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José Mourinho bewies mit der Einwechslung dieser Banane sehr viel Fingerspitzengefühl.
José Mourinho bewies mit der Einwechslung dieser Banane sehr viel Fingerspitzengefühl.Bild: Andrew Yates/REUTERS

José Mourinho und diese Banane – seine beste Einwechslung des Abends

17.03.2017, 10:5319.03.2017, 14:36

Fussball und Bananen – eine heikle Kombination. Denn häufig wird ihr Wurf auf das Spielfeld begleitet von Affenlauten unsäglicher «Fans». Glücklicherweise war das gestern ganz anders.

An einem Europa-League-Abend, an dem sonst – abgesehen von einem Dahoud-Hammer und einem Sommer-Patzer – nicht sonderlich viel passierte, wurde eine Banane im Spiel von Manchester United gegen Rostow plötzlich zum Gesprächsthema Nummer 1.

Kurz nach dem 1:0 durch Juan Mata ...

Video: streamable

... hantierte Trainer José Mourinho hektisch an einer Frucht Beere Paradiesfeige einem Bedecktsamer (scheiss Botanik) Frucht herum. Der Grund: Wegen des dichtgedrängten Terminkalenders gingen Manchester gegen die russischen Aussenseiter langsam die Kräfte aus.

Besonders bitter war das für die Verteidiger der «Red Devils», die Mangels Alternativen auf der Bank durchspielen MUSSTEN. Darum bestellte der Argentinier Marcos Rojo in der 71. Minute eine Energieration, die er von Mourinho via Ersatzspieler Ashley Young auch prompt erhielt.

Die Banane mampfend spielte Rojo weiter und hielt bis zum Schlusspfiff durch.
Die Banane mampfend spielte Rojo weiter und hielt bis zum Schlusspfiff durch.Bild: PETER POWELL/EPA/KEYSTONE
«Danke, Coach!»
«Danke, Coach!»Bild: PETER POWELL/EPA/KEYSTONE

Die lustige Szene nochmals im Video:

Video: streamable

Die besten Reaktionen

Die Beobachter aus dem Netz fanden die Szene natürlich ziemlich amüsant:

Weniger amüsiert war wie immer «Ernährungsberater» José Mourinho:

«Ich weiss nicht, ob du jemals in deinem Leben müde warst. Ich war schon viele Male müde und weiss wie es ist, wenn der Körper am Limit ist und einfach etwas braucht ... irgendetwas! Und der Spieler hat nach einer Banane gefragt. Aber darüber gibt es nichts zu lachen, gar nichts. Es gilt die Spieler am Limit zu respektieren. Sie geben absolut alles.»
José Mourinho nach dem Spiel.

(drd)

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quelle: epa pa / andrew parsons
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Stefan Strebel: Schon als Bub und Jugendlicher hatte ich das Ziel, drei eidgenössische Kränze zu gewinnen. Mit 27 hatte ich dieses Ziel erreicht. Schwingerkönig zu werden war mit meinem Teilverband und mit meinem Können nicht realistisch. Ich hatte auch noch andere Ziele im Leben. Ich wollte eine Familie gründen und eine eigene Firma leiten, und im Schwingen wollte ich einst Technischer Leiter werden. Ich war allerdings nie ein Mensch, der viele wichtige Dinge gleichzeitig richtig tun konnte. Ich hätte also weniger trainieren können. Damals trainierte ich fünf- oder sechsmal pro Woche. Dadurch hätte ich weniger Erfolg gehabt, hätte auch mehr Gänge verloren. Als Schwinger muss man auch verlieren können, aber ich hatte immer meine Mühe damit. Ich hätte mich damit auseinandersetzen müssen, mehr zu verlieren. Als ich nach dem Eidgenössischen in Luzern an einem Sonntag wie üblich auf den Vita-Parcours ging, war ich nur noch am Gehen. An diesem Sonntag schrieb ich den Rücktritt. Meine Ziele im Schwingen hatte ich erreicht. Und meine neuen Ziele erreichte ich auch.

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