Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Football Soccer - Real Madrid v Borussia Dortmund - UEFA Champions League Group Stage - Group F - Santiago Bernabeu stadium, Madrid, Spain - 7/12/16  Borussia Dortmund's Pierre-Emerick Aubameyang fails to score.   REUTERS/Susana Vera

DIe UEFA beugt sich dem Diktat der Klubs: Diese wollen keine Spiele gegen die «Kleinen» mehr. Bild: SUSANA VERA/REUTERS

So sieht die neue Champions League aus: Mehr für alle – und noch viel mehr für die Reichen



Heute Freitag wird der Champions-League-Reform grünes Licht erteilt. Die UEFA-Exekutive verabschiedet in Nyon die neue Verteilung von Startplätzen und Startgeldern. Ligen-Vertreter wie Claudius Schäfer, der CEO der Swiss Football League, kämpften vergeblich dagegen.

Die meisten Eckpfeiler der Reform sind seit August bekannt, vor allem dieser: Die vier grossen und sportlich erfolgreichsten Ligen, die Premier League, Primera Division, 1. Bundesliga und Serie A, bekommen für den Zeitrahmen von 2018 bis 2021 je vier fixe Startplätze für die Champions League. Damit werden an diese Ligen fünf Plätze mehr verteilt als bisher.

Bild

Die Hälfte der 32 Startplätze geht 2018 an die vier grossen Ligen. bild: UEFA

Dazu kommen jeweils zwei Plätze für die Nummern 5 und 6 des UEFA-Rankings sowie je einer für die Nummern 7 bis 10 und die Titelverteidiger der Champions und Europa League. Über die Qualifikation und Play-offs werden ab übernächster Saison nur noch sechs statt bisher zehn Plätze vergeben.

Super League gehört zu den Verlierern

Zu den grössten Verlierern der Reform gehört die Schweizer Super League. Die Nummer 12 des UEFA-Rankings, was derzeit die Schweiz ist, erhält in Zukunft keinen fixen Startplatz mehr. Der Schweizer Meister kann die Champions League nur noch über die Qualifikation erreichen. Für die Meister der Länder ab Platz 11 stehen noch vier Plätze zur Verfügung – bisher waren es fünf Plätze für die Meister der Länder ab Platz 13.

Umfrage

Vier fixe Startplätze in der Champions League für die grossen Ligen. Was meinst du dazu?

  • Abstimmen

2,946

  • Endlich! Ich mag diese einseitigen Spiele nicht mehr sehen – in die Königsklasse gehören nur die Könige.18%
  • Pff, mir doch egal. Ich tummle mich sowieso nur noch auf den holprigen Rasen des Regionalfussballs herum.14%
  • Waaas? Nein, bitte nicht! Lasst doch das jetzt einfach mal so und gebt den «Kleinen» auch eine Chance.68%

Dass die Reform bei den Ligen – unter ihnen auch England, Spanien und Deutschland – nicht gut ankam, hat aber weniger mit der Verteilung der fixen Startplätze als viel mehr mit der Ausschüttung der UEFA-Gelder zu tun. Zwar erhalten in Zukunft alle mehr, doch die ganz Reichen eben noch mehr.

«Die Solidarität als Gegenpol zur Verteilung der Startplätze sollte viel höher gewertet werden. Da bewegten wir uns in den letzten Jahren in die falsche Richtung. Früher wurden sechs Prozent der Gelder solidarisch an die Klubs, welche nicht an den europäischen Wettbewerben teilnehmen, verteilt, dann fünf Prozent, jetzt noch vier Prozent. Das ist viel zu wenig», sagte Claudius Schäfer, der CEO der Swiss Football League, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur SDA.

02.06.2016; Bern; Fussball - Medienkonferenz Swiss Football League; 
Claudius Schaefer, CEO Swiss Football League
 (Urs Lindt/freshfocus)

Claudius Schäfer hat mit der neuen Champions-League-Reform nicht viel am Hut. Bild: freshfocus

Förmlich ausgedrückt könnte man sagen, es gehe um Planungssicherheit der Top-Klubs aus den grossen Ligen. Etwas salopper gesagt würde man es Geldgier derjenigen nennen, die ohnehin schon mehr haben als andere. Entworfen wurde die Champions-League-Reform von der European Club Association (ECA) unter dem Vorsitz von Karl-Heinz Rummenigge, dem Vorstandschef von Bayern München.

«Die Neuerung reflektiert eine seriöse und faire Lösung für den europäischen Klubfussball», so Rummenigge. In der Exekutive der ECA sitzen neben ihm auch Vertreter von Real Madrid, Manchester United, dem FC Barcelona, Juventus Turin, Milan und Arsenal. Es ist der Machtzirkel des Klubfussballs.

Startgeld sinkt, Erfolgsprämien steigen

Wer diesen Klubs Geldgier unterstellt, kann seine Argumente mit Zahlen unterlegen. Das Startgeld sinkt von 60 auf 25 Prozent der Gesamtprämien. Dafür werden die Erfolgsprämien prozentual höher und davon profitieren wiederum die erfolgreichen Top-Klubs.

Zudem richtet sich das Startgeld auch nach den Meriten der Vergangenheit. Für die Schweizer Klubs würde dies bedeuten: Der FC Basel erhält für eine Champions-League-Teilnahme ein höheres Startgeld als etwa die Young Boys oder der FC Sion. Das alles dürfte dazu führen, dass die Hierarchien und vor allem das Gefälle in den einzelnen Ligen weiter zementiert werden.

Basel's players thank the fans after losing the UEFA Champions League Group stage Group A matchday 4 soccer match between Switzerland's FC Basel 1893 and France's Paris Saint-Germain Football Club, at the St. Jakob-Park stadium in Basel, Switzerland, on Tuesday, November 1, 2016. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Etwas seltsam: Der FC Basel kassiert für eine Champions-League-Teilnahme mehr als YB oder Sion. Bild: KEYSTONE

Für Claudius Schäfer und seine Kollegen in der EPFL ist die Ausgeglichenheit innerhalb einer Liga «ein Grundinteresse». In ihrem Kampf gegen die Champions-League-Reform waren sie aber chancenlos. Denn ihr Druckmittel war zu wenig stark. «Wir haben die Vereinbarung mit der UEFA aufgekündigt, wonach an Europacup-Terminen keine nationalen Spiele angesetzt wurden. Wenn die Premier League und die Primera Division an Champions-League-Abenden spielen, hat die UEFA wohl ein Problem, wenn es darum geht, die TV-Rechte der europäischen Wettbewerbe zu verkaufen», sagte Schäfer.

Wenn die UEFA-Exekutive die Champions-League-Reform am Freitag durchgewunken haben wird, wird klar sein: Sie hat sich mehr von den Drohgebärden der ECA beeinflussen lassen, dass sich die Top-Klubs ansonsten in einer geschlossenen Superliga neu organisieren würden. (pre/sda)

Die wichtigsten Rekordmarken in der Königsklasse

Das könnte dich auch interessieren:

Fotograf schiesst DAS Foto der Notre-Dame und muss sich nun gegen Fake-Vorwürfe wehren

Link zum Artikel

Das grösste Verdienst von Tesla sind nicht die eigenen Autos

Link zum Artikel

Schluss mit Lügen! So lässt sich die ganze Welt allein mit grüner Energie versorgen

Link zum Artikel

Vergiss Tinder! Hier erfährst du, welches Potenzial deine Fassade hat 😉

Link zum Artikel

17 katastrophale Tinder-Chats, die definitiv niemanden antörnen

Link zum Artikel

Vermisst und wieder aufgetaucht – 9 Fälle von Kindern, die verschwunden waren

Link zum Artikel

Mit diesen 21 Fakten kannst du beim kommenden «Game of Thrones»-Marathon angeben

Link zum Artikel

«SRF Deville» verkündet Pfadi-Putsch in Liechtenstein – diese finden's gar nicht lustig

Link zum Artikel

Brauchen wir einen Green New Deal, um eine Rezession zu vermeiden?

Link zum Artikel

Wie rechte Ideologen den Brand von Notre-Dame für ihre Zwecke instrumentalisieren

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

24
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
24Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ThePower 09.12.2016 13:30
    Highlight Highlight Der nächste Sargnagel für den Fussball👏🏻😡
  • Phipsli 09.12.2016 10:14
    Highlight Highlight «Die Neuerung reflektiert eine seriöse und faire Lösung für den europäischen Klubfussball», so Rummenigge. Fairness ist ein dehnbarer Begriff und bedeutet für die Rumenigges vor allem, dass das Geld in ihre Taschen fliesst. Wenn man die kleinen Clubs ausschliesst schliesst man auch ihre Fans aus, sprich mal eine der Topmannschaften im eigenen Stadion zu sehen… langfristig gesehen ist diese Strategie Bockmist, Arrogant und ein Eigentor..
  • mrgoku 09.12.2016 09:55
    Highlight Highlight waaaaaayne ist eh schon lange nicht mehr interessant
  • Tom Garret 09.12.2016 09:45
    Highlight Highlight Vielleicht könnte auch die SFL selbst regulierend eintreten? zB Die Hälfte der CL/EL Prämien gehen an alle NLA Teams. Man könnte damit ein wenig Regulierung schaffen. Basel kassierte auch dieses Jahr wieder rund 14Mio an Prämien. Nicht dabei sind Einnahmen aus Ticketing und Catering (dürften nochmals ein paar Mio sein). Das wären ca 800'000 pro Schweizer Team und "nur" 7 Mio für Basel (oder jeden anderen CL Teilnehmer). Es ist für die Liga auf die Dauer einfach ein Problem wenn der CL Teilnehmer zusätzlich das Jahresbudget anderer Teams kassieren... Vor allem wenn es immer die gleich ist
    • asdf asdf 09.12.2016 10:42
      Highlight Highlight Bin überhaupt kein Basel Fan. Es kann doch aber nicht sein, dass andere Klubs für ihren ausbleibenden Erfolg noch dadurch belohnt werden indem sie ohne irgend eine Leistung zu erbringen Geld kassieren.
    • Tom Garret 09.12.2016 11:25
      Highlight Highlight @asdf asdf Das würde ja nicht nur Basel betreffen. Das Problem ist halt einfach, das die Prämien der CL so viel höher sind als alles was du in der NLA holen kannst, das es zu einer extremen Ungleicheit gekommen ist... Und Basel ist unter anderem auch darum so übermächtig weil sie automatisch regelmässig 20Mio kassierten, was sie wiederum nutzen konnten um relativ locker Meister zu werden (7 mal hintereinander!!!) was oft wieder zu automatisch Zusätzlich 20Mio führte. Sie kriegen mehr Prämien aus CL als andere in einer ganzen Saison budgetieren... Das ist für alle anderen ein Teufelskreis...
  • Linus Luchs 09.12.2016 08:55
    Highlight Highlight Dieser neue Modus ist die Ausgeburt hemmungsloser Gier. Was Sportlichkeit im übertragenen Sinn bedeutet, ist den Bonzenfunktionären vollkommen fremd. Eigentlich bin ich Fussballfan, aber dieser Milliardenzirkus widert mich je länger, je mehr an. Ich mag die immer gleichen Duelle zwischen den immer gleichen Mannschaften mit beliebig austauschbaren Spielern und Trainern nicht mehr sehen. Trotz dem zweifellos hohen fussballerischen Niveau verkommt das Ganze zu einem seelenlosen Geschäft. Die Rummenigges haben keinen Bezug mehr zur Welt ausserhalb ihres Luxusresorts und machen den Fussball kaputt.
    • Kaffo 09.12.2016 09:42
      Highlight Highlight Ich hätte dir gerne hundert Herzen gegeben. Du hast vollkommen recht. Das Geld hat viel zu viel Gewicht. Hier geht es doch um Fussball.
    • FrancoL 09.12.2016 09:45
      Highlight Highlight Es sind nicht NUR die Funktionäre die den Fussball kaputt machen es ist die Vermarktung und das sind schlussendlich wir.
      Wenn man wollte könnte man diesen Herren die Suppe bestens versalzen, aber die vielen Fans wollen das nicht, sie würden alle unterstützen nur um die Spiele in welcher Form auch immer sehen zu können. Es ist beim Fan eben auch eine Art GIER die da zieht und es ermöglicht dass Unsummen an Einnahmen der FIFA zufliessen.
    • asdf asdf 09.12.2016 10:47
      Highlight Highlight Betrachtet man die CL-Gruppenphasen in den letzten Jahren ist bereits noch dem 4. spätestens nach dem 5. Spieltag klar wer weiterkommt. Dabei gibt es so gut wie keine Überraschungen. Einzige Ausnahme bildet da Monaco das als Team aus Topf 4 weiterkommt. Hält man die CL weiterhin für zu viele kleine Teams - da zähle ich Basel auch dazu- offen, bleibt die Gruppenphase weiterhin eine Veranstaltung mit vorhersehbarem Resultat. Für die paar Überraschungen wie der Sieg von Rostow gegen Bayern braucht es die Kleinen nicht.
  • Don Alejandro 09.12.2016 08:29
    Highlight Highlight Was für eine Überraschung. Die Geld- und Edelclubs wollen nicht mehr in der Pampa spielen und einen Freifahrtschein für die Qualifikation erhalten. Das heisst immer die gleichen Clubs, keine Überraschungen mehr und Langeweile pur.
    • asdf asdf 09.12.2016 10:50
      Highlight Highlight In der Gruppenphase der CL gibt es eh nur in einzelnen Spielen Überraschungen. Schlussendlich kann man praktisch schon nach der Auslosung alle 1/8 Finalisten vorhersehen. Da geht es einzig und alleine darum wer wird 1,2 und 3,4. Mit mehr Teams aus den grossen Ligen wird auch die Gruppenphase wieder spannender. So wie es momentan ist, sind die letzten 1-2 Spiele für die grossen Teams Testspiele mit Wettkampfcharakter. Das Erfolg belohnt wird und man dadurch noch stärker wird ist nur Recht.
  • Tom Garret 09.12.2016 08:06
    Highlight Highlight Es kann auch eine Chance sein fürdie CH Liga... Wenn Basel mal einige Saisons nicht CL spielt (und dabei immer das Jahresbudget von zb GC kassiert) wird der Unterschied wieder etwas kleiner...
    • asdf asdf 09.12.2016 10:54
      Highlight Highlight Typisches Denken von kleinen Teams. Wenn der erfolgreiche geschwächt wird, sind wir im Verhältnis wieder stärker, ohne das wir selbst etwas unternehmen müssen.
      Richtig wäre jedoch, wir arbeiten hart und werden besser und können so die Grossen herausfordern. Sie wollen doch schliesslich auch einen ausgeglichenen Wettbewerb auf hohem (Basel) Niveau und nicht einen ausgeglichenen Wettbewerb auf tiefem (GC Niveau).
  • Looney 09.12.2016 08:05
    Highlight Highlight Ironischerweise könnte diese traurige Reform die Schweizer Liga wieder etwas spannender machen.

    Neben den Prämien verliert der FCB auch ein gewichtiges Argument auf dem Transfer-Markt. Durch den in den letzten Jahren fast fixen CL Startplatz konnten die Basler grosse ausländische Talente an sich binden. Diese konnten dann nach 1-2 Jahren mit riesen Margen weiterverkauft werden. Ich denke da an Spieler wie Salah, Gonzales etc. In Zukunft werden sich solche Spieler wohl eher für einen mittelmässigen Klub in einer Topliga entscheiden.


    • asdf asdf 09.12.2016 10:56
      Highlight Highlight Es kann doch nicht das Ziel sein Basel zu schwächen, damit die Liga wieder spannender wird. Die anderen Teams müssen besser werden und auf das Niveau von Basel kommen. Nicht umgekehrt. Sonst sinkt das ohnehin schon tiefe Niveau in der Schweiz noch weiter. (Bin bei weitem kein Basel Fan).
    • rudolf_k 12.12.2016 23:34
      Highlight Highlight Schwachsinn. 'Auf das Niveau von Basel kommen' kann gar kein anderes Team da eben nur der Meister in die CL kommt. Und der hat dann wiederum für die Meisterschaft ein uneinholbares Polster.
  • Matthiah Süppi 09.12.2016 07:38
    Highlight Highlight Für dir Super League gibt es auch einen Vorteil. Der FCB erhält weniger Geld, also könnte die Liga wider ausgeglichener werden.
    • DerTaran 09.12.2016 08:52
      Highlight Highlight Aber das genaue Gegenteil gilt für die 'grossen' Ligen.
    • asdf asdf 09.12.2016 11:00
      Highlight Highlight Dies ist nur auf den ersten Blick ein "Vorteil". Anzustreben ist doch ein ausgeglichener Wettbewerb auf hohem (Basel) Niveau und nicht einer auf dem Niveau von XY. Nehmen Sie Gladbach als Beispiel. Die haben sich mit harter Arbeit etwas aufgebaut und sind näher an die Spitze gerückt. Frankfurt in der Person von Bruchhagen jammert immer über den grossen finanziellen Unterschied zu Bayern und das die gefälligst etwas abgeben sollen. Dieses gejammere bringt sie jedoch nicht näher an die Spitze.
  • N. Y. P. D. 09.12.2016 07:29
    Highlight Highlight Karl Heinz Rummenigge,
    jetzt organisiert die UEFA die Champions League endlich so, wie Du es für richtig hältst. Rundum Gewinner also.
    Diese lästigen kleinen Clubs sind einfach immer mühsamer geworden. Diese doofen Spiele in der Provinz sind eine Zumutung. Man könnte sagen, Ihr habt euch jetzt der Provinzclubs entledigt, als würde man Hundescheisse von den hochglanzpolierten Schuhe entfernen.
  • Amboss 09.12.2016 07:20
    Highlight Highlight Ich fände die europäische Superliga genau das richtige. Dann findet all der Dreck, all das Geld, der Gigantismus, Spiele in Katar, Vermarktung in Asien, kurzum alles was uns am modernen Fussball nervt, in dieser Superliga statt.

    Und dahinter kann man eine vernünftige Meisterschaft spielen.

    Diese CL-Reform aber macht alles noch schlimmer
    • satyros 09.12.2016 11:31
      Highlight Highlight Wenn all die Grossklubs in ihrer eigenen Superliga wären, könnte man sogar wieder einen vernünftigen Europacup spielen: Meistercup für die Meister, Cupsiegercup für die Cupsieger und Uefa-Cup für den Rest.
    • Amboss 09.12.2016 23:16
      Highlight Highlight Das stimmt! Und zwar ein richtiger CUP. Wo auch der Kleine eine Chance. Nicht eine Liga, wo es die Grossen halt am Schluss doch weiterkommen

Pyro-Skandal in Sion: Forfait-Niederlage und Stadionsperre gegen GC

Die Disziplinarkommission der Swiss Football League wertet das in der 56. Minute beim Stand von 2:0 abgebrochene Spiel der Super League zwischen dem FC Sion und den Grasshoppers mit 3:0 forfait für die Walliser. Der Schweizer Rekordmeister erhält zudem eine Busse von 30'000 Franken und eine Stadionsperre auf Bewährung.

Die Bewährungsfrist wurde auf zwei Jahre festgesetzt. Die Zürcher können den vorliegenden Entscheid innert fünf Tagen beim Rekursgericht der SFL anfechten. Bis zum …

Artikel lesen
Link zum Artikel