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Balotelli widerspricht dem Klubpräsidenten: «Ich bin kein Risiko»

Lucien Favre steht in Nizza vor einer delikaten Aufgabe. Wenn er es schafft, Mario Balotelli zu bändigen, so hat der Schweizer Coach womöglich einen Goalgetter in seinen Reihen.



Exzentriker Balotelli enttäuschte bei seiner Präsentation beim Ligue-1-Klub die Erwartungen nicht. «Ich will diese Frage doch lieber überhören», antwortete der Italiener am Freitag einem Journalisten, der wissen wollte, ob die Fans sich Sorgen machen müssten, weil die Stadt viele Nachtclubs habe und Balotelli als Nachtschwärmer verschrien sei.

02.09.2016; Nizza; Fussball Ligue 1 - OGC Nice - Praesentation Mario Balotelli; Mario Balotelli und Trainer Lucien Favre an der Medienkonferenz.   (Felix Golesi/Press Sports/freshfocus)

Fand an den Fragen der Journalisten wenig Gefallen: Mario Balotelli (links). Bild: Felix Golesi/freshfocus

Balotelli, der am 11. September im Derby gegen Marseille debütieren möchte, widersprach zudem der Aussage von Klubpräsident Jean-Pierre Rivere. Der hatte gemeint, die Verpflichtung des 26-jährigen Stürmer sei ein Risiko für den Verein. «Ich bin kein Risiko», sagte Balotelli und betonte: «Ich denke, dass dieses Jahr sehr gut sein wird.»

Favre: «Balotelli hat enorme Fähigkeiten»

Lange Zeit war er eine der grössten Hoffnungen des italienischen Fussballs, nun läuft Balotelli bereits seit Jahren seiner Form hinterher. Zuletzt war der Mann aus Palermo bei Liverpool und Trainer Jürgen Klopp in Ungnade gefallen und an die AC Milan ausgeliehen worden. Auch für Italien kommt er nicht mehr zum Einsatz. «Ich komme seit zwei Jahren ohne die Nationalmannschaft zurecht und kann es weiter tun», sagte er.

epa04236274 Italy's soccer national team striker Mario Balotelli warms up during his team's training session in Coverciano, near Florence, Italy, 02 June 2014. Italy prepares for the FIFA World Cup 2014 taking place in Brazil from 12 June to 13 July 2014.  EPA/MAURIZIO DEGL' INNOCENTI

In der Nationalmannschaft ist Balotelli schon lange kein Thema mehr. Bild: EPA/ANSA

Beim Vorjahres-Vierten der Ligue 1 wird «Super Mario» vom früheren Gladbacher Trainer und FCZ-Meistertrainer Lucien Favre gecoacht. Der unter anderem von Verletzungspech verfolgte Stürmer werde viel arbeiten müssen, «weil es seit vier Jahren sehr schwer für ihn ist», erklärte Favre. Balotelli habe aber «enorme Fähigkeiten».

Die Ablöse für den Profi, der in Liverpool einen Vertrag bis 2017 hatte, dürfte sich gegen null bewegt haben. Neben Balotelli hat Nice am letzten Tag der Transferperiode leihweise auch Younès Belhanda von Dynamo Kiew verpflichtet. (sda/dpa/qae)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Grillzange 03.09.2016 10:31
    Highlight Highlight Eigentlich ist es ja tragisch, wie der Junge sein Talent nie nutzen konnte. Hätte ein ganz Grosser werden können...
  • zappeli 03.09.2016 00:20
    Highlight Highlight Balotellli? Sicher, dass da im Titel genug L sind?
  • KaiCer 02.09.2016 21:00
    Highlight Highlight Unsymphatischer Typ...
    • Amboss 02.09.2016 22:15
      Highlight Highlight Bin froh, gibt es Typen mit Ecken und Kanten. Zum Glück ist nicht jeder ein Knuddel-Knuffel-Bärli wie der Messi...
    • Thecaptainsolo 02.09.2016 22:35
      Highlight Highlight was hat den jetzt messi damit zu tun?!?!
    • Amboss 02.09.2016 23:20
      Highlight Highlight Nichts. Nur dass Messi der Inbegriff von gut, lieb, nett und süss ist
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