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Ex-Arsenal-Captain Koscielny stellt sich bei Bordeaux vor – und macht eine Legende hässig



Gestern wurde bekannt, dass Laurent Koscielny vom FC Arsenal zu Girondins Bordeaux wechselt – für läppische 5 Millionen Euro. Die «Gunners» wollten dem Franzosen, der in neun Jahren 353 Pflichtspiele für Arsenal absolvierte, keine Steine in den Weg legen. Doch Koscielny, der letzte Saison sogar als Captain tätig war, sorgte mit seiner Vorstellung in Bordeaux für Ärger bei den Arsenal-Fans:

Besonders Klub-Legende Ian Wright, der heute unter anderem für die BBC als Fussball-Experte tätig ist, nervte sich ab der Aktion. «Das schmerzt. Diese Respektlosigkeit. Du solltest dich schämen für die Art und Weise, wie du den Verein nach 9 Jahren verlassen hast. Du hast, was du wolltest und versuchst weiter, zu sticheln. Ich hoffe, es ist es langfristig wert.»

Koscielny sorgte bereits vor einigen Wochen für negative Schlagzeilen, als er sich weigerte, mit Arsenal auf die Promo-Tour durch die USA zu ziehen. Damals schrieb der Klub, dass man «sehr enttäuscht» sei von Koscielnys Verhalten. (zap)

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • kobL 07.08.2019 17:15
    Highlight Highlight Was genau ist an dem Video beleidigend? Er zieht ja nur sein altes Shirt aus und darunter hat es neue an? Captain?
    • JonathanFrakes 07.08.2019 17:55
      Highlight Highlight @kobL: Wenn man sich anschaut, wie dieser Wechsel zustande gekommen ist - nämlich durch einen Streik des Captains - muss man sich nicht wundern, dass die Arsenal-Fans angepisst sind. Wäre nun wirklich nicht nötig gewesen.
    • Gooner1886 07.08.2019 18:21
      Highlight Highlight Dann erklär ich dir mal was ich daran respektlos finde.
      Koscielny war 9 Jahre bei Arsenal, in diesen 9 Jahren hatte er sehr viele Verletzungen und man setzte trotzdem weiter auf ihn. Er ist bei Arsenal zu einem guten Innenverteidiger gereift und konnte sich in der Nationalmannschaft etablieren.

      Das er den Wechsel nun so erzwingt als Captain und die US-Tour schwänzt, Schlichtungsgespräche verweigert etc. spricht für sich selbst.

      Das sich Spieler wie Kleinkinder benehmen ist wahrlich nicht neues, das er seinen Transfer aber dann noch so inszeniert ist einfach undankbar und eben respektlos.
    • nichtfelix 07.08.2019 18:42
      Highlight Highlight Klar, der Wechsel an sich ist überhaupt nicht sauber abgelaufen und sein umgang mit dem Verein war respektlos, aber an dem Video sehe ich absolut nichts schlimmes
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