Sport
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Der Zuercher lulian Filipescu, Nr. 25, zieht jubelnd davon, nachdem er in der Nachspielzeit den 1:2-Siegestreffer erzielt hat im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel und dem FC Zuerich am Samstag, 13. Mai 2006, in Basel. (KEYSTONE/Patrick Straub)

Dramatisch und legendär: In der 93. Minute wird der FCZ Meister in Basel. Bild: KEYSTONE

Ich studiere am Undenkbaren herum: Braucht der Fussball auch Playoffs?

Nie hätte ich einen Gedanken an diese absurde Möglichkeit verschwendet. Aber beim langweiligen Bayern-Kantersieg gegen Dortmund durchfährt mich ein Geistesblitz: Was, wenn es im Fussball auch Playoffs gäbe?



Ich wollte nie Playoffs im Fussball. Meister soll das Team werden, das ein ganzes Jahr lang das beste ist. Und nicht bloss während weniger Wochen im Frühling.

Aber was, wenn so viele Ligen keine spannende Schlussphase mehr kennen? Wenn die Meister schon mit dem Blühen der Osterglocken bekannt sind? Muss man da nicht etwas ändern, um die Attraktivität zu steigern? Soll der Fairness-Gedanken der Belohnung für den besten Klub einer ganzen Saison zugunsten von mehr Spannung geopfert werden? Braucht es einen anderen Modus?

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Zuschauer schauen Fussball, weil er Spannung verspricht

Die Profi-Klubs befinden sich im Clinch. Grundsätzlich geht es nur um eines: Darum, Geld zu verdienen. Beziehungsweise möglichst wenig davon zu verlieren. Darum werden Eckbälle und Einwechslungen im Stadion von einem Sponsor präsentiert, darum gibt es allerlei Fan-Artikel zu kaufen, darum werden in der Bundesliga neu auch am Montagabend einige Partien ausgetragen.

Aber die Klubs müssen auch darum kämpfen, dass ihnen die Fans nicht davon laufen. Zuschauer kommen immer noch in erster Linie wegen des Sports ins Stadion. Sie wollen mitfiebern, mitzittern, mitleiden, mitfeiern. Das geht nur, wenn es um etwas geht. Weshalb ein Spiel besuchen oder deshalb den TV einschalten, wenn eh schon alles entschieden ist?

Am Samstag habe ich nach einer Viertelstunde den vermeintlichen Bundesliga-Knüller Bayern MünchenBorussia Dortmund abgeschaltet, weil die Bayern einfach viel zu überlegen waren. Am Ende siegten sie mit 6:0 und wohl nur deshalb nicht noch höher, weil sie sich nach fünf Toren in der ersten Halbzeit für die Champions-League-Partie in Sevilla heute Abend schonten.

epa06639303 Dortmund's goalkeeper Roman Buerki (L) and Manuel Akanji react during the German Bundesliga soccer match between Bayern Munich and Borussia Dortmund in Munich, Germany, 31 March 2018.  EPA/CHRISTIAN BRUNA (EMBARGO CONDITIONS - ATTENTION: Due to the accreditation guidelines, the DFL only permits the publication and utilisation of up to 15 pictures per match on the internet and in online media during the match.)

Das war nix: Dortmunds Schweizer Nationalspieler Roman Bürki und Manuel Akanji nach der Klatsche in München. Bild: EPA

Status quo in der Schweiz

Im Abwägen zwischen Planungssicherheit und Attraktivität der Liga haben sich die Schweizer Klubs zuletzt für ersteres entschieden. Der Modus bleibt so, wie er ist. Möglicherweise hätten sie eine neue Variante gewählt, wenn die Abstimmung nicht ausgerechnet in dieser Saison erfolgt wäre, in welcher der FC Basel nicht so dominant ist. Dabei kann es sein, dass der Höhenflug von YB nur ein statistischer Ausreisser ist und die Basler schon nächste Saison zurückschlagen. Mal abgesehen von der historischen Dimension des sich anbahnenden Berner Erfolgs: Es dient keiner Liga, wenn der Leader dem Rest so weit entrückt ist.

Playoffs, wie sie der Eishockey-Sport kennt, könnten eine Möglichkeit sein, die Entscheidung um den Meistertitel wieder spannender zu gestalten. Eine Umverteilung des TV-Gelds – jeder erhält gleich viel, die Besten nicht mehr viel mehr als die anderen – wäre eine andere Variante.

Die nordamerikanische Major League Soccer kennt Playoffs seit ihrer Gründung 1996 und fährt damit hinsichtlich Spannung und Abwechslung gut. Von 22 Meisterschaften gingen nur sieben an den jeweiligen Qualifikationssieger.

Toronto FC captain Michael Bradley hoists the trophy as the team celebrates its win over the Seattle Sounders in the MLS Cup final in Toronto, Saturday, Dec. 9, 2017. (Nathan Denette/The Canadian Press via AP)

2017 war eine Ausnahme: Mit Toronto wurde am Ende der Qualifikationssieger auch MLS-Champion. Bild: AP/The Canadian Press

Ein Modus mit Playoffs

In der Schweiz mit ihrer Zehner-Liga könnte der Modus so funktionieren:

Die beiden Teams im Playoff-Final hätten noch 33 statt 36 Partien auszutragen. Wer früher scheitert, hat früher Sommerpause und so Zeit, um sich für die nächste Saison besser in Form zu bringen.

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Das ist nur ein Gedankenspiel. Eigentlich will ich immer noch nicht, dass in unseren Fussball-Ligen Playoffs eingeführt werden. Sie sind eine künstliche Massnahme dafür, Spannung zu erzeugen, wenn die Klubs so unterschiedlich stark sind. Aber dass ich Anfang April schon den Meister in der Schweiz, in Deutschland und in England kenne, will ich noch weniger. Ich will die 93. Minute, ich will die Schalker Meister der Herzen, ich will Agüeros Topf in der Nachspielzeit!

Also doch Playoffs, weil sie einfach viel mehr solcher Dramen versprechen?

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hessmex 04.04.2018 18:47
    Highlight Highlight Dieses Play-off System gibt es schon länger in Mexico und es ist ein Riesen Erfolg!
  • Gringo99 04.04.2018 14:23
    Highlight Highlight Bitte umgehend wieder vergessen, merci. Dafür das Winter-Transferfenster verbieten.
  • Stirber 04.04.2018 11:24
    Highlight Highlight Ich persönlich bin sowieso Fan von den Amerikanischen Mechanismen um die Ligen ausgeglichen zu halten. Die gerechte Verteilung der TV Einnahmen währe ein wichtiger Schritt, ich persönlich fände auch eine Einführung von den Playoffs super!
    Daneben fände ich es sehr wünschenswert, dass es in ganz Europa oder immerhin innerhalb der Ligen einen Salary Cap gibt, also eine Lohnobergrenze wie in der NHL. Dies würde verhindern dass die grossen Klubs nur Stars in ihren Reihen haben und würde ebenfalls zu mehr Gleichheit führen. Auch über ein Draftsystem könnte man m.M nach diskutieren..
  • Bruno S. 88 04.04.2018 09:26
    Highlight Highlight Ich bin eher für ein Allstars-Game. Süd-Europa gegen Nord-Europa. Oder warum nicht Team Messi gegen Team Ronaldo.
    Zusätzlich noch ein Freistoss- und Volley-Contest.
    Gegen Etwas Spektakel ist nichts einzuwenden! Warum sind solche Anlässe im Fussball nur in den Werbungen zu sehen?! Nike's "Joga Bonito" und "The Cage"-Events waren riesige Erfolge!
    Fussball ist Taktik, Strategie, zum Teil Gedusel, Glück, Tragik UND vorallem Spektakel!
    • Bruno S. 88 04.04.2018 09:34
      Highlight Highlight Diese Werbung ist Kult! Sogar ein Elvis Song wurde dadurch wieder zum Hit!
      Play Icon
    • Gringo99 04.04.2018 14:25
      Highlight Highlight Ohje, um einen Event solls beim Fussball eben grad nicht gehen. Da gibts weiss Gott genug Alternativen.
    • Bruno S. 88 04.04.2018 15:22
      Highlight Highlight Welche Alternativen denn? Zähle mir einige Beispiele auf im stile eines All-Star Games oder Freistoss Contests?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Switch_On 04.04.2018 08:44
    Highlight Highlight Herr Meile

    Ich verstehe zwar was sie meinen, aber ich habe eine klare Antwort für ihre Frage im Titel: Nein der Fussball braucht keine Playoffs.
  • PatCrabs 04.04.2018 08:25
    Highlight Highlight Finde ich eine gute Idee, wirds jedoch schwierig haben, weil:

    Fussball fans so:

    *Dreckiges Öl-Geld kommt zum eigenen Verein*: "Cool, endlich gibts neue Spieler. Wurde auch Zeit!"

    *Irgendwas ändert, z.B. der Modus oder etwas das mit Energy Drinks zu tun hat*: "Pfui, Kommerz, Ausverkauf, wir wollen Fussball mit Seele!"

    • Gringo99 04.04.2018 14:32
      Highlight Highlight Falls du Redbull Salzburg meinst; es war nicht nur „etwas das mit Energy Drinks zu tun hat“ sondern der Namenswechsel vom Traditionsverein Austria Salzburg zu Red Bull sowie die Änderung der Vereinsfarben.
      Wem sowas egal ist, der kann sich natürlich auch für Playoffs im Fussball erwärmen.

      Und was die Begeisterung für dreckiges Öl angeht, sieh dir mal die Entwicklung der Ultraszene von PSG an oder den gesellschaftlichen Wandel imStadion von ManCity an.
    • PatCrabs 04.04.2018 16:37
      Highlight Highlight @Gringo: Ich meine unter anderem RB Salzburg, ja, weil es das extremste Beispiel ist. Objektiv betrachtet (als Fussball-interessierter ohne Bindung zu einem Verein) macht das für mich kaum einen Unterschied, weil: Fassade.

      In der Ultra-Szene kenne ich mich tatsächlich nicht aus. Ich nehme nur wahr, dass der durchschnittliche Fussball-Fan jeden Dienstag und Mittwoch noch so gerne Chelsea-PSG schaut, was ich heuchlerisch finde.

      Vielleicht sehe ich das auch so, weil ich den US-Sport diesbezüglich ehrlicher finde. Dort tut wenigstens niemand so als ginge es noch um die Fans und nicht ums Geld..
    • Gringo99 04.04.2018 18:46
      Highlight Highlight Da gibts zwei Welten von Fussballfans - die, die du beschreibst sind sich der Fantastilliarden die das Business umsetzt schon bewusst, schauen sich aber den qualitativ besten Fussball trotzdem gerne an. Den anderen Teil - zu dem ich mich dazu zähle, öden das zwanzigste mal Real-Barca oder Juve-Bayern mittlerweile dermassen an dass sie lieber konolfingen vs münsingen schauen gehen ;)

      Vom amisport habe ich zuwenig Ahnung aber der sollte keinen Einfluss auf den Superleague-Modus haben :)
  • dirtyharry 04.04.2018 07:03
    Highlight Highlight Laut denken kann man ja. Aber besser wird es nicht. Ich sehe das Problem in der CL. Hier werden Unsummen an immer die gleichen Vereine verteilt. Dadurch immer noch mehr Budgetmöglichkeiten und keine Nationale Konkurrenz mehr. Und die Spirale dreht jedes Jahr weiter. Beispiel Bayern. Vermutlich würden sie noch mit einem Kartoffelsack auf der Bank Deutscher Meister. International mit Dusel vielleicht mal CL-Halbfinal. Ich staune, dass die Bayern noch so viele Zuschauer haben. Nach 20 Min 3:0 und dann Gääähn... National ist YB die Ausnahme, welche die Regel bestätigt.
  • deed 04.04.2018 00:45
    Highlight Highlight Playoffs aber sofort! Es gibt nichts geileres.
  • zellweger_fussballgott 03.04.2018 23:11
    Highlight Highlight Lassen so wie es ist. Auch wenn mein FCSG vielleicht nie einen Titel holt, respektive holen wird, hat die Leidenschaft und -fähigkeit was schönes. Nach zwei Siegen totale Euphorie und nach zwei Niederlagen voller Wut. Ach Fussball, oh St. Gallen ich liebe dich!
  • Luca Brasi 03.04.2018 23:00
    Highlight Highlight Nein!
  • Licorne 03.04.2018 20:36
    Highlight Highlight Also haben schlechtere Mannschaften noch sensationelle 10 Heimspiele? 9 aus der "Vorrunde" und ein Playoffmatch? Sehr attraktiv für schwächere, finanziell sowieso schon gebeutelte Teams und vor allem für deren Fans.
    • crik 03.04.2018 21:14
      Highlight Highlight Es wären 14 Heimspiele: 9 in der "ersten Runde" vor Weihnachten, 4 in der nächsten Runde (eins weniger als die Mannschaften auf den Plätzen 1-5), 1 im Playoff.
  • maxi 03.04.2018 19:39
    Highlight Highlight eine reine annahme.

    der drittplatzierte hat 10 punkte vorsprung auf den fünften. verliert seine zwei playoff spiele und guckt in die röhre. kann ja nicht dein ernst sein dass zwei spiele über den europacup entscheiden... eine meisterschaft soll vom team mit den meisten punkten gewonnen werden.
    • Pana 03.04.2018 22:17
      Highlight Highlight Auf dem amerikanischen Kontinent ist das durchaus normal. Meistens in Kombination mit "Halb-Saisons".
    • bokl 04.04.2018 00:05
      Highlight Highlight Um die Spannung zu wahren vergeben wir die internationalen Plätze nach der Quali. Die PO sind einzig und alleine Grund den Meister zu finden.
    • maxi 04.04.2018 03:42
      Highlight Highlight @pana schön für die amis... die haben in den überlegungen zum europacup aber nichts verloren.

      @bokel wird ja noch unlogischer. die CH hat 4 europacupplätze , die 4 halbfinalisten werden aber allesamt nicht europäisch spielen.

      momol playoffs wären ein segen für den fussball.
  • Zitronensaft aufbewahren 03.04.2018 19:16
    Highlight Highlight Beste Lösung: Salary Cap
    Alle Teamsportarten mit Salary Cap sind recht spannend.

    Grösstes Problem: Der Fussballfan liebt Tradition mehr als Spannung.
  • Imfall 03.04.2018 19:11
    Highlight Highlight 18678 unnütze vorrundenspiele wie im hockey?

    Nein Danke!
    • Chrigi-B 03.04.2018 19:32
      Highlight Highlight Kann ich nur beipflichten! Betreffend Hockey: Als 1. Mal das Feld auf NHL Niveau anpassen. Teilweise ist es ja "obertrurig was da Gchnebblet wird" vor den Playoffs.
  • supremewash 03.04.2018 18:59
    Highlight Highlight Dann lieber wieder was mit Meister- u. Auf-/Abstiegsrunde.
  • FyRn4d4 03.04.2018 18:49
    Highlight Highlight der frühling wäre dann sehr spannend, aber der Rest? noch weniger zuschauer in den Stadien und 0 Spannung.
    Eishockey schaue ich deshalb auch erst ab den Playoffs. Den 50 Spiele, damit dann mal 4 von 12 Teams auscheiden ist einfach lächerlich
  • c-bra 03.04.2018 18:41
    Highlight Highlight Bin auch total gegen eine Änderung, aber ein anderer Gedanken von mir:

    Eine Art Jugend-Draft wie beim Eishockey. Die 10 besten Jugend-U-Nationalspieler werden, bei einem Draft, in umgekehrter Tabellenreihenfolge von den Clubs gwählt und müssen im Laufe der Saison eine bestimmte Einsatzzeit erhalten.

    Wie gesagt, nur ein Gedanke zur Jugendförderung, es gibt wohl zu viele Stolpersteine.


    • FyRn4d4 03.04.2018 18:52
      Highlight Highlight Die Idee mit dem Draft ist super. Ist aber halt mit dem heutigen System kaum umsetzbar, da die Vereine und die Liga ganz anders aufgebaut sind als zum Beispiel in der NFL oder NHL
    • 123und456 03.04.2018 20:28
      Highlight Highlight Der Unterschied zwischen NHL und Super-League ist die Organisation der Juniorenförderung.
      In der NHL haben die Teams keine eigenen Juniorenteams in der Super League schon. Und für Basel wäre die Motivation Geld in den Nachwuchst zu investieren wohl nicht sehr gross wenn die grössten Talente jedes Jahr Richtung Lausanne, Lugano und Thun verschwinden....
    • butei 04.04.2018 08:41
      Highlight Highlight was soll den Lausanne Thun etc. sagen? die investieren auch einen bazen in den nachwuchs und die talente sind nach paar guten spielen beim FCB..
  • Kimbolone 03.04.2018 18:41
    Highlight Highlight Fraglich ist, ob die vollen Stadien in den Playoffs den Anteil der Zuschauer, welcher dann in der Quali auf langweilige Spiele verzichtet, wieder wettmacht. Ich bezweifle es zumindest.
  • satyros 03.04.2018 18:36
    Highlight Highlight Weil es bei Bayern gegen Dortmund um nichts geht, will der Autor 27 Runden, bei denen es um nichts geht? Für Spannung in den letzten sechs Spielen drei Viertel einer Saison um die goldene Ananas spielen? Find ich nicht so durchdacht. Im Fussball gibt's übrigens bereits einen Cup. Wüsste nicht, wieso man nach Saisonende einen zweiten veranstalten sollte. Diese Saison gäbe es übrigens die folgenden Viertelfinals: YB-Lugano, Basel-Lausanne, St. Gallen-GC und Luzern-Zürich. Setzten sich die Favoriten durch, im Halbfinal YB-Luzern und Basel-St. Gallen. Reisst mich jetzt alles nicht so vom Hocker.
    • tb.7783 03.04.2018 21:35
      Highlight Highlight Sowieso hat die Schweiz zu wenig Teams. Die gleichen Duelle viermal pro Saison. Da hilft der spannenste Modus wenig.
    • satyros 04.04.2018 09:48
      Highlight Highlight Das ist zwar langweilig, aber ich bin mir nicht sicher, ob z.B. Thun-Schaffhausen mehr Leute anlocken würde als zum zweiten Mal Thun-YB.
  • Davelus 03.04.2018 18:35
    Highlight Highlight es ist ja nicht so dass nur das ice hockey playoffs kennt. so werden auch stadien voll die sonst kaum einmal aus den nähten platzt da nie so eine dynamik entsteht bei dem volk wie wenn playoff zeit ist.
  • crik 03.04.2018 18:34
    Highlight Highlight Wer im Viertelfinal ausscheidet, spielt dann noch 29 statt 36 mal. Ich denke nicht, dass die Klubs das toll fänden.

    Ausserdem stellt sich die Frage, was mit dem Cup geschieht, wenn die zweite Phase der Meisterschaft in einem Cup-Format gespielt wird.

    Ich denke auch, dass vor allem ein besserer finanzieller Ausgleich zwischen den Klubs nötig wäre.
  • grind 03.04.2018 18:27
    Highlight Highlight wer schaltet denn bitte nach 15 minuten bayern-bvb ab?? lehrbücher müssen umgeschrieben werden nach dieser ersten halbzeit!
  • Freilos 03.04.2018 18:26
    Highlight Highlight Ich kann mir nicht vorstellen dass sowas im Fussball kommt. Die Schere ist einfach in vielen Ligen zu gross.. Im Eishockey sind die Ligen viel ausgeglichener, auch die finanziellen Möglichkeiten.
  • tb.7783 03.04.2018 18:08
    Highlight Highlight Ich würde eher etwas im finanziellen Bereich ändern. Denn ausser in England gibt es mit wenigen Ausreissern seit Jahren Serien-Meister wenn nicht sogar Double-Gewinner. Hauptgrund aus meiner Sicht sind die z.T riesigen Vermögensunterschiede zwischen den Topteams. Man sieht es ja bei PSG. Keine Konkurrenz in Frankreich aber deshalb auch nicht erfolgreich in der CL.
  • The oder ich 03.04.2018 18:04
    Highlight Highlight Seit die Eishockey-Liga 1986 zu dieser unsäglichen Geldoptimierungsmasche gewechselt hat, geht sie mir sowas am Allerwertesten vorbei. Zudem macht dieser Modus die reichen Clubs noch reicher und diejenigen, die schon bisher zappeln mussten, kommen schon gar nicht mehr hoch.
  • dä dingsbums 03.04.2018 18:03
    Highlight Highlight Nein.
  • grotesk 03.04.2018 17:59
    Highlight Highlight Ach so neu ist die Idee ("Geistesblitz") jetzt nicht, wie der Autor später einräumt. Man hätte vielleicht mehr Spannung im Frühling, dafür keine mehr im Herbst. Auch nicht unbedingt besser.
    • Beggride 03.04.2018 18:30
      Highlight Highlight Trotzdem sieht man im Eishockey, dass das System womöglich besser funktioniert... Das mit dem Herbst verstehe ich jedoch vollkommen...
  • pierolefou 03.04.2018 17:50
    Highlight Highlight Gut gebrüllt, Herr Meile,
    Das ist tatsächlich eine Überlegung wert, um Spannung
    hochzuhalten. Danke für die gute Idee.

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