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Basel's Valentin Stocker, left, fights for the ball against PSV's Nick Viergever, right, during the UEFA Champions League second qualifying round second leg match between Switzerland's FC Basel 1893 and Netherland's PSV Eindhoven in the St. Jakob-Park stadium in Basel, Switzerland, on Tuesday, July 30, 2019. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Gegen den PSV Eindhoven war Stocker der Beste – kann er auch gegen Linz auftrumpfen? Bild: KEYSTONE

FCB-Trainer Koller warnt vor Duell gegen LASK: «Wir beginnen wieder bei Null»



Der FC Basel hat den PSV Eindhoven ausgeschaltet und müsste auf dem Papier in der Lage sein, in der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League auch mit LASK Linz fertigzuwerden. Aber Trainer Marcel Koller bleibt vor dem heutigen Hinspiel in Basel (ab 20.00 Uhr im watson-Liveticker) vorsichtig.

An einer Medienkonferenz im St.-Jakob-Park nach den Stärken des wenig reputierten Gegners aus Oberösterreich befragt, sagte Koller: «Wir erwarten eine physisch starke Mannschaft. Sie spielen ein aggressives Pressing.» Koller will für sein Team nichts von einer Favoritenrolle wissen. Nach den guten Leistungen gegen Eindhoven müsse die Mannschaft weitere zwei Mal gut spielen, um in die Playoffs zu kommen.

Mehr Stimmen zum Spiel:

Trainer Marcel Koller:

«Wenn morgen das Spiel gegen den LASK angepfiffen wird dann bringt uns der Erfolg gegen PSV Eindhoven nichts mehr. Wir beginnen wieder bei Null und müssen erneut unsere beste Leistung bringen.»

Basel's head coach Marcel Koller speaks during a press conference the day before the UEFA Champions League third qualifying round first leg match between Switzerland's FC Basel 1893 and Austria's LASK in the St. Jakob-Park stadium in Basel, Switzerland, on Tuesday, August 6, 2019. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Marcel Koller ist verhalten optimistisch. Bild: KEYSTONE

Trainer Marcel Koller:

«Die Linzer spielen sehr kompakt. Wir werden wohl in beiden Spielen viel Geduld an den Tag legen müssen, um unsere Ziele erreichen zu können. Es wäre der grösste Fehler den Gegner zu unterschätzen.»

Captain Valentin Stocker:

«Ich sehe uns nicht als Favorit in diesem Spiel. Die Favoritenrolle ist auch nicht entscheidend. Wir wollen weiterkommen und müssen unsere Leistung auf den Platz bringen.»

Captain Valentin Stocker:

«Für uns ist der LASK kein kleiner Name. Sie stehen in der Qualifikation zur Champions League am gleichen Punkt wie wir. Also müssen wir den Gegner auf jeden Fall ernst nehmen.»

Basel's Valentin Stocker smiles during a press conference the day before the UEFA Champions League third qualifying round first leg match between Switzerland's FC Basel 1893 and Austria's LASK in the St. Jakob-Park stadium in Basel, Switzerland, on Tuesday, August 6, 2019. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Valentin Stocker zeigt sich bestens aufgelegt. Bild: KEYSTONE

Basels Wandlung

Der FCB scheiterte vor einem Jahr in den Europacup-Qualifikationsrunden nach mageren Leistungen an PAOK Saloniki (Champions League) und an Apollon Limassol (Europa League) und handelte sich in der Meisterschaft in kurzer Zeit einen beträchtlichen Rückstand auf YB ein. Heute gibt der FCB ein ganz anderes Bild ab. Für die Gründe für die aus Basler Sicht erfreuliche Entwicklung verweist Koller auf die letzte Winterpause.

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Die Highlights des Rückspiels gegen den PSV. Video: YouTube/SRF Sport

«Im Herbst war es noch hektisch. Es war schwierig, in kurzer Zeit etwas zustande zu bringen. Aber seit der Winterpause können wir in Ruhe arbeiten.» Die eingekehrte Ruhe wirkte sich beispielsweise auf die aus der deutschen Bundesliga zurückgekehrten Routiniers Fabian Frei und Valentin Stocker positiv aus. Nach dem schwierigen Herbst 2018 sind sie heute längst wieder Leistungs- und Hoffnungsträger.

Während der FC Basel zuerst noch Eindhoven ausschalten musste, beginnt die Mission Champions League für die Linzer erst in der 3. Qualifikationsrunde. Denn Österreich weist den besseren UEFA-Koeffizienten als die Schweiz auf. So steht Österreichs Meister Salzburg direkt in der Gruppenphase, während sich Schweizer Meister YB – wie vielleicht auch Basel – über die Playoffs qualifizieren muss.

Basel's players cheer after winning the UEFA Champions League second qualifying round second leg match between Switzerland's FC Basel 1893 and Netherland's PSV Eindhoven in the St. Jakob-Park stadium in Basel, Switzerland, on Tuesday, July 30, 2019. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Auch nach dem Duell gegen den LASK Linz wollen die Basler wieder jubeln. Bild: KEYSTONE

In der neuen Saison präsentiert sich LASK Linz ohne seinen nach Wolfsburg gezogenen Goalgetter João Victor. Der Brasilianer war in der letzten Meisterschaft mit 13 Toren die Nummer 2 in Österreichs Torschützenliste, hinter Salzburgs Israeli Munas Dabbur (20 Tore). Dafür wird die Mannschaft von einem komplett neuen Trainerstab geführt. Der Franzose Valérien Ismaël, bekannt aus der deutschen Bundesliga, ist in der 120-jährigen Linzer Vereinsgeschichte der dritte Trainer mit einem internationalem Renommee nach Otto «Maximale» Baric (1972 bis 1974, 1998/99) und Hans Krankl (2009).

Der vorvorletzte YB-Meistertrainer Alexander Mandziara leitete die Mannschaft 1989/90. In jener Saison war auch der vorletzte YB-Meistertrainer Adi Hütter beim LASK – als 19-jähriger Mittelfeldspieler.

Zweimal am Abgrund

Mitte der Neunzigerjahre, bevor die Fusion mit dem langjährigen Stadtrivalen VOEST Linz erfolgte – in Wirklichkeit wurde der Werksklub VOEST einverleibt –, war der vormalige Linzer ASK (Linzer Athletik-Sport-Klub) hoch verschuldet. Der LASK wurde zum Liftklub. 2012 wurde dem Verein die Lizenz für den Profifussball entzogen. Die Linzer mussten im Amateurfussball einen neuen Anlauf nehmen. In der Saison 2016/17 gelang ihnen die Rückkehr in die höchste Liga. Dort fassten sie sofort wieder Fuss. 2018 wurden sie Vierte und in der vergangenen Saison Zweite, mit gehörigem Rückstand auf das nach wie vor unantastbare Salzburg.

Unter Ismaël ist LASK Linz mit zwei Siegen und 5:0 Toren in die neue Meisterschaft gestartet. Fünf verschiedene Spieler erzielten die Tore. Im Vergleich zu Salzburg stellt der LASK eine namenlose Mannschaft. Stürmer Thomas Goiginger wird mit einem Marktwert von drei Millionen Euro am höchsten gehandelt.

Das Linzer Palmarès ist bescheiden. Er erschöpft sich mit dem Double-Gewinn in Österreich vor 54 Jahren. In den früheren Wettbewerben Meistercup und UEFA-Cup kam die Mannschaft nie über die 2. Runde hinaus. In der Europa League 2018/19 scheiterte sie in der 3. Qualifikationsrunde an Besiktas Istanbul. (pre/sda)

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mat_BL 07.08.2019 19:06
    Highlight Highlight Ihr hättet auch dazu noch schreiben können, dass das Quali Spiel der Champions League heute abend gemütlich am Free-TV ORF1 ab 19:45h geschaut werden kann, während dem uns unsere staatlichen Institutionen SRG und Swisscom dafür noch zusätzlich zur Kasse bitten wollten.

    Service public @CH; Ade!
  • m. benedetti 07.08.2019 10:24
    Highlight Highlight „Wir beginnen wieder bei Null“ 😂
    Soweit ich weiss beginnt jedes Spiel bei 0:0.
    • meglo 07.08.2019 10:59
      Highlight Highlight Du weisst, was er meint und er hat völlig recht damit!
    • Nelson Muntz 07.08.2019 17:42
      Highlight Highlight nun ja, die Aarauer begannen mal mit einem 4:0 Vorsprung inkl. Heimvorteil.

Wo du in dieser Saison Champions League sehen kannst

Champions League jeden Abend auf SRF – das ist Geschichte. Neu hält der Bezahlsender Teleclub die Rechte an der Königsklasse. Der Quali-Auftakt des FC Basel bei PAOK Saloniki heute Abend wird nicht im Free-TV übertragen, aber die Schweizer Fussball-Fans müssen nicht schwarz sehen. An ihren TV-Gewohnheiten müssen sie vorerst nur wenig ändern.

Heute beginnt aus Schweizer Sicht die neue Champions-League-Saison. Der FC Basel muss im Hinspiel der 2. Qualifikations-Runde beim griechischen Vizemeister PAOK Saloniki ran. Wer am Abend aber SRF einschaltet, kriegt trotzdem kein Fussball zu sehen. Weil die Rechte für Champions und Europa League neu beim Bezahlsender Teleclub liegen, gibt's den FCB-Auftritt in Griechenland (19.30 Uhr, Teleclub) nur im Pay-TV zu sehen.

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