Charles Leclerc für einen Eklat, als sie sich – an Position 4 und 5 liegend – gegenseitig von der Strecke schossen und mit Reifenschaden ausschieden.

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Die Kollision zwischen Vettel und Leclerc kurz vor Schluss. Video: streamable

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Der Crash aus einer anderen Perspektive. Video: streamable

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Sebastian Vettel

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Vettel ist ziemlich bedient. bild: screenshot

«Was zum Teufel macht der?!», schimpfte Vettel – auch Leclerc wütete. Die Scuderia blieb nach dem Fiasko zwischen Vettel und Leclerc zum ersten Mal seit Singapur 2017 ohne Punkte. (pre/bal/sda)

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Bubble Diese Diskussion wurde geschlossen.
13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Alfio 18.11.2019 09:11
    Highlight Highlight Vettel ist untragbar und Ferrari nicht würdig. Kein Fahrer der bisher bei Ferrari war, war so Respektlos und Egoistisch gegenüber dem Team. Mit 101 GP für Ferrari holte er jeglich 14Siege und 12Poles....
    Das hat Hamilton locker in 1Saison geschafft...
    Das Geld würde Ferrari lieber in Teile und Forschung investieren und einem Jungen wie Leclerc Platz lassen...
  • Erklärbart 2.0 18.11.2019 00:27
    Highlight Highlight Ist die Frage von Vettel an sich selbst gerichtet? Warum lässt er Leclerc nicht ziehen? Die Bewegung von Vettel nach links (aus Fahrersicht) musste wirklich nicht sein.
  • Füürtüfäli 17.11.2019 20:32
    Highlight Highlight Sehr spannendes Rennen. Verstappen verdienter Sieg. Gasly sensationell 2.

    Und Vettel? Vettel versucht echt alles, dass er nächstes Jahr nicht mehr für Ferrari fahren muss.
  • Fichtenknick 17.11.2019 20:13
    Highlight Highlight Bin anderer Meinung. Vettel korrigiert die Fahrtrichtung, nicht Leclerc.
    Und die Aktion von Hamilton gegen Albon... Hamilton mag Weltmeister sein, aber ihm fehlt der Charakter, um eine Legende zu sein.
    • Tavares 17.11.2019 20:57
      Highlight Highlight Stimme dir zu! Vettel und Hamilton sind in ihren jeweiligen Fällen die Hauptschuldigen. Klar können Leclerc resp. Albon Platz mehr machen, aber Den Platz den sie lassen, genügt. Nur weil Vettel resp. Hamilton kommen, muss nicht der rote Teppich ausgerollt werden. Die beiden haben das Überholen erzwingen wollen...
    • der nubische Prinz 17.11.2019 21:03
      Highlight Highlight Hamilton keine Legende? Sowas kann einem ja mal rausrutschen wenn man 10 lang Jahre keine GP's mehr geschaut hat. ;)
    • Pümpernüssler 17.11.2019 22:03
      Highlight Highlight Eben Vetter korrigiert nach links in den Vorderreifen von Leclerc.
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