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LONDON, ENGLAND - MARCH 11:  Jose Mourinho the manager of Chelsea winks prior to kickoff during the UEFA Champions League Round of 16, second leg match between Chelsea and Paris Saint-Germain at Stamford Bridge on March 11, 2015 in London, England.  (Photo by Paul Gilham/Getty Images)

Der selbsternannte «special one» ist kein Mann für die leisen Momente. Bild: Getty Images Europe

Mourinho grosskotzig wie immer: «Ich habe ein Problem. Ich werde in allem immer besser»

Extravagant und selten langweilig: Chelsea-Coach José Mourinho polarisiert wie kaum ein anderer Fussball-Trainer. In einem Interview gewährte er nun Einblicke in sein Leben und verriet, weshalb Einfühlungsvermögen sein wichtigstes Werkzeug ist. 



Ein Artikel von

Spiegel Online

José Mourinho ist kein Mann für die leisen Momente. Er selbst gab sich den Spitznamen «the special one», der Besondere. Selbstbewusstsein? Genug vorhanden. Es verwundert also kaum, dass er dem «Daily Telegraph» sagte: «Ich habe ein Problem. Ich werde in allem immer besser.»

Doch im Interview wird zur Abwechslung einmal nicht das grosse Ego von Mourinho hervorgehoben. Er gewährt auch Einblicke in die eigene Trainerseele, spricht von täglichen Ritualen und davon, dass London ein guter Ort sei, um «ein fast normales Leben» zu führen. Die Menschen in der Millionenmetropole wüssten, dass Menschen Respekt verdienten.

London, 02.10.2015 - The football coach Jose Mourinho received this morning at Chelsea FC training ground in Cobham, the award for best Portuguese coach the last three decades assigned by the newspaper The Game, marking the trophy 30 years of sports daily. (Leonel de Castro / Global Images)

Fühlt sich in London pudelwohl: José Mourinho. Bild: Cordon Press

Mourinho: Fussball fokussiert zu stark auf einzelne Spieler

Respekt erhält er auch von seinen Spielern. Dabei sei weniger seine eigene Fachkompetenz als vielmehr «Einfühlungsvermögen» entscheidend. «Es geht nicht darum, die perfekte Beziehung zwischen dir und mir, sondern die perfekte Beziehung zur Gruppe aufzubauen», sagt Mourinho.

Der Teamgedanke – ein Faktor, der ausgerechnet für Mourinho und Arsène Wenger eine gemeinsame Schnittstelle darstellt. Er und der Coach des FC Arsenal hätten nicht viel gemeinsam, aber in einer Sache stimmt er Wenger zu: «Er ist gegen den Ballon d'Or und ich denke, er hat recht. Vor allem, weil der Fussball momentan etwas seinen Teamgedanken verliert und sich immer mehr auf den einzelnen Spieler fokussiert.»

Sowohl in der Champions League als auch im FA-Cup war in dieser Saison frühzeitig Endstation für Mourinho und Chelsea. Einzig in der Premier League bewegen sich die «Blues» mit sieben Punkten Vorsprung vor dem FC Arsenal auf Titelkurs. (mku)

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«Wir verspüren keinen negativen Druck» – YB muss in Valencia punkten

Mut und Solidarität verlangt Gerardo Seoane von seinen Spielern für den Match in Valencia. Sie sollen die Zweikämpfe suchen, sich unterstützen und, wenn sich die Möglichkeit bietet, ohne Umschweife nach vorne spielen.

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