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Sport
Fribourg-Gottéron

National League: Fribourg ist neuer Leader – die ZSC Lions schlagen Genf

Fribourg neuer Leader – Lions siegen in Genf trotz Führung erst im Penaltyschiessen

20.11.2020, 23:17

Servette – ZSC Lions 3:4 n.P.

Die ZSC Lions meldeten sich mit einem knappen Sieg aus der Quarantäne zurück. Die Zürcher gewannen das Topspiel der Runde auswärts bei Servette 4:3 nach Penaltyschiessen.

Allerdings stand der Sieger auch im zweiten Aufeinandertreffen der offensiv stärksten Teams der National League in dieser Saison nach 65 Minuten noch nicht fest. Wie schon am 9. Oktober, als sich der ZSC im Hallenstadion nach einer 3:0- und 4:1-Führung den Genfern nach Penaltyschiessen noch 4:5 geschlagen geben musste, geriet die Mannschaft von Trainer Rikard Grönborg auch in der leeren Vernets-Halle im Schlussdrittel aus dem Tritt. Eric Fehr und Damien Riat machten zwischen der 48. und 54. Minute aus dem 0:2 ein 2:2 und läuteten damit einen dramatischen Finish ein.

Knapp zwei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit brachte Chris Baltisberger die Zürcher erneut in Führung. Doch nur zwölf Sekunden später glich Linus Omark die Partie auf kuriose Weise wieder aus. Der Schuss des Genfer Topskorers hätte das Gehäuse von Lukas Flüeler verfehlt, doch der ZSC-Keeper lenkte den Puck unglücklich ins eigene Tor ab.

Im Penaltyschiessen hielt Flüeler vier von sechs Versuchen. Fredrik Pettersson schoss den ZSC im ersten Ernstkampf seit 13 Tagen mit zwei verwandelten Penaltys doch noch zum Sieg. Servette ist nach der dritten Niederlage im neunten Saisonspiel auch nach Verlustpunkten nicht mehr Leader.

Genève-Servette - ZSC Lions 3:4 (0:2, 0:0, 3:1, 0:0) n.P. 1 Zuschauer. - SR Tscherrig/Mollard, Huguet/Wermeille.
Tore: 4. Pettersson (Chris Baltisberger, Noreau/Powerplaytor) 0:1. 13. Phil Baltisberger 0:2. 48. Fehr (Winnik) 1:2. 54. Damien Riat (Vermin) 2:2. 59. (58:02) Chris Baltisberger (Andrighetto) 2:3. 59. (58:14) Omark (Damien Riat) 3:3. - Penaltyschiessen: Vermin -, Suter -; Winnik 1:0, Hollenstein 1:1; Tömmernes -, Andrighetto -; Fehr 2:1, Pettersson 2:2; Richard -, Roe -; Pettersson 2:3, Winnik -.
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 3mal 2 Minuten gegen ZSC Lions. - PostFinance-Topskorer: Omark; Hollenstein.
Genève-Servette: Descloux; Jacquemet, Tömmernes; Karrer, Maurer; Völlmin, Le Coultre; Mercier; Smirnovs, Fehr, Winnik; Damien Riat, Vermin, Omark; Moy, Richard, Rod; Arnaud Riat, Berthon, Vouillamoz; Kast.
ZSC Lions: Flüeler; Noreau, Marti; Phil Baltisberger, Geering; Trutmann, Berni; Morant; Chris Baltisberger, Roe, Andrighetto; Pettersson, Krüger, Sigrist; Bodenmann, Pius Suter, Hollenstein; Simic, Prassl, Pedretti; Diem.
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Miranda und Patry (beide verletzt), ZSC Lions ohne Blindenbacher, Capaul, Wick (alle verletzt), Rossi und Schäppi (beide krank).

Fribourg – Biel 4:1

Fribourg-Gottéron übernimmt die Tabellenführung in der National League. Die Freiburger behielten auch im dritten Saisonduell mit Biel die Oberhand und gewannen zuhause 4:1. Das Siegtor erzielte der Kanadier David Desharnais bereits nach 13 Minuten. Zuvor hatte Beat Forster einen frühen Bieler Rückstand innert 38 Sekunden wettgemacht. Julien Sprunger hatte nach knapp zwei Minuten das Skore eröffnet. Für Freiburgs Captain war es im zwölften Saisonspiel der erste Treffer. Kurz vor Schluss traf Sprunger ins leere Tor sogar noch ein zweites Mal.

Gotterons Julien Sprunger, links, jubelt nach seinem Tor (1-0) mit Gotterons Chris Didomenico, rechts, beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen den HC Fribourg Gotteron und de ...
Julien Sprunger bejubelt mit Chris DiDomenico sein Führungstor.Bild: keystone

Während Gottéron auch nach fünf Spielen in der frisch renovierten Arena noch ungeschlagen ist und von der Tabellenspitze grüsst, dreht bei den Bielern die Negativspirale weiter. Die Equipe von Trainer Lars Leuenberger ging aus den letzten sieben Meisterschaftsspielen nur einmal als Sieger vom Eis. Toni Rajala hätte in Freiburg das Spiel in der 47. Minute in andere Bahnen lenken können. Der Finne zog beim Stand von 1:2 in Unterzahl alleine auf Reto Berra los, scheiterte jedoch am Freiburger Keeper. Berra zeigte mit 34 Paraden erneut eine starke Partie.

Fribourg-Gottéron - Biel 4:1 (2:1, 0:0, 2:0) 1 Zuschauer. - SR Salonen (FIN)/Fluri, Progin/Duarte.
Tore: 3. (2:14) Sprunger 1:0. 3. (2:52) Forster 1:1. 13. Desharnais (Mottet) 2:1. 52. Mottet (Stalberg) 3:1. 58. Sprunger (DiDomenico) 4:1 (ins leere Tor).
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron, 4mal 2 plus 10 Minuten (Lindbohm) gegen Biel. - PostFinance-Topskorer: Gunderson; Moser.
Fribourg-Gottéron: Berra; Sutter, Jecker; Gunderson, Chavaillaz; Aebischer, Abplanalp; Kamerzin; Mottet, Desharnais, Stalberg; Sprunger, Schmid, DiDomenico; Bougro, Bykov, Herren; Rossi, Walser, Jörg.
Biel: van Pottelberghe; Rathgeb, Fey; Kreis, Moser; Lindbohm, Forster; Ulmer, Sartori; Fuchs, Pouliot, Rajala; Brunner, Cunti, Künzle; Hofer, Nussbaumer, Hügli; Kohler, Gustafsson, Kessler.
Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Furrer, Jobin, Marchon (alle verletzt) und Brodin (überzähliger Ausländer), Biel ohne Lüthi, Tanner und Ullström (alle verletzt). Biel von 57:33 bis 57:47 und ab 58:15 ohne Torhüter.

Rapperswil-Jona – Ambri 4:1

Zu einer einseitigen Angelegenheit geriet die Partie zwischen Rapperswil-Jona und Ambri-Piotta. Den Grundstein zum 4:1-Heimsieg der St. Galler nach zuletzt zwei Niederlagen legte Topskorer Roman Cervenka. Das 1:0 und 3:0 erzielte der Tscheche selber, beim 2:0 von Dominik Egli gab er den entscheidenden Pass. Mit seinen 14 Skorerpunkten in zwölf Spielen ist Cervenka so etwas wie die Lebensversicherung der siebtplatzierten Lakers.

Beim Heimteam feierte Stammgoalie Melvin Nyffeler nach seiner Corona-Erkrankung ein erfolgreiches Comeback. In seinem ersten Ernstkampf seit vier Wochen parierte er 28 Schüsse. Einzig dem Finnen Julius Nättinen (33.) gelang es, Nyffeler zu bezwingen. Das 1:3 im Powerplay war für den besten Torschützen der Liga bereits der zwölfte Saisontreffer. Ambri ist nach Verlustpunkten ans Tabellenende abgerutscht und wartet seit nunmehr fünf Spielen auf fremdem Eis auf einen Sieg.

Rapperswil-Jona Lakers - Ambri-Piotta 4:1 (1:0, 3:1, 0:0) 50 Zuschauer. - SR Stricker/Staudenmann, Fuchs/Wolf.
Tore: 14. Cervenka (Egli) 1:0. 29. (28:12) Egli (Cervenka) 2:0. 29. (28:57) Cervenka (Clark) 3:0. 36. Nättinen (Flynn, Fora/Powerplaytor) 3:1. 38. Rowe (Moses) 4:1.
Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers, 5mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Cervenka; Nättinen.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Egli, Randegger; Sataric, Maier; Vukovic, Dufner; Wetter; Clark, Cervenka, Schweri; Moses, Rowe, Lehmann; Wick, Dünner, Eggenberger; Loosli, Ness, Lhotak.
Ambri-Piotta: Ciaccio (29. Conz); Fora, Ngoy; Hächler, Fischer; Fohrler, Pezzullo; Pinana; Nättinen, Novotny, Zwerger; Flynn, Kostner, Rohrbach; Neuenschwander, Dal Pian, Kneubuehler; Trisconi, Goi, Grassi; Mazzolini.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Payr (verletzt), Ambri-Piotta ohne Bianchi, D'Agostini, Dotti, Horansky, Incir und Müller (alle verletzt).

(rst/sda)

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