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05.05.2015; Bern; Fussball - Medienkonferenz Swiss Football League;
Claudius Schaefer, CEO Swiss Football League aeussert sich zu den Massnahmen der Swiss Football League im Sicherheitsbereich
(Urs Lindt/freshfocus)

Claudius Schaefer, CEO der Swiss Football League, will die Vorwürfe von CC nicht auf sich sitzen lassen.
Bild: Urs Lindt/freshfocus

Swiss Football League eröffnet Verfahren gegen Christian Constantin

Die Disziplinarkommission der Swiss Football League (SFL) hat ein Verfahren gegen Sions Präsidenten Christian Constantin wegen seines Verhaltens nach der 2:3-Niederlage bei den Young Boys eröffnet.



Damit reagieren die SFL und der Schweizerische Fussballverband (SFV) auf die aggressiven Aussagen von Constantin nach dem Spiel der Walliser in Bern. Dieser bezichtigt das Schiedsrichter-Team, seinen Verein im Stade de Suisse vorsätzlich benachteiligt zu haben. Grund für den Ärger ist der Berner Ausgleich zum 2:2. Diesem war nicht nur eine Offside-Position von YB-Stürmer Sulejmani vorausgegangen, sondern auch ein fragwürdiger Penaltypfiff von Referee Sascha Amhof. Zudem wurde Sion-Goalie Andris Vanins für diese Aktion des Feldes verwiesen.

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Stein des Anstosses ist diese Szene.
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Der SFV und die SFL sehen im provokativen Grundton von Constantin einen direkten Zusammenhang zu den «teilweise massiven Drohungen» gegenüber dem Schiedsrichter, dessen Assistenten und anderen Protagonisten des SFV, wie sie in einem Communiqué ausführen. «An der Integrität und Unabhängigkeit der Schweizer Schiedsrichter zweifelt bei uns niemand», lässt sich SFL-CEO Claudius Schäfer zitieren. «Wenn jemand dies grundsätzlich in Frage stellt, ist das ein nicht tolerierbarer Angriff auf die grundlegenden Werte unseres Sports.»

Der Frust von Constantin ist dermassen gross, dass er angekündigt hat, strafrechtlich gegen Amhof vorgehen zu wollen. Auf der vereinseigenen Homepage bietet er demjenigen eine Belohnung von 25'000 Franken, der ihm den entscheidenden Hinweis für ein bewusstes Fehlverhalten von Amhof in besagtem Spiel liefern kann. «Der FC Sion war das Opfer eines folgenschweren Fehlentscheids und wurde um den Lohn seiner Bemühungen gebracht», schreibt Constantin.

Die Disziplinarkommission hat ihn nun aufgefordert, innert zwei Tagen eine schriftliche Stellungnahme abzugeben. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Scaros_2 16.03.2016 19:37
    Highlight Highlight CC übertreibt. Wber die unfehlbarkeit des SFV und deren Leuten geht mir auch auf den Sack
    • ch2mesro 16.03.2016 20:05
      Highlight Highlight das hat nichts mit unfehlbarkeit zu tun. gewisse klub bosse, journis & fans sollten einfach akzeptieren, dass schiedsrichter menschen sind und deshalb fehler machen.
  • Aufblasbare Antonio Banderas Liebespuppe 16.03.2016 19:34
    Highlight Highlight Constantin geht hier zu weit. Klar ist das ein fragwürdiger Entscheid des Schrirs aber wenn das zu Gunsten von Sion passiert wäre würde er ja wohl auch nicht reklamieren.
  • LeoAlvaro 16.03.2016 18:59
    Highlight Highlight Wieso ist es ein "nicht tolerierbarer Angriff auf den Sport" wenn man die Neutralität des Schiedsrichters in Frage stellt?

    Ich möchte hier nicht CC's Handeln billigen, aber ich finde, der Verband sollte eventuell doch etwas kritischer gegenüber den eigenen Leuten sein & auch mal zugeben können, dass dies ein krasser Fehlentscheid war & die Folgen (Penalty & Spielsperre) nicht gerechtfertigt sind.

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