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13.10.2014; Osijek; Fussball EM Quali - Kroatien - Aserbaidschan; Assistenztrainer Robert Kovac und Trainer Niko Kovac (KRO)
(Davor Javorovic/Expa/freshfocus)

Zusammen mit seinem Bruder Robert (links) ist Niko Kovac für die kroatische Nationalmannschaft zuständig. Bild: Davor Javorovic/freshfocus

Kroatiens Nationaltrainer Niko Kovac von Hooligans angegriffen

Attacke gegen den Nationaltrainer: Nico Kovac wurde an einer Raststätte von kroatischen Hooligans angegangen. Der frühere Bayern- und HSV-Profi blieb dabei allerdings unverletzt.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Die Gewalt im Fussball auf dem Balkan hat nun auch den früheren Bundesliga-Star Niko Kovac erwischt: Der kroatische Fussball-Nationaltrainer und weitere Offizielle des Landesverbandes HNS wurden am Montag von einer Gruppe Hooligans attackiert, die zum Anhang des Erstligisten Hajduk Split gehören sollen.

Verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand, der Vorfall trug sich an einer Autobahnraststätte zwischen Split und Zagreb zu. «Etwa zehn Hooligans mit Hajduk-Insignien haben eine Verbands-Delegation zuerst verbal und dann tätlich attackiert», hiess es in einem HNS-Statement.

** : DIE PUBLIKATION UND WEITERVERWERTUNG DIESES BILDES IN ELEKTRONISCHEN MEDIEN, INSBESONDERE IM INTERNET UND AUF MOBILEN ENDGERAETEN WAEHREND DES LAUFENDEN SPIELS, EINSCHLIESSLICH DER HALBZEIT, IST DURCH DIE DEUTSCHE FUSSBALL LIGA UNTERSAGT. AUSSERDEM ERLAUBT DIE DFL DIE WEITERVERWERTUNG DIESES BILDES IM MOBILFUNK (INSBESONDERE PER MMS) ERST ZWEI STUNDEN NACH SPIELENDE ** Referee Thorsten Kinhofer, left, and Berlin's Niko Kovac from Croatia discuss during the German first division soccer match between Hertha BSC Berlin and FC Bayern Munich at the Olympic stadium in Berlin, Sunday, Jan 30, 2005.(AP Photo/Markus Schreiber)

Kovac war bereits zu seinen Hertha-Zeiten als Heisssporn bekannt.  Bild: AP

Kovac und seine Delegation waren auf dem Weg nach Split, um die Organisation des EM-Qualifikationsspiels gegen Italien am 12. Juni zu besprechen, das vor leeren Rängen stattfinden soll. Die Disziplinarkommission der Europäischen Fussball-Union UEFA hatte die Kroaten wegen des Fehlverhaltens ihrer Fans im Duell mit Norwegen Ende März (5:1) zu einem Geisterspiel verurteilt.

Erinnerungen werden wach

Zwischen Hajduk und dem nationalen Verband herrscht zudem seit einem Vorfall im November 2014 ein angespanntes Verhältnis. Der Traditionsklub hatte sich geweigert, zum Auswärtsspiel bei Meister Dinamo Zagreb anzutreten, nachdem einigen Hajduk-Ultras der Zutritt zum Stadion verweigert wurde. Das Spiel wurde mit 3:0 für Dinamo gewertet, im Anschluss gingen 15'000 Menschen in Split bei Protesten gegen den HNS auf die Strasse.

In Montenegro, ebenfalls frühere jugoslawische Teilrepublik, war Ende März der russische Torwart Igor Akinfejew im EM-Qualifikationsspiel von einer Leuchtrakete am Kopf getroffen. Das Spiel wurde vom deutschen Unparteiischen Deniz Aytekin abgebrochen, Montenegro wurde mit einem Geisterspiel bestraft. (aha/sid)

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