Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06943717 FC Barcelona's defender Gerard Pique attends a press conference in Barcelona, Spain, 11 August 2018. FC Barcelona will face FC Sevilla in the Spanish Super Cup at Stade Ibn Battouta in Tanger, Morocco, on 12 August 2018. Pique announced his retirement from the Spanish national soccer team.  EPA/ANDREU DALMAU

Gerard Piqué hat eine radikale Davis-Cup-Reform angestossen. Bild: EPA/EFE

Das System Piqué – wie ein Fussballer zum Totengräber des Tennis werden konnte

Barcelona-Verteidiger Gerard Piqué ist längst nicht mehr nur Fussballer. Seit Jahren bastelt er an seinem Imperium. Nun mischt er sich auch in den Tennis-Sport ein und ist mitverantwortlich für die radikalste Davis-Cup-Reform aller Zeiten. Wie es dazu kam.

23.08.18, 09:26 23.08.18, 22:51

Simon Häring / az Aargauer Zeitung



Eloquent, privilegiert, intelligent, ausgebildet an der katholischen Elite-Schule La Salle Bonanovo, das Gesichtshaar zu einem modischen Dreitagebart getrimmt, Sohn eines Anwalts und einer renommierten Hirnchirurgin, Enkel eines ehemaligen Vize-Präsidenten des FC Barcelona.

Nein, Gerard Piqués (31) Biografie hat wenig mit jenen Heldengeschichten zu tun, in denen ein Kind aus einer mittellosen Familie als Fussballer Weltruhm erlangt. Doch genau das hat der Katalane getan: Er wurde achtmal Meister, gewann viermal die Champions League, dreimal die Klub-WM, wurde Welt- und Europameister.

Seiner Übersicht und Technik wegen hatten sie ihn in Spanien in Anlehnung an Franz Beckenbauer als «Piquénbauer» bezeichnet. Dabei war Gerard Piqué im Team von körperlosen Schönspielern stets der Leidensmann, bis er im Juli nach 102 Länderspielen aus dem Nationalteam zurücktrat. Er war der Kritik überdrüssig geworden, die ihn verfolgt hatte, seit er sich für die Unabhängigkeit Kataloniens ausgesprochen hatte.

Pleite mit Öko-Hamburgern

Das ist ein Teil der Wahrheit. Piqué ist mit der kolumbianischen Pop-Sängerin Shakira verheiratet und hat mit ihr zwei Kinder. Doch vor allem bastelt der Mann, der von sich sagt, er sei ein rastloser Typ, seit Jahren fast unbemerkt an seinem Imperium. 2016 gründete er die Firma Esports Media Rights, die sich mit dem Spielehersteller Konami verbündete und einen professionellen E-Sports-Wettbewerb ins Leben rief, dem Barcelona, Schalke und Monaco beigetreten sind.

Doch das ist nur eines seiner zahlreichen Betätigungsfelder. Über seine «Kerad 3 Invest», die über ein Vermögen von knapp 14 Millionen Euro verfügt und bei der Bruder Marc als Geschäftsführer wirkt, hält Piqué weitere Beteiligungen: Sein Geld steckt er in Eisenbahnen, in die Gastronomie, Immobilien, in Medien und Investmentfonds. Dabei zahlte er als Unternehmer auch Lehrgeld: Seine «Kerad Games» verzeichneten über Jahre sechsstellige Verluste, wie auch die Nahrungsmittelfirma Natrus, die Öko-Hamburger produzierte.

Mit Öko-Hamburgern machte Piqué kein Geld – im Gegenteil. bild: twitter

Kürzlich verlängerte Piqué seinen Vertrag bei Barcelona bis 2022. Sechs Millionen Euro bringt ihm das ein. Es ist ein Tropfen auf den heissen Stein: Sein Jahreseinkommen wird auf 50 Millionen Euro geschätzt. Wer so gut verdient, kann sich auch den viertägigen Kurs in Business of Entertainment, Media and Sports an der US-Elite-Universität von Harvard leisten. Kostenpunkt: 10'000 Euro. Viel wichtiger aber sind die Kontakte, die Piqué dort geknüpft hat: Im Frühling gründete er mit zwei Mitstudenten die «Starcat Media Rights».

Heute heisst das Konstrukt Kosmos-Gruppe. Erstmals trat diese vor der Fussball-WM öffentlich in Erscheinung, als der Franzose Antoine Griezmann in einem Kurzfilm voller Pathos und mit dem Titel «Die Entscheidung» seinen Verbleib bei Atlético Madrid verkündete. Zuvor war er wochenlang von Barcelona umgarnt worden. Produzent des Films? Die Kosmos Studios von Gerard Piqué, dem Spieler des FC Barcelona.

Trailer zum 32-minütigen Griezmann-Video «La decisión». Video: YouTube/Kosmos Studios

Zwar kündigte die Klubführung Massnahmen an, doch passiert ist: nichts. Das dürfte auch damit zu tun haben, dass sich der Stammspieler neben dem Platz noch unverzichtbarer gemacht hat. Mitinhaber der Kosmos-Gruppe ist Hiroshi Mikitani, mit einem Vermögen von 7.1 Milliarden Dollar einer der 400 reichsten Menschen der Welt. Er ist der Gründer des japanischen Online-Händlers Rakuten, der mit 6.5 Milliarden Dollar Umsatz zu den zehn grössten Playern in diesem Segment zählt.

epa06957346 Barcelona's Gerard Pique in action during the Spanish Primera Division soccer match between Barcelona FC and Deportivo Alaves, at the Camp Nou Stadium, in Barcelona, Spain, 18 August 2018. Against Alaves, Barcelona, the current champion, begins the defense of the title.  EPA/Alejandro Garcia

Mit Trikotsponsor Rakuten ist Piqué eng verbandelt. Bild: EPA/EFE

Von Piqués Nähe zu Mikitani profitiert seit 2017 auch der FC Barcelona: 220 Millionen Euro erhält der Verein bis 2021 für Trikotwerbung. Piqué soll beim Deal eine zentrale Rolle gespielt haben. Dafür drückt man auch gerne ein Auge zu, wenn der Verteidiger im Training fehlt.

Profiteur mafiöser Tendenzen

Wie vor einer Woche. Damals weilte Piqué im Hotel Ritz-Carlton in Orlando, wo der Tennisweltverband ITF mit einer Zweidrittelmehrheit die radikalste Reform in der 118-jährigen Geschichte des Davis Cups verabschiedete. «Beruflich und persönlich ist dieser Tag einer der glücklichsten meines Lebens», sagte Piqué und versprach: «Wir werden den Davis Cup auf ein neues Niveau heben.» Bei seinem Vorhaben profitierte er offenbar auch von mafiösen Tendenzen.

So soll der einflussreiche britische Verband der Reform in der geheimen Abstimmung zugestimmt haben, obwohl man tags zuvor ein gegenteiliges Bekenntnis abgegeben hatte. Der französische Verbandspräsident Bernard Giudicelli, der auch im ITF-Board sitzt, war einer der lautesten Befürworter. Dass er an der Abstimmung teilnehmen durfte, ist indes umstritten. Er wurde im letzten September in Frankreich wegen Verleumdung mit einer Geldstrafe belegt. Die Statuten der ITF sehen den Ausschluss Verurteilter aus sämtlichen Gremien vor. Das Problem: Diffamierung gilt nicht überall als Straftat. Und der ukrainische Verbandschef soll mit Luxusferien auf Bali geködert worden sein. Gastgeber: Giudicelli. Und wo findet der erste Davis-Cup-Final nach neuem Format statt? In Lille, Frankreich.

Left to right, head of the French Tennis Federation Bernard Giudicelli, team members Amandine Hesse, Pauline Parmentier, Kristina Mladenovic, captain Yannick Noah, pose for photo after the draw ceremony in Aix-en-Provence, Friday, April 20, 2018. The Fed Cup semifinal matches between France and USA will take place Saturday and next Sunday. (AP Photo/Claude Paris)

Bernard Giudicelli bei einer Präsentation des französischen Fed-Cup-Teams. Bild: AP/AP

Dass mit den USA, das mit David Haggerty den ITF-Präsidenten stellt, Frankreich und Grossbritannien drei Verbände, deren Stimmenpakete grösser sind, für die Reform gestimmt haben, hat viel mit deren Binnenklima zu tun. Selbst die vehemente Opposition der Spieler blieb ohne Wirkung. So sprach sich der Spielerrat um Novak Djokovic gegen die Reform aus und Alexander Zverev sagte, er bevorzuge Ferien auf den Malediven, statt im Davis Cup zu spielen.

Piqués Strohmänner

Entscheidend aber war ein anderer Faktor: das Geld. Für kleine Verbände waren Heimspiele schon lange ein Minusgeschäft. Selbst in der Schweiz mit Roger Federer und Stan Wawrinka liess sich kein Geld verdienen. Das neue Format verspricht einen Geldregen: 3 Milliarden Dollar in 25 Jahren. Zuletzt gewann Kosmos mit Larry Ellison – mit 60 Milliarden Dollar Vermögen einer der zehn reichsten Menschen der Welt – und der China Media Capital weitere potente Investoren.

Mittwoch, 11. Juli: Spanien ist bei der Fussball-WM längst ausgeschieden. Auf einer Terrasse in Wimbledon unterhält sich Piqué mit Tony Godsick, Manager von Roger Federer. Mit den Mächtigen in diesem Zirkus ist er längst vertraut. Hier lobbyiert er für die Davis-Cup-Reform. Für ihn ein Geschäft.

Spanish soccer player Gerard Pique, center, sits in the Royal Box on Centre Court on the third day at the Wimbledon Tennis Championships in London, Wednesday July 4, 2018. (AP Photo/Kirsty Wigglesworth)

Gerard Pique sitzt in Wimbledon in der Royal Box. Bild: AP/AP

Seine Kerad Invest ist eine Investmentgesellschaft mit variablem Grundkapital. Gesetzlich sind 100 Teilhaber vorgeschrieben. Das soll verhindern, dass solche Konstrukte zur Steueroptimierung missbraucht werden.

Der Vorteil: Gewinne werden nur zu einem Prozent besteuert, bei Unternehmen beträgt der Satz bis zu 30 Prozent. Fakt ist: Piqué hält 87 Prozent der Anteile. Der Rest verteilt sich auf 121 Teilhaber. In Spanien bezeichnet man solche Strohmänner als «Mariachis». Illegal ist das nicht. Gerard Piqué ist neu der heimliche Boss im Welttennis. Für ihn ist es verschmerzbar, dass er bei Traditionalisten als Totengräber gilt.

Oh, wie war das schön! Die Schweiz gewinnt den Davis Cup

Unvergessene Tennis-Geschichten

06.01.1996: Wegen Rossets Dummheit des Jahres bricht Hingis beim Hopman Cup in Tränen aus

Gut gebrüllt: «Niemand schlägt Vitas Gerulaitis ­17 Mal hintereinander!»

20.01.2013: Djokovic fügt Wawrinka die Mutter aller heroischen und bitteren Niederlagen zu

21.01.1999: «Yips» beschert Anna Kurnikowa trotz Sieg einen unglaublichen Negativrekord 

24.01.2001: Hingis macht Kleinholz aus Serena und Venus und stürmt in den Australian-Open-Final

26.01.2002: Martina Hingis' Traum schmilzt bei 50 Grad im Glutofen von Melbourne weg

01.02.2009: Federer verpasst Sampras' Rekord und weint nach Pleite gegen Nadal bittere Tränen

13.02.2000: Roger Federer verliert seinen ersten Final, weint bittere Tränen und jammert, er werde nie mehr in ein Endspiel kommen

30.03.2002: Roger Federer bodigt zum ersten Mal die Weltnummer 1 – und diese ist sich sicher: «Er kann den Durchbruch schaffen»

30.04.1993: Wie ein Messerstich die Tenniswelt veränderte

31.05.2009: Robin Söderling fügt Rafael Nadal die einzige Niederlage an den French Open zu und ebnet Roger Federer den Weg zum Karriere-Grand-Slam

01.06.2009: Gedanklich ist Federer wohl schon ausgeschieden. Dann rettet ihn eine unglaubliche Vorhand auf dem Weg zum Karriere-Slam 

05.06.1989: Mondbälle, Krämpfe und ein «Uneufe»-Aufschlag – der 17-jährige Michael Chang treibt Ivan Lendl mit seinem Psychokrieg in den Wahnsinn

05.06.1999: Hingis' schwärzeste Stunde – zwei «Uneufe»-Aufschläge, gellende Pfiffe und bittere Tränen

06.06.2005: Nadals erster erster Streich am French Open – ganz Paris verliebt sich in das «Kind mit der donnernden Linken»

05.07.1997: Martina Hingis ist mit 16 Jahren die jüngste Wimbledon-Siegerin des 20. Jahrhunderts

07.07.1985: Als jüngster Spieler aller Zeiten gewinnt Boris Becker Wimbledon und löst so einen Tennis-Boom in Deutschland aus

08.07.2001: Die Weltnummer 125 triumphiert in Wimbledon: Goran Ivanisevics grosser Traum wird doch noch wahr

08.08.1992: Marc Rosset holt sich an Roger Federers 11. Geburtstag den einzigen grossen Titel, der dem «Maestro» noch fehlt

10.08.2003: Andy Roddick ist einen Sommer lang der beste Tennisspieler des Planeten – dann vergeht ihm das Lachen für lange, lange Zeit

04.09.1977: Bei McEnroes drittem US-Open-Auftritt wird ein Zuschauer mitten im Stadion durch eine Pistolenkugel verletzt

05.09.1996: Sampras kotzt gegen Corretja auf den Court – denkwürdigstes US-Open-Tiebreak aller Zeiten 

20.09.2009: «Who ist the beeest? Better than the reeest?» Federer outet sich nach dem Davis-Cup-Sieg gegen Italien als Party-Tiger

25.10.2002: Nach Roger Federers Gegensmash wirft ihm Andy Roddick frustriert das Racket vor die Füsse

24.11.2009: Das kommt uns Spanisch vor – im Interview mit CNN hat Roger Federer seinen legendären Lachflash

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

11
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bläsnkufo 23.08.2018 12:40
    Highlight Die erste Million ist schwierig, danach ist es ein leichtes Spiel.
    20 6 Melden
  • Blake Kingston 23.08.2018 10:29
    Highlight Das nenne ich mal einen „kompletten“ Fussballer. 😉💪🏻
    66 6 Melden
  • insomnium 23.08.2018 10:10
    Highlight Sehr spannend.

    Aber da der Davis Cup nicht "das Tennis" ist, ist der Titel ein bisschen überspitzt formuliert.

    Man könnte auch sagen, dass er vielleicht einen der traditionsreichsten Sportwettbewerbe vor dem sicheren Aus gerettet hat.
    74 8 Melden
    • JonathanFrakes 23.08.2018 11:58
      Highlight @insomnium: Er hat einen der traditionsreichsten Sportwettbewerbe zerstört, nicht gerettet! Das Einzige, was noch mit dem Davis Cup zu tun hat, ist der Name. Der ganze Reiz der Heim- und Auswärtspiele ist weg. Alles so ziemlich alles, was den Davis Cup ausmacht. Und falls Pique wirklich glaubt, dass die Topcracks am Ende einer Saison noch ein Finalturnier spielen, wo es keine Punkte zu gewinnen gibt, ist er wirklich naiv.
      21 8 Melden
    • Fastlane 23.08.2018 12:53
      Highlight Blödsinn Jonathan. Der Davis Cup hatte dringend eine Überholung nötig. Die neue Form ist sehr zu begrüssen, Pique hat den Davis Cup gerettet.
      19 6 Melden
  • El diablo 23.08.2018 09:53
    Highlight Dieser Typ ist auf jeden Fall schlauer als der Durchschnittsfussballer. Ob man ihn mag oder nicht, aber er macht vieles richtig, trotz guter Voraussetzungen ist das nicht selbstverständlich. Er sorgt wenigstens für nach der Karriere vor.
    277 9 Melden
  • Birdie 23.08.2018 09:53
    Highlight Korrektur; Piqué hat sich nie für die Unabhängigkeit Kataloniens, sondern für das Recht auf Selbstbestimmung ausgesprochen - kleiner aber wichtiger Unterschied.

    Die neue Reform klingt meiner Meinung nach spannend. Man sollte zuerst schauen wie das in der Realität dann umgesetzt wird, bevor man sie schlechtredet.

    Piqué ist ein talentierter Geschäftsmann. Auch wenn er manchmal etwas vorlaut ist, ist Piqué eine schöne Abwechslung zu den sonst eher limitierten Fussballern, einer der seinen Erfolg nutzt um auch sonst weiterzukommen.

    Bin überzeugt, Piqué wird irgendwann Präsident des FCB.
    171 12 Melden
    • Pedro Salami 23.08.2018 12:31
      Highlight Wenn Piquet zu etwas eine Meinung hat, dann äussert er sich auch in der Öffentlichkeit dazu. Egal ob im Sportbereich oder sonst was. Damit macht er sich natürlich nicht nur Freunde und ich glaube, das ist ihm ziemlich egal.
      Finde ich erfrischend. Auch wenn ich nicht immer seiner Meinung bin, ist mir so einer viel lieber als andere Bekanntheiten die sich nur um ihr Image kümmern und ja nirgends anecken wollen.
      13 1 Melden
  • Boixos 23.08.2018 09:52
    Highlight Piqué wird wohl auch in naher Zukunft Barça-Präsident sein, was mich ehrlich gesagt sehr freuen würde.
    70 3 Melden
  • Alterssturheit 23.08.2018 09:48
    Highlight Vom Intellekt her wohl eine Ausnahme unter den Fussballern. Ich kann es ihm nicht verdenken, dass er seine Zukunft mit Geschäften im Sportbereich plant - naheliegend.
    Andererseits stört es mich, dass nach und nach immer mehr Sportarten im Profibereich von Unternehmen "kontrolliert" und vermarktet werden. Dabei geht es nur um Gewinne, der Sport interessiert nicht, ist ein Produkt wie Zahnpasta.
    Es wird langsam Zeit, sich vermehrt den Matches und Wettbewerben der Amateure zuzuwenden.
    84 1 Melden
  • Elfranone 23.08.2018 09:45
    Highlight unglaublich spannend danke viel mal für diesen beitrag!!
    357 5 Melden

«Er muss aufpassen, was er sagt»: Roger Federer kritisiert Gerard Piqués Pläne

Nach seinem Auftaktsieg bei den US Open äussert sich Roger Federer zur Davis-Cup-Reform von Barcelona-Fussballer Gerard Piqué und wehrt sich für seinen Laver Cup.

Die Weisheit ist nicht neu: Wer zahlt, der befiehlt. Und im Fall der Davis-Cup-Reform, die dem Tennisweltverband ITF über 25 Jahre drei Milliarden Dollar einbringt, ist das die von Fussballer Gerard Piqué präsidierte Kosmos-Gruppe. Zwar soll die Final-Woche mit 18 Teilnehmern im ersten Jahr nach neuem Format Ende November stattfinden, doch jüngst machte Piqué in einem Interview mit der französischen Zeitung «Le Figaro» klar, dass sich das ändern soll.

Auf seiner Agenda steht die Verschiebung des …

Artikel lesen