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EM-Qualifikation, Gruppe D

Schweiz – Gibraltar 4:0 (3:0)

Georgien – Dänemark 0:0

Switzerland's defender Fabian Schaer, Switzerland's defender Nico Elvedi, Switzerland's defender Ricardo Rodriguez, Switzerland's forward Mario Gavranovic, Switzerland's midfielder Granit Xhaka, and Switzerland's midfielder Loris Benito, from left, celebrate after winning (4-0), during the UEFA Euro 2020 qualifying Group D soccer match between the Switzerland and Gibraltar, at the Tourbillon Stadium in Sion, Switzerland, Sunday, September 8, 2019. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Drei Punkte mehr in der Tasche – das ist am Ende das wichtigste. Bild: KEYSTONE

Schweiz erfüllt die Pflicht – mehr nicht: «Haben uns das Leben selbst schwer gemacht»

Die Schweizer Nationalmannschaft hat in der EM-Qualifikation die Pflicht erfüllt. In Sitten setzte sich das Team von Vladimir Petkovic gegen den krassen Aussenseiter Gibraltar problemlos 4:0 durch. Drei Tore kurz vor der Pause sorgten für die Entscheidung.



Kurz vor Schluss durften die gut 8000 Zuschauer noch einmal jubeln, als der eingewechselte Mario Gavranovic mit seinem 7. Treffer im 22. Länderspiel mit dem 4:0 für den Schlusspunkt in einer zumindest phasenweise unterhaltsamen Partie und für ein versöhnliches Ende einer turbulenten Woche sorgte. Eine frohe Kunde traf zudem aus Tiflis ein, wo Georgien Dänemark ein torloses Remis abrang.

Nationaltrainer Vladimir Petkovic hatte sich ein frühes Tor gewünscht, Captain Granit Xhaka einen Kantersieg, um Selbstvertrauen zu tanken. Die Wünsche der beiden SFV-Exponenten erfüllten sich im nicht ganz ausverkauften Tourbillon zwar nicht, dennoch konnten beide am Ende mit dem Gebotenen einigermassen zufrieden sein, auch wenn sich Xhaka rund eine Viertelstunde vor Schluss ohne Einwirkung des Gegners an der Achillessehne weh tat und sich auswechseln liess.

Die Schweizer erfüllten ihre Pflicht gegen die Nummer 198 der FIFA-Weltrangliste mit Seriosität und dem nötigen Engagement. Sie traten von Beginn an dominant auf und zogen gegen die Amateure des am südwestlichen Zipfel Europas gelegenen Kleinstaat ein Powerplay auf. Ihre Überlegenheit konnten sie lange aber nicht in Tore ummünzen.

Edimilson Fernandes traf vor dem leeren Tor den Ball nicht richtig (6.), scheiterte am gegnerischen Keeper (15.) oder schoss kläglich über die Latte (35.), Loris Benito traf die Latte (16.). Und auch nach der Pause, als die Partie längst entschieden war und die SFV-Auswahl nicht mehr so inspiriert auftrat, vergab sie ein halbes Dutzend weitere gute Möglichkeiten.

Dass die Schweizer trotz schwacher Chancenauswertung nicht ins Zittern gerieten, hatten sie den Toren von Denis Zakaria (37.), Admir Mehmedi (43.) und Ricardo Rodriguez (45.) zu verdanken. Während Zakaria und Mehmedi mit dem Kopf trafen und dabei auch von den Schwächen des eingewechselten Gibraltar-Keepers Kyle Goldwin profitieren, traf Rodriguez mit einem herrlichen Flachschuss aus gut 25 Metern.

Die vier Schweizer Tore:

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37. Minute: Das 1:0 durch Zakaria. Video: streamable

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43. Minute: Das 2:0 durch Mehmdi. Video: streamable

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45.+3 Minute: Das 3:0 durch Rodriguez. Video: streamable

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87. Minute: Das 4:0 durch Gavranovic. Video: streamable

Petkovic nutzte die Gelegenheit, um Spielern aus der zweiten Reihe Einsätze zu gewähren. Im Vergleich zum 1:1 in Dublin gegen Irland hatte er vier Änderungen vorgenommen. Neben Fernandes, Benito und Mehmedi stand auch Albian Ajeti in der Startformation, während Remo Freuler und Kevin Mbabu auf der Bank Platz nahmen. Der verletzte Manuel Akanji und Haris Seferovic waren gar nicht ins Wallis gereist. Der Augsburger Ruben Vargas kam zu seinem Debüt in der A-Nationalmannschaft, neben Gavranovic erhielt auch Renato Steffen noch ein paar Minuten Einsatzzeit.

Die Stimmen zum Spiel:

Trainer Vladimir Petkovic:

«Wir hätten noch viel souveräner sein müssen, mit so vielen Chancen. Aber ich muss sagen, ich bin zufrieden mit dem Sieg. Da ist viel Positives. Da kommen noch einige sehr schwierige Spiele auf uns zu. Zu Shaqiri und Lichtsteiner ich sicher Kontakt haben. Wann und wie das passiert, ist schwierig zu sagen, wir müssen jetzt einmal abschalten und dann voll angreifen.»

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bild: screenshot srf

Captain Granit Xhaka:

«So ein Spiel wie heute muss man einfach gewinnen. Wir haben in der fünften Minute eine grosse Chance vergeben, danach haben wir uns schwer getan, aber trotzdem die Führung erzielt. Die letzte Woche war sehr intensiv, wir hatten eine sehr kurze Vorbereitung, konnten kaum richtig trainieren. Wir waren aber professionell, auch gegen so einen Gegner wie heute. Wir wollten aus diesen zwei Spielen sechs Punkte holen, vier sind aber auch okay.

Die Atmosphäre um uns herum können wir nicht beeinflussen. Aber wir haben in diesen zwei Spielen bewiesen, dass wir uns dadurch auch nicht beeinflussen lassen. Wir machen viel richtig, und die Ergebnisse stimmen. Vielleicht müssten wir einmal ein Spiel verlieren, dann würde über anderes geschrieben. Wir werden die Probleme in den nächsten Wochen regeln, dann geht es im Oktober nur noch um das Sportliche.

Ich hoffe, dass meine Verletzung an der Achillessehne nicht so schlimm ist. Ich habe schon seit Wochen Schmerzen und blieb bei einer Aktion im Rasen hängen.»

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bild: screenshot srf

Torschütze Admir Mehmedi:

«Es war zuletzt wegen meinen Verletzungen keine Liebesbeziehung zwischen mir und dem Nationalteam. Deshalb tat es gut, wieder einmal von Beginn weg dabei zu sein und auch ein Tor zu erzielen. Bei solchen Spielen kann man eigentlich nur verlieren. Am Ende ist es ein Pflichtsieg, ein Spiel, das man einfach gewinnen muss. Wir haben uns das Leben selber schwer gemacht, nach zwei Minuten haben wir eine 100-prozentige Chance nicht gemacht, aber am Ende haben wir das 4:0 locker runtergespielt.»

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bild: screenshot srf

Debütant Ruben Vargas:

Ich freue mich natürlich, dass es so gut läuft, auch in der Bundesliga. Mit dem Nati-Debüt ist ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen. Es ging schon etwas schnell, ich brauche sicher noch zwei Tage, um alles zu realisieren. Aber ich geniesse es.»

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bild: screenshot srf

Der letztlich klare Sieg und die anschliessende Ehrenrunde waren das versöhnliche Ende einer turbulenten Woche, in der viele Diskussionen aufflackerten, was dazu führte, dass Torhüter Yann Sommer an der Medienkonferenz vor der Partie einen Appell an die Medien richtete und diese aufforderte, dass «alle zusammen wieder auf den gemeinsamen Weg kommen».

Der freiwillige Verzicht von Xherdan Shaqiri hatte ebenso für Gesprächsstoff gesorgt wie die erneute Nicht-Nominierung von Captain Stephan Lichtsteiner. Hinzu kam die spielerisch mehr als dürftige Leistung in Dublin, als zum wiederholten Mal in der Schlussphase ein positives Ergebnis aus der Hand gegeben wurde. Gut ein Jahr nach den Turbulenzen im Nachgang der WM in Russland sind die Nationalmannschaft und der Verband noch nicht zur Ruhe gekommen.

Sportlich befindet sich die SFV-Auswahl nach der Hälfte der EM-Qualifikation aber weiterhin auf Kurs. Noch ist nichts Entscheidendes passiert, da die drei Direktbegegnungen zwischen der Schweiz, Dänemark und Irland alle Remis endeten. Die Länderspiele im Oktober werden im Kampf um die beiden EM-Tickets in der Gruppe entscheidend sein, wenn die SFV-Auswahl innerhalb von drei Tagen in Kopenhagen auf Dänemark und in Genf auf Irland trifft.

epa07828295 Switzerland's head coach Vladimir Petkovic (C) and his players (L-R) goalkeeper Yann Sommer, Nico Elvedi, Fabian Schaer, and Ricardo Rodriguez react after winning the UEFA EURO 2020 qualifying group D soccer match between Switzerland and Gibraltar at the Tourbillon Stadium in Sion, Switzerland, 08 September 2019.  EPA/LAURENT GILLIERON

Am Ende kann Petkovic zufrieden sein. Bild: EPA

Der nächste Zusammenzug wird aber nicht nur aus sportlicher Sicht Klarheit bringen. Kehrt Shaqiri zurück, und wie erklärt er seinen Verzicht? Und was passiert mit Stephan Lichtsteiner? Erklärungen sind gefragt, ansonsten werden die Diskussionen wieder aufbrechen – Appelle hin oder her.

Es war heute aber auch ein guter Abend für die SFV-Auswahl, weil Konkurrent Dänemark auswärts gegen Georgien nicht über ein 0:0 hinauskam. Damit ist die Schweiz nach Verlustpunkten Leader der Gruppe D. Die vorentscheidenden Spiele um die direkte Qualifikation für die EM-Endrunde stehen im Oktober an. Dannzumal trifft die Schweiz zunächst auswärts auf Dänemark und danach in Genf auf Irland.

Die Telegramme:

Schweiz - Gibraltar 4:0 (3:0)
Tourbillon, Sitten. - 8318 Zuschauer. - SR Orel (CZE).
Tore: 37. Zakaria (Corner Xhaka) 1:0. 43. Mehmedi (Schär) 2:0. 45. Rodriguez 3:0. 87. Gavranovic (Mehmedi) 4:0.
Schweiz: Sommer; Elvedi, Schär, Rodriguez; Xhaka (74. Vargas); Mehmedi, Zakaria, Fernandes, Benito (65. Steffen); Embolo (55. Gavranovic), Ajeti.
Gibraltar: Coleing (25. Goldwin); Sergeant, Roy Chipolina, Joseph Chipolina, Olivero; Annesley; Anthony Hernandez, Walker, Andrew Hernandez (58. Coombes), Britto (68. Pons); De Barr.
Bemerkungen: Schweiz ohne Seferovic (wird Vater), Akanji, Klose, Sow, Zuber (verletzt), Drmic, Lichtsteiner und Shaqiri (nicht im Aufgebot). Länderspiel-Debüt von Vargas. 16. Lattenschuss von Benito. Verwarnung: 71. Joseph Chipolina (Foul).

Georgien - Dänemark 0:0
Tiflis. - SR Letexier (FRA).
Georgien: Loria; Kakabadse, Kaschia, Grigalawa, Tabidse; Aburjania (86. Gwilja), Kiteischwili; Okriaschwili, Ananidse, Vako; Kwilitaia (90. Dauschwili).
Dänemark: Schmeichel; Dalsgaard, Kjaer, Christensen, Larsen; Braithwaite, Höjbjerg (73. Schöne), Delaney; Eriksen; Poulsen, Dolberg (67. Gytkjaer). (pre/sda)

Die Tabelle:

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Liveticker: 08.09.19: Schweiz – Gibraltar

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Schweiz
Schweiz
4:0
Gibraltar
Gibraltar
IconM. Gavranovic 88'
IconR. Rodriguez 45 + 3'
IconA. Mehmedi 43'
IconD. Zakaria 37'
Showdown im Oktober
Das war's von heute. Am 12. und 15. Oktober geht es mit den kapitalen Spielen gegen Dänemark und Irland weiter. Dann wird sich weisen, ob es für die Schweiz eher an die zweite EM in folge geht, oder ob die Nati wie 2012 nur Zuschauer sein wird.
Vladimir Petkovic im Interview
Zum Spiel meint Vladimir Petkovic:
«Ja wir hätten noch viel souveräner sein müssen, mit so vielen Chancen. Aber ich muss sagen, ich bin zufrieden mit dem Sieg, da ist viel Positivität. »

Zu den neuen Spielern äussert sich der Coach wie folgt: «Die Spieler haben nicht immer die Möglichkeit sich durchzusetzen. Für sie ist jede Minute wichtig, die sie spielen. So können sie sich positiv oder negativ unter Druck setzen, können sich zeigen, ich schaue immer zu, und wir werden sehen, ob sie besser als die anderen 23 Spieler sind. »

Zum Ausrutscher von Dänemark hat Petkovic folgendes zu sagen:
«Das spielt keine Rolle. Es ist sicher positiv, dass sie die Punkte verloren haben, wir müssen im Positiven und Negativen auf uns schauen. Es gibt keine einfachen Gegner und keine einfachen Spiele. Das haben wir heute und auch gegen Georgien gesehen. Da kommen noch einige sehr schwierige Spiele. Vielleicht werden die Gegner noch mehr unter Druck stehen gegen uns. Wir müssen unsere Strasse weiterfahren. Mit noch mehr Positivität und Durchsetzungsvermögen. »

Zu den aufwühlenden letzten Tagen insbesondere Shaqiri und Lichtsteiner sagt Petkovic:
«Ich liebe alle. Ich werde sicher Kontakt mit allen haben. Wann und wie das passiert, ist schwierig zu sagen, wir müssen jetzt einmal abschalten und dann voll angreifen. »
Switzerland's head coach Vladimir Petkovic, pictured during the UEFA Euro 2020 qualifying Group D soccer match between the Switzerland and Gibraltar, at the Tourbillon Stadium in Sion, Switzerland, Sunday, September 8, 2019. (KEYSTONE/Anthony Anex)
Auch Debütant Vargas darf sich noch im Interview äussern
«Ich freue mich natürlich, dass es so gut läuft, auch in der Bundesliga, mit dem Debüt ist ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen.
Es ging schon etwas schnell, ich brauche sicher noch zwei Tage um alles zu realisieren, aber ich geniesse es. »
epa07828297 Switzerland's Ruben Vargas in action during the UEFA EURO 2020 qualifying group D soccer match between Switzerland and Gibraltar at the Tourbillon Stadium in Sion, Switzerland, 08 September 2019.  EPA/PETER SCHNEIDER
Mehmedi im Interview
Interview-Gott Mehmedi tätigt für einmal keine denkwürdige Aussage vor laufender Kamera:
«Es war zuletzt wirklich keine Liebesbeziehung wegen der vielen Verletzungen. Es tut gut, wieder einmal von Anfang an dabei zu sein, gerade auch mit einem Tor. So spiele kann man eigentlich nur verlieren, es ist ein Pflichtsieg, ein Spiel, das man einfach gewinnen muss. Wir haben uns das Leben selber schwer gemacht, nach zwei Minuten haben wir eine Hundertprozentige nicht gemacht, aber eben am Ende haben wir das 4:0 locker runtergespielt. »
Gibraltar's midfielder Ethan Britto, left, fights for the ball with Switzerland's forward Admir Mehmedi, right, during the UEFA Euro 2020 qualifying Group D soccer match between the Switzerland and Gibraltar, at the Tourbillon Stadium in Sion, Switzerland, Sunday, September 8, 2019. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)
Xhaka im Interview
Als erstes gibt er Entwarnung: «Ich habe schon seit Wochen leichte Schmerzen in der Achillessehne. Heute bin ich dann im Rasen hängen geblieben. Es tut etwas weh, sollte aber nicht schlimm sein. So ein Spiel wie heute muss man einfach gewinnen. Wir haben in der fünften Minute eine grosse Chance vergeben, danach haben wir uns schwer getan, aber trotzdem die Führung erzielt. Aber eben, so ein Spiel müssen wir einfach gewinnen. »

Zu den aufwühlenden letzten Tagen meint Xhaka:
«Die letzte Woche war sehr intensiv, wir hatten eine sehr kurze Vorbereitung, konnten kaum richtig trainieren. Wir waren aber professionell, auch gegen so einen Gegner wie heute, der aber schwierig sein kann. Sechs Punkte wollten wir, das haben wir nicht geschafft, jetzt haben wir im Oktober zwei ganz, ganz wichtige Spiele.»

Zu den Medienberichten äussert sich der Arsenal-Spieler wie folgt:
«Leute schreiben und reden. Aber wir haben uns nichts anmerken lassen. Diese Mannschaft lässt sich nicht runterziehen.
Viel können wir nicht machen. Wir machen viel richtig, die Ergebnisse stimmen. Vielleicht müssen wir einmal ein Spiel verlieren, damit man etwas anderes schreibt. Es sind unnötige Dinge passiert in den letzten Wochen, wir können hoffen, dass es ab jetzt nur noch um Fussball geht. »
Switzerland?s national team soccer player Eray Coemert, right, and Granit Xhaka, left, during a training session on the eve of the UEFA Euro 2020 qualifying Group D soccer match between the Switzerland and Gibraltar, in Montreux, Switzerland, Saturday, September 7, 2019. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)
90'
Entry Type
Spielende
Das Spiel ist zu Ende. Die Schweiz schlägt Gibraltar mit 4:0. Einer noch spielfreudigen ersten Halbzeit folgt eine zweite ohne grossen Elan. Mehr als glanzlose Pflichterfüllung war das heute nicht gegen den Fussballzwerg Gibraltar. Immerhin aber hat man einen mehr oder weniger lockeren Sieg einfahren können und die Situation und den Druck etwas entschärfen können. Schmerzen könnte noch der Ausfall von Granit Xhaka, freuen darf allerdings das Straucheln von Dänemark bei Georgien. Der Mitfavorit auf den Gruppensieg kommt nicht über ein torloses Unentschieden hinaus.
89'
Gavranovic jongliert im Strafraum etwas unfreiwillig, schliesslich holt er einen Eckball heraus.
88'
Entry Type
Tor - 4:0 - Schweiz - Mario Gavranovic
Tor für die Schweiz. Obwohl man es scheinbar nicht mehr richtig wollte, gelingt Gavranovic noch ein Tor. Mehmedi unterhält zu erst mehrere Verteidiger und scheitert an Goldwin, bevor Gavranovic aus wenigen Metern zentral vor dem Tor zum Nachschuss kommt. Diesmal drückt er den Ball humorlos unter die Latte. Richtig jubeln mag Gavra aber nicht.
86'
Ein Raunen geht durchs Stadion. Liam Walker mit einem Abschluss für Gibraltar. Der ist zwar nicht schlecht, Sommer muss aber nicht eingreifen.
85'
Goldwin ist nicht wirklich Herr über seinen Strafraum, doch kann er den Ball nach einer Ecke unter sich begraben, bevor Gavranovic an den Ball kommt.
84'
Etwas Kunst, etwas Zauber in Sion. Rodriguez legt den Ball hoch für Mehmedi auf, der ihn mit wunderbarer Technik direkt nimmt. Die Fluigbahn des Balles mimt die Form einer Banane, findet den Weg aufs Tor aber knapp nicht.
Georgien - Dänemark 0:0*
Gute Nachrichten aus Georgien. Dänemark kommt bisher nicht über ein Unentschieden heraus. Bei diesem Spielstand würde die Schweiz nach Verlustpunkten am Rivalen um den Gruppensieg vorbeiziehen.
Der Schweiz bleiben noch zehn Minuten um das Einreihen in eine illustre Gruppe zu verhindern

von Nelson Muntz
WTF???? Steffen🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️
Der hat den Kopf auch nur, damit es nicht in den Hals regnet.
80'
Schär lanciert Mehmedi mit einem hohen Ball, doch dieser kriegt das Spielgerät nicht unter Kontrolle.
76'
Für einmal wird das Tourbillon seinem Namen gerecht. Gellende Pfiffe und fordernde Buhrufe hallen durch das Stadion, nachdem Steffen im Strafraum fällt. Doch das war nichts, das hat Orel richtig gesehen.
77'
Rodriguez mit seinem dritten Weitschuss heute. Gefährlich wird es nicht wirklich, doch Goldwin tut sich beim Fangen der Kugel weh. Für ihn gehts aber weiter.
73'
Entry Type
Auswechslung - Schweiz
rein: Ruben Vargas, raus: Granit Xhaka
Bei Xhaka geht's nicht weiter. Petkovic ersetzt ihn durch Vargas. Die Captainbinde überlässt Xhaka mit einem schmerzverrten Gesicht Yann Sommer.
72'
Schlechte Nachrichten derweil von der Schweizer Seite. Xhaka hält sich die Achillesferse. Der Captain hat sich ohne Fremdeinwirkung bei einer Bremsung verletzt.
70'
Gibraltar mit einem vielversprechenden Angriff, doch den macht de Barr gleich selbst zunichte. Der Gibraltarer stösst Steffen abseits des Spielgeschehens um, was mit einem Freistoss für die Schweiz bestraft wird.
68'
Entry Type
Gelbe Karte - Gibraltar - Joseph Chipolina
Die erste gelbe der Partie, und die zückt Pavel Orel vollkommen zurecht. Chipolonia streckt Xhaka mit gestrecktem Bein nieder.
68'
Entry Type
Auswechslung - Gibraltar
rein: Alain Pons, raus: Ethan Britto
Auch bei Gibraltar wird zum zweiten Mal gewechselt. Pons (nein nicht das Online-Wörterbuch) ersetzt Ethan Britto.
Ist wahrlich kein Genuss
von Hitman 47
Wow, was für ein Pausenhofkick!
Ungenaue Pässe, Bälle aus fünf Meter übers Tor hämmern.
65'
Entry Type
Auswechslung - Schweiz
rein: Renato Steffen, raus: Loris Benito
Petkovic nimmt den zweiten Wechsel am heutigen Abend vor. Steffen ersetzt den starken Benito. Dem ursprünglichen Matchblatt entsprechend müsste Steffen jetzt also im Abwehrzentrum agieren. Das wäre aber fast so verrückt wie einen Torhüter als Rechtsverteidiger spielen zu lassen. Und so viel Chaos gibt's im Moment dann doch nur beim FC Zürich.
65'
Teilweise zeigt die Schweiz ganz gefälligen Fussball, wie jetzt, wo sich Mehmedi und Benito durch die Abwehr kombinieren. Leider stehen sich dann aber Fernandes und Xhaka im Weg und der Schuss von ersterem wird schliesslich geblockt.
62'
Xhaka will auch noch vom süssen Geschmack eines Tores profitieren. Aber auch der Mittelfeldspieler von Arsenal, der ein Erfolgserlebnis dringend benötigen könnte, trifft mit seinem Weitschuss höchstens einen Ordner am Spielfeldrand. Derweil steht das Score bei 15 zu 1 Schüssen und 70 zu 30 Prozent Ballbesitz.
60'
Zakaria lässt seinen Gegenspieler an der Strafraumgrenze stehen. Er passt sofort in die Mitte, wie die Schweiz das heute schon so häufig gemacht hat, wo Gavranovic an den Ball kommt, den Ball aber nicht richtig drücken kann und über die Querlatte haut. Auch das haben wir heute schon mehrfach gesehen.
60'
Die Schweiz nimmt etwas Tempo raus. Die letzte Konsequenz legt man nicht mehr an den Tag.
58'
Entry Type
Auswechslung - Gibraltar
rein: James Coombes, raus: Andrew Hernandez
Auch Gibraltar wechselt zum ersten Mal. Andrew Hernandez wird doch James Coombes ersetzt. Ein Rechtsaussen ersetzt somit einen defensiven Mittelfeldspieler.
56'
Xhaka mit einer ziemlich ähnlichen Direktabnahme wie Rodriguez in der ersten Halbzeit. Goldwin macht sich lang und kann das vierte Gegentor verhindern. Kurz darauf kommt auch Ajeti noch zu einem Kopfball, der aber übers Tor fliegt.
55'
Entry Type
Auswechslung - Schweiz
rein: Mario Gavranovic, raus: Breel Embolo
Wenige Minuten nach seiner letzten Aktion ist für Embolo Schluss. Da kann er leider keine Eigenwerbung für sich machen, auch gegen Gibraltar nicht. Für ihn kommt Mario Gavranovic.
53'
Embolos Auftritt ist weiterhin nicht von Glück und Erfolg gekrönt. Der Gladbacher bekommt den Ball im Strafraum freistehend schön zugespielt, kann das Leder aber nach der Brustabnahme nicht richtig kontrollieren und muss es sich von Goldwin vom Fuss picken lassen.
Switzerland's forward Breel Embolo, left, fights for the ball with Gibraltar's defender Roy Chipolina, right, during the UEFA Euro 2020 qualifying Group D soccer match between the Switzerland and Gibraltar, at the Tourbillon Stadium in Sion, Switzerland, Sunday, September 8, 2019. (KEYSTONE/Anthony Anex)
51'
Ist die Luft schon aus dem Spiel draussen? Zumindest aus einigen Bällen scheint sie es zu sein. Mehrmals muss das Spielgerät gewechselt werden. «Too soft» lautet das Verdikt von Granit Xhaka
50'
Das Spiel kennt weiterhin nur eine Richtung: Das Tor von Gibraltar-Torhüter Goldwin. Dieses Mal versucht es Zakaria mit dem Weitschuss, aber Goldwin ist für einmal auf dem Posten.
48'
Rodriguez hat Blut geleckt und versucht es mit dem nächsten Weitschuss. Technik und Richtung stimmen zwar, doch der Ball streift knapp am Pfosten vorbei.
46'
Die zweite Halbzeit läuft. Der Sieg ist nur noch Formsache, mal schauen, wer noch etwas Selbstvertrauen tanken kann.
Weitere Impressionen aus Sion
Die Schweiz belagerte den Gibraltar-Strafraum über 45 Minuten. Auch mit wechselndem Torhüter.
Switzerland's forward Albian Ajeti, left, fights for the ball with Gibraltar's goalkeeper Kyle Goldwin, right, during the UEFA Euro 2020 qualifying Group D soccer match between the Switzerland and Gibraltar, at the Tourbillon Stadium in Sion, Switzerland, Sunday, September 8, 2019. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)
Switzerland's midfielder Edimilson Fernandes, left, fights for the ball with Gibraltar's goalkeeper Dayle Coleing, right, during the UEFA Euro 2020 qualifying Group D soccer match between the Switzerland and Gibraltar, at the Tourbillon Stadium in Sion, Switzerland, Sunday, September 8, 2019. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)
Switzerland's midfielder Denis Zakaria, second from left, scores the first goal in front of, from left, Gibraltar's midfielder Anthony Hernandez, Switzerland's forward Breel Embolo and Gibraltar's goalkeeper Kyle Goldwin during the UEFA Euro 2020 qualifying Group D soccer match between the Switzerland and Gibraltar, at the Tourbillon Stadium in Sion, Switzerland, Sunday, September 8, 2019. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)
45'
Entry Type
Ende erste Halbzeit
Mit drei Toren Vorsprung geht die Schweiz also in die Pause. Trotz eines guten und engagierten Starts liessen die Tore eine Weile auf sich warten, so sündigten die Schweizer, allen voran Fernandes, mehrfach im Abschluss. Es brauchte schliesslich den verletzungsbedingten Ausfall von Torhüter Coleign sowie einen Standardtreffer durch Zakaria um auch das Resultat unserem Geschmack entsprechen zu lassen. Nach dem Führungstreffer in der 37.Minute trafen auch noch Mehmedi und Rodriguez. Gibraltar ist chancenlos, kommt auf 30 Prozent Ballbesitz und einen Torschuss.
Switzerland's midfielder Denis Zakaria, left no17, celebrates after scoring the 1 - 0 with Switzerland's defender Nico Elvedi, center, and in front of Gibraltar's midfielder Louie Annesley, right, during the UEFA Euro 2020 qualifying Group D soccer match between the Switzerland and Gibraltar, at the Tourbillon Stadium in Sion, Switzerland, Sunday, September 8, 2019. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)
Entry Type
45 + 3'Tor - 3:0 - Schweiz - Ricardo Rodriguez
Tor für die Schweiz! Die Schweiz gibt sich mit dem Ergebnis noch nicht zufrieden. Nach drei Eckbällen in Folge kommt Rodriguez irgendwie zum Abschluss aus der Distanz, weil Gibraltar den Ball nicht wegkriegt. Prompt landet der satte Flachschuss im Netz, Goldwin sieht wieder mässig gut aus.
45 +1'
Embolo schickt Ajeti mit einer Direktabnahme in die Tiefe. Doch Gibraltars Abwehr hat aufgepasst und kann zur nächsten Ecke klären.
43'
Entry Type
Tor - 2:0 - Schweiz - Admir Mehmedi
Tor für die Schweiz. Mehmedi doppelt nach. Schär lanciert ihn mit einer schönen Flanke, erneut ist Goldwin nicht ganz auf der Höhe. Mehmedi kommt vor dem herauseilenden Gibraltar-Torhüter mit dem Kopf an den Ball und befördert ihn über diesen ins leere Tor. Schön gemacht von Mehmedi und Schär. Letzterer bringt die Flanke mit viel Druck perfekt in die Mitte, wo ersterer toll in die Lücke läuft. Die Gibraltar-Abwehr samt Torhüter wirkt aber auch etwas sehr hüftsteif.
42'
Die nächste Xhaka-Ecke, diesmal kommt Goldwin mit der Faust an den Ball, befördert ihn aber fast ins eigene Tor. Sattelfest wirkt der Keeper von Gibraltar definitiv nicht.
39'
Das Tor war überfällig und bitter nötig. Hoffen wir, dass die Schweiz die Ladehemmungen nun etwas ablegen kann und vor dem Tor kaltschnäuziger auftritt.
37'
Entry Type
Tor - 1:0 - Schweiz - Denis Zakaria
Tor für die Schweiz! Zakaria erlöst die Nati. Der Mittelfeldmotor kommt nach einer Ecke von Xhaka zum Kopfball, Torhüter Goldwin irrt durch den Strafraum und faustet ins Leere.
von PlayaGua
Bei so einem Spiel müsste man einfach mal einen richtigen Kantersieg einfahren. Soll nur niemand sagen, es gebe keine Kleinen mehr...
35'
Ajeti zeigt sich ein erstes Mal in der heutigen Partie. Der Stürmer erkämpft sich gegen zwei strauchelnde Gibraltarer den Ball und versucht es dann mit einer Direktabnahme. Aber das war nichts. Auch vom früheren Basler muss da noch deutlich mehr kommen.
34'
Wieder vergibt die Schweiz eine Grosschance, erneut ist es Fernandes. Embolo und Mehmedi spielen Fernandes in der Mitte schön frei, doch der haut den Ball mit einer Direktabnahme fast aus dem Tourbillon.
Langsam aber sicher müsste ein Tor fallen ...
von Scaros_2
Mag überspitzt sein. Aber gegen so ein Team nach 30min nicht mind. 1 tor zu haben.....wird sicher so ein 89. minuten sieg durch 1 tor
32'
Es ist noch nicht Embolos Tag. Erneut bleibt er an einem Verteidiger hängen und vergibt einen vielversprechenden Angriff.
30'
Goldwin mit einer spektakulären Einlage, mit der er Ajeti den Ball vor dem Fuss wegspitzelt. Der Angreifer von West Ham zieht etwas pikiert das Bein weg. Das hätte auch ins Auge gehen können. Danach setzt Benito einen Kopfball übers Tor.
Die Aufstellung übrigens tatsächlich eher dieser Visualisierung ...
... auch wenn sich Mehmedi, wie von Petkovic angekündigt, relativ variabel auf dem Spielfeld bewegt.

28'
Da versucht man es etwas zu überhastet. Embolo spielt den Ball nach einem Ballwgewin rasch weiter auf Mehmedi. Der sucht den Abschluss sofort, verzieht aber komplett.
27'
Embolo kommt über den rechten Flügel. Sein Ball zur Mitte landet im Aussennetz.
Nun lassen wird die Shaq-Affäre doch einmal ruhen ... aber ja, Recht hast du wahrscheinlich
von Nelson Muntz
Shaq hätte sich heute den ganzen Frust wegballern können.
24'
Entry Type
Auswechslung - Gibraltar
rein: Kyle Goldwin, raus: Dayle Coleing
Es geht tatsächlich nicht weiter bei Coleing. Für ihn kommt der ältere Kyle Goldwin, der die Nummer 1 auf dem Shirt trägt.
23'
Zakaria hat sich in einem Zweikampf wehgetan. Bei ihm geht's aber weiter. Mehr Zweifel weckt da der Zustand von Keeper Coleing, der sich beim Abstoss eine Zerrung geholt hat.
21'
Schär setzt zum Distanzschuss an. Aber statt einem Knaller wird's eher ein Kullerball. Der Grund: Der Verteidiger wird im entscheidenden Moment gestört, der Ball springt aber trotzdem tückisch in Richtung Tor, wo Coleing aber bereitsteht.
Switzerland's defender Fabian Schaer, left, fights for the ball with Gibraltar's midfielder Andrew Hernandez, right, during the UEFA Euro 2020 qualifying Group D soccer match between the Switzerland and Gibraltar, at the Tourbillon Stadium in Sion, Switzerland, Sunday, September 8, 2019. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)
20'
Sommer darf sich beweisen. Der Schweizer Keeper pflückt sich eine Flanke aus der Luft und leitet den Gegenangriff ein, den Embolo aber vertändelt.
15'
Die Schweiz mit den nächsten Grosschancen. Zuerst scheitert Fernandes aus kürzester Distanz und vörzüglicher Position an Coleing, danach haut Benito das Leder nach toller Vorlage von Embolo an die Latte. Jetzt sollte dann einfach mal einer den Weg ins Netz finden.
14'
Coleing lässt sich Zeit. Schon Spielverzögerung in Sion? Nein, zwei Bälle sind auf dem Feld.
11'
Wie lange hält Gibraltar dicht? Die Schweiz tritt hier dominant auf, hat viel Ballbesitz und versucht es immer wieder mit Flanken, auch aus dem Halbfeld. Der Wille hier früh auf die Siegerstrasse einzubiegen ist bei den Schweizern spürbar.
10'
Die Schweiz hält den Druck aufrecht. Nach dem Eckball wird gepresst und Rodriguez flankt flach zur Mitte. Nächster Eckball.
9'
Benito mit einer Flanke aus den Tiefen der Gibraltaer Hälfte. In der Mitte kommt aber kein Schweizer zum Kopfball. Nur kurz darauf fast dasselbe Bild, diesmal gibt's immerhin Eckball.
7'
Die Schweiz kann kontern. Fernandes schickt Embolo auf die Reise, der im eins gegen eins gegen einen Gibraltarer aber den Kürzeren zieht und die Gelegenheit vergibt.
6'
Die erste gute Aktion der Partie. Xhaka mit einem schönen Direktpass auf Denis Zakaria, der sich im Strafraum lösen kann und quer auf Fernandes spielt. Der muss den Ball eigentlich nur noch einschieben, trifft das Tor aber in starker Bedrängnis knapp nicht.
3'
Fernandes sorgt nach einer Ecke für etwas Zug vor dem Strafraum, doch diesmal verspringt dem aufgerückten Elvedi der Ball.
2'
Die Schweiz beginnt mit viel Ballbesitz und einigen Seitenwechseln. Zuletzt kann Benito den Ball nicht richtig kontrollieren und Keeper Coleing kann ihn sich schnappen. Mehmedi ist bisher eher auf dem Flügel als im Zentrum anzutreffen.
1'
Entry Type
Spielbeginn
Das Spiel ist freigegeben. Auf geht's in die Partie, in der kein Ausrutscher erlaubt ist.
Auch der Schweizer Psalm wird eher unkonventionell gespielt
Die Fans im Tourbillon heizt die Hymne trotzdem auf. Gleich geht's los!


Die Teams sind auf dem Platz
Die Nationalhymne Gibraltars erklingt, von einer Rockband gespielt. Bringt das den Gibraltarern den Willen zum erst dritten Pflichtspielsieg der Verbandsgeschichte?
Neben dem Spiel wohl die alles entscheidende Frage:

Nach Verlustpunkten gleichauf
Die drei Gruppenfavoriten Dänemark, Irland und die Schweiz sind nach Verlustpunkten gleichauf. Es ist also vor diesem fünften Spiel der Nati noch alles offen. Umso mehr gilt: Ein Punktverlust ist verboten und käme einer der grössten Blamagen in der jüngeren Schweizer Fussballgeschichte gleich. Aber nichts ist unmöglich. Wie vor solchen Spielen üblich, geisterte in den letzten Tagen die blamable 0:1-Niederlage gegen Luxemburg im Jahre 2008 durch die Medien. Immerhin: Damals qualifizierte man sich trotzdem noch für die WM 2010. So weit sollte es die Equipe von Petkovic heute trotzdem nicht kommen lassen. Beni Huggel vergleicht das Spiel denn auch mit einem Cupspiel gegen einen Unterklassigen.
Zweifel an der Formation
Mehmedi im Sturmzentrum, Benito als Abwehrchef: Die offizielle Visualisierung der Aufstellung (siehe unten) weckt im SRF-Studio Argwohn. Petkovic meint dazu: «Mehmedi als Sturmspitze sollte in gewissen Phasen sicher so sein, um Bewegung zu halten und Druck zum Tor zu haben.» Zur Abwehr sagt er etwas kryptisch: «Es ist unwichtig ob wir eine dreier- oder Viererkette haben. Wir brauchen viel Wille und ein grosses Laufpensum, auch von den Mittelfeldspielern. »
epa07825845 Swiss national soccer team head coach Vladimir Petkovic speaks during a press conference in Montreux, Switzerland, 07 September 2019. Switzerland will face Gibraltar in their UEFA EURO 2020 qualifying group D soccer match on 08 September 2019.  EPA/LAURENT GILLIERON
Ajeti kommt also zum Handkuss
Für den Angreifer von West Ham ist erst das zweite Pflichtspiel in der Nati von Beginn an. Das erste war jenes verrückte Spiel im März gegen Dänemark, als die Schweizer Nati ein 3:0 noch hergab. Ajeti traf damals nicht, bereitete aber das erste Tor durch Remo Freuler vor. Seinen einzigen Treffer für die Nati hat Ajeti beim 6:0 gegen Island in der Nations League erzielen können. Heute wird fest von ihm erwartet, dass er seine Bilanz aufbessern kann, wobei er von den erfahreneren Embolo und Mehmedi entlastet wird. «Ein einfaches Länderspieltor» nennt das SRF-Experte Beni Huggel.
Switzerland's Albian Ajeti prior to the UEFA Euro 2020 qualifying Group D soccer match between the Republic of Ireland and Switzerland at the Aviva stadium in Dublin, Ireland, on Thursday, September 5, 2019. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)
So sieht das auf dem Papier aus
Wahrscheinlich werden die Positionen dann noch ein wenig anders besetzt, vor allem bei den Schweizern ...
Die Aufstellung ist da!
Nationaltrainer Vladimir Petkovic nimmt im EM-Qualifikationsspiel in Sitten gegen Gibraltar Wechsel vor. Gegenüber dem 1:1 am Donnerstag in Irland stehen vier neue Spieler in der Startaufstellung. Gegen den Fussball-Zwerg Gibraltar rutschen Albian Ajeti, Loris Benito, Edimilson Fernandes und Admir Mehmedi in die Startaufstellung. Nicht mehr mit dabei sind Manuel Akanji und Haris Seferovic, die abgereist sind. Nur auf der Bank sitzen Remo Freuler und Kevin Mbabu.
Ein Kantersieg ist Pflicht
Die Schweizer Nati will sich heute um 18.00 Uhr gegen Gibraltar wieder auf das Wesentliche konzentrieren: ein frühes Tor und einen Sieg gegen die von Amateuren geprägte Auswahl vom Affenfelsen. Gegen die Nummer 198 im FIFA-Ranking ist alles andere als ein Sieg schier undenkbar. «In solchen Spielen haben wir praktisch nie schlecht ausgesehen.»Um das Publikum in Sitten sofort auf ihre Seite zu ziehen, versprach Nationaltrainer Vladimir Petkovic eine offensive und von sich überzeugte Mannschaft. «Wir werden korrigieren, was wir am Donnerstag gegen Irland falsch gemacht haben.»

Unter Petkovic blieb die Schweiz tatsächlich unfehlbar, wenn sie als klarer Favorit in die Partie ging. In der EM-Qualifikation 2016 gab es gegen San Marino (4:0, 7:0), Litauen (4:0, 2:1) und Estland (3:0, 1:0) ebenso sechs Siege in sechs Spielen, wie in der WM-Qualifikation 2018 gegen Andorra (2:1, 3:0), Färöer (2:0, 2:0) und Lettland (1:0, 3:0). Und zum Start der laufenden EM-Kampagne siegte die Schweiz in Georgien 2:0.

Gegen Gibraltar fehlen nicht nur Lichtsteiner und Shaqiri, sondern auch Verteidiger Manuel Akanji (verletzte sich in Irland am Sprunggelenk) und Stürmer Haris Seferovic (wird Vater). Für sie könnten Mittelstürmer Albian Ajeti und Flügel Admir Mehmedi ins Team rücken. Es ist denkbar, dass Petkovic sein Team gegen Gibraltar in einem offensiveren 4-3-3 gruppiert. «In Irland waren wir schon sehr offensiv. In Sitten wollen wir noch mehr Druck ausüben – und am besten ein frühes Tor erzielen.»
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