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Rubin's Goekdeniz Karadeniz, Rubin's Blagoy Georgiev, left, challenge for the ball with Sion's Sion's Xavier Kouassi, right, during the UEFA Europa League group B soccer match between FC Sion and FC Rubin Kazan at the Tourbillon Stadium, in Sion, Switzerland, Thursday, September 17, 2015. (KEYSTONE/Olivier Maire)

Rubin Kasans Gökdeniz Karadeniz – der einzige Türke in einem russischen Klub – im Einsatz gegen Sion.  
Bild: KEYSTONE

Sanktionen im Fussball: Russische Klubs sollen keine Türken mehr verpflichten dürfen

Der Abschuss eines russischen Kampfjets durch die Türkei hat eine diplomatische Krise ausgelöst. Offenbar auch mit Folgen für den Fussball: Laut einer russischen Zeitung hat Sportminister Witali Mutko ein Transferverbot für türkische Profis verhängt.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Der politische Konflikt zwischen Russland und der Türkei hat offenbar auch Auswirkungen auf den Fussball. Das berichtet zumindest die Moskauer Zeitung «Sport Express». Demnach soll Sportminister Witali Mutko russischen Vereinen die Verpflichtung türkischer Spieler vorläufig verboten haben.

Hintergrund seien die am Wochenende von Präsident Wladimir Putin gegen die Türkei erlassenen Sanktionen nach dem Abschuss eines russischen Kampfjets. Die Türkei hatte das Flugzeug am 24. November im türkisch-syrischen Grenzgebiet mit der Begründung abgeschossen, der Jet habe unerlaubt die Grenze überflogen. Moskau bestreitet dies. Derzeit ist Offensivakteur Gökdeniz Karadeniz (Kasan) der einzige türkische Spieler in der ersten russischen Liga.

Auf Druck des Kreml hätten mehrere Fussballvereine ihr geplantes Wintertrainingslager in der Türkei abgesagt, berichten russische Medien. Darunter seien etwa der FK Rostow und Rekordmeister Spartak Moskau. Als Alternative sei Israel im Gespräch.

Zudem hätten russische Klubs ihre Teilnahme an einem Turnier in der Türkei gestrichen, hiess es. Auch der zweimalige Eiskunstlauf-Olympiasieger Jewgeni Pluschenko sagte ein Trainingslager in der Türkei ab. Der dreimalige Weltmeister fahre nun wohl in die USA, sagte ein Sprecher des 33-Jährigen.

cte/dpa

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