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Red Bull driver Max Verstappen, of Netherlands, spins during the Brazilian Formula One Grand Prix at the Interlagos race track in Sao Paulo, Brazil, Sunday, Nov. 13, 2016. (AP Photo/Leo Correa)

Max Verstappen schlittert mit seinem Boliden quer über die Strecke. Bild: Leo Correa/AP/KEYSTONE

Was für eine Show! Spektakel-Fahrer Verstappen trocknet im Regen alle ab

Max Verstappen verzückt momentan die Formel-1-Fans mit seiner spektakulären Fahrweise. Nach seinem Intermezzo mit Sebastian Vettel vor zwei Wochen, legt sich Verstappen erneut mit dem ehemaligen Weltmeister an. Der Shootingstar bietet aber auch sonst wieder eine grosse Show. 



Max Verstappen bietet aktuell in der Formel 1 Spektakel in jedem Rennen. Vor zwei Wochen beim GP von Mexiko legte sich der 19-jährige Holländer mit Nico Rosberg und Sebastian Vettel an. Nach dem Rennen entfachte ein Krieg der Worte um das Verhalten des jungen Ausnahmekönners.  

Gestern nun stand das Rennen in Brasilien an. Der angekündigte Regen kam und am Ende siegte Lewis Hamilton in einem Chaos-GP. Fünf Mal musste das Safety-Car nach Unfällen ausrücken und zweimal wurde das Rennen für längere Zeit unterbrochen. Die meisten Fahrer hatten eher weniger Spass, über Funk forderten von Rosberg bis Vettel fast alle einen Rennabbruch. Die Ausnahme: Max Verstappen. Der Youngster legte einen spektakulären Drift hin und fuhr trotz nasser Fahrbahn sehr angriffig.  

«Hooooly shiit» auf holländisch

Zum ersten Mal drunter und drüber geht's nach etwas mehr als 30 Runden. Ganz locker überholt Verstappen WM-Leader Nico Rosberg abseits der Ideallinie auf der Aussenbahn und nimmt den zweiten Platz ein. 

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Den WM-Leader auf der Aussenbahn überholt – Check! Video: streamable

Danach übertreibt es der Holländer fast ein wenig. In einer schnellen Kurve verliert er die Kontrolle über sein Auto und droht in die Leitplanken zu krachen. Doch Verstappen gelingt es irgendwie den Crash zu verhindern – eine Schrecksekunde. Die holländischen Kommentatoren können es auch kaum fassen und lassen sich sogar zu einigen grenzwertigen Ausdrücken auf Englisch hinreissen.

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Krasse Aktion von Verstappen mit noch krasserem Kommentar. ;) Video: streamable

Wieder Ärger mit Vettel

Auch mit Sebastian Vettel legt sich der jüngste Formel-1-Sieger der Geschichte wieder an. In der 67. Runde fährt er plötzlich Rad an Rad mit dem ehemaligen Weltmeister. Ganz frech lässt er dem Deutschen keinen Platz und drängt diesen neben die Strecke. 

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Wieder ein hartes Duell zwischen Verstappen und Vettel. Video: streamable

Vettel beklagt sich über den Team-Funk:

«Ich war mit der Nase noch vorne und dann hat er mich einfach von der Strecke gedrängt.»

Sebastian Vettel

Verstappen ist das egal. Am Ende landet der Spektakel-Fahrer in Sao Paulo auf lediglich dem dritten Schlussrang Warum lediglich? Weil sich die Red-Bull-Verantwortlichen verschätzen und ihn zwischendurch auf Intermediates auf die klitschnasse Strecke schicken. Wieder auf den Regenreifen trumpft Verstappen aber nochmals gross auf. Sein Überholmanöver gegen Sergio Perez in der zweitletzten Runde – einfach fantastisch.

Das finale Überholmanöver von Verstappen gegen Perez.

Man kann ja über dieses junge Talent denken, was man will: Mit seiner Unbekümmertheit tut er dem Rennsport aber sicher gut und sein fahrerisches Können steht ausser Frage. «Focus Online» wagt sogar schon den Vergleich mit Michael Schuhmacher.

Emotionaler Abschied für Massa

Neben Verstappen stand gestern noch ein anderer Pilot im Mittelpunkt: Für Felipe Massa gab es bittere Tränen des Abschieds. Der kleine Brasilianer fuhr zum letzten Mal in seiner Heimat und die Zieleinfahrt blieb dem Williams-Fahrer verwehrt. In der 48. Runde musste Massa sein Rennen nach einem Dreher aufgeben. Der Weg zurück zur Box wurde anschliessend zu einem emotionalen Triumphzug. 

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Grosse Emotionen für einen grossen F1-Fahrer. Video: streamable

Der 35-Jährige beendet nach dieser Saison seine Karriere. Im Jahr 2002 begann seine Karriere beim Sauber-Team. In Sao Paulo verpasste der Brasilianer 2008 den WM-Titel nur ganz knapp. Insgesamt konnte Massa elf Rennen in der Formel 1 gewinnen. 

Bild

Ciao, Felipe! twitter: suttonimages

WM-Entscheidung in zwei Wochen

In zwei Wochen wird der Formel-1-Zirkus das letzte Rennen dieser Saison in Abu Dhabi bestreiten. Dabei werden die beiden Mercedes Piloten Nico Rosberg und Lewis Hamilton um den WM-Titel kämpfen. Hamilton konnte mit seinem Sieg in Brasilien den Rückstand auf 12 Punkte verkleinern, doch Rosberg genügt im Abschlussrennen ein dritter Rang für den Titel.

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    Alle Leser-Kommentare
  • saukaibli 14.11.2016 13:02
    Highlight Highlight Dieses ewige den Gegner von der Piste drängen, das nicht nur Verstappen macht, geht mir so auf den Sack. Egal wer ein wenig vorne ist, die Fahrer sollten sich wieder Platz lassen, so wie es früher war als die F1 noch gefährlich war. Das ist echt Scheisse und sollte verboten werden. Wie es anders geht zeigten gestern wieder mal drei Motorradrennen. Dort gab es wunderbare Zweikämpfe, teilweise über mehrere Kurven nebeneinander. Aber das geht halt nur wenn man sich Platz lässt. Leider ist es in der F1 legal einen Gegner von der Piste zu drängen, u.a. darum kotzt mich der "Sport" an.
    • Hinkypunk #wirsindimmernochmehr 15.11.2016 10:49
      Highlight Highlight "Leider ist es in der F1 legal einen Gegner von der Piste zu drängen"

      Eigentlich hat die FIA die Möglichkeit solche Aktionen zu bestrafen, da es ganz klar "forcing another driver of the track" ist.

      Warum die FIA diese Regel so inkonsequent umsetzt ist mir Schleierhaft.

      Das es auch anders geht haben diese zwei Weltklasse-Fahrer vor einigen Jahren bewiesen
      Play Icon
  • Bongalicius 14.11.2016 12:52
    Highlight Highlight Ich schau schon seit Jahren keine Formel gähn. Aber Verstappen scheint Würze in die Formel 1 Suppe zu bringen.
    Vielleicht schau ich mir das Saisonfinale an...
  • Pasch 14.11.2016 12:47
    Highlight Highlight Eines der besten Rennen seit langem.
    Da war alles dabei.
    Verstappen ist irgendwie aber auch kein Sympathieträger, aber manno, was für eine Fahrt!
  • Gäry 14.11.2016 12:07
    Highlight Highlight Verstappen kennt einfach nichts und geht zu hohe risiken ein. Bis anhin waren die leidtragenden einfach andere und nicht er selbst. Wenn die anderen fahrer auch leichtsinnig alles riskieren würden, heisst das nicht, dass sie besser sind.

    Der vergleich mit schumi finde ich ganz amüsant. Es gab bereits andere weltmeister in red bull autos die als solche bezeichnet wurden. Heute drängt verstappen diesen von der strecke
    • Fumo 14.11.2016 13:33
      Highlight Highlight Ich glaube manche haben halt aus Fällen wie Lauda und Senna gelernt. Sicherheit hat nichts mit Langeweile zu tun und die Fahrer müssen trotzdem extrem konzentriert sein.
      Vielen Zuschauer ist das natürlich egal, es kann einem auch egal sein ob der Typ im TV in Flammen aufgeht und u.U. noch andere mit in den Tod reisst, das wäre ja spannend.

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