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epa06855453 Russian fans celebrate their team's 1-1 equaliser during a public viewing of the FIFA World Cup 2018 round of 16 soccer match between Spain and Russia at the FIFA Fan Zone in Moscow, Russia, 01 July 2018.  EPA/ZURAB KURTSIKIDZE

Russische Fans im Freudentaumel. Bild: EPA/EPA

Was diese WM mit Russland gemacht hat

Wer jetzt durch Russland reist, erlebt ein verändertes Land. Die Menschen in diesem Überwachungsstaat sind durch den WM-Trubel lockerer geworden und trauen sich, ein wenig loszulassen.

09.07.18, 13:31 10.07.18, 15:19

Christina Hebel / spiegel online



Ein Artikel von

Einen Monat sind wir nun unterwegs, auf Tour durch die elf Städte der Fussballweltmeisterschaft. Tausende Kilometer haben die Fotografin Katja Anochina und ich gemeinsam zurückgelegt, wir wollten sehen, was die Menschen in Russland aus der WM machen – und was dieses Spektakel mit ihnen macht (Hier lesen Sie die Geschichten der Menschen).

Gerade sind wir am Ort Nummer zehn: Sotschi am Schwarzen Meer, wo Russland im Viertelfinale gegen Kroatien im Elfmeterschiessen schliesslich das Glück verliess. Es wurde trotzdem wieder ausgelassen gefeiert. Dass es die russische Mannschaft in ihrem Zustand soweit gebracht hat, ist schon ein Sommermärchen für sich, niemand hatte damit gerechnet.

Auch Katja nicht. Sie hatte eigentlich bisher nichts mit Fussball am Hut, aber auf unserer Reise wandelte sie sich angesichts der kollektiven Freude mehr und mehr zum Fan. Sie stand in der Fanzone, starrte angespannt auf den Bildschirm, wie so viele Hunderttausende Russen in den Städten.

epa06872484 Russian fans during a public viewing of the FIFA World Cup 2018 quarter final soccer match between Russia and Croatia at the FIFA Fan Zone in St.Petersburg, Russia, 07 July 2018.  EPA/GEORGI LICOVSKI

Russinnen feiern ihre Mannschaft beim Public Viewing. Bild: EPA/EPA

Katja ist Russin, in Moskau geboren, wo sie auch heute lebt. Sie werde diesen WM-Sommer nie vergessen, sagt sie. Es sei anders als vor vier Jahren, als Staatschef Wladimir Putin in Sotschi die Olympischen Spiele ausrichten liess, die für sie vor allem eines waren: «ponty» – Angeberei. In diesem WM-Sommer aber hat sich Russland verwandelt.

Schön und zugleich seltsam

Das fühlt sich schön und zugleich seltsam an in einem Land, in dem der öffentliche Raum so reglementiert ist und durch den Sicherheitsapparat überwacht wird. Das Feiern wird den Menschen hier verordnet, etwa patriotische Konzerte zur Krim-Annexion, offiziell «Wiedereingliederung der Krim» genannt. Mitarbeiter der Staatsbetriebe und Behörden werden dann in Bussen herangefahren und abgeladen, dann sollen sie jubeln.

A police officer and his dog secure the perimeter prior to the opening match between Russia and Saudi Arabia during the 2018 soccer World Cup at the Luzhniki stadium in Moscow, Russia, Thursday, June 14, 2018. (AP Photo/Rebecca Blackwell)

Natürlich wird auch an der WM in Russland alles strengstens überwacht. Bild: AP/AP

Doch der WM-Wandel geschah nicht auf eine Order hin, auch wenn Putin dieses Grossereignis in seinem Land so unbedingt wollte. Und das macht diese Veränderung so besonders.

Warum ist Russland nun plötzlich «anders»? Sicher nicht wegen der modernisierten Flughäfen, neuen Stadien oder tadellos asphaltierten Strassen, nicht wegen der meist reibungslos funktionierenden Organisation des Turniers. Es sind die Menschen, die sich verändert haben.

Umarmungen, gemeinsame Tanzeinlagen

Anfangs noch staunend, Abstand wahrend, öffneten sich die Russen schnell. Etwa als sie in Wolgograd sahen, wie sich die Tunesier in ihren roten Trikots und mit Trommeln schon mittags zum Feiern versammelten, ihre Transparente ausrollten und Stimmung machten. Sich in Gruppen zusammenzustellen mit Plakaten, das ist in Russland sonst nicht erlaubt. Zumal mit einem Bier in der Hand. Einige Stunden später tanzten die ersten Russen schon mit. Irgendwann schmunzelten selbst die sonst grimmig dreinschauenden Polizisten.

epa06819042 Tunisian fans cheer for their team as they arrive for the FIFA World Cup 2018 group G preliminary round soccer match between Tunisia and England in Volgograd, Russia, 18 June 2018.  EPA/ROMAN PILIPEY

Die Tunesier feiern in Moskau – und stecken die Russen später damit an. Bild: EPA/EPA

In Saransk bildeten Babuschki in ihren mordowischen Trachten mit Fans einen Kreis und umtanzten Gäste aus China und Afrika. Nachts nahmen junge Männer Panamaer nach der Niederlage gegen Tunesien in den Arm, tauschten mit ihnen Flaggen. Russinnen und Tunesier tanzten gemeinsam am meterhohen Springbrunnen bis ein Uhr morgens, all den erbosten Kommentaren in Sozialen Medien und Zeitungen zum Trotz, die erklärten, wie schlimm es sei, dass sich russische Frauen auf Ausländer einlassen. Manch einer stieg in der Nacht sogar in die Fontäne, bejubelt von den anderen.

In Rostow am Don baten Polizisten und Kosaken mexikanische Fans um Erinnerungsfotos. Nationalgardisten, die sonst bei Demonstrationen gegen Oppositionelle durchgreifen, versuchten mangels Englischkenntnissen mit vielem Fuchteln und sogar einem Lächeln, den Fans zu zeigen, wo es lang geht.

epa06845001 Supporters of Sweden celebrate in the fountain at Gotaplatsen square in central Gothenburg, Sweden, 27 June 2018, after the FIFA World Cup 2018 group F preliminary round soccer match between Mexico and Sweden in Ekaterinburg, Russia. Sweden won 3-0.  EPA/THOMAS JOHANSSON SWEDEN OUT

Nicht nur die Schweden feierten den Erfolg ihres Team mit einem Bad in einem Brunnen. Bild: EPA/TT NEWS AGENCY

Alles ist irgendwie so leicht

Das schönste Erlebnis hatte ich in Samara. Dort lächelte mich schon in der Strassenbahn der Fahrer an – was sonst so selten passiert. In der Öffentlichkeit machen die Menschen in Russland meist einen verschlossenen Eindruck, ein sowjetisches Gesicht nenne ich das.

Im Zentrum traf ich nachts Aleksandr, Lisa und Lew. Die drei hatten sich mit einem Lautsprecher einfach auf eine Kreuzung gestellt und tanzten zu Popsongs. Stundenlang. Und wann immer brasilianische, mexikanische und russische Fans von der Fanmeile auf ihrem Weg zu den Hotels oder nach Hause vorbeikamen, begrüssten sich alle mit Jubel-Rufen und bewegten sich einige Minuten gemeinsam zur Musik, gaben sich die Hand zum Abschied, bis die nächsten Fans vorbeikamen.

Für ihn bedeute das alles, einfach mal durchzuatmen, sagte Lew. Wann könne man schon einmal auf der Strasse tanzen, einfach so? Der 21-jährige Student war noch nie im Ausland. Gerade einmal 28 Prozent der Russen besitzen einen Auslandspass. So viele Ausländer habe er noch nie gesehen, sagte Lew. Es sei so gut, dass alle so offen, alles irgendwie so leicht sei.

Trubel überdeckt Müdigkeit und schlechte Nachrichten

Leichtigkeit findet man in Russland oftmals nur noch im Privaten, in der Küche, wie es so schön heisst, oder auf der Datscha mit Freunden. Viele Russen wirken nach 18 Jahren mit Putin an der Spitze des Landes müde.

Der Staat, auch die Medien, wurden fast vollständig unterworfen, der Sicherheitsapparat ist mächtiger denn je. Widersacher Putins wurden grösstenteils zum Schweigen gebracht, wer sich noch in der Opposition engagiert, steht ständig unter Druck. Wirtschaftlich und im sozialen Bereich geht es vor allem in den Regionen nur langsam voran.

epa06846943 Russian President Vladimir Putin (R) shakes hands with FIFA President Jianni Infantino (L), as he visits the themed 2018 FIFA World Cup Football Park on Red Square in Moscow, Russia, 28 June 2018.  EPA/ALEXEI NIKOLSKY/SPUTNIK/KREMLIN POOL MANDATORY CREDIT

Nicht nur Vladimir Putin zaubert die WM in Russland ein Lächeln ins Gesicht. Bild: EPA/SPUTNIK POOL

Die WM kommt also für Putin zur rechten Zeit, verdeckt der Trubel doch weitestgehend die schlechten Nachrichten, die es ja immer noch gibt – und über die in Russland auch zu berichten ist. Nur fünf Beispiele der vergangenen Wochen:

Russian President Vladimir Putin listens a reporter's question during his news conference after the Shanghai Cooperation Organization (SCO) Summit in Qingdao in eastern China's Shandong Province, Sunday, June 10, 2018. Putin says counter-terrorism efforts are a priority for a regional grouping led by Moscow and Beijing. Putin said a new agreement approved by the SCO spells out plans for joint-anti-terror efforts for the next three years. The SCO includes China, Russia, four ex-Soviet Central Asian nations, India and Pakistan. (AP Photo/Alexander Zemlianichenko)

Für Putin kommt die WM gelegen. Bild: AP/AP

Es ist der Zwiespalt zwischen den Bildern feiernder Fans und diesen Nachrichten, den wir während der WM aushalten müssen, nur wirken letztere nun irgendwie so weit weg.

In wenigen Tagen wird der Trubel der WM enden. Was geschieht also, wenn die letzten Fans abgereist sind? Was wird der Kreml mit der Stimmung der vergangenen Wochen anfangen?

Vieles spricht dafür, dass der Kreml so weitermachen wird wie bisher. Zu den Moskauer Bürgermeisterwahlen Anfang September wurde zum Beispiel kein einziger Kandidat der Opposition zugelassen.

Tränen der Fans – die Ausgeschiedenen

Die Staatsmacht aber wird nach der WM auf veränderte Menschen treffen, voller Eindrücke von dem, was sie erlebt haben, Erwartungen, die damit verbunden sind. Sie sind die eigentlichen Gewinner dieses Turniers.

Die Russen wirken verjüngt. Wenn man sie auf die WM anspricht, leuchten die Augen, sie sind stolz auf ihre Mannschaft, das Turnier, vor allem aber erzählen sie von ihren schönen Begegnungen mit Ausländern.

Vielleicht werden sie nun Fragen stellen, warum eigentlich Ausländer so vieles in ihrem Land dürfen, sie aber nicht. Vielleicht reisen sie nun vermehrt ins Ausland. Von der Russophobie im Westen, die Politiker und Staatsmedien immer wieder angesichts der Kriege in der Ostukraine, Syrien und der Konflikte um Hacker, Wahlbeeinflussung und vergiftete Ex-Agenten beschwören, ist jedenfalls nicht die Rede.

Es ist, als ob die Russen und die Welt in diesem WM-Monat zusammengerückt sind. Ein Gefühl, das viel wert ist in diesen Zeiten.

Die besten Bilder der Fussball-WM 2018 in Russland

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65
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    Alle Leser-Kommentare
  • Liselote Meier 10.07.2018 10:57
    Highlight "Zu den Moskauer Bürgermeisterwahlen Anfang September wurde zum Beispiel kein einziger Kandidat der Opposition zugelassen".

    Das stimmt so nicht, die Wahl an sich ist gewiss nicht ganz "koscher", wegen den benötigten Unterschriften von Mandatsträger. Ein KPRF Kandidat hat aber die nötigen Unterschriften erreicht und steht zur Wahl. Die KPRF steht innenpolitisch in Opposition zu Einiges Russland. Nur aussenpolitisch wird der Kurs von Putin gestützt (Krim, Syrien). Ihr meint wohl "westlich" genehme Opposition.
    6 2 Melden
  • Peter Stelzer 10.07.2018 09:44
    Highlight Ich rede und schreibe täglich mit "normalen Russen" die nicht in den grossen Zentren leben
    und die kümmern sich nicht um die WM -
    aber dafür, dass sie die anfallenden täglichen Probleme lösen können, denn viel bleibt ihnen nicht wie z.B. eine Reise ins Ausland das bleibt für die meisten ein unerfüllter Traum. Die Mieten sind hoch, die medizinische Versorgung liegt im Argen, Medikamente sind z.T. unerschwinglich ...ja, so sieht es aus.
    3 2 Melden
  • midgo 10.07.2018 00:18
    Highlight Wenn man die Kommentare hier so liest, dann scheint es, es gäbe die guten und die bösen Imperialisten.
    Wie auch immer, ich halte mich da lieber an pussy riot, an den syrisch kurdischen Widerstand. Am Ende, ob die Russen, die Kuweitis, oder die Amis eine WM kaufen, sie alle gewinnen sicher irgendwie irgendwas dabei. Nicht aber mein Herz und meine unkritische Zustimmung. Es geht um mehr als nur schwarz und weiss. Enttäuscht mich nicht.
    Und ja, Kroatien hat für mich ein wenig einen Albtraum beendet. Danke!
    7 16 Melden
  • Dirk Leinher 09.07.2018 23:02
    Highlight Die Russen reisen ins Ausland, Es sind doch wir Westeuropäer die keine Ahnung von Russland haben, die alle Länder von Australien über Afrika bis Chile und Kanada bereisen, aber kaum etwas über Russland wissen.
    23 5 Melden
    • moringa 10.07.2018 11:32
      Highlight Als ich Ende Mai nach Russland reiste, schauten mich viele mit grossen Augen an. Es ist definitiv ein kontroverses Reiseziel (Medien sei Dank). Ich war zwar nur in Moskau und St. Petersburg, aber kann es auf jeden Fall empfehlen. Die Russen wirken im ersten Moment vielleicht etwas roh (kann ich als Schweizerin drüber urteilen ;)?), aber sie sind es nicht wirklich. Ich erlebte sie als freundlich und vor allem hilfsbereit.
      7 0 Melden
    • Mahabali 11.07.2018 06:33
      Highlight Wenn ich nur schon so eine dümmliche Überschrift lese wie; „die Menschen im Überwachungsstaat sind lockerer geworden“ wird mir speiübel von dieser westlichen Journaille.
      Bereise Russland seit Jahren und halte mich hier länger auf, aber noch nie hatte ich den Eindruck, dass die Russen oder ich überwacht wurden. (Auch wenn ich manchmal öffentlich über Putin schimpfte)
      Das ist einfach eine Verleumdung und Russen-Bashing primitivster Art. Die Menschen sind fein und lieb und haben Anstand und Respekt.
      4 2 Melden
  • Dirk Leinher 09.07.2018 22:58
    Highlight Dieser Artikel bringt mich zum schmunzeln. Weniger die Russen haben sich verändert, vielmehr hat sich wohl die Wahrnehmung von christina Hebel verändert. Muss schwer sein, wenn man vollgepackt mit Vorurteilen anreist und dann mehr und mehr merkt, dass es in Russland oft gar grössere Freiräume (nicht nur geografisch zu sehen) gibt, als dies zum Beispiel in Deutschland der Fall ist.
    Und die Krim-Bevölkerung, ja die musste nicht zum Feiern beordert werden, die machte das ganz von alleine, da es eben zu 80% Russen sind.
    29 9 Melden
  • WHYNOT 09.07.2018 22:30
    Highlight ...verordnete(?) Konzerte zur Krim-Amexion....wo und wann? "Verordnet" heisst die Menschen werden zu Konzertbesuchen gezwungen oder aufgefordert? Waren Sie schon einmal in Russlamd? Die WM ist in Russland und das ist gut so.
    24 12 Melden
  • BeatBox 09.07.2018 21:37
    Highlight Bei dem Teil mit der Überwachung hab ich gedacht Sie schreiben von Bayern. Aber nein, die bewahren die Daten in Bayern länger auf 🙈
    31 4 Melden
  • Mitredner_86 09.07.2018 20:59
    Highlight Ich war jetzt schon zwei Mal in Russland zum Freeriden am Polarkreis - das war im März 2015 und im März 2018. Ich war am Anfang skeptisch, wie viele.
    Aber beide Male habe ich die Russen, mit denen ich zu tun hatte, als fröhliche, offene und nette Leute kennengelernt. Egal ob in einer Bar in St. Petersburg, im Nachtzug von St. Petersburg nach Murmansk, in der Bergbaustadt Kirovsk am Polarkreis oder im Moskauer Restaurant.
    Die sind im Fall ganz normal... klar, sprachlich happert es oft, da Englisch jetzt nicht deren zweite Muttersprache ist, ein Visum braucht man leider. Abgesehen davon: Top!
    55 1 Melden
  • derEchteElch 09.07.2018 20:23
    Highlight Russland Überwachungsstaat?
    Was ist dann UK mit London, so viele CCTV wie sonst nirgends, dem GCHQ, welches praktisch jegliche Kommunikation aller Menschen überwacht? USA, wo praktisch jeder Ein- und Ausreisende inkl. Unterhose ausgezogen werden?

    Aber ist schon klar, Russland ist der böse Überwachungsstaat, ist ja schliesslich auch ein Spiegel Artikel. Neutralität gibts nicht.
    69 16 Melden
  • Gurkentruppenchefin 09.07.2018 20:01
    Highlight Der Kontakt zu anderen Kulturen ist immer eine Bereicherung. Hoffen wir, dass ein Samen gesäät wurde für eine Bevölkerung, die aufzustehen vermag!
    22 10 Melden
  • Gregor Hast 09.07.2018 19:15
    Highlight Russland - ein Überwachungsstaat.... Und was ist denn die Schweiz, die EU im Allgemeinen? Sind das keine Überwachungsstaaten?!
    62 28 Melden
  • roger_dodger 09.07.2018 18:48
    Highlight Zum Glück gibt es hier ja nur gute Nachrichten, geplante Anhebung des Rentenalters für Frauen (Oh, kein rusisches Phänomen), etwa jedes Jahr schlechtere Pensionskassenleistungen, explodierende Krankenkassenprämien (und welch Wunder, medizinische Versorgung ist in Russland gratis, und kommt mir bitte nicht mit wie viel besser unsere Standards sind). Falls Sie mal einen Russen gefragt haben, was er von der "Annexion" der Krim (die erst nach dem zweiten Weltkrieg Ukrainisch wurde) hält würden Sie sich vielleicht wundern.
    42 16 Melden
  • abcdefg 09.07.2018 17:18
    Highlight Ihre Erfahrungen vor Ort sind also sehr positiv. Alles Negative über Präsident Putin haben Sie wohl als vorbereiteten Text aus der Schweiz nach Russland gebracht und dann ausgesuchten Russen in den Mund gelegt. Nur so wagen Sie es überhaupt, als Journalist in die Schweiz zurückzukehren, um in der Anti-Putin-Medienwelt zu überleben.
    34 29 Melden
  • DomKi 09.07.2018 16:47
    Highlight Ja klar, lasst uns alle so werden wie in Europa: straffrei ausgehen wenn man Polizisten beleidigt, elektronische Kontrolle der Bürger von allen Seiten, Antiterrorgesetze die ein anderes Ziel haben, Terroranschläge in regelmäßigen Abständen und fragwürdige Schuldzuweisung, Spaßgesellschaft total, Lügenpolitiker, Geld über alles etc etc etc. Man könnte fast meinen Russland lebt jetzt schon besser
    40 77 Melden
    • Heinz Schmid 09.07.2018 17:25
      Highlight Beschimpfung von Beamten ist strafbar.
      elektronische Kontrolle ist auch in Russland anzutreffen, zusammen mit Zensur und Strafverfolgung der Opposition.
      Antiterrorgesetze? Terroranschläge? Wie war das noch in Tschetschenien?
      "fragwürdige Schuldzuweisung, Spaßgesellschaft total, Lügenpolitiker, Geld über alles" trifft ebenfalls auf die russische Oligarchie zu.
      "Man könnte fast meinen Russland lebt jetzt schon besser" BIP, HDI, Lebenserwartung, Gini-Koeffizient, CPI und Freiheitsindex (Quelle: Heritage Foundation) reden eine andere Sprache.
      65 18 Melden
  • Bobby Sixkiller 09.07.2018 16:43
    Highlight Fürchterlich, diese Anti- Russland Propaganda. Sowas möchte ich bitte bei Watson nicht mehr lesen. Amerika ist übrigens auch ein Überwachungsstaat...
    54 20 Melden
    • Kubod 09.07.2018 19:59
      Highlight Gibt's nur eins. Aufkaufen und in Prawda 2 umbenennen. Oder RuptlyExtended.
      Danke für den guten Job Watson.
      16 25 Melden
  • Techtumbler 09.07.2018 16:39
    Highlight Die Russen sind eben doch auch nur Menschen. Wer hätte das gedacht?
    70 1 Melden
    • Patrik Hodel 09.07.2018 17:10
      Highlight Genau.
      Es ist auch ncht der Russe, der sich unbeliebt macht (mit Ausnahmen), sondern die russische Rehierung.
      Sind immer noch zwei Paar Schuhe.
      38 20 Melden
  • Watcher 09.07.2018 15:01
    Highlight Dieser Beitrag.... Russland wird vom Westen isoliert, sanktioniert, von der Nato eingekesselt. Klar sind die Gemüter besser gelaunt wenn ein Event wie die WM im eigenen Land durchgeführt wird und eine Vermischung von Russland und dem Westen stattfindet. Die Berichterstattung finde ich sehr traurig. Aber nichts neues, ist ja leider normal. Russland wird vom Westen isoliert, Russland wäre offen, doch dies wird, vorwiegend durch Leitmedien gesteuert, verhindert. Lächerlich...vorallem da dies die meisten längst durchschaut haben.
    99 91 Melden
    • Heinz Schmid 09.07.2018 15:59
      Highlight Die Sanktionen sind Konsequenz der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim und des nun schon 4 Jahre dauernden Kriegs in der Ost-Ukraine, welcher die Souveränität der Ukraine verletzt. Die Rahmenbedingungen für eine Lockerung dieser Sanktionen ist gegeben: Beendigung des Krieges.
      Die Falschmeldungen, Unterstellungen und Propaganda der Russen ist aufgearbeitet und kann nachgelesen werden (Report on the human rights situation in Ukraine, 15 April 2014).
      Russland ist Aggressor, der sich in der Opferrolle wähnt. Die Faktenlage ist allerdings eindeutig, zumal der Krieg heute noch wütet.
      85 65 Melden
    • NotWhatYouExpect 09.07.2018 16:58
      Highlight @Hein Schmid: Und wo bitte wird die USA Sanktioniert mit Ihren Syrien, Irak, Afgahnistan auftritt?
      69 23 Melden
    • Heinz Schmid 09.07.2018 17:43
      Highlight @NotWhatYouExpect Leider wird die USA dafür nicht sanktioniert, da der UN-Sicherheitsrat die nötige Macht nicht besitzt, bzw. China daran kein Interesse hat bzw. Russland keine Macht.
      Allerdings gilt es darauf hinzuweisen, dass dies keine Annexionen waren, sondern Interventionen, so umstritten sie auch sein mögen.
      23 10 Melden
    • dmark 09.07.2018 18:35
      Highlight Mal etwas anders betrachtet... Die "völkerrechtswidrige Annexion der Krim" kam diversen westlichen Mächten doch gerade recht.
      Europa hatte in grossen Teilen sich zu diesem Zeitpunkt wirtschaftlich doch bereits schon sehr in Russland engagiert und gute Geschäftsbeziehungen aufgebaut. Dies ging wohl für so für manche bereits schon zu weit, weil man auf der anderen Seite gerade auch TTIP (schon vergessen?) durch drücken wollte.
      Und zu Falschmeldungen, Unterstellungen und Propaganda... da nehmen sich "Osten und Westen" wohl nichts.
      30 9 Melden
    • SpoonerStreet 09.07.2018 19:03
      Highlight @Watcher
      Dieser Beitrag...Handelt vom Russischen Volk. Von den normalen Menschen in Russland! Nicht von der Regierung und Russischer/Westlicher Politik.
      25 1 Melden
    • BeatBox 10.07.2018 00:04
      Highlight Es ist nur eben keine Annexion gewesen, sondern eine Sezession! Kleiner, aber feiner Unterschied ;-)
      13 2 Melden
    • TheDan 10.07.2018 06:53
      Highlight @Schmid

      Denken Sie dass die Bewohner der Krim in einer freien, nach westlichen Standards durchgeführten Abstimmung sich anderst entscheiden würden als sie es getan haben? Haben Sie irgendeinen Anhaltspunkt dass die Krimbewohner nicht zu Russland gehören möchten?
      Intressant finde ich dass in Wikipedia unter Annexion die Krim als aktuelles Beispiel gar nicht aufgeführt ist. Obwohl ALLE westlichen Medien von Annexion sprechen ist es wohl doch nicht so eindeutig.
      Übrigens die Krim wurde tatsächlich schon mal von Russland annektiert jedoch vor fast 250 Jahren durch Katharina die grosse.
      12 3 Melden
  • Hades69 09.07.2018 14:41
    Highlight Endlich hatten die Russen selber die Moeglichkeit, sich der Welt zu praesentieren und nicht die Werbrtrommel der Waffenlieferanten.
    51 17 Melden
  • Waedliman 09.07.2018 14:26
    Highlight Es liegt doch an den Russen selbst. Schliesslich wählen sie Putin, rennen in die Kirche und sind extrem konservativ gegenüber andersdenken und -lebenden Menschen. Wenn eine Fussball-WM ihnen zeigt, dass es auch bunter, vielfältiger und entspannter zugehen kann, dann haben sie damit vielleicht ein paar Gedanken im Hinterkopf, bevor sie WIEDER ihr Kreuzchen bei Putin setzen. Schön wär´s.
    104 102 Melden
    • rodolofo 09.07.2018 16:42
      Highlight Wir können schwer verstehen, was in diesen Russischen Köpfen gedacht wird.
      40 Jahre Stalinismus gehen nicht spurlos vorüber an einem Volk. Wenn Du da überleben willst, musst Du einen grossen Teil der Verlogenheit mitmachen, Dich bei ehemaligen Genossen Direktoren und heutigen Oligarchen einschleimen und Deine angestauten und heruntergeschluckten Aggressionen an noch tiefer in der Scheisse steckenden Ausländern und Roma auslassen.
      Es ist letztlich nicht so viel anders, als wie bei uns, nur extremer und damit auch deutlicher...
      29 15 Melden
    • Eric Groth 10.07.2018 13:59
      Highlight Du bist schön von dieser Meinungsmache von wegen Überwachungsstaat gesteuert lol
      Schau dir doch erstmal dt. an hier wirst du doch auch schon lange überwacht oder glaubst du etwa nsa und bnd sammeln keine Daten von dir lol dann traüm mal weiter und glaub an den Weihnachtsmann dank dem neuen Polizei gesetz in Bayern darfst einfach 3 Monate in Untersuchungshaft ohne das du einen Anwalt sehen darfst oder telefonieren und ja das hätten sie gerne für ganz Deutschland.
      3 0 Melden
  • felixJongleur 09.07.2018 14:04
    Highlight Es tut unglaublich gut nach all den Berichten über Hooligans, Gigantismus und Manipulationen (ich weiss, gibt es alles) von glücklichen Russinnen und Russen zu lesen die Freude an der WM haben und dass die Welt bei ihnen zu Gast ist. Einfach so. Alle anderen Themen kommen rasch genug wieder (ich tippe bspw. auf Dopingvorwürfe ggü. der Sbornaja).
    77 4 Melden
  • Radiochopf 09.07.2018 13:56
    Highlight Genau lieber Spiegel, Russland der Überwachungsstaat Nummer 1, noch weit vor der USA.. darum haben die Russen natürlich sofort alle Videos auf Twitter/Youtube gesperrt, bei denen die brutalen Hooligan-Ausschreitungen dieser WM zusehen wären, wie wir sie von den letzten EM's kennen.. zudem zensieren die Russen die tausenden Verhaftungen von LGBT WM-Fans.. sowieso sind die Gäste so unzufrieden, das sie dies in in vielen Twitter/Youtube Videos gepostet haben, nur die Russen haben das natürlich sofort gelöscht und zensiert.. auch die Putin Statuen und Plakate wurden für die WM extra entfernt..
    41 79 Melden
    • Butzdi 09.07.2018 16:43
      Highlight Sorry, aber das ist völlig erstunken und erlogen. Nichts von dem was Sie sich da ausgedacht haben ist passiert.
      29 11 Melden
    • rodolofo 09.07.2018 18:02
      Highlight @ Butzdi
      Dieser Putin-Troll versucht sich neuerdings in Ironie!
      Wenn die Putin-Trolle so weiter machen, dann sind sie ja wirklich bald so, wie wir (Parallele zum Fussball)!
      10 11 Melden
  • Gehirnbenutzer 09.07.2018 13:48
    Highlight Ob Russland lächelt bin ich mir nicht so sicher. Die Infrastruktur ausserhalb der Metropolen Moskau und Petersburg lässt zu wünschen übrig. In den übrigen WM Städten siehts nach den Renovierungen der Strassen, Trottoirs etc., welche für die WM gemacht wurden, einigermassen aus. Doch ausserhalb der WM Städte mit ihren ca 22 Millionen Einwohnern und östlich von Kasan, werden viele Menschen sich nicht das geringste für diese Propagandaaktion interessieren
    62 48 Melden
    • JaneDoe 09.07.2018 15:06
      Highlight Das mit der Infrastruktur ist doch überall so in Osteuropa... :)
      49 2 Melden
    • Kater Murr 09.07.2018 15:23
      Highlight ...ja genau, und nicht nur dort.
      43 1 Melden
    • who cares? 09.07.2018 18:21
      Highlight Im Gegensatz zu Russland spielt sich das übrige Osteuropa aber nicht als Möchtegernweltmacht auf.
      9 11 Melden
    • BeatBox 10.07.2018 00:09
      Highlight Marode Infrastruktur und keine Investitionen heisst also = Osteuropa? In dem Fall fängt also Osteuropa schon in Deutschland an? 😂
      9 0 Melden
  • rodolofo 09.07.2018 13:48
    Highlight Auch RussInnen sind Menschen!
    Und wie wir wollen sie einfach angenehm leben, einer interessanten Arbeit nachgehen, Kinder aufwachsen sehen, leben, lieben, feiern und auch mal nichts tun.
    Wer hätte das gedacht?
    Unsere Politiker und "Führungspersönlichkeiten", die uns immer einzureden versuchen, dass WIR ganz anders seien, als SIE, und die Kultur-Rassisten, die solche Ideologien glauben und weiter verbreiten, werden es nie schaffen, ganz zu verhindern, dass Menschen einander begegnen und kennen lernen.
    Die "Globalisierung von Unten" ist die stärkste und nachhaltigste Globalisierung!
    331 30 Melden
    • kupus@kombajn 09.07.2018 14:04
      Highlight Wir sind anders als sie, aber weder im positiven noch in negativem Sinn. Wer nun nach den ganzen Negativ-Nachrichten über Russland dachte, dass alle Russen per se böse sind, dürfte über einen sehr schmalen Horizont verfügen. Noch immer ist zwischen der politischen Führung und dem einfachen Volk zu unterscheiden. Immer und überall!
      81 2 Melden
    • Silvan Marty 09.07.2018 17:56
      Highlight Doch sind sie nicht gleich in Behandlung der Bürokratie, ende WM, ende mit frei äussern.
      Wird sicherlich ein paar Wochen härter durchgegriffen
      3 8 Melden
  • DerSimu 09.07.2018 13:45
    Highlight Ich finds schon irgendwie seltsam, dass die Russen zufälligerweise genau während der Heim-WM so stark spielten 😉

    Ob da Onkel Vladimir nachgeholfen hat? 😁😂
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    • DerRaucher 09.07.2018 14:15
      Highlight Waren wohl eher gewisse Substanzen im Spiel. Wer während dem Spiel Ammoniak schnüffelt, dem traue ich alles zu. Zudem war die Russen noch nie die saubersten was Doping im Sport angeht.
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    • LibConTheo 09.07.2018 14:32
      Highlight @DerSimu:

      Somit wären wir bei der Definition einer "Verschwörungstheorie" ;)

      Oder geht das nur, wen es um Werte geht, welche nicht der westlichen Agenda... oh, aha, mhmmm

      Vergessen wir das Thema.
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    • DerSimu 09.07.2018 15:18
      Highlight @LibConThei also eige äntlich war es ja ein Scherz, nur versteht das anscheinend wieder keiner, weil er es ernst nimmt 🤷🏼‍♂️
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    • Bobby Sixkiller 09.07.2018 16:51
      Highlight Ja natürlich... Alle gedopt.

      Im ernst, hört doch endlich mit diesem lächerlichen Schwachsinn auf. Das mit dem Ammoniak ist beispielsweise im Eishockey weit verbreitet. Und es ist legal, kein Doping, versteht ihr das? LEGAL! Aber ja, es sind ja die bösen Russen... Da bleibt mir echt nur Kopfschütteln übrig. So weit sind die meisten Leute hier von der westlichen Propaganda gegen Russland schon voreingenommen... Wirklich bedenklich 😩
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    • roger.schmid 09.07.2018 17:08
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    • roger.schmid 09.07.2018 17:20
      Highlight @Bobby: der Kreml macht sich durch das überfallen von Nachbarländern, abschiessen von Passagierflugzeugen und Staatsdoping unbeliebt - da braucht es keine Propaganda. Propaganda wird vorallem vom Kreml verbreitet - und Leute wie du fallen sogar noch darauf herein..
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    • DerSimu 09.07.2018 17:29
      Highlight @Bobby man lebt viel ruhiger, wenn man nicht alles so ernst nimmt. Solltest du vielleicht mal versuchen, sonst musst du bald dopen, um keinen Herzinfarkt zu kriegen ;)
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    • TheDan 10.07.2018 07:06
      Highlight @roger.schmid

      Woher kommt diese unerträgliche Abneigung und Hass gegenüber Russland in Ihnen? In jedem Artikel zu Russland versprühen Sie ihr Gift in der Kommentarspalte. Einfach unerträglich.

      Iss mal ein Snickers!
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    • roger.schmid 10.07.2018 09:42
      Highlight @thedan: zum x-ten mal: ich habe nichts gegen Russland - ich habe aber sehr wohl etwas gegen den Kreml und seine Propaganda. Ich leiste hier einen kleinen Beitrag gegen die Kremlpropaganda die in hiesigen Leserkommentaren "versprüht wird". damit nicht noch mehr Leichtgläubige wie Sie darauf hereinfallen..
      Wenn dies für Sie unerträglich ist, iss ein Snickers.
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    • LibConTheo 10.07.2018 09:59
      Highlight @roger.schmid:

      Deinen Beitrag kannst du dir schenken, das ist seit eh und jeh der Status Quo von watson und der westlichen Medien generell.

      Ich würde eher dich als leichtgläubig bezeichnen, wen du mit Argumenten wie "Nachbarländer überfallen" und "Passagierflugzeuge abschiessen" kommst.
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    • Verschwörer 10.07.2018 12:33
      Highlight Kremlpropaganda ist wohl ein witz gegen unseren Aperat im Westen. Bezüglich Flugzeuge und der gleichen. Ich leiste hier einen kleinen Beitrag gegen ihr durch Leichtgläubigkeit getragenes Weltbild.
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    • roger.schmid 10.07.2018 14:59
      Highlight Ok. Und jetzt alle Putinjünger zusammen:
      MH17 wurde von der Nato abgeschossen, es gibt und gab keine Trollfabrik in St. Petersburg, es gab kein systematisches Doping von russischen Athleten, Trump hat 0 Verbindungen zu russischen Oligarchen. Amen und schönen Tag noch 😂
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    • DerSimu 10.07.2018 15:17
      Highlight @roger.schmid es gab keinen von der OPCW bestätigten Giftangriff auf einen russischen Doppelagenten.
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    • TheDan 10.07.2018 15:29
      Highlight @roger.schmid

      Gegen Aufdeckung von Fake News und Propagande habe ich nichts einzuwenden, sofern die Kritik sachlich und in einem vernünftigen Ton erfolgt. Ihr abschätziger Ton und die Message dass jeder der etwas anzweifelt ein Idiot ist finde ich jedoch absolut daneben.
      Ob Ihre aufgeführten Prapagandabeispiele richtig oder falsch sind können wir beide nicht beweisen, allenfalls kann man es irgendwann in Wikipedia lesen. Was macht Sie denn so sicher dass Ihr Weltbild korrekt ist und nur die anderen böse sind und Propaganda verbreiten?
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    • LibConTheo 10.07.2018 15:32
      Highlight Das Schwarz-Weiss-Denken hier ist Anzeichen für das Endstadium einer gesunden Gesprächskultur.
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  • Heinz Schmid 09.07.2018 13:43
    Highlight Fussball ist wichtig, und sollte daher nicht der Fifa überlassen werden.
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    • Roman h 09.07.2018 17:11
      Highlight Und wer dann?
      Die UNO oder NATO?
      Welche Organisation ist denn besser als die FIFA?
      Wir können nicht mal der Post vertrauen, wem kann man den vertrauen?
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    • Gurkentruppenchefin 09.07.2018 19:59
      Highlight 😂😂😂der war gut
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  • René Obi 09.07.2018 13:41
    Highlight Wenn diese Entwicklung nicht zu blauäugig geschildert und sogar etwas nachhaltig ist, dann war diese WM in Russland nicht nur sportlich eine grandiose Sache. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
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