Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04557437 (FILE) A file picture dated 28 June 2014 of James Rodriguez of Colombia celebrating after scoring the 1-0 lead during the FIFA World Cup 2014 round of 16 soccer match between Colombia and Uruguay at the Estadio do Maracana in Rio de Janeiro, Brazil. James Rodriguez received the FIFA Puskas Award 2014 for the best goal of the year at the FIFA Ballon d'Or 2014 gala at the Kongresshaus in Zurich, Switzerland on 12 January 2015.  EPA/ANTONIO LACERDA *** Local Caption *** 51451539

Die WM 2014 war sein Turnier: James Rodriguez wurde Torschützenkönig. Bild: EPA/EFE FILE

#ServusJames! Ist Rodriguez Bayerns Königstransfer?

Bayern München hat einen spektakulären Transfer getätigt. Der deutsche Meister verpflichtete von Real Madrid den Kolumbianer James Rodriguez, den WM-Torschützenkönig von 2014.



James Rodriguez wechselt zu den Bayern. Die Münchner leihen den Südamerikaner vorerst für zwei Jahre aus, handelten aber mit Real Madrid auch eine Kaufoption für den 25-Jährigen aus. James spielte bereits unter dem jetzigen Bayern-Coach Carlo Ancelotti beim spanischen Rekordmeister, ist mit seiner aktuellen Reservistenrolle beim Champions-League-Sieger aber schon seit längerer Zeit nicht zufrieden.

«Wir sind sehr glücklich, dass wir diesen Transfer umsetzen konnten. Die Verpflichtung von James Rodriguez war der grosse Wunsch unseres Trainers Carlo Ancelotti, nachdem beide bereits in Madrid erfolgreich zusammengearbeitet hatten», sagte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge.

«James ist ein vielseitig einsetzbarer Spieler. Er ist torgefährlich, bereitet viele Treffer vor und schiesst obendrein tolle Standards. Mit diesem Transfer haben wir die Qualität unserer Mannschaft ohne Frage noch einmal erhöhen können.»

epa06080995 (FILE) - Real Madrid's head coach Carlo Ancelotti (L) and his player James Rodriguez (R) during a press conference held after a team's training session at Valdebebas Sports Complex in Madrid, Spain, 12 May 2015  (reissued 11 July 2017). German Bundesliga soccer club Bayern Munich on 11 July 2017 announced James Rodriguez comes from Spain's Real Madrid on a two-year loan.  EPA/EMILIO NARANJO *** Local Caption *** 51929610

In München wieder vereint: Trainer Ancelotti (links), Angreifer James. Bild: EPA/EFE

Der fünfte Neue in München

Dem Vernehmen nach bezahlen die Bayern zehn Millionen Euro Leihgebühr, die feste Verpflichtung 2019 würde 35 Millionen Euro kosten. Die Vertragsunterschrift erfolgt nach dem Medizincheck. James soll bei der am Sonntag beginnenden Asien-Tour schon dabei sein.

Der offensive Mittelfeldspieler wurde bei der WM 2014 in Brasilien Torschützenkönig. Anschliessend wechselte er für 80 Millionen Euro von der AS Monaco zu Real. Dort wurde er in drei Jahren je zweimal Champions-League-Sieger und Klub-Weltmeister. Einmal holte er den spanischen Meistertitel. Insgesamt absolvierte James 111 Pflichtspiele für Real Madrid. Dabei erzielte er 36 Treffer.

James ist der fünfte Neuzugang der Münchner. Corentin Tolisso (22) wechselte für die Rekordsumme von 41,5 Millionen Euro von Olympique Lyon zu Bayern. Von Hoffenheim kamen Sebastian Rudy (27) und Niklas Süle (21). U21-Europameister Serge Gnabry (21) wechselt von Werder Bremen an die Isar, er liebäugelt allerdings mit einer schnellen Ausleihe.

Erneuter Glücksgriff von Real Madrid?

Rummenigge und Klubpräsident Uli Hoeness setzen darauf, dass die Verpflichtung von James zu einer ähnliche Erfolgsgeschichte wird, wie bei zwei Vorgängern: Arjen Robben wechselte im Sommer 2009 aus Madrid nach München und erlebte in einer Hauptrolle grosse Bayern-Jahre. Xabi Alonso kam 2014 von den Königlichen und beendete nach gewinnbringenden Spielzeiten vor wenigen Wochen seine Karriere.

James spielt eher zentral als auf der Seite, die offensiven Möglichkeiten von Ancelotti sind nun noch grösser. Robert Lewandowski (28), Thomas Müller (27) und Thiago (26) wollen ebenfalls Tore schiessen und gestalten, der Konkurrenzkampf ist gross. «Man muss sich immer beweisen und zeigen, dass man seinen Platz verdient hat», sagte Robben. Das will nun auch James. (ram/sda)

Die wichtigsten Transfers des Sommers 2017

abspielen

Video: watson

Schluss mit Lügen! So lässt sich die ganze Welt allein mit grüner Energie versorgen

Link zum Artikel

Mit diesen 21 Fakten kannst du beim kommenden «Game of Thrones»-Marathon angeben

Link zum Artikel

«SRF Deville» verkündet Pfadi-Putsch in Liechtenstein – diese finden's gar nicht lustig

Link zum Artikel

Fotograf schiesst DAS Foto der Notre-Dame und muss sich nun gegen Fake-Vorwürfe wehren

Link zum Artikel

Vergiss Tinder! Hier erfährst du, welches Potenzial deine Fassade hat 😉

Link zum Artikel

17 katastrophale Tinder-Chats, die definitiv niemanden antörnen

Link zum Artikel

Brauchen wir einen Green New Deal, um eine Rezession zu vermeiden?

Link zum Artikel

Vermisst und wieder aufgetaucht – 9 Fälle von Kindern, die verschwunden waren

Link zum Artikel

Wie rechte Ideologen den Brand von Notre-Dame für ihre Zwecke instrumentalisieren

Link zum Artikel

Das grösste Verdienst von Tesla sind nicht die eigenen Autos

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

10
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Senji 12.07.2017 01:52
    Highlight Highlight Ja, sehr wahrscheinlich ist er das tatsächlich.

    Er ist ein klassischer 10er, Bayern hat neben Lewandovski auf unterschiedlichem Niveau viele Flügel und tiefer stehende Mittelfeldspieler, aber das Bindeglied zur vordersten Reihe fehlte oft. Da James aber auch auf dem Flügel einsetzbar ist, könnte sich seine Integration sogar noch beschleunigen.

    Könnte. Ist natürlich viel Spekulation mit dabei aber ich kann mir schon vorstellen, dass Bayern wegen ihm (und Tolisso!) einiges variabler sein wird.
  • Skeletor82 11.07.2017 20:20
    Highlight Highlight Königstransfer? Ein Ersatzbankspieler? Das heisst nicht, dass der Kolumbianer nicht bei den Bayern "gewinnbringend" wie Alonso (davor war er gerade CL-Sieger geworden, bei den Bayern "nur" Meister) sein wird.

    Aber die Superlativen sind hier weiss Gott nicht angebracht.

    Doch ich mag die Bayern und den Spieler - darum hoffen wir, dass er seinen Platz finden wird, Zweifel bestehen durchaus.
  • Triumvir 11.07.2017 16:25
    Highlight Highlight Wieviel kostet diese Leihe denn die "mausarmen" Bayern? Da muss der Uli Hoeness sicher mal wieder ne Menge Würstel verkaufen, um diesen Transfer finanzieren zu können...
    • Raembe 11.07.2017 16:56
      Highlight Highlight Die Bayern stehen finanziell besser da als Barca, Real und co....

      Nur sie geben ihr Geld mit bedacht aus.
    • Neuromancer 11.07.2017 22:33
      Highlight Highlight Stimmt, das hat er ja brav zu einer Schweizer Bank getragen.
  • Raembe 11.07.2017 15:51
    Highlight Highlight Ich kann mir nicht vorstellen wie er bei den Bayern in das System passen soll. Aber warten wir mal ab.
    • Raembe 11.07.2017 20:25
      Highlight Highlight Müller ist ein Mittelstürmer, Ribery ein Flügel. James ist ein zentraler Mittelfeldspieler.
    • Raembe 11.07.2017 21:19
      Highlight Highlight Stimmt schon, aber da hat er das gleiche Problem wie bei Real. Auf jeder Position die er spielen kann, gibts schon Jmd besseres
    • Boogie Lakeland 11.07.2017 22:55
      Highlight Highlight Er sieht sich als 10er oder hängende Spitze und das passt auch.
      Für die Flügel viiiiiiiel zu langsam (oder besser: zu wenig explosiv).
      Und fürs ZM zu leicht, nicht genug zweikampfstark etc. Wird spannend wo er eingesetzt wird.
  • Mia_san_mia 11.07.2017 15:41
    Highlight Highlight Schaun mer mal...

Sergio Ramos muss bei Doku-Dreh zusehen, wie ihn seine Überheblichkeit einholt

Real Madrids Captain Sergio Ramos verpasste das Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen Ajax Amsterdam absichtlich. Nun ist er zur grossen Lachnummer geworden.

«Karma is a bitch!», lautet ein im englischen Sprachraum gern verwendetes Bonmot – man erntet, was man sät. Wie sich das anfühlt, hat Sergio Ramos gestern Abend am eigenen Leib erfahren.

Bei der 1:4-Pleite Reals gegen Ajax sass der Welt- und Europameister nur auf der Tribüne. Der Real-Captain hatte sich im Hinspiel in Amsterdam Gelb geholt und damit eine Sperre im Rückspiel auf sich genommen, damit er im Viertelfinal nicht mehr vorbelastet oder gar gesperrt wäre.

Ramos war sogar so dreist, …

Artikel lesen
Link zum Artikel