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Switzerland's Philippe Senderos, left, celebrates with Johan Djourou, right, Italy's after Switzerland scored during a friendly soccer match in preparation for the upcoming Soccer World Cup between Italy and Switzerland at the Stade de Geneve, in Geneva, Switzerland, Wednesday, May 31, 2006. Italy will play in Group E against Ghana,USA and Czech Republic. Switzerland will play in group G with France, Republic of Korea and Togo. (KEYSTONE/AP Photo/Anja Niedringhaus)

Die grossen Hoffnungsträger Senderos (links) und Djourou liefen nur selten gemeinsam auf. Bild: AP

Der schöne Traum vom Super-Duo Senderos/Djourou und was aus ihm wurde

2006 hängt der Himmel der Schweizer Fussballfans voller Geigen. Zwei junge Innenverteidiger sind bereit, gemeinsam die Welt zu erobern. Die Realität wird dann leider nicht so schillernd wie die schönen Träume.



«Wenige Tage vor der Fussball-WM entdeckt die Schweiz einen Verteidiger fürs nächste Jahrzehnt.»

Die NZZ im Sommer 2006 über Johan Djourou nach einem 1:1 gegen Italien

Am 1. März 2006 bricht in Glasgow eine neue Zeitrechnung im Schweizer Fussball an. Johan Djourou bestreitet beim 3:1-Sieg der Nati im WM-Test gegen Schottland sein erstes Länderspiel, steht gemeinsam mit Philippe Senderos auf dem Feld. Den beiden jungen Verteidigern, das ist allen klar, gehört die Zukunft. Djourou ist gerade 19 Jahre alt geworden, Senderos ist zwei Jahre älter. 

Switzerland's Johan Djourou, left, performs a header as Swiss Philippe Senderos and Scotland's Gary Teale, right, look on during their friendly soccer match in the Hampden Park stadium in Glasgow, Scotland, on Wednesday, March 1, 2006. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Senderos beobachtet Djourous Kopfball gegen die Schotten. Bild: KEYSTONE

Mehr als ein Jahrzehnt später neigen sich die Karrieren der beiden Abwehrspieler dem Ende zu. Der Blick zurück schmerzt Schweizer Fussballfans. Denn das Nati-Duo Senderos/Djourou konnte die hohen Erwartungen nur selten und schliesslich gar nicht mehr erfüllen.

Talente auf dem Weg nach oben

Senderos und Djourou wachsen beide in Genf auf. Schon als 16-Jähriger debütiert Senderos bei Servette in der Nationalliga A, er wird U17-Europameister und wechselt als 18-Jähriger zu Arsenal. Nach einem Lehrjahr kommt er in London regelmässig zum Einsatz, kurz nach dem 20. Geburtstag debütiert er in der Nati. Senderos ist einer von Europas heissesten jungen Verteidigern.

Djourou wechselt noch früher nach London. Er schliesst sich Arsenal als 16-Jähriger an, der zuvor bei Etoile Carouge ausgebildet wurde. Auch der Sohn eines Schweizers und einer Ivorerin fasst Fuss in der Premier League. Stammverteidiger wird Djourou indes nie – so wie auch Senderos jeweils maximal in der Hälfte aller Meisterschaftsspiele eingesetzt wird. 20 Mal verteidigen die zwei Copains gemeinsam für Arsenal, wobei sie nur vier Mal als Verlierer vom Platz müssen.

Thierry Henry (C) of Arsenal controls the ball during training at their London Colney training facility near London, Tuesday 07 March 2006. Arsenal meets Real Madrid in the second leg of  Champions League at Highbury Stadium Wednesday 8 March 2006.  (KEYSTONE/EPA/DANIEL HAMBURY)

Zusehen und staunen: Die zwei Arsenal-Schweizer mit Thierry Henry. Bild: EPA

In der Schweizer Nati etabliert sich Senderos unter Köbi Kuhn rasch als zweiter Innenverteidiger neben dem routinierten Patrick Müller. Der sechsfache Meister mit Olympique Lyon ist als Abwehrpatron gesetzt, Djourou ist noch zumeist Ersatz. Als Müller nach der EM 2008 abtritt, scheint der Weg frei zu sein für das Nati-Duo der Zukunft: Senderos/Djourou.

Gnadenlose Verletzungshexe

Die Realität ist ernüchternd und Stoff für die Macher von Quizfragen. Wie oft stand dieses vermeintliche Fabel-Duo gemeinsam 90 Minuten lang für die Schweiz auf dem Rasen? Nur ganze fünf Mal.

JAHRESRUECKBLICK 2006 - SPORT - JUBEL PHILIPPE SENDEROS NACH SPEKTAKULAEREM GOAL: Switzerland's Philippe Senderos, right, celebrates after scoring with teammate Ricardo Cabanas during the Switzerland v. South Korea 2006 World Cup Group G soccer match at the World Cup stadium, Friday, June 23, 2006, in Hanover, Germany. France and Togo also play in Group G. (KEYSTONE/AP Photo/Murad Sezer)

So wird Senderos in Erinnerung bleiben: als blutender Torschütze beim Sieg gegen Südkorea an der WM 2006. Bild: AP

Denn nun endet der Höhenflug des jungen Philippe Senderos. Er ist immer öfter verletzt. Mal plagt ihn der Rücken, dann der Oberschenkel, am schlimmsten ist 2010 ein Achillessehnenriss. Da ist Senderos bereits nicht mehr bei Arsenal, wo er in den Planungen Arsène Wengers keine Rolle mehr spielt. Das Sprachtalent wird eine Saison an Milan ausgeliehen, ein halbes Jahr an Everton und nach der WM 2010 wechselt Senderos zu Fulham. Rückblickend betrachtet ist seine grosse Zeit da mit 25 Jahren bereits vorbei.

Denn die Verletzungshexe schlägt erbarmungslos zu. Senderos' Körper gleicht einer Baustelle, überall hat er Sorgen. Er hat Probleme mit der Hüfte, mit der Leiste, bricht sich den Fuss, es zwickt in den Knien, Oberschenkeln, Waden. Ab 2014 wechselt Senderos nun häufig den Klub. Aber weder in Valencia noch bei Aston Villa oder GC kann er an seine Leistungen früherer Tage anknüpfen. Der Ruhm ist verblasst, der gute Ruf in der Heimat nach dem missglückten Engagement bei den Grasshoppers versaut.

ARCHIV --- ZUM WECHSEL VON PHILIPPE SENDEROS ZU DEN GLASGOW RANGERS STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Zuerichs Philippe Senderos ist enttaeuscht im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Thun und dem Grasshopper Club Zuerich, am Sonntag, 3. April 2016, in der Stockhorn Arena in Thun. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Senderos bei GC: Wäre er doch bloss im Ausland geblieben. Bild: KEYSTONE

Lob für Senderos' Berater

Also geht's im Sommer 2016 zurück auf die Insel. In Schottland besitzen gross gewachsene Innenverteidiger seit jeher den Status von Fussballgöttern, weshalb ihn die in die höchste Liga zurückgekehrten Glasgow Rangers verpflichten. Höchste Zeit, Senderos' Berater zu loben: Wer so einen verletzungsanfälligen Klienten bei derart vielen guten Adressen unterbringt, der ist sein Geld wert.

Vom Spieler selber lässt sich das nicht mehr behaupten. Gleich beim Debüt gehen die Rangers gegen den Erzrivalen Celtic mit 1:5 unter und nicht nur das: Senderos fliegt mit Gelb-Rot vom Platz. Er bringt es bis heute auf bloss vier Einsätze für die Rangers, zuletzt fehlte er – natürlich – wegen einer Verletzung.

328 Pflichtspiele hat Philippe Senderos bis heute bestritten. Das ist viel, entspricht aber doch nur rund 20 Spielen pro Saison. Angesichts des Talents und der grossen Schritte in jungen Jahren eine tiefe Zahl. In der Schweizer Nationalmannschaft spielt Senderos mittlerweile keine Rolle mehr, seine beiden letzten Einsätze hatte er in Testpartien vor der EM 2016. Ob zu seinen 57 Länderspielen noch weitere hinzukommen? Wohl kaum.

«Du kannst Pläne machen und Visionen entwerfen – aber es braucht vieles, damit du deinen Weg auch wirklich gehen kannst.»

Philippe Senderos, 2016 NZZ

Auch Djourou fällt oft aus

Aber Senderos ist nicht der einzige «Schuldige» daran, dass die Natitrainer Köbi Kuhn, Ottmar Hitzfeld und Vladimir Petkovic viel zu selten auf das Duo Senderos/Djourou bauen können. Auch Nebenmann Djourou ist häufig verletzt.

Le selectioneur de l'equipe suisse de foot Jakob

Als die Hoffnungen noch gross waren: Natitrainer Kuhn 2006 mit seinen beiden Abwehrtalenten. Bild: KEYSTONE

Seine Zeit bei Arsenal endet im Winter 2012/2013, als er an Hannover 96 ausgeliehen wird und im Sommer darauf an den HSV. In Hamburg findet Djourou eine neue Heimat. Und wie in London lernt er auch da viele Ärzte und Physiotherapeuten kennen. Er muss an der Leiste operiert werden, hat häufig Probleme mit Oberschenkeln und Adduktoren.

Berg- und Talfahrt in Hamburg

Dennoch fühlt sich Djourou beim HSV wohl. Der Klub ist populär und trotz miserabler Resultate – zwei Mal hält man erst in der Relegation die Klasse – ist das Stadion meist voll. Als der Schweizer im Sommer 2015 zum Captain ernannt wird, ist das der neue Höhepunkt. Einer, von dem Johan Djourou tief abstürzt. Denn im Herbst 2016 entzieht ihm der neue Trainer Markus Gisdol dieses Amt und im Frühling 2017 setzt er nicht mehr auf ihn. Beim 0:8 gegen Bayern München spielt Djourou letztmals für den HSV, mehr als zwei Monate ist das nun her.

ARCHIV - Fußball: Bundesliga, Bayern München - Hamburger SV, 22. Spieltag am 25.02.2017 in der Allianz Arena in München (Bayern). Spieler Johan Djourou von Hamburg ist nach der 0:8-Niederlage enttäuscht. (KEYSTONE/DPA/A3750/_Andreas Gebert)

Fassungslos: Djourou nach der 0:8-Klatsche in München. Bild: DPA dpa

Auch ohne Djourou sind die Hamburger nicht besser. Weil der Bundesliga-Dino drei Spiele vor Schluss nur den Relegations-Platz 16 belegt, beschliesst der Klub gestern, drei Spieler zu suspendieren. Nebst zwei Mitläufern vor allem davon betroffen: Djourou. Trainer Gisdol stösst angeblich sauer auf, dass sein Ex-Captain trotz der schlechten Resultate weiterhin gute Stimmung verbreitet.

Keine verpatzte Karriere, aber …

Djourous Zeit beim HSV ist damit wohl abgelaufen, Ende Saison läuft sein Vertrag aus. Er ist mittlerweile 30 Jahre alt und hat 66 Länderspiele auf dem Buckel. Djourou absolvierte mehr als 200 Partien in der Premier League und in der Bundesliga, durfte mit Arsenal oft in der Champions League spielen.

«Wenn ich spiele und einen Fehler mache, heisst es: ‹Ah, Djourou! Mon dieu!› Aber wenn ich nicht dabei bin, heisst es: ‹Ah, Djourou fehlt eben!› Ich höre das so viel. Wie geht das zusammen? Ich verstehe das nicht.»

Johan Djourou 2017 in der «Aargauer Zeitung»

Eine verpatzte Karriere ist definitiv etwas anderes. Und wer bei Johan Djourou stets nur auf Abwehrfehler hinweist, der sieht nur Details und nicht das ganze Bild. Aber wie bei Philippe Senderos bleibt der Eindruck haften, dass für ihn noch viel mehr möglich gewesen wäre. Und damit auch für die Schweizer Nati.

(Alle Daten: transfermarkt.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • AJACIED 03.05.2017 17:31
    Highlight Highlight Doch wir haben sehr wohl Alternativen nur sind wir in der Nati in einer Vetterliwirtschaft. Viele hier aufgezählte bekommen sehr wenige Chancen. Sehr traurig und kein Mut Herr Petković
  • Luca Brasi 03.05.2017 13:31
    Highlight Highlight Ich finde es sowieso erstaunlich, dass die Schweiz bei Torhütern oder Aussenverteidigern Spieler hervorbringt, die in den Top5-Ligen Stammspieler sind, aber bei den Innenverteidigern irgendwie nicht.
    Der nächste Patrick Müller ist nicht in Sicht.
    • Luca Brasi 03.05.2017 15:22
      Highlight Highlight @Jaing: Das stimmt. Kann man eventuell von einer Verschiebung/Priorisierung in der Ausbildung hin zum Aussenverteidiger sprechen? Oder ist es eventuell einfach Zufall? Ich kenne mich da zu wenig mit dem SFV-Ausbildungskonzept aus.
    • Favez 03.05.2017 15:27
      Highlight Highlight Bei den Torhütern bin ich einverstanden.
      Krass was Petkovic da für eine Auswahl hat.
      Aber Innenverteidiger hat es auch ein paar Gute.
      Nico Elvedi zum Beispiel. Oder Jan Bamert.
      Die sind noch keine 21 Jahre alt aber spielen hoffentlich eines Tages für die Nati.
    • Scrj1945 03.05.2017 17:57
      Highlight Highlight Oder manuel akanji
    Weitere Antworten anzeigen
  • insider 03.05.2017 13:17
    Highlight Highlight Hamburg wird vor den Relegationsspielen Gisdol panisch entlassen. Der Interimscoach wird darauf Djourou begnadigen, was dieser mit dem entscheidenden Tor in der Verlängerung des Rückspiels rechtfertigt. Hamburg wird Djourou in den Himmel jubeln und ihm nachtrauern.
    Vielleicht kommt es aber auch anders... ;-)
    • Besserwisser 03.05.2017 16:07
      Highlight Highlight @insider Das wäre wieder so eine typische Fussballgeschichte. Wie als Seferovic im Relegationsspiel letzer Bundesligasaison mit seinem Goal den Abstieg von Frankfurt verhinderte, aber in der ganzen Saison zuvor in 29 Spielen nur 3 Tore machte:)
    • demian 03.05.2017 19:37
      Highlight Highlight Der Witz ist ja, dass er im Winter wechseln wollte aber der Verein dagegen war.

      Die gehören sowieso in die zweite Liga. Haben jetzt genug oft den 16. Platz anvisiert.
  • fabain 03.05.2017 13:10
    Highlight Highlight Arsenal ist passiert
  • NWO Schwanzus Longus 03.05.2017 12:34
    Highlight Highlight Man sollte sich langsam bei der Nationalmannschaft überlegen, wer Djourou ersetzt. Ich finde die Zeit ist dafür gekommen. Djourou ist schon lange Fehleranfällig für den Stammspieler reichts nicht mehr eigentlich. Dennoch danke an Djourou für seinen Beitrag insgesamt für die Schweiz.
    • Raembe 03.05.2017 12:59
      Highlight Highlight Naja Djourou abschreiben würd ich nicht, in den letzten Nati Partien war er extrem souverän. Ausserdem seh ich da ausser Schär (der sich leider mit Hoffenheim verkracht hat), Niemanden der genug Klasse und Reife mitbringt.
    • Amboss 03.05.2017 13:09
      Highlight Highlight Naja, nicht so einfach...
      Die Innenverteidigung ist ja schon lange eine Baustelle. Schär, von dem man sich erhofft hat, er könnte der neue Leader sein, hat es im Verein ja auch so richtig vermasselt.

      Es ist nun mal einfach so: Der Djourou fehlt eben doch.

    • LeChef 03.05.2017 13:21
      Highlight Highlight Raembe: Saulo Declari von Braunschweig wäre sicher eine Option. Es wird gemunkelt, er könnte Djouru beim HSV ersetzen. Er ist Tessiner, also warum nicht auch in der Nati? Elvedi macht auch Hoffnung. Und soweit ich weiss, wäre Michi Lang auch gelernter Innenverteidiger. Und was macht eigentlich Tim Klose..? Alternativen zu Djouru sind sicher vorhanden.
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