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Die Basler jubeln nach dem 3:0 durch Edon Zhegrova, 2. von links, im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel und dem FC Zuerich im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Mittwoch, 25. September 2019. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Freude beim FCB nach dem Kantersieg gegen Erzrivale FCZ. Bild: KEYSTONE

Basel fertigt schwachen FCZ ab ++ YB verliert Punkte in Thun ++ St.Gallen siegt in Sion

Der FC Basel kommt in der 8. Super-League-Runde zu einem problemlose 4:0-Heimsieg gegen Zürich. Die ersten Verfolger, YB und Sion, gaben Punkte ab.



Basel – Zürich

Der FC Basel demontierte den FC Zürich daheim mit 4:0 und verteidigte seine Spitzenposition in der Super League souverän. Der Brasilianer Cabral und der Kosovare Edon Zhegrova schossen ihre ersten Treffer für Basel.

Keine neun Minuten benötigten die Basler, um sich für ihre anfängliche Druckphase mit dem 1:0 zu belohnen. Die Zürcher machten es Flankengeber Taulant Xhaka und Torschütze Cabral mit ihrem kaum vorhandenen Widerstand und dem schlechten Stellungsspiel auch sehr leicht. Die Gegenwehr nahm danach nicht zu, sondern eher noch ab. Die Intensität im 200. Duell zwischen den beiden Rivalen FCB und FCZ war kaum der Rede wert und stand in bemerkenswertem Kontrast zu jener temporeichen Partie am letzten Sonntag zwischen YB und Basel.

Den Baslern konnte es nur recht sein, dass der Kraftaufwand sich im Rahmen hielt. Schliesslich haben sie ein strenges Programm vor sich mit zwei englischen Wochen in Folge. Auch mit reduziertem Tempo erspielte sich die Mannschaft von Marcel Koller regelmässig Torchancen und machte nach der Pause durch Kevin Bua (51.), den eingewechselten Edon Zhegrova (80.) und Samuele Campo (90.) den Kantersieg perfekt: Für der 20-jährigen Kosovaren Zhegrova war es nach einem schönen Solo der erste Treffer für den FCB, für Bua der dritte innerhalb einer knappen Woche.

Der im Vergleich zum letzten Spiel auf fünf Positionen umgestellte FCZ machte nie den Eindruck, als wäre er in der Lage zwei Tore zu schiessen oder auch nur das erste im St. Jakob-Park seit zweieinhalb Jahren. Nur einmal hätte die Partie dem FC Basel womöglich entgleiten können: In der 50. Minute traf Bua mit seinem Tackling die Fersen von Simon Sohm. Ein Platzverweis wäre vertretbar gewesen. Eine Minute später schoss Bua das 2:0

Basels Kevin Bua jubelt nach seinem Tor zum 2:0 im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel und dem FC Zuerich im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Mittwoch, 25. September 2019. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Kevin Bua schiesst seinen Ex-Verein ab. Bild: KEYSTONE

Sion – St. Gallen

Aus der Egalisierung des Klubrekords von sechs Siegen am Stück wird für den FC Sion nichts. Im Gegenteil, die Walliser bieten beim 1:2 im Tourbillon gegen St. Gallen eine enttäuschende Leistung.

Die sechs Siege de suite in der Meisterschaft waren Sion saisonübergreifend im Jahr 1983 gelungen. Jetzt müssen die Sittener allenfalls von Neuem beginnen. Im Match gegen ein starkes St. Gallen waren sie weit von einem Sieg entfernt.

Nach der guten Leistung im Auswärtsspiel gegen Neuchâtel Xamax fand die Mannschaft von Trainer Stéphane Henchoz gegen St. Gallen erstaunlicherweise bis in die Schlussphase kein Rezept. Alle einigermassen interessanten Szenen spielten sich vor dem Sittener Tor ab. Das St. Galler Führungstor von Offensivspieler Ermedin Demirovic unmittelbar vor der Pause was logisch und verdient. Bezeichnend war auch, dass der Bosnier nach einem kurzen Querpass von Jérémy Guillemenot seitlich im Strafraum viel Platz vorfand. Er hatte alle Zeit, um Goalie Kevin Fickentscher mit einem platzierten Flachschuss zu bezwingen. Das 2:0 fiel nach 62 Minuten. Fickentscher liess einen Weitschuss von Boris Babic nach vorne in die Füsse des rasch reagierenden Lukas Görtler abprallen. Dieser nahm das Geschenk an.

Die Ostschweizer knüpften an ihre Leistung beim 3:1-Heimsieg vom letzten Samstag gegen Servette an. Sie schalteten sogar noch einen Gang höher, indem sie dem renommierten Gegner kaum Platz für koordinierte Angriffe gaben.

In den letzten 20 Minuten - offensichtliche zu spät - drehten die Sittener. Sie verkürzten dank Seydou Doumbia, der eine Vorarbeit von Jared Khasa verwertete. Doumbia, der nach eigenen Aussagen auch bei seinem dritten Klub in der Schweiz Torschützenkönig werden will, war dennoch als einzige Sittener Spitze weitgehend isoliert. Und in den wenigen Zweikämpfen, in die er involviert war, wirkte er harmlos und eher langsam.

Les joueurs Saint-Gallois celebrent le 2 a 0 lors de la rencontre de football de Super League entre le FC Sion et le FC St.Gallen ce mercredi 25 septembre 2019 au stade de Tourbillon a Sion. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Die Ostschweizer lassen sich vom mitgereisten Anhang feiern. Bild: KEYSTONE

Thun – Young Boys

Für die Young Boys endete das zweite Berner Derby in Thun in Folge mit 1:1. Der Meister liess nach einer 1:0-Führung nach und wurde von Thun in der Schlussphase dafür bestraft.

Das Berner Derby war zuletzt ein Garant für gute Unterhaltung und viele Tore. Nur eine der letzten acht Begegnungen zwischen Thun und den Young Boys endete mit weniger als vier erzielten Tore. Es war dies das 1:1 im Februar, das trotz Wind und Regen eigentlich weitere Treffer verdient gehabt hätte. Die neuste Auflage des Berner Duells vermochte zwar in Sachen Tore mit dem letzten Derby in Thun mitzuhalten, der Unterhaltungswert allerdings war ein anderer.

Ein direkt verwandelter Freistoss von Gianluca Gaudino drei Minuten nach der Pause und der späte Ausgleich durch Saleh Chihadeh (84.), der nach einer Flanke von Chris Kablan richtig stand, markierten die beiden Höhepunkte der Partie. Ansonsten blieben die beiden Teams, die derzeit wie keine anderen von Verletzungssorgen geplagt sind, unter den Erwartungen zurück. Schmerzhafter dürfte das 1:1 allerdings für YB sein, das nach der Führung eine vorzeitige Entscheidung nicht vehement genug gesucht hat. Captain Fabian Lustenberger sprach nach Spielschluss vom derzeit «fehlenden Killerinstinkt» beim Meister.

Thuns Simone Rapp, links, im Duell mit YBs Saidy Janko im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Thun und den Berner Young Boys, am Mittwoch, 25. September 2019, in der Stockhorn Arena in Thun. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Bild: KEYSTONE

Die Tabelle

Die Telegramme

Sion - St. Gallen 1:2 (0:1)
8200 Zuschauer. - SR Dudic. -
Tore: 43. Demirovic (Guillemenot) 0:1. 62. Görtler (Babic) 0:2. 77. Doumbia (Khasa) 1:2.

Basel - Zürich 4:0 (1:0).
22'760 Zuschauer. - SR Bieri. -
Tore: 9. Cabral (Xhaka) 1:0. 51. Bua (Campo) 2:0. 80. Zhegrova (Xhaka) 3:0. 90. Campo (Kuzmanovic) 4:0.

Thun - Young Boys 1:1 (0:0)
7410 Zuschauer. - SR Tschudi. -
Tore: 48. Gaudino 0:1. 84. Chihadeh (Tosetti) 1:1. (cma/sda)

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Bubble Diese Diskussion wurde geschlossen.
18Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ManuelSeiz 26.09.2019 21:10
    Highlight Highlight Schwach, Schwächer, FCZ.
  • RichiZueri 26.09.2019 10:15
    Highlight Highlight Ich mochte Ludo als spieler nie, da kann er nicht mal viel dafür, ist halt Geschmackssache.
    Aber wie kann man bloss noch immer an einem Magnin als Trainer festhalten?!? So verblendet können die Canepas ja gar nicht sein.
  • Stambuoch 26.09.2019 07:18
    Highlight Highlight Ohne grossen Aufwand den CZ aus dem Stadion geschossen...so macht es Spass.

    Vor allem hat man im Kader jetzt für praktisch jede Position gleichwertigen Ersatz, macht Spass.

    Ich hoffe, Canepa lässt Magnin noch möglichst lange weitermachen, damit der FCZ sich zügig in Richtung NLB aufmacht. Eine zürichfreie NLA, hach wär das toll :)
  • ujay 26.09.2019 06:31
    Highlight Highlight FCB!!!
  • Jo Blocher 26.09.2019 04:57
    Highlight Highlight ......und im Wallis wackelt ein Stuhl😅
  • TheMandalorian 25.09.2019 23:42
    Highlight Highlight der grosse unterschied bei yb, zu den letzten zwei saisons, ist, dass man genau solche spiele gewonnen hat.
    egal, die saison ist noch jung und es scheint spannend zu werden.
    💛🖤
  • cicero 25.09.2019 23:00
    Highlight Highlight Time to say goodbye ... Ludovic
  • Jamaisgamay 25.09.2019 22:54
    Highlight Highlight FCZ: voll fokussiert auf die Barrage gegen FC 🤣🤣🤣
    • Jamaisgamay 25.09.2019 23:12
      Highlight Highlight .... GC (für Autokorrektur haben einige hier mehr Verständnis als für die "Leistung" des FCZ😎)
    • BoomBap 26.09.2019 00:03
      Highlight Highlight Also ich hab gedacht du meinst die Barrage gegen den FC Winterthur oder so.
  • DrFreeze 25.09.2019 22:49
    Highlight Highlight Ich denke der FCB hätte den FCZ auch zu zehnt oder sogar zu neunt geschlagen. Die Canepa Truppe ist nur ein Punkte Lieferant sonst nichts. Immerhin hat der Zürcher Nussknacker aka Trainer einen gewissen Unterhaltungswert.
  • Heiniger(s) 25.09.2019 22:41
    Highlight Highlight Das isch unsre FCB! 😍
    • dho 25.09.2019 23:02
      Highlight Highlight So ein Quatsch. Basel spielt auf einem viel tieferen Niveau, als vor der Übernahme durch den heutigen Besitzer (Brunner oder wie auch immer heißt).

      Dass die andern Vereine auf noch tieferen Niveau spielen spricht Bände.

      Die Leistung der schweizerischen Klubs in den europäischen Wettbewerben spricht ebenfalls.

      Mit dem Verkauf des FC Basel an den Unterhaltungs... äähm hat sich die Fussballschweiz aus den vorderen Rängen des Weltfußballs verabschiedet.

      Oder sieht jemand noch Fußballer in diesem Land, die auf dem internationalen Transfermarkt etwas Wert sind?

      Namen ???
    • Asmodeus 26.09.2019 06:26
      Highlight Highlight Es fällt auf, daß sich Strelli verpisst hat und nun einen echten Trainer seine Arbeit machen lässt.
    • Amboss 26.09.2019 09:10
      Highlight Highlight @dho: Basel war zur rechten Zeit am rechten Ort und hat uns wunderbare CL-Momente beschert. Aber Basel war niemals in den "vorderen Rängen des Weltfussballs".

      Aber die CL hat sich entwickelt. Die Quali wurde viel schwieriger. Und das Ganze wurde auch nochmlas ne Runde grösser. Clubs wie Basel passen da auch nicht mehr wirklich rein.

      Und es so schwieriger ist, talentierte Spieler holen kann, rsp. dass junge Talente eher früher ins Ausland wechseln und sich dort fertig ausbilden lassen, ist eine logische Folge davon.

      Herr Heusler hat den Zeitpunkt seines Absprungs nicht umsonst so gewählt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dan Rifter 25.09.2019 22:22
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Kommentar

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