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epa06832045 Switzerland's midfielder Xherdan Shaqiri celebrates after scoring the winning goal during the FIFA World Cup 2018 group E preliminary round soccer match between Switzerland and Serbia in Kaliningrad, Russia, 22 June 2018. Switzerland won 2-1.

(RESTRICTIONS APPLY: Editorial Use Only, not used in association with any commercial entity - Images must not be used in any form of alert service or push service of any kind including via mobile alert services, downloads to mobile devices or MMS messaging - Images must appear as still images and must not emulate match action video footage - No alteration is made to, and no text or image is superimposed over, any published image which: (a) intentionally obscures or removes a sponsor identification image; or (b) adds or overlays the commercial identification of any third party which is not officially associated with the FIFA World Cup)  EPA/LAURENT GILLIERON   EDITORIAL USE ONLY

Die Geste des Anstosses ist ganz einfach Teil von Shaqiris Identität. Bild: EPA/KEYSTONE

«Meine Familie verdankt der Schweiz alles» – das sagt Shaqiri über seine zwei Heimaten 

Xherdan Shaqiri erhitzt die Gemüter in der Schweiz mit seinem Doppeladler-Jubel gegen Serbien. Doch hinter dem Jubel steckt ganz einfach die Geschichte eines Sportlers mit zwei Herzen in seiner Brust.



Dass die Situation für Doppelbürger, die im Sport nur für eine ihrer beiden Nationen antreten können, nicht immer einfach ist, leuchtet offenbar nicht allen ein. Für Menschen ohne Migrationshintergrund ist es kaum nachzuvollziehen, wie es sich anfühlt, mit zwei Herzen in der Brust zu leben. 

In der Schweizer Startelf standen beim Sieg gegen Serbien sieben Spieler mit einer Doppelbürgerschaft. Darunter auch die beiden Torschützen Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri.

Beide bejubeln ihre Tore beim 2:1-Sieg gegen Serbien, indem sie mit ihren Händen den albanischen Doppeladler formen. Shaqiri zeigt kurz danach mit dem Finger auch aufs Schweizer Kreuz. Der vierfache WM-Torschütze erklärt in einem heute erschienenen Artikel bei der «Players Tribune», wie er zur Schweiz und zum Kosovo steht.

«Ich glaube, meine Gefühle für die Schweiz werden oft missverstanden», erklärt Shaqiri und fährt fort: «Ich habe zwei Heimaten. So ist es einfach.»

«Meine Familie verdankt der Schweiz alles, und ich versuche alles in der Nationalmannschaft wieder zurückzugeben.»

Seine Eltern seien mit nichts in die Schweiz gekommen. Sie hätten hart gearbeitet, um ihren Kindern ein tolles Leben zu ermöglichen und hier die Chance zu erhalten. «Meine Familie verdankt der Schweiz alles, und ich versuche in der Nationalmannschaft alles wieder zurückzugeben.»

Switzerland's midfielder Xherdan Shaqiri celebrates after scoring the winning goal during the FIFA World Cup 2018 group E preliminary round soccer match between Switzerland and Serbia at the Arena Baltika Stadium, in Kaliningrad, Russia, Friday, June 22, 2018. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Shaqiri lässt seiner Freude freien Lauf. Bild: KEYSTONE

Aber immer, wenn er in den Kosovo gehe, habe er das selbe Gefühl von Heimat. «Das ist nicht logisch. Es ist einfach, wie ich mich fühle», sagt der in Basel aufgewachsene Mittelfeldspieler. 

«Es ist verrückt, dass die Leute meine Identität stört.»

Xherdan Shaqiri

Shaqiri versteht den Wirbel um das Thema überhaupt nicht. Als er 2012 bei einem Spiel der Schweiz gegen Albanien zum ersten Mal die Flaggen der Schweiz, Albaniens und des Kosovos auf den Schuhen hatte, wurde er dafür kritisiert. «Es ist für mich verrückt, dass die Leute das stört. Dabei ist es doch nur meine Identität.»

epa06831619 The shoes of Xherdan Shaqiri of Switzerland featuring the national flags of Switzerland (L) and Kosovo (R) prior to the FIFA World Cup 2018 group E preliminary round soccer match between Serbia and Switzerland in Kaliningrad, Russia, 22 June 2018.

(RESTRICTIONS APPLY: Editorial Use Only, not used in association with any commercial entity - Images must not be used in any form of alert service or push service of any kind including via mobile alert services, downloads to mobile devices or MMS messaging - Images must appear as still images and must not emulate match action video footage - No alteration is made to, and no text or image is superimposed over, any published image which: (a) intentionally obscures or removes a sponsor identification image; or (b) adds or overlays the commercial identification of any third party which is not officially associated with the FIFA World Cup)  EPA/MARTIN DIVISEK   EDITORIAL USE ONLY

Shaqiris Schuhe an der WM 2018: Links die Schweiz, rechts der Kosovo. Bild: EPA/EPA

«Die Schweiz ist für alle!»

Xherdan Shaqiri

Dabei sei das tollste an der Schweiz doch, dass sie ein Land sei, dass alle Menschen wohlwollend aufnehme, sagt der 26-Jährige gegenüber der «Players Tribune». Er geht auch auf seine Kindheit in Basel ein und spricht über kalte Nächte in einem Bauernhaus und über das fehlende Geld in seiner Familie. Und darüber, dass er in einem Park in Basel mit Serben, Türken, Afrikanern und Albanern gelernt hat, Fussball zu spielen.

«Die Schweiz hat Berge und Seen und all dieses Zeugs. Aber die Schweiz hat auch diesen Park mit Menschen aus all diesen Nationalitäten. Die Schweiz ist für alle», sagt Shaqiri. 

An der Fussball-WM in Russland hat Shaqiri wieder die Schweizer Flagge und jene Kosovos auf seinen Schuhen. Das sei nichts Politisches, sondern ganz einfach die Geschichte seines Lebens. Und: «Keine Sorge, die Schweizer Flagge ist auf meinem linken Fuss.» Dem Fuss, mit dem er die Schweiz zum Sieg gegen Serbien geschossen hat. 

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Shaqiri schiesst die Nati mit seinem «Schweizer Fuss» zum Sieg. Video: streamable

» Hier geht's zur kompletten Story von Shaqiri bei «The Players' Tribune»

So schön jubeln die Schweizer nach dem Sieg gegen Serbien

«Wieso könnt ihr Fussballfans nicht feiern wie Sexbesessene?»

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Video: watson/Emily Engkent

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    Alle Leser-Kommentare
  • AlainG 24.06.2018 14:28
    Highlight Highlight Diese immer wiederkehrende Stammtisch Debatten à la "wir können uns nicht mit unserer Nati identifizieren, ein guter Eidgenosse singt auch bei der Hymne mit, Doppeladler, etc.) nervt und wird jedesmal von den Medien wohlwollend aufgenommen. Viele vergessen, dass sich unsere Nati vor der WM94 28 Jahre lang nie für ein Enrundespiel qualifiziert hat, danach erst wieder ab der WM 2006 und seither ist unser Schweizerkreuz jedesmal dabei. Wäre dies auch so, ohne unsere Schweizer mit doppelter Herkunft? Ich glaube nicht! Lasst uns daher lieber darüber freuen, dass unsere Jungs dabei sind!!! HOPP CH
  • Beaudin 23.06.2018 12:03
    Highlight Highlight Entfernt. Bitte bleibe beim Thema. Danke, die Redaktion.
  • JohnWick 23.06.2018 10:36
    Highlight Highlight Ein weiser Mann sagte einst: "jede sel mache was er will, solang er dezue stoht was er macht". Lasst euch das Mal durch den Kopf gehen. Hat nichts verkehrtes 😉
  • grandvlad 23.06.2018 09:38
    Highlight Highlight Regt an über "was ist Heimat" nachzudenken. Lasst jedem seine Heimat; es zeigt auch, dass es sich lohnt in der CH in Menschen zu investieren, welche nicht "Originalschweizer" sind; eben zB. CH-Fussballteam😉
  • Francis Begbie 23.06.2018 09:15
    Highlight Highlight Sascha Ruefer muss weg!

    Er hetzt gegen die beiden Torschützen und redet diese vor einem Millionenpublikum am TV schlecht.
    Dass er sich nicht in einen Doppelbürger in dieser besonderen Situation hinein versetzten kann zeugt von einer starken Ignoranz.
    Shaquiri hat sich mehr als gut und glaubwürdig erklärt.
    Sascha Ruefers Schweiz ist wohl nur für jene, welche auch im Herzen nur eine Heimat haben.
    • Milchfisch 23.06.2018 10:55
      Highlight Highlight Nicht, dass ich jetzt den Rufer in Schutz nehmen wollen würde...
      Aber es ging nicht darum, den albanischen Doppeladler schlecht zu reden.
      Vielmehr ging es darum, nationalistisches Gebahren an einem Sportanlass zu verurteilen. Vorangegangene Provokationen hin oder her.
    • wonderwhy 23.06.2018 11:03
      Highlight Highlight Das hat mich auch unglaublich aufgeregt. XS schiesst uns in der 90. Minute zum Sieg und dieser Ruefer hört nicht auf auf diesem Doppeladler rumzureiten!
    • wonderwhy 23.06.2018 11:54
      Highlight Highlight @bombenjunge Bitte erkläre mir die Brisanz der Geste, weil es gelingt mir tatsächlich nicht diese zu erkennen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Valon Gut-Behrami 23.06.2018 08:51
    Highlight Highlight Weiter den Doppeladler zeigen. Die Bünzlis sollen sich nur aufregen.
  • AdiB 23.06.2018 08:33
    Highlight Highlight ihr könnt auf die albanischen spieler eindräschen wie ihr wollt. zum glück ist die schweiz nicht deutschland wo das team gespalten ist wegen eines fotos. die schweizer nati zeigt der welt wie es miteinander und füreinander geht. das team ist einfach ein vorbild für alle. dies zeigte liechtsteiner damit, dass er auch den adler machte. die menschheit kann was lernen von dennen.
    falls dieses team weltmeister wird, dann wäre das nicht nur ein titel für die schweiz, nein es wäre für die ganze welt.
    • HeforShe 23.06.2018 10:27
      Highlight Highlight Es ist nicht die Beziehung zu der Türkei als Heimat das Problem in Deutschland, sondern die quasi Umarmung von Erdogan.

      Kleiner, aber wichtiger Unterschied.
  • Fischra 23.06.2018 08:27
    Highlight Highlight Wenn ich sehe wie Shaquiri und Co ausgepfiffen und ausgebuht werden, verstehe ich irgendwie dass dieser enorme Druck sich auf diese Art entladen hat. Auch in Interview nach dem Spiel hat man es Shaquiri angemerkt wie sehr der Druck auf ihm gelastet hat. Letztlich haben sie tollen Fussball gespielt und gewonnen. Geniessen wir das und motivieren unsere Jungs. Dann wird es eine noch bessere WM für uns. 😉👍
  • Junges Blut 23.06.2018 08:19
    Highlight Highlight Super Auszug aus dem Interview, ich kann seine beiden Herzen sehr gut verstehen. Die darf er auch gerne bei Stoke und in seiner Freizeit ausleben.
    Und ich verstehe, dass das beim Ausbruch aller Emotionen sehr schwierig ist, aber der Doppeladler ist schlicht und einfach daneben, wenn er das Schweizer Nati-Dress trägt.
  • Luca Brasi 23.06.2018 08:18
    Highlight Highlight Man sieht einfach -so gern es Spieler, Trainer und Funktionäre verdrängen wollen-: Politik und Sport kann man nicht strikt trennen.
    Im Schweizer Boulevard wird von den zündelnden Serben geschrieben, in Serbien von den provozierenden Albanern. Die serbischen Fans verbrüderten sich mit den Russen und buhten die Schweiz aus. Die Schweiz-Albaner machen den Doppeladler, obwohl dieses Thema schon mehrfach mit ihnen und dem Schweizer Staff besprochen wurde. Auch bei den Deutschen versucht man Politik rauszuhalten. Es klappt nicht.
    Die serbischen Spieler schienen mir weniger nationalistisch beim Tor.
    • mw1 23.06.2018 12:07
      Highlight Highlight und das soll nicht nationalistisch sein?
      kolarov nach dem spiel gegen costa rica.
      User Image
    • Luca Brasi 23.06.2018 13:15
      Highlight Highlight Ok, den habe ich nicht mitbekommen und ich bezog mich nur auf den SRBSUI-Match.
    • mw1 23.06.2018 14:04
      Highlight Highlight weiter wurden die serben ja bereits bestraft nach dem ersten spiel wegen homophoben sprechgesängen und transparente. bei spiel gegen die Schweiz wurde ausserdem der kriegsverbrecher ratko mladić gefeiert.
      so viel dazu
  • Eine_win_ig 23.06.2018 08:16
    Highlight Highlight Super Artikel im Magazin! Eine Seite von Shaq, die man sonst selten sieht.
  • sexykopfsalat 23.06.2018 07:26
    Highlight Highlight Ich sehe das anders. Jeder Fussballer auf dem Platz würde bestätigen, dass Fussball ihr Job sei und nicht nur ein Hobby. Da darf man doch etwas Professionalität erwarten. Stellt euch vor, wir würden mit dieser Haltung arbeiten. Und alle die schreien, es hat Platz für alle, müssen auch eingestehen können, dass alle respektvoll und tolerant handeln müssen, auch die Serben und Albaner gegenseitig.
    • HomoSapiens 23.06.2018 08:35
      Highlight Highlight Fazit:
      -Serben pfeifen paar Schweizer aus, weil diese für die Albaner sind: Nationalismus.
      -Schweizer/Albaner reagieren mit: Nationalismus.
      -«Echte Schweizer» reagieren empört: Nationalismus.
      Alles die gleiche Scheisse ey
    • sowhat 23.06.2018 08:58
      Highlight Highlight Oh, stell dir vor unsere Fussballer hätten nur ihren Job gemacht.... ...
      Dann wäre nicht so viel Herzblut, Energie, Emotion und Unbändiger Wille in dieses Spiel geflossen. Und nicht dieses Resultat heraus gekommen.
      Sachlichkeit ist so ungefähr das was am wenigsten bringt, wenn die letzten 5% gebraucht werden. Die brauchts vorher für den Aufbau, aber dann muss eben Herzblut rein und das hat im vorliegenden Fall nun mal 2 Quellen.
    • Waldorf 23.06.2018 09:00
      Highlight Highlight Clubfussball mit der Nationalmannschaft zu vergleichen....na ja
    Weitere Antworten anzeigen
  • kuwi 23.06.2018 06:50
    Highlight Highlight Mich hat das Pfeifkonzert währen des Spiels mehr geärgert als diese Adler-Geste. Die Buhrufe und Pfiffe waren das Unsportlichste überhaupt. Nach dem 2:1 sind auch diese verklungen.
  • Pamal 23.06.2018 06:50
    Highlight Highlight An und für sich hat er ja recht. Aber generell ( und das betrifft nicht nur ihn) finde ich dieses Machogehabe, diese Überheblichkeit und Arroganz vieler Spieler einfach nur zum 🤢
  • kuwi 23.06.2018 06:47
    Highlight Highlight Die Empörung über die Doppeladler-Geste war greifbar gestern. Trotzdem haben die beiden gestern für die Schweiz getroffen. Und das hat doch gut getan, oder?
    • Hoppla! 23.06.2018 12:01
      Highlight Highlight Kann man User für ein Weindoch vorschlagen?
  • Göschene-Eirolo 23.06.2018 06:47
    Highlight Highlight Es kann einfach nicht sein, dass man den Fussballplatz für politische, religiöse, oder ethnische Statements missbraucht. Xhaka und Shakiri haben nicht wirklich Grösse gezeigt. Dass der Pöbel in den Zuschauerreihen provoziert ist das eine. Sich provozieren lassen, ist das andere. Die Beiden MÜSSEN einen Verweis erhalten. Sonst reisst dies ein!
    • Hoppla! 23.06.2018 12:04
      Highlight Highlight Vor allem da religiöse oder "politische" Statements dem Fussball völlg fremd sind Kein Beten vor dem Spiel, kein Bekreuzigen, keine Nationalflaggen, keine Nationalhymnen, kein "Stop it Chirac"-Plakat,...

      Man kann aus einer Mücke auch einen Elefanten basteln.
  • Gsnosn. 23.06.2018 06:16
    Highlight Highlight Somit bin ich der einziger Watson Leser der das Stört. Macht er die Geste auf Klubebene kann ich damit leben, aber wenn ein Schweizer Trikot an hat, kann und will es nicht verstehen.
    • Belzebuub 24.06.2018 07:58
      Highlight Highlight Erst wenn du es verstehen willst, kannst du es erst verstehen.
  • Stirling 23.06.2018 06:12
    Highlight Highlight Seit dem ersten Torjubel mit dem Doppeladler, kann die Schweiz von mir aus auch Weltmeister werden; es interessiert mich nicht mehr. Das Verhalten der Fans vor und während dem Spiel ist nicht gleich zu werten mit dem Verhalten der Spieler. Punkt!
    • MacB 23.06.2018 07:44
      Highlight Highlight Du kommentierst, also hast du gelesen. Ergo interessiert es dich doch ;)
    • Stirling 23.06.2018 12:51
      Highlight Highlight ...nicht mehr...
  • elco 23.06.2018 02:50
    Highlight Highlight Das ist die Schweiz, unsere Schweiz. Danke Shak, Köppel fahr in See.

    Danke Jungs!!!
    • Goon (Zeuge Del Curtos) 23.06.2018 08:51
      Highlight Highlight Dies ist nicht meine Nationalmannschaft. Sorry
    • TheGoon 23.06.2018 09:37
      Highlight Highlight meine schon, top Job, wiiter so!
    • Hoppla! 23.06.2018 12:06
      Highlight Highlight @ Goon

      Deine ist es eh nicht. Sondern die des SFV. Es steht dir frei einen anderen Verband zu unterstützen.
  • elco 23.06.2018 02:43
    Highlight Highlight Danke Jungs!!! Ihr seid alles geili Sieche! Das isch oisi Schwiiz!! Yeah!! Multi-Kulti ja das isch oisi Schwiiz:

    Stolz ohne Ende!
  • Telomerase 23.06.2018 02:09
    Highlight Highlight Heute Abend in Zürich an der Langstrasse hätte man meinen können, dass Albanien gewonnen hat.
  • Älü Täme 23.06.2018 02:05
    Highlight Highlight Es heisst eben "Schweizer Nationalmanschaft" und nicht "Eidgenösische Nationalmannschaft". Und das ist für ein paar ewiggestrige Eidgenossen das Problem. Eidgenossen können Schwingen, Hoernussen und ein wenig Eishockey spielen, aber eine konkurrenzfähige Fussballmannschaft, das schaffen sie nicht. Depriemierden, nicht ihr Willhelm Tells? Gruss von einem Eidgenossen, der einfach nur Glück hat, dass er einer ist und sich einfach freut ab der tollen Teamleistung.
  • chraebu 23.06.2018 01:54
    Highlight Highlight Serben provozieren vor dem Spiel und pfeiffen sie das ganze Spiel durch aus.

    Wenn du dann weisst, wie du sie zur Weissglut bringst, dann revanchierst du dich damit, wenns richtig weh tut.:

    Direkt nach dem Tor.

    Das wars.

    Und dass die ihre Geschichte nicht ganz ausblenden können, sollten gerade die Schweizer mit Ihrem unsäglichen Kantönligeist verstehen.

    PS: Kantönligeist ins #WeinDoch. Egal wer. Das muss mal gesagt werden

    PPS: geiles Spiel
    • alessandro 23.06.2018 13:59
      Highlight Highlight Genau auf den Punkt gebracht.
  • Perimius 23.06.2018 01:27
    Highlight Highlight Man hatte 2 Szenarien in diesem Spiel:
    1. Serbische Zuschauer pfeiffen und buhen die Spieler aus und schreien „Ubi ubi shiptari ( Tod den Albanern)“ 90 Minuten lang durch das Stadion.
    2. Ein Kosovare, der für die Schweizer Nati aufläuft, erzielt in der Nachspielzeit das erlösende 2:1 und feiert das Tor mit einer Geste, welche den albanischen Doppelkopfadler symbolisiert.
    Nun ratet mal, welches Szenario als Provokation beziechnet und von den Medien zerrissen wird, und welchem keine Beachtung geschenkt wird, nur weil wahrschinlech 95% der Zuschauer es nicht verstanden haben.
    • BeatBox 23.06.2018 07:00
      Highlight Highlight Sehr interessant! Hast Du das irgendwo auf Video, wo man das gut hört?
    • FlorianH 23.06.2018 10:36
      Highlight Highlight Bin in kaliningrad und kann das bestätigen. Die serbischem Fans kannten vor, während und nach dem spiel nur ein thema: hass auf albanien und den kosovo. Die reaktion von shaqiri und xhaka ist absolut verständlich und hat den schweizer fanblock zum toben gebracht! Danke jungs!!!
  • JJAH 23.06.2018 01:17
    Highlight Highlight Das Lichtsteiner auch den Doppeladler Zeichen gemacht hat das erwähnt wieder keiner 😂
    • DerTaran 23.06.2018 02:56
      Highlight Highlight Hat er? So Geil!

      Lichtsteiner hat gekocht vor Wut über die Unfairen Zuschauer, das könnte man sehen.
    • Nausicaä 23.06.2018 10:28
      Highlight Highlight Damit hat er von mir ein paar fette Sympathiepunkte geerntet :).
      Solche SchweizerInnen wünsch ich mir als Schweizerin: Welche, die genug Selbstbewusstsein haben, um zu inkludieren.
  • Rübli 23.06.2018 00:47
    Highlight Highlight Ich bin oft kein Fan von seinen Spiel wenn er den sterbenden Schwan macht. Aber diese Aussagen finde ich ganz stark. Die Schweiz steht für Offenheit und das soll doch jeder auch ausdrucken können.
  • Pitlane 23.06.2018 00:44
    Highlight Highlight «Die Schweiz hat Berge und Seen und all dieses Zeugs. Aber die Schweiz hat auch diesen Park mit Menschen aus all diesen Nationalitäten. Die Schweiz ist für alle», sagt Shaqiri.

    Ich habe nie gedacht, dass ich das einmal sage, aber: Danke Shaqiri. Danke für diese Worte. Du hast eines der umstrittensten politischen Themen in diesem Land in drei Sätzen so wunderbar beantwortet.
    • sowhat 23.06.2018 09:05
      Highlight Highlight Und genau das macht die Schweiz für uns alle so lebenswert.
  • reconquista's creed 23.06.2018 00:40
    Highlight Highlight Wäre mit der Begründung einverstanden bei jedem anderen Gegner. Aber wenn man nur ausgerechnet gegen Serbien so jubelt, hat es eben eine andere Aussage.
    Schau her, wir (Albaner) haben den “Erzfeind“ besiegt.
    Gegen Australien so zu jubeln würde ich als den beschriebenen Gruss an die alte Heimat abhacken.
    • Flötist 23.06.2018 06:11
      Highlight Highlight Das werden nun aber die wenigsten verstehen.
    • reconquista's creed 23.06.2018 11:43
      Highlight Highlight Andere für Provokationen kritisieren und selber derart zu provozieren geht auch nicht auf!
  • Weninumewüsst 23.06.2018 00:37
    Highlight Highlight Es ist schon klar das Schweizer ohne Migrationshintergrund oder Doppelbürgerschaft dieses empfinden nicht so nachvollziehen kann. Wenn sie jedoch sagen es sei doch schön, wenn die Schweiz so multikulturell ist, sollten sie jedoch bitte auch akzeptieren das dies für einige manchmal auch nicht so einfach ist. Für einen schweizer der nur diese Heimat hat, stellt sich plötzlich die Identitätsfrage mit dem eigenen Land. Gleichzeitig hat er aber auch keine Wahl. Er muss diese multikultur in seiner Heimat zwangsweise akzeptieren und tlw. Identität neu definieren. Auch dafür wünsche ich Akzeptanz.
    • Uranos 23.06.2018 01:05
      Highlight Highlight Eigentlich gibt es gar keine Schweizer. Nach den Pfahlbauern waren Kelten (Helvetier) hier, danach kamen die Römer und später die Alemannen. Wenn man hier lebt, wird man mit der Zeit "Schweizer" und dann ist das der neue Schweizer-Typus. Alle Dinge ändern sich und gerade Nationen sind sich ständig ändernde Gebilde. Wir sollten in erster Linie stolz darauf sein, dass sich Leute für unsere Fussballmannschaft aufopfern und die Schweizer Werte repräsentieren. Menschen sind sie genauso wie die, die vor ihnen hier eingewandert sind.
    • de_spy 23.06.2018 01:27
      Highlight Highlight Eigentlich ist der Kommentar ja nicht schlecht beendet 👍 Aber wer erst durch ein Tor bei einer WM erkennt, dass zur Identität seines Landes inzwischen auch das Multikulturelle gehört, der kann die letzten Jahre oder sogar Jahrzehnte nur in einem Astloch gehaust haben... 😉
    • John J. Collenberg 23.06.2018 02:07
      Highlight Highlight @Weninumewüsst Perfekt ausgedrückt, genauso fühle ich mich zum Teil auch. Ich lebe in Zürich, und mag die Vielfalt der Menschen hier. Es ist sehr interessant mit Leuten zu sprechen, die alle möglichen Hintergründe und Geschichten haben. Ausserdem hat sich das Essensangebot durch die Immigration natürlich drastisch verbessert. Manchmal wünschte ich mir aber, dass unsere Spieler sich so mit der Schweiz identifizieren können, wie sie das mit Albanien tun. Ich mache ihnen keinen Vorwurf, und verstehe sehr gut, wieso das nicht geht. Und auf jeden Fall, werde ich sie immer unterstützen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • räuber hotzenplotz 23.06.2018 00:36
    Highlight Highlight Ist nicht das erste mal 🤙😁🤙🤫
    User Image
  • giandalf the grey 23.06.2018 00:27
    Highlight Highlight Wer denkt man kann nur ein Land seine Heimat nennen, denkt wahrscheinlich auch man könne seinen Vater nicht lieben, weil man seine Mutter liebt.

    Dass ein Spieler der 95 Minuten lang ausgepfiffen wurde, auf die Provokation reagiert ist meines Erachtens mehr als okay, so lange es nicht unter die Gürtellinie geht. Wer austeilt muss auch einstecken können. Und es waren nicht die Schweizer, sondern die Serben (Premier inkl.) die vor dem Spiel ein politisches Fass aufgemacht haben. Ich als Schweizer habe jedenfalls laut schreiend mitgeadlert nach dem 2:1.
  • joenu.m 23.06.2018 00:16
    Highlight Highlight Starke Worte von Shaqiri! Ich denke niemand kann verstehen wie es ist zwei Zuhause im Herzen zu haben ohne es selber erlebt zu haben. Deshalb sollten all die Kritiker sich vielleicht hintersinnen, wer weiss wie sie an seiner Stelle gehandelt hätten. Ich jedenfalls wäre der Schweiz auch immer verbunden wenn ich in ein anderes Land fliehen müsste.
    Und...zur Schweizer Identität gehört heute auch das Multikulturelle, das ist einfach zu akzeptieren!
  • MyPersonalSenf 23.06.2018 00:14
    Highlight Highlight Ja das stimmt alles und ich habe dafür auch wirklich Verständniss (bin selber doppel-bürger). Was diese Herren jedoch nicht verstehen ist, das 99% der Leute in der CH auch unfassbar Stolz sind und eine enorme Freude in diesem Moment des Tores verspüren.. und diese Geste nimmt den Schweizern was weg, denn plötzlich hat irgendwie nicht mehr die Schweiz getroffen..sondern wir müssen die Freude mit jemandem teilen. Ich denke es Verletzt eben die Schweizer im Stolz (auch wenn es keiner zugeben wird).. denn dieser moment sollte nur der Schweiz gehören, so wie es bei allem anderen Nationen auch ist!
    • iseewhatyoudidthere 23.06.2018 00:47
      Highlight Highlight Ich, ebenfalls Doppelbürgerin, kann seine Zerrissenheit nachvollziehen, seine Taten aber nicht. Es gibt Momente, da kann man die eine Seite rauslassen und in anderen die andere. In diesem Spiel war der Moment eindeutig falsch gewählt. Wegen solchen Situationen denken viele, dass Secondos nicht integriert sind, was in den meisten Fällen nicht stimmt.
    • Uranos 23.06.2018 01:07
      Highlight Highlight Schweizer, geboren und aufgewachsen. Ich habe mich überhaupt nicht verletzt gefühlt. Im Gegenteil, ich war stolz, dass mein Land solche Geschichten ermöglicht und Menschen, die zufällig in weniger glücklichen Verhältnissen geboren wurden, eine Chance bietet.
    • Graf Von Mai 23.06.2018 01:07
      Highlight Highlight Hä, hat den nun nicht die Schweiz gewonnen?

      Also ich fand es irgendwie schön zu sehen, wie sich Albaner und Schweizer zusammen gefeiert haben nach dem Spiel. Ich fand die Geste auch in Ordnung. Die beiden Jungs wurden durch viel Dreck gezogen in Serbien. Es hiess auch nicht gegen den e Schweiz zu spielen sondern gegen den Kosovo. Tja wenn die Serben es so wollten, haben sie es so bekommen.
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  • Hans_Olo 23.06.2018 00:04
    Highlight Highlight Ich verstehe das ganze theater auch nicht. Er ist nun mal schweizer und albaner. Gewisse leute werden das wohl nie kapieren. Und genau diese leute sollten sich vielleicht mal bewusst werden das wir ohne diese spieler, die nie unsere nationalhymne singen, keine chance auf eine wm theilnahme hätten.
    • Flötist 23.06.2018 06:20
      Highlight Highlight Stimmt, die Schweiz war noch nie an der WM ohne hauptsächlich ausländische Spieler...
  • arconite 22.06.2018 23:58
    Highlight Highlight Die Players' Tribune hätte den Artikel für einige Komentatoren hier vielleicht schon gestern aufschalten sollen... Aber ja.. Genützt hätte es wohl nicht viel... Die Meinungen scheinen ja gemacht zu sein.

    Absolut lesenswerter Artikel... Er zeigt den Menschen Shaqiri, und wie er denkt... Ein Schweizer der hier im Land sorgenfrei aufgewachsen ist, kann das nicht nachfühlen...
    • Neruda 23.06.2018 00:13
      Highlight Highlight Ich kann das sehr gut nachvollziehen und bin gut behütet auf dem Land aufgewachsen, sorry gä dass ich dein Weltbild zerstöre. Schon klar ist Shaqiri mit dem Heimatland seiner Eltern verbunden und hoffentlich auch haben die ihm seine Herkunft gezeigt.
    • arconite 23.06.2018 00:30
      Highlight Highlight :).... So schnell kann man mein Weltbild nicht zerstören... Ich habe das vielleicht ein bisschen sehr "verallgemeinert"... Aber wenn Du ehrlich bist, dann ist der Teil der Menschen die solche Situationen kennen, oder sich vorstellen können eher kleiner als grösser... Ist doch toll wenn Du dich dazu zählen kannst.
    • Neruda 23.06.2018 08:18
      Highlight Highlight Ja, leider scheint es schon so zu sein, dass es vielen Menschen schwer fällt, sich in jemand anderes hineinzuversetzen :)
  • Hi :) 22.06.2018 23:55
    Highlight Highlight Ganz ehrlich - Ich hätte es an seiner Stelle gleich gemacht. Diese ganzen Provokationen schon im Vorfeld, plus sind sie ausgebuht worden während dem Spiel. Der Doppelkopfadler war seine Antwort darauf und das sollten wir akzeptieren. Warum wird das dauernd diskutiert und auf ihnen rumgehackt? Sie sind Schweizer und spielen mit Stolz für die Schweiz!!
    • JJAH 23.06.2018 01:02
      Highlight Highlight Danke das es Leute gibt wie sie die dies verstehen ♥️
    • Chili5000 23.06.2018 06:24
      Highlight Highlight Ganz einfach. Die Leute mögen es nicht weil er ein Kosovare ist.
    • Mjolnir 23.06.2018 07:44
      Highlight Highlight Es ist eine verschenkte Chance.
      Stellt euch vor die beiden hätten „normal“ gejubelt und nach dem Spiel gesagt: „seht ihr, ich muss die Hymne nicht singen um alles zu geben“.
      Man hätte den Kritikern die Nahrung entzogen, aber so fühlen sich die Kritiker bestätigt und die Spieler noch mehr missverstanden....
  • Realo 22.06.2018 23:50
    Highlight Highlight Dieses Zeichen im Augenblick des Jubels zeigt, dass die Integration niemals stattgefunden hat, jedenfalls nicht im Herzen.
    Für mich heisst das: Doppelbürgerschaft abschaffen.
    Nur Personen einbürgern, welche das ganze Herz einbürgern wollen.
    Auch wenn dadurch die Fussball-Nati nicht mehr so stark ist.
    Xhaka und Shaqiri sollen dahin gehen, wo ihr Herz hingehört.
    • Hans_Olo 23.06.2018 00:19
      Highlight Highlight Ok und was machen wir nun mit lichtsteiner? Den pass entziehen oder was schlägst du vor?
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    • Vanessa_2107 23.06.2018 01:30
      Highlight Highlight @ Realo - Manchen Menschen fehlt es einfach an Empathie. Ich kann mir gut vorstellen (als Schweizerin), dass sein Herz für beide Länder schlägt. Es muss manchmal schwierig sein, den Spagat zwischen zweiKulturen zu machen. Seien wir doch stolz, solche Fussballer wie ihn und die anderen Spieler zu haben und wegen dieser Multikulti-Mannschaft so viel Erfolg zu haben.
    • Graf Von Mai 23.06.2018 02:09
      Highlight Highlight Fuck, ich habe 3 Nationalitäten in mir, meine Freundin 4. Können sie mir einen Rat geben, wie ich die 2 und 3 (!) minderwertigen Nationalitäten aus mich rausbekommen kann?

      Ich kann Ihnen garantieren, dass jeder Doppelbürger aus dem Balkan (ausser Kroatien, da EU) seinen zweiten Pass sofort abgeben würde. Aber denken Sie ernsthaft ein Büchlein mehr oder weniger ändert wie ein Mensch sich fühlt?
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  • Freilos 22.06.2018 23:49
    Highlight Highlight Ganz starkes Interview. Shaqiri wird in der Schweiz viel zu kritisch gesehen. Das ist fussballerisch der wichtigste Spieler dieser Mannschaft. Er ist derjenige der in aussichtslosen Situationen für die genialen Momenten zuständig ist.
  • Donald 22.06.2018 23:36
    Highlight Highlight Dem gibt es nichts hinzuzufügen. Aber leider ist klar, dass viele dies nicht verstehen wollen.
    • fandustic 23.06.2018 00:05
      Highlight Highlight Gegenfrage: Muss man es denn verstehen?
    • Schreiberling 23.06.2018 00:14
      Highlight Highlight Wenn man es nicht verstehen will, sollte man wenigstens versuchen, es zu akzeptieren.
    • Weninumewüsst 23.06.2018 00:25
      Highlight Highlight @fandustic

      Nein, das muss man nicht. Aber man sollte es auf jeden Fall akzeptieren und respektieren. Dies setzt kein verstehen voraus, nur weitsicht, höflichkeit und einfühlsamkeit. Ich denke das würde Donald sicher auch genügen ;)
  • saja 22.06.2018 23:33
    Highlight Highlight "Es ist verrückt, dass die Leute das stört. Dabei ist es doch nur meine Identität".
    Besser kann man es gar nicht sagen.
    • Resche G 23.06.2018 00:48
      Highlight Highlight Also mich stört eigentlich nur das ausziehen des Shirts und das herum "Gockeln" nach einem Tor.
  • philosophund 22.06.2018 23:25
    Highlight Highlight «Die Schweiz ist für alle!»
    👍🏽👍🏽👍🏽👍🏽👍🏽👍🏽
    • williforelle 23.06.2018 00:19
      Highlight Highlight Word 🤘
    • Arabra 23.06.2018 00:38
      Highlight Highlight Ich hätte nichts gegen einen weiteren Kanton im osten 😬
  • Asmodeus 22.06.2018 23:23
    Highlight Highlight Das Problem ist nicht die Nationalität oder die albanische Flagge.

    Es ist der Doppeladler und herausgestreckte Zunge bei einem Tor gegen die Serben.
    • Schudel_m 23.06.2018 00:22
      Highlight Highlight Dies nachdem er bei nahezu jedem Ballkontakt von den Serben ausgepfiffen wurde.
      Klar mussten dise Gesten nicht sein, durch die ganzen Emotionen kann ich die Beiden auch ein wehnig verstehen.
      Freuen wir uns lieber über den Sieg 👍🏽
    • ed lover dance 23.06.2018 00:32
      Highlight Highlight ja dann soll halt embolo mal treffen und sein alphorn zeigen - und gut ist ;)
    • Graf Von Mai 23.06.2018 02:17
      Highlight Highlight Der Doppeladler hat übrigens überhaupt keine nationalistische oder politische Bedeutung, höchstens moch Freiheit. Es ist einfach das Wappentier von Albanien. Man könnte ja auch anfangen den Spielern das beten zu verbieten. Ich glaube viele hier kennen die Situation einfach zu wenig. Xhakas Vater war sogar 3 Jahre im Knast, weil er als Student protestiert hat. Dabei wirde der arme Mann auch systematisch verprügelt. 20 Jahre später stehst du als Sohn auf der grossen Bühne und wieder holt dich die grausame Vergangenheit ein, nur dass jetzt nicht deinem Vater, sondern dir der Tod gewünscht hat.

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(zap)

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