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Der Basler Omar Gaber, rechts, gegen den Rapperswiler Dennis Salanovic, links, beim Fussball 1/32-Finalcupspiel FC Rapperswil-Jona gegen den FC Basel in Rapperswil am Sonntag, 14. August 2016. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Mit Profis bekam es Rappi erst im Cup zu tun: Letzte Saison zum Beispiel gegen Basel. Bild: KEYSTONE

Erstmals Challenge League: Wie schlägt sich Aufsteiger Rapperswil-Jona?

Ein neuer Klub mischt erstmals in der zweithöchsten Schweizer Fussballliga mit: Der FC Rapperswil-Jona. Es ist der 66. Verein, der in dieser Liga spielt.



Die Challenge League war in Zeit ihres Bestehens die Liga des Kommens und Gehens. Als 66. Verein trägt sich in dieser Saison Rapperswil-Jona in die Gästeliste des Unterhauses, das für viele Fans immer noch Nationalliga B heisst, ein.

Stadion Grünfeld, Rapperswil-Jona

Hier wird gespielt: im Stadion Grünfeld. Bild: fcrj.ch

Der 1928 gegründete FCRJ holt den Bruderverein aus dem Eishockey in der zweithöchsten Liga ein. Etwas, das vor wenigen Jahren noch undenkbar gewesen wäre. Die jüngsten Beispiele der Zwangsabstiege von Biel und Le Mont haben aber gezeigt, dass selbst in der von 16 auf 10 Teams verschlankten Struktur nicht alle Vereine eine ausreichend gute Wirtschaftlichkeit mitbringen, um zu überleben.

Keine finanziellen Experimente

Mit der Nummer 66 zieht die Challenge League offenbar keine Niete. Sie bekommt einen Verein, der sich jahrelang gewissenhaft auf die erstmalige Promotion vorbereitet hat. Die St.Galler verfügen über eine Basis von gegen 500 Junioren, um die sie sich in Zusammenarbeit mit den Grasshoppers kümmern. Hinter der soliden Entwicklung steht primär Rocco Delli Colli. Der Besitzer einer Pizzeria-Kette gibt als charismatischer Präsident seit 2005 die Linie vor. Finanzielle Experimente leistet sich die Crew um den gebürtigen Italiener nicht.

Das Budget wurde nach dem Aufstieg aus der Promotion League auf 2,4 Millionen Franken angehoben. Der wirtschaftliche Rahmen ist trotz des inzwischen stattlichen Personalbestandes knapp bemessen. Urs Meier, der rund zwei Jahre nach seiner Freistellung beim FC Zürich ins Trainer-Business zurückkehrt, rechnet mit einer schwierigen Aufgabe: «Wir messen uns ab sofort mit Spielern, die teilweise über jahrelange Super-League-Erfahrung verfügen. Der Unterschied wird gewaltig sein. Es geht darum, möglichst schnell und viel zu lernen, damit wir bestehen können.»

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  • 16%Nein, es geht wieder runter.
  • 45%Wer weiss das schon, die Challenge League ist doch eine Wundertüte!

Von Exoten und Dorfklubs

In früheren Jahrzehnten gab es einige Vereine, die nur für kurze Zeit am Spitzenfussball schnupperten, sich nicht selten finanziell übernahmen und später in den Regionalfussball abtauchten. Es tauchen Namen auf wie Emmenbrücke, FC Zug, Sursee, Malcantone Agno, Urania Genf oder Echallens.

Der FC Zürich trug 1989/90, in seiner ersten Zeit der Zweitklassigkeit, die Zürcher Duelle nicht gegen die Grasshoppers aus, sondern gegen Brüttisellen. Der SC Burgdorf spielte damals eine Saison in der NLB, heute spielt der Klub längst in der 3. Liga, in der siebthöchsten oder drittuntersten Spielklasse.

Das Fussball Nationalliga B-Spiel, Etoile Sportive FC Malley gegen FC Basel in Lausanne, aufgenommen am 3. Mai 1988. V.ln.r.:Thomann (Malley), der Basler Nadig und Salou (Malley). (KEYSTONE/Str)

NLB-Fussball 1988: ES Malley – FC Basel. Bild: KEYSTONE

Blättert man noch weiter zurück, trifft man Namen von Vereinen an, von denen viele Fans nicht einmal die Ortsnamen kennen. Oder wer kennt Fétigny, das Bauerndorf im Freiburger Broye-Bezirk mit dreistelliger Einwohnerzahl? Oder Gambarogno, das noch nicht einmal eine Ortschaft ist, sondern der Name einer politischen Gemeinde, die Flecken wie 6571 Indemini, 6579 Piazzogna oder 6578 Caviano vereinigt? (ram/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • baBIELon 20.07.2017 13:57
    Highlight Highlight "Die jüngsten Beispiele der Zwangsabstiege von Biel und Le Mont haben aber gezeigt, dass selbst in der von 16 auf 10 Teams verschlankten Struktur nicht alle Vereine eine ausreichend gute Wirtschaftlichkeit mitbringen, um zu überleben." Ähm ich glaub bei den beiden Vereinen wars nicht einfach die Wirtschaftlichkeit sondern vorallem äussere einflüsse... Züri-Globi und ein nicht ChL taugliches Stadion...
  • Peedy 20.07.2017 13:42
    Highlight Highlight Spielt nicht ein ehemaliger Bachelor bei denen?
    • Ralf Meile 20.07.2017 14:25
      Highlight Highlight Vujo spielte mal da, aber er hat sich dann letztlich für die «Promi»- und gegen die Fussball-Karriere entschieden.
  • Mia_san_mia 20.07.2017 11:24
    Highlight Highlight Bin gespannt wie das rauskommt. Ich hoffe die Fussballer bleiben im B und die Hockeyspieler schaffens wieder ins A.
    • Der müde Joe 20.07.2017 11:35
      Highlight Highlight Zweimal: Träum weiter!😂😉
    • Mia_san_mia 20.07.2017 12:22
      Highlight Highlight Das werde ich machen ✌
    • Goon (Zeuge Del Curtos) 20.07.2017 13:09
      Highlight Highlight Was die Fussballer machen ist mir egal. Aber der Hockeyclub bleibt schön wo sie sind.
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