Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Du warst vielleicht schon im Wembley und in Dortmund – aber was dieses Stadion bietet, hast du noch nicht erlebt

Ein kurzes Video begeistert Fussballfans weltweit. Es zeigt eine Dampflok, die mitten durch ein (kleines) Fussballstadion rollt. So kommst du dorthin!

Du willst die Dampflok sehen?

Bitte schön! Dieses Video sorgt gerade dafür, dass ein Fussballplatz in der Slowakei weltberühmt wird:

abspielen

Natürlich grüsst der Lokführer die Spieler und die Fans mit dem Horn.
YouTube/DominioRadio

Wie sieht's dort aus?

Man kann sagen, was man will – aber dass das Google-Auto schon da war, spricht ganz klar für die Region.

Bild

Die erste Annäherung an den Fussballplatz …
bild: google maps



Bild

… neben dem eine Gaststätte für Tranksame sorgt.
bild: google maps

Bild

Der Zahn der Zeit nagt an diesem ganz besonderen Sportplatz.
bild: google maps

Bild

Die ausgebaute Naturtribüne, vor der manchmal mitten während eines Spiels ein Zug fährt.
bild: google maps

Ist das Video ein Fake?

Nein, es ist echt. Dieses Foto belegt, dass das Gleis zwischen Rasen und Tribüne liegt:

Bild

Durch diese hohle Gasse wird er kommen. Nicht Gessler, der Dampfzug.
Bild: panoramio/miro mirecnet

Immer noch nicht überzeugt?

Der Lokführer der Schwarzgranbahn (Ciernohronska zeleznica) zeigt uns das Stadion aus seiner Perspektive:

abspielen

Ob man als Passagier auch Eintritt bezahlen muss, wenn ein Match stattfindet?
YouTube/Tomáš Lubelec

Wo liegt das Stadion?

Cierny Balog in der Mittelslowakei ist gemäss Google Maps exakt 1001 Kilometer östlich von St.Gallen. Mit dem Auto ist man in knapp zehn Stunden dort.

Der am nächsten liegende Flughafen ist eine Autostunde nördlich in Poprad, Linienflüge aus der Schweiz gibt es nicht.

Bild

Der Routenplaner schlägt von der Schweiz aus als schnellsten Weg jenen über München, Salzburg und Bratislava vor.
bild: google maps

Und wer spielt da?

Du wirst wenig überrascht sein, wenn wir dir sagen: Kein Schwergewicht des slowakischen Fussballs. TJ Tatran Cierny Balog ist im Regionalfussball tätig, in seiner Liga aber ein Spitzenteam. Das nächste Heimspiel des Tabellenzweiten ist am Sonntag um 14 Uhr gegen das viertplatzierte OFK Slovan Valaska. Ob dann wieder ein Zug durchs Stadion rollt?

Fahre dahin, schicke uns dein Video und werde watson-User der Woche. Mindestens!

Bild

Schade, dass der Zug auf dem Teamfoto fehlt!
bild: TJ tatran Cierny balog

Fussball in Russland – abseits der Stadien der WM 2018

Abonniere unseren Newsletter

Themen
4
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Fabuz 14.10.2015 01:46
    Highlight Highlight Geil, also irgendwann mal muss ich dorthin :).
    Ich schicke euch dann auch ein Foto. Versprochen!
  • Amboss 13.10.2015 20:48
    Highlight Highlight Einfach genial diese Story.
    Wieviele watson-Leser haben wohl heute auf Streetview genau diese Bilder gesucht und gefunden?
    Also ich war so einer :)
  • Wasmeinschdenndu? 13.10.2015 19:16
    Highlight Highlight Bei uns gibts den Nebel von den Pyros und dort halt von der Dampflok... :-)
    • Androider 14.10.2015 07:37
      Highlight Highlight Und das nicht nur beim FCZ :D

Dieser Zürcher ging fürs Studium nach Taiwan und spielt jetzt Premier League

Von der Sportanlage Heslibach in Küsnacht ZH ins 40'000 Zuschauer fassende Kaohsiung-Nationalstadion auf Taiwan – Philipp Marda lebt gerade seinen Traum. Auch wenn der Fussball nicht mehr als ein grosses Hobby geblieben ist.

Taipeh an der Nordspitze von Taiwan: Eine Stadt, in deren Grossraum rund sieben Millionen Menschen leben, fast so viele wie in der gesamten Schweiz. Hier lebt Philipp Marda, seit er im Sommer ein Studienjahr an der weltweit angesehenen Nationaluniversität in Angriff genommen hat.

Marda lebt mittendrin – und fühlt sich trotzdem nicht von der Grossstadt erschlagen. Mit seinem Töff, sagt er, sei er in nur 15 Minuten weg vom Beton. «Du fährst einmal um den Rank und schon bist du mitten im …

Artikel lesen
Link zum Artikel