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Sport
Formel 1

Hamilton steht nach einem turbulenten Rennen in Sotschi kurz vor dem Titelgewinn – Nasr fährt in die Punkte 

Formel 1, Grosser Preis von Russland
1. Lewis Hamilton
2. Sebastian Vettel
3. Sergio Perez
4. Felipe Massa
5. Daniil Kwjat
6. Felipe Nasr
7. Pastor Maldonado
8. Kimi Raikkönen
9. Jenson Button
10. Fernando Alonso
Putin und Ecclestone auf der Tribüne beim Grand Prix von Sotschi.
Putin und Ecclestone auf der Tribüne beim Grand Prix von Sotschi.
Bild: RIA NOVOSTI/REUTERS

Hamilton steht nach einem turbulenten Rennen in Sotschi kurz vor dem Titelgewinn – Nasr fährt in die Punkte 

Lewis Hamilton gewinnt wie im Vorjahr den Grand Prix von Russland. Der Engländer macht damit den wohl entscheidenden Schritt zur erfolgreichen Titelverteidigung.
11.10.2015, 14:4311.10.2015, 17:02

Die Entscheidung im Rennen und wohl auch im Titelkampf fiel nach 7 der 53 Runden im «Sochi Autodrom». Der aus der Pole-Position gestartete Nico Rosberg im anderen Mercedes wurde durch Probleme mit dem Gaspedal zur Aufgabe gezwungen. Der Grand Prix von Russland hatte dem Deutschen schon bei der Premiere vor zwölf Monaten kein Glück gebracht. Damals war er nach einem erfolgreichen Überholmanöver kurz nach Rennbeginn gegen den aus der Pole-Position gestarteten Lewis Hamilton vom Weg abgekommen. Wegen des nötig gewordenen Reifenwechsels fiel Rosberg ans Ende des Feldes zurück, vermochte sich aber noch auf Platz 2 im Schlussklassement vorzuarbeiten.

Mercedes doch Team-Weltmeister
Das Team Mercedes darf sich doch bereits über die erfolgreiche Titelverteidigung in der Konstrukteure-WM freuen. Der ursprünglich viertplatzierte Finne Kimi Räikkönen wurde nach einer Kollision mit seinem Landsmann Valtteri Bottas im Williams in der letzten Runde des Grand Prix von Russland mit einem Zeitzuschlag von 30 Sekunden belegt. Räikkönen fiel damit im Schlussklassement vom fünften auf den achten Platz zurück.

Ferrari weist damit vor den letzten vier Grands Prix der Saison 172 Punkte Rückstand auf Mercedes auf. Der Rückstand wäre zwar im optimalen Fall auf den Punkt genau noch wettzumachen. Bei Punktgleichheit würde aber die höhere Anzahl Siege den Ausschlag zugunsten von Mercedes geben.

Vom Abrutschen Räikkönens im Klassement profitiert auch Felipe Nasr. Der Brasilianer aus dem Team Sauber stösst vom siebenten auf den sechsten Platz vor. (si)
Ein sichtlich enttäuschter Rosberg verfolgt das Rennen am Bildschirm.
Ein sichtlich enttäuschter Rosberg verfolgt das Rennen am Bildschirm.
Bild: Getty Images Europe

Diesmal kehrte Rosberg nach dem Zwischenhalt nicht mehr zurück. Mit steinerner Miene und wässrigen Augen musste er mitansehen, wie Hamilton seinen Vorjahressieg wiederholte und mit dem neunten Vollerfolg in der laufenden Saison seine Führung in der WM-Gesamtwertung auf 66 Punkte ausbaute – ein Polster, das sich der Engländer in den verbleibenden vier Grands Prix unter normalen Umständen nicht mehr nehmen lässt. Hamiltons erster Verfolger ist nunmehr Sebastian Vettel. Rosbergs Landsmann wurde im Ferrari in Sotschi Zweiter vor Sergio Perez im Force India. Der Mexikaner sicherte sich und seinem Arbeitgeber den ersten Podestplatz seit dem Grand Prix von Bahrain im April 2014, als er ebenfalls Dritter geworden war.

Punkte für Sauber, Crash von Grosjean

Felipe Nasr wurde Siebter. Der Brasilianer lieferte damit das zweitbeste Saisonergebnis ab nach seinem fünften Platz beim Auftakt in Australien und sicherte dem Team Sauber sechs weitere WM-Punkte. Für Marcus Ericsson, dem Stallgefährten des Brasilianers, war das Rennen nach wenigen hundert Metern ohne eigene Schuld zu Ende. Der Schwede fuhr seitlich auf den Force India mit dem Deutschen Nico Hülkenberg am Steuer auf, der nach einem Dreher stehen geblieben war. Der Zwischenfall machte den Auftritt des Safety-Cars notwendig.

Das Rennen musste nach zwölf Runden ein zweites Mal durch den Führungswagen neutralisiert werden. Grund dafür war ein schwerer Unfall von Romain Grosjean. Der für Frankreich fahrende Genfer schlug nach einem selbst verschuldeten Dreher heftig in der Streckenbegrenzung ein. Grosjean entstieg dem stark beschädigten Auto unverletzt. (si/cma)

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