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epa07756401 Liverpool's Roberto Firmino (L) in action against Manchester City's Oleksandr Zinchenko (2-R) during the FA Community Shield soccer match between Liverpool FC and and Manchester City at Wembley Stadium in London, Britain, 04 August 2019.  EPA/WILL OLIVER EDITORIAL USE ONLY. No use with unauthorized audio, video, data, fixture lists, club/league logos or 'live' services. Online in-match use limited to 120 images, no video emulation. No use in betting, games or single club/league/player publications.

Liverpool versucht ein nächstes Mal, Manchester City hinter sich zu lassen. Bild: EPA

In der Premier League heisst es wieder ManCity gegen Liverpool und den Rest

In praktisch unveränderter Formation nimmt Liverpool ab Freitag den nächsten Anlauf zum ersten Meistertitel in der Premier League seit 1990. Manchester City ist mit oder ohne Leroy Sané der Favorit. Das Team von Pep Guardiola strebt den Titel-Hattrick an.



Der Titelverteidiger

Manchester City veränderte seine Mannschaft nur punktuell, namentlich mit dem für 70 Millionen Euro von Atlético Madrid verpflichteten Mittelfeldmann Rodrigo, auch Rodri genannt. Die Mannschaft von Pep Guardiola, die sieben der letzten acht heimischen Trophäen einheimste und sich am letzten Sonntag im englischen Supercup gegen Liverpool im Penaltyschiessen durchsetzte, könnte auch den möglichen Abgang von Leroy Sané gut verkraften.

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Die besten Tore der letzten Premier-League-Saison. Video: YouTube/Premier League

Die erste Runde der Premier League

Freitag:
Liverpool – Norwich 21 Uhr
Samstag:
West Ham – Manchester City, 13.30 Uhr
Crystal Palace – Everton, 16 Uhr
Burnley – Southampton, 16 Uhr
Watford – Brighton, 16 Uhr
Bournemouth – Sheffield, 16 Uhr
Tottenham – Aston Villa, 18.30 Uhr
Sonntag:
Leicester – Wolverhampton, 15 Uhr
Newcastle – Arsenal, 15 Uhr
Manchester United – Chelsea, 17.30 Uhr

Der erste Verfolger

30 Jahre wird es im kommenden Frühling her sein, seit Liverpool den letzten Meistertitel errungen hat. Endet mit der runden Zahl die Durststrecke? Die Chancen sind intakt, wie die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp in der letzten Saison bewiesen hat. 97 Punkte holten die Reds in der Meisterschaft, dazu gewannen sie die Champions League. Nur weil Manchester City in der Liga noch bestechender auftrat, reichte es nicht ganz zum Meistertitel.

Weil Jürgen Klopp nach den Königstransfers von Virgil van Dijk Ende 2017 und Alisson im Sommer 2018 kaum mehr Optimierungsbedarf sah auf den Schlüsselpositionen, nimmt Liverpool in der finanzstärksten Liga der Welt in praktisch unveränderter Formation den nächsten Anlauf. Als Favorit sieht der Deutsche seine Farben gleichwohl nicht. «Manchester City hat die Liga zwei Mal gewonnen. Für uns war es das erste Jahr auf diesem Level. Jetzt müssen wir uns wieder da oben beweisen.»

epa07750268 Liverpool's Xherdan Shaqiri (C) in action against Lyon's Fernando Marcal (L) during a friendly soccer match between Liverpool FC and Olympique Lyon in Geneva, Switzerland, 31 July 2019.  EPA/MARTIAL TREZZINI

Xherdan Shaqiri will mit Liverpool ManCity herausfordern. Bild: EPA

Bei Liverpool dürfte die Rolle von Xherdan Shaqiri die gleiche sein wie in der Vorsaison, auch wenn der Schweizer Internationale durch die Aussortierung von Daniel Sturridge einen Konkurrenten weniger hat. Zupass könnte Shaqiri zu Beginn der Saison kommen, dass unter anderen die Stürmer Mohamed Salah, Sadio Mané und Roberto Firmino den Afrika-Cup respektive die Copa America (Firmino) in den Beinen haben. Den Eindrücken der Vorbereitung zufolge liegt Divock Origi in der Hierarchie der Joker indes vor Shaqiri.

Die Verfolger

Ähnlich zurückhaltend wie das Top-Duo, wenn auch unfreiwillig, agierte auf dem Transfermarkt Chelsea, die letztjährige Nummer 3. Die Londoner, die neu von der Klub-Ikone Frank Lampard trainiert werden, verbüssen wegen unerlaubter Geschäfte mit Minderjährigen eine Transfersperre.

Chelsea manager Frank Lampard waves as he walks on the pitch before the pre-season friendly match against Bohenians, at Dalymount Park in Dublin, Ireland, Wednesday July 10, 2019.  Lampard makes his debut as manager in the first-team dugout Wednesday during a friendly soccer match against Bohemians.(Brian Lawless/PA via AP)

Der neue Mann an der Seitenlinie Chelseas: Frank Lampard. Bild: AP

Um den Abgang von Eden Hazard abzufedern, verpflichteten sie vor einem halben Jahr Christian Pulisic, der nun von Borussia Dortmund zum Team stiess und in der Vorbereitung gute Ansätze erkennen liess. Ausserdem konnten sie Mateo Kovacic nach einer Leihe von Real Madrid fest an sich binden.

Ansonsten musste sich Chelsea bei der Team-Zusammenstellung aus dem (immensen) Pool an ausgeliehenen Spielern und Talenten in seinen Reihen bedienen. Michy Batshuayi sowie Aston Villas Aufstiegsgarant Tammy Abraham sind solche Rückkehrer, der von Bayern München umworben gewesene Callum Hudson-Odoi einer der jungen Hoffnungsträger.

Während Tottenham Lyons Tanguy Ndombélé für die klubinterne Rekordsumme von 60 Millionen Euro verpflichtete, griff auch Arsenal so tief wie noch nie in die Tasche, um eines seiner Mankos der letzten Saison zu beheben. Für Nicoals Pépé, den in der letzten Saison herausragenden Flügelspieler vom Ligue-1-Zweiten Lille, überwiesen die Gunners 80 Millionen Euro nach Frankreich. Granit Xhaka ist in der internen Hierarchie inzwischen ganz oben angekommen. Der Schweizer Regisseur könnte von Trainer Unai Emery demnächst zum fixen Captain ernannt werden. Stephan Lichtsteiner gehört dagegen nicht mehr zum Kader. Der Vertrag des 105-fachen Internationalen wurde nach durchzogener Saison nicht verlängert.

epa07437657 Arsenal's Granit Xhaka (L) tackles Stade Rennes's Benjamin Bourigeaud (R) during the UEFA Europa League soccer match between Arsenal and Stade Rennes at the Emirates Stadium in London, Britain, 14 March 2019.  EPA/NEIL HALL

Granit Xhaka: Bei Arsenal eine der Leaderfiguren – und bald Captain? Bild: EPA/EPA

Manchester United, das am Sonntag gegen Chelsea in die Liga startet, agierte auf dem Markt am aktivsten und stellte mit dem Kauf von Harry Maguire von Leicester für 87 Millionen Euro einen Transferrekord für Verteidiger auf. Für den jungen Aussenverteidiger Aaron Wan-Bissaka füllte der enttäuschende Sechste der letzten Saison die Kasse von Crystal Palace mit mehr als 50 Millionen Euro.

Die weiteren Schweizer

Eine spannende Saison steht Timm Klose und Josip Drmic mit Aufsteiger Norwich bevor. Die vom deutschen Trainer Daniel Farke in zwei Jahren neu formierte und mit diversen deutschsprachigen Elementen versehene Mannschaft zählt mit Mitaufsteiger Sheffield United und Burnley zu den meistgenannten Abstiegskandidaten – wobei die Aufsteiger in der Premier League selten eine schlechte Figur machen.

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Feierte mit Norwich den Aufstieg: Timm Klose.

Ob sich Klose seinen Stammplatz zurückerobern kann und Josip Drmic nach ansprechender Vorbereitung in der Premier League Fuss fasst, sind zwei der Fragen aus Schweizer Optik vor Norwichs Auftakt am Freitag gegen Liverpool.

Newcastle United's Fabian Schar,left, and Huddersfield Town's Laurent Depoitre battle for the ball during the English Premier League soccer match between Huddersfield Town and Newcastle at the John Smith’s stadium, Huddersfield, England. Saturday Dec. 15, 2018. (Mike Egerton/PA via AP)

Fabian Schär muss sich bei Newcastle weiterhin beweisen. Bild: AP/PA

Für Fabian Schär geht es in seiner zweiten Spielzeit mit Newcastle darum, mit dem neuen Trainer Steve Bruce den Mittelfeldplatz zu bestätigen und weiter zum Stammpersonal zu gehören. Bei Leicester geht Ersatzgoalie Eldin Jakupovic in sein letztes Vertragsjahr. (abu/sda)

Rekordtorschützen der Premier League (Stand: 22.05.2019)

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17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ste-kuede85 09.08.2019 11:56
    Highlight Highlight Etwas gar simple Vorschau. Everton wird in den Top-5 landen. Tottenham ist auf Augenhöhe mit ManCity, Liverpool wird mit den überspielten Spielern in Schwierigkeiten geraten. Watford könnte eine weitere Überraschung werden.
    Mehr solche Hypothesen statt einfach die letztjährige Tabelle rezyklieren wäre auch nicht schlecht gewesen.
  • Goodwilli 09.08.2019 10:53
    Highlight Highlight Auch dieses Jahr gewinnt man den Meistertitel nur über Manchester City. Das Kader ist auf jeder Position mindestens doppelt besetzt. Es sind rund 5 Spieler mehr im Top-Kader vorhanden (wobei Sané ja jetzt noch ausfällt). und die Kaderbreite beeindruckt, da such bei Wechseln kaum Qualität veloren geht.

    Liverpool hingegen könnte in der Aussenverteidigung einen gewissen Engpass verspüren, sollte jemand ausfallen.

    Liverpool versuchts mit demselben Kader, während City nocheinmal stärker einzuschätzen ist.

    Gut möglich, dass Tottenham gar Liverpool sehr nahe kommt.
  • Alberto Sieef 09.08.2019 10:42
    Highlight Highlight Als LFC-Fan fand ich dieses Transferfenster schrecklich. Clyne, der Trent-Backup hat sich vor 2 Wochen schwer verletzt, fällt 6 Monate aus. Weder für den Links- noch für den Rechtsverteidiger haben wir einen Backup bis auf Milner. Zugegeben kann man Ox und Keita als Neuzugänge sehen, aber auch Sie ändern nichts an der Personalsituation. Man hat in Teilen der Rückrunde gespürt, dass Salah und/oder Mané nicht die 100 % abliefern können, weil Sie Woche für Woche ranmüssen. Der Afrika Cup, Klub WM machens nicht leichter. Meine Meinung: AV Backups & ein Flügelspieler wie Ziyech waren ein Muss.
  • jetztaberdrauf 09.08.2019 10:34
    Highlight Highlight Die Glazers und Ed machen sportlich keinen guten Job, das steht ausser Frage. Jedoch finde ich hat man in dieser Transferperiode, was das kaufen von überteuerten Stars, welche nur des Geldes wegen gerne zu United kommen würden anbelangt, Fortschritte gemacht.
    Natürlich hätte ich auch gerne zumindest Ersatz für Lukaku und Herrera gesehen... Nun hoffe ich das die Spieler von der Academy ihre Minuten bekommen, denn die haben Ihre Sache in der Vorbereitung sehr gut gemacht und auch das gehörte früher zur Man United Philosophie. #backtotheglorydays
    btw. Transfersieger dieses Jahr für mich Everton.
  • Alberto Sieef 09.08.2019 10:26
    Highlight Highlight Wie kann man Tottenham auslassen ich übernehme mal:
    Ndombélé, Sessegnon & Lo Celso sind die bedeutenden Zugänge während man Trippier und Kane Backup Janssen abgegeben hat. Vorneweg: Von Ndombélé bin ich nicht überzeugt. Von den letzteren 2, insbesondere Lo Celso hingegen bin ich überzeugt, dass Sie zünden werden. Sessegnon hat den Vorteil, dass er 3 Positionen bekleiden und einigen Spielern Pausen ermöglichen kann. Lo Celso ist vllt als Eriksen Ersatz zu betrachten. Falls dieser bleibt, umso besser, hat man einen filigranen 8er dazugewonnen.
    • Hoodie Allen 09.08.2019 14:17
      Highlight Highlight Sessegnon hat sicherlich Potenzial, hat aber insbesondere letzte Saison in der PL entäuscht. Defensiv absolut nicht sattelfest. Das ist ein Junge für die Zukunft, aber das Poch mit Jungen umgehen kann, wissen wir ja ;-)
  • ralck 09.08.2019 10:03
    Highlight Highlight Tragisch wie diese Organisation nach SAF Jahr für Jahr, Millionen um Millionen ausgibt und in der PL nur noch eine Nebenrolle spielt.

    Früher konnte man noch sagen, dass der City-Scheich massiv mehr Geld ausgibt. Heute stimmt nicht mal mehr das. Und bei City wird vor einer Handlung noch ein bisschen überlegt – bei United nicht mehr…
    • Kyuubi_EU 09.08.2019 10:18
      Highlight Highlight City gibt auch weiterhin mehr aus als Man U, nur als kleiner Fakt am Rande.
      Jedoch hat City unbestritten fähigere Leute in der Transferabteilung und kauft schlauer ein.

      Solang Woodward bei Man U für Transfers zuständig ist wird Man U nichts schlaues hinbekommen.
    • Bud Spencer 09.08.2019 10:46
      Highlight Highlight SAF = Sir Alex Ferguson - für alle wie mich, die ein bisschen studieren mussten, wer damit gemeint ist 😉
    • DER Baron 09.08.2019 12:52
      Highlight Highlight City investiert inzwischen einfach sinnvoll, wenn auch teuer.
      Zu SAF Zeiten wurden stets eher wenig Transfers gemacht. 2007 hatte ich schon fast eine Reizüberflutung als Hagreaves, Anderson, Nani und Tevez kamen.
      ManUtd floppt vA bei den grossen Namen. Ibrahimovic war jetzt nicht die Granate aber er war immerhin ein Gewinn. Anders als di Maria, Sanchez, Schweinsteiger und weitere Gesellen.
      Pogba brilliert wenn er will und Zaha traure ich nach. Hätte er doch die Finger von Moyes Tochter gelassen (also falls die hartnäckigen Gerüchte stimmen)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kyuubi_EU 09.08.2019 09:57
    Highlight Highlight Man U am aktivsten?!
    Man U (vorallem Woodward) hat wieder einmal versagt auf dem Transfermarkt. Wan-Bissaka und Maguire sind gute Transfers aber im Sturm und vorallem Mittelfeld hat man absolut versagt!
    Und denke nicht das Man U mit 3 Transfers am Aktisten war Transfersieger dieses Jahr eindeutig Arsenal ;)
    • El Mac 09.08.2019 10:45
      Highlight Highlight Sie haben Alexis Sanchez auf der Bank. Und sag mir nicht, dass er kein guter Spieler ist. Ich glaube das Team ist nicht gut genug für ihn.
    • Alberto Sieef 09.08.2019 10:50
      Highlight Highlight Naja Arsenal hat gut eingekauft aber da ist noch Luft nach oben. Positiv ist, dass man sich mit spielstarken Leuten verstärkt hat und den Fokus auf technisch starke Spieler gelegt hat. Was ich negativ finde: Man gibt 80 Mio. für einen Flügelspieler aus, aber die wichtigste Position, wo man seit Jahren Probleme hat, da knausert man rum.und ist gezwungen, am letzten Tag einen Spieler, schon längst überm Zenit zu holen. Das ist unprofessionell unabhängig von Saliba. Wir sprechen von hier und jetzt und da hat man in der IV ein sehr grosses Problem.
    • Raembe 09.08.2019 12:41
      Highlight Highlight EL Mac: Quatsch, Alexis Sanchez spielt seit drei Saison absoluten Mist zusammen. Schon in seiner letzten Saison bei Arsenal war er ne Katastrophe. Absoluter Fehleinkauf!
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