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epa07031083 Paris Saint-Germain's Neymar reacts during the UEFA Champions League Group C soccer match between Liverpool and Paris Saint-Germain held at the Anfield in Liverpool, Britain, 18 September 2018.  EPA/PETER POWELL

Neymar hatte gegen Liverpool nicht viel zu melden. Bild: EPA/EPA

Mané zerstört Neymar und 7 weitere Erkenntnisse aus der Champions League



Mané zerstört Neymar

Es war nicht der Abend des teuersten Fussballers der Geschichte. Neymar fand wie die ganze PSG-Offensive bei der 2:3-Niederlage gegen Liverpool nie richtige Bindung zum Spiel. Noch schlimmer, der Brasilianer wurde sogar zum Verteidigen gezwungen und bewies, dass er sich am eigenen Strafraum deutlich weniger wohl fühlt als in der Gefahrenzone des Gegners.

Als Sadio Mané im 1-gegen-1 auf Neymar zudribbelt, zerknotet der Senegalese beinahe die Beine des Superstars und lässt ihn locker stehen. Lediglich der Abschluss von Mané gehört dann zur Kategorie Eckfahnen-Zielschiessen.

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Mané lässt Neymar keine Chance. Video: streamable

Schweizer in Topform

Mit Breel Embolo und Eren Derdiyok haben gestern gleich zwei Schweizer Stürmer getroffen. 

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Embolo erzielt das 1:0 für Schalke. Video: streamable

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Der Freistoss von Derdiyok zum 2:0 für Galatasaray. Video: streamable

Doch auch die Natispieler, die für das Verhindern von Toren zuständig sind, zeigten eine starke Leistung. So sorgten Innenverteidiger Manuel Akanji und Goalie Roman Bürki dafür, dass Dortmund trotz uninspirierter Leistung zu einem 1:0-Sieg über den FC Brügge kam. 

Xherdan Shaqiri wurde bei Liverpool erst nach 85 Minuten für Mohamed Salah eingewechselt, war beim 3:2-Siegtreffer durch Firmino allerdings nicht beteiligt. Diego Benaglio musste mit Monaco eine 1:2-Niederlage gegen Atlético Madrid einstecken.

Mit Steven Zuber und Haris Seferovic sind heute zwei weitere Schweizer Offensiv-Kräfte im Einsatz.

Salah so schwach wie lange nicht mehr

Nach seiner fast perfekten letzten Saison kommt Mohamed Salah in dieser Spielzeit einfach nicht auf Touren. In der Liga schoss er in fünf Partien «erst» zwei Tore und gegen PSG misslang dem Ex-Basler gestern praktisch alles.

Doch Salah war nicht bloss offensiv ungefährlich, er sorgte mit diversen Fehlpässen im Spielaufbau auch für Gefahr vor dem eigenen Tor. Einer dieser Fehler führte zum 2:2 durch PSG.

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Ein Fehlpass von Salah führt zum 2:2 für PSG. Video: streamable

Die Fans von Roter Stern freuen sich

1991 gewann Roter Stern Belgrad den damaligen Meistercup. Seit der Wettbewerb 1992/93 in die Champions League überging, waren die Serben aber noch nie für die Gruppenphase qualifiziert.

Umso grösser die Freude, dass es dieses Jahr endlich geklappt hat. Die Fans von «Crvena zvezda» verliehen ihrer Begeisterung mit einer gewaltigen Choreografie Ausdruck. Davon liess sich wohl auch der favorisierte Gegner Napoli beeindrucken und spielte bloss 0:0.

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Die beeindruckende Choreo des serbischen Anhangs. Video: streamable

Inters erfolgreiche Rückkehr

Am 13. März 2012, also vor sechseinhalb Jahren, spielte Inter zum letzten Mal in der Champions League. Damals noch mit Spielern wie Zanetti, Lucio oder Cambiasso in der Aufstellung. Nun hat es der Mailänder Traditionsklub wieder in die Königsklasse geschafft und dort gleich für eine Überraschung gesorgt. 

Gegen das deutlich favorisierte Tottenham konnten Mauro Icardi und Matias Vecino die Partie dank späten Toren noch drehen. 

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Der herrliche Ausgleich durch Icardi. Video: streamable

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Der Siegtreffer durch Vecino in der Nachspielzeit. Video: streamable

Favre beweist, warum er Götze sonst nie bringt

Lucien Favre musste sich in den deutschen Medien viel anhören, da er in der Bundesliga bisher gänzlich auf Mario Götze verzichtete. Warum er das tat, zeigte er gestern in der Champions League. Gegen Brügge brachte der Schweizer Trainer den WM-Finaltorschützen von 2014 von Beginn weg – und der Auftritt von Götze war grässlich. 

Der Kollege von watson.de bringt es auf den Punkt.

Uninspiriert, pomadig, lustlos – um es noch nett auszudrücken. Der 10er hatte keine einzige gute Aktion und wurde nach 62 Minuten erlöst, als er durch Shinji Kagawa ersetzt wurde. Damit hat Favre den Kritikern gezeigt, weshalb Götze unter ihm normalerweise nicht spielt: Er ist in seiner aktuellen Verfassung einfach viel zu schwach.

Dortmund's Mario Goetze, left, and Brugge defender Matej Mitrovic challenge for the ball during the Champions League group A soccer match between Club Brugge and Borussia Dortmund at the Jan Breydel Stadium in Bruges, Belgium, Tuesday, Sept. 18, 2018. (AP Photo/Geert Vanden Wijngaert)

Keine Chance im Zweikampf mit Matej Mitrovic: Götze sah gegen Brügge keinen Ball. Bild: AP/AP

Messi legt vor

Lange gehörten die Schlagzeilen in der Champions League Cristiano Ronaldo. Seit der Saison 2012/13 wurde der Portugiese jeweils Torschützenkönig des Wettbewerbs und erzielte seither total 82 Tore, während Lionel Messi in dieser Zeitspanne «bloss» auf 49 kommt.  

Mit seinem Hattrick hat Messi in der neuen Saison aber gleich mal vorgelegt – Ronaldo spielt heute mit Juventus in Valencia. 

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Messis magischer Freistoss.  Video: streamable

«Manchmal schauen wir bei Messis Freistössen gar nicht zu, sondern überlegen uns stattdessen, wie wir das Tor bejubeln wollen.»

Ivan Rakitic nach der Partie

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Der zweite Streich. Video: streamable

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Kann es auch mit dem rechten Fuss: der dritte Treffer von Messi. Video: streamable

Der Torrichter greift ein

Als Mohamed Salah gegen PSG in der 58. Minute das vermeintliche 3:1 erzielte, war die Partie scheinbar entschieden. Doch der gute Schiedsrichter Cuneyt Cakir konnte sich auf seinen Torrichter verlassen, der ihm bestätigte, dass dem Tor ein klares Foul von Daniel Sturridge an Torhüter Alphonse Aréola vorausgegangen war. 

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Das Tor und die schlechte Sicht des Schiedsrichters. Video: streamable

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Sturridge mit dem gefährlichen Spiel gegen Aréola. Video: streamable

Die grössten Schweizer Europacup-Erfolge im Fussball

Unvergessene Champions-League-Geschichten

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20.11.1996: Wegen 20 fatalen Minuten landet Champions-League-Überflieger GC in Glasgow auf dem harten Boden der Realität

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01.04.1998: Jauch und Reif lassen beim Torfall von Madrid jeden Aprilscherz alt aussehen

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23.05.2001: Oli Kahn hält im CL-Final gegen Valencia drei Elfmeter und wird endgültig zum Titan

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