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Schweizer Cup, Sechzehntelfinals

Grasshoppers – Servette 1:0 (0:0)

Winterthur – St.Gallen 2:0 (0:0)

Der Grasshopper Veroljub Salatic, rechts, gegen Servette's Grejohn Kyei, rechts, beim Fussballcup 1/16 - Finalspiel Grasshopper Club Zuerich gegen Servette FC in Zuerich am Freitag, 13. September 2019.    (KEYSTONE/Walter Bieri)

Angetrieben vom starken Vero Salatic zieht GC in die nächste Runde ein. Bild: KEYSTONE

Winterthur wirft St.Gallen aus dem Cup – Forte sieht bei GC-Coup gegen Servette Rot



Winterthur – St.Gallen 2:0

Der FC Winterthur schafft die Überraschung. Auf der Schützenwiese besiegen die Zürcher den FC St.Gallen aus der Super League. Anas Mahamid erzielte kurz nach der Pause das 1:0. In der Nachspielzeit machte Da Silva mit dem zweiten Treffer den Deckel drauf.

Winterthurs Anas Mahamid jubelt zu seinem Treffem zum 1:0  beim Fussballcupspiel zwischen dem FC Winterthur und dem FC St.Gallen, am Freitag, 13. September 2019, in Winterthur. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Anas Mahamid jubelt über seinen Treffer zum 1:0. Bild: KEYSTONE

Auf der Winterthurer Schützenwiese brachte ein Platzverweis nach einer halben Stunde die Entscheidung. St.Gallens Goalie Jonathan Klinsmann, Spross von Welt- und Europameister Jürgen Klinsmann, musste nach einer Notbremse gegen den anstürmenden Roman Buess das Feld vorzeitig verlassen.

Choreo mit Petraden in der Winterthurer Fankurve beim Fussballcupspiel zwischen dem FC Winterthur und dem FC St.Gallen, am Freitag, 13. September 2019, in Winterthur. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Knisternde Cup-Atmosphäre auf der Winterthurer Schützenwiese. Bild: KEYSTONE

Winterthur unterstrich dagegen ein weiteres Mal seinen Ruf als schwierige Cup-Destination. Im Vorjahr verpasste der FCW im Achtelfinal knapp die Überraschung gegen Basel, die Saison davor eliminierten die Zürcher auf dem Weg in den Halbfinal unter anderem die Young Boys.

GC – Servette 1:0

Der Schweizer Cup hielt zum Auftakt der Sechzehntelfinals das Traditionsduell zwischen den Grasshoppers und Servette bereit. Trotz 60-minütiger Unterzahl behielt das Unterklassige GC mit 1:0 die Oberhand.

Absolviert war erst eine gute halbe Stunde, als sich im Cup-Klassiker im Letzigrund zwischen GC und dem Gast aus Genf die vermeintlich vorentscheidende Szene zutrug. Euclides Cabral sah beim Stand von 0:0 nach 33 Minuten und seinem bereits dritten Foulspiel die Gelb-Rote Karte, der GC-Aussenverteidiger hatte Schiedsrichter Fedayi San keine andere Wahl gelassen, als ihn vom Platz zu stellen. Doch statt Servette schlug Challenge-Ligist GC aus der Unterzahl Profit und kam zwei Minuten nach der Pause durch Nikola Gjorgjev zum einzigen Treffer der Partie.

Der Grasshopper Euclides Cabral, rechts, gegen Servette's Sebastien Wuethrich, links, beim Fussballcup 1/16 - Finalspiel Grasshopper Club Zuerich gegen Servette FC in Zuerich am Freitag, 13. September 2019.    (KEYSTONE/Walter Bieri)

Euclides Cabral musste früh vom Platz. Bild: KEYSTONE

Der Platzverweis gegen die Grasshoppers war in einer Phase gefallen, in der Servette die anfängliche Scheu beiseite gelegt und mit Vehemenz den Führungstreffer gesucht hatte. Und er gab dem Spiel eine neue Wendung. Statt dem Favoriten aus der Super League spielte die Unterzahl dem Gastgeber in die Hände, der sich nun vollends auf schnelle Gegenstösse konzentrieren konnte. Eine Unkonzentriertheit nach einem Abschlag von GC-Goalie Mirko Salvi kostete Genf letztlich den Verbleib im Cup. Gjorgjev bekundete alleine vor Joel Kiassumbua keine Probleme.

Zwar kontrollierte der Gast im frühesten Cup-Treffen mit den Grasshoppers nach dem 0:1 das Spiel weiterhin, Grosschancen vermochte sich das Team von Alain Geiger allerdings kaum noch zu erspielen. Die besten Möglichkeiten hatten die Genfer noch bei personellem Gleichstand. In der 9. Minute sah der französische Neuzuzug Grejohn Kyei seine Direktabnahme von Salvi pariert, in der 20. Minute ahndete San ein Foulspiel von GC-Verteidiger Allan Arigoni an Varol Tasar im Strafraum nicht.

Kurz vor Schluss wurde GC-Tranier Uli Forte wegen einer Unsportlichkeit auf die Tribüne verbannt. Seine Freude über das Weiterkommen dürfte dies indes kaum trüben.

Forte fliegt vom Platz!

Die Telegramme

Winterthur - St. Gallen 2:0 (0:0)
8000 Zuschauer. - SR Hänni.
Tore: 48. Mahamid 1:0. 93. Da Silva 2:0.
St. Gallen: Klinsmann; Hefti, Vilotic, Stergiou, Rüfli (78. Muheim); Görtler, Quintillà, Costanzo; Guillemenot (33. Stojanovic), Itten, Ruiz.
Bemerkungen: St. Gallen ohne Nuhu, Lüchinger, Letard und Bakayoko (alle verletzt). 31. Rote Karte gegen Klinsmann (Notbremse).

Grasshoppers - Servette 1:0 (0:0)
2480 Zuschauer. - SR San.
Tor: 47. Gjorgjev 1:0.
Servette: Kiassumbua; Gonçalves, Rouiller, Routis, Severin (67. Chagas); Cespedes, Ondoua; Stevanovic, Wüthrich (70. Imeri), Tasar; Kyei (64. Schalk).
Bemerkungen: Servette ohne Busset, Kone, Cognat, Iapichino, Lang, Sasso und Sauthier (alle verletzt). 33. Gelb-Rote Karte Euclides Cabral (Grasshoppers). 92. Gelb-Rote Karte gegen GC-Trainer Forte (Unsportlichkeit). (pre/cma/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Apfel Birne 13.09.2019 23:41
    Highlight Highlight Also ich fand die Aktion mit dem Rücken zudrehen lustig. Leider sind die Schiris immer sehr kleinlich. Für das Ball wegkicken ist eine gelbe Karte ok aber die andere war wirklich übertrieben.
  • beerbear 13.09.2019 22:31
    Highlight Highlight St. Gallen hatte heute viel Pech und am Ende kam Unvermögen dazu.

    Nachdem äusserst ungeschickten Abwehrverhalten der SGler fällt der Stürmer ohne Körperkontakt. Eine penaltywürdige Intervention eines Winterthurer Verteidigers blieb ebenfalls ungeahndet.

    Am Schluss haben sie ihre Chancen nicht genutzt und daher verdient verloren.

    Winti hat heute viel Goodwill von Fortuna erfahren. Und nun gilt es auf einen nächsten tollen Gegner zu hoffen.
    • wilbur 13.09.2019 22:46
      Highlight Highlight Schwierig zu beurteilen ob kontakt stattfand. Aber sonst hätte er auch einfach weiterspielen können und müsste den ball nur noch einschieben. Einfach nur dumm vom torhüter, überhaupt so in den zweikampf zu gehen.
      Ein paar minute vorher wurde zudem ein wintispieler, auf einsamen wege richtung tor, aus dem offside zurückgepfiffen, welches wohl nicht jeder linienrichter gegeben hätte. Ausserdem wurde winti in den letzten jahre gegen basel 2 mal die rote karte bzw. Elfmeter verwehrt. So ist der fussball (ohne var) irgendwie doch immer auch fair ;)
  • Capy aka PHI (formerly known as Pat the Rat) 13.09.2019 22:29
    Highlight Highlight Ha ha ha... Was für ein A******ch dieser Uli Forte sein kann...

    Wieso nur erstaunt mich das nicht?
  • Matthiah Süppi 13.09.2019 22:24
    Highlight Highlight Unglücklich gelaufen für Grün-Weiss. So ist Fussball manchmal. Aber Gratulation an Winti, das stark aufgetreten ist.
  • Linus Luchs 13.09.2019 21:53
    Highlight Highlight Die Unsportlichkeit von Uli Forte, die zum Platzverweis führt, und seine Unschuldsgesten danach offenbaren wieder einmal seinen Charakter. Unfair bis auf die Knochen. Wenn ein Spieler mal so etwas tut, okay, in der Hitze des Gefechts, aber für einen gestandenen Trainer ist das ein totales Armutszeugnis. Der hat in der obersten Liga nichts zu suchen.
    • The fine Laird 13.09.2019 21:59
      Highlight Highlight Richtig, nicht umsonst wird er auf Grund seines Charakters von den eigenen Fans gehasst.
    • LouisvanGaal 13.09.2019 22:09
      Highlight Highlight Zum Glück ist er ja auch nicht mehr in der obersten Liga und schon mit beiden Zürcher Clubs aus dieser abgestiegen.

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