Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Peinlich, peinlich

Schlechter als Keisuke Honda kann man einen Eckball eigentlich nicht treten. Oder etwa doch? Fragen Sie mal Ronaldinho!

Keisuke Honda und Milan schleifen vor dem Saisonstart noch an der Form. Während der Japaner erst einen Freistoss herrlich versenkt, versagt der Techniker danach beim Eckball peinlich – so wie viele Stars zuvor auch schon.

18.08.14, 11:14 02.03.15, 10:01

Milan testete am Sonntagabend im altehrwürdigen Mestalla gegen Valencia. Die Italiener verloren 1:2. Beim 0:1 bereitete Zapata mit einem katastrophalen Zuspiel in die Füsse von Alcacer dessen Treffer aus grosser Distanz vor. Der neue Goalie Diego Lopez war chancenlos. 

Immerhin konnte Supertechniker Keisuke Honda wenig später mit einem herrlichen Freistosstreffer den Ausgleich besorgen:

Der Freistosstreffer von Keisuke Honda. Gif: Youtube/JotaFutbol

Weniger glücklich agierte der Japaner einige Minuten danach bei einem Eckball. Statt gefährlich vor die Kiste, drosch er den Ball haushoch hinter das Tor. Dank dem Effet landete die Kugel danach immerhin noch fast wieder im Feld:

Hondas Eckball. video: Youtube/footballghostHD

Honda gab mit seiner Gestik natürlich dem bösen, bösen Rasen die Schuld. Und vielleicht sollte er mal bei seinem U19-Kollegen von Milan Nachhilfeunterricht nehmen. Schon im Juni hofften wir, dass sich die Profis einiges bei Nachwuchsspieler Davide Di Molfetta abschauten. Heute können wir sagen: Haben sie nicht.

Doch wir können Honda beruhigen. So peinlich die Aktion war, es gab schon viel grössere Kicker, die sich viel dümmer anstellten:

Wayne Rooney an der WM 2014 gegen Italien

Video:  youtube/Chicafutbol

Podolskis Versuch für Inter gegen die Fiorentina 2015

Video: Youtube/marcelo machuca

Ronaldinho während einem Testspiel gegen Ghana 2011

Video: Youtube/120Nald0

Arjen Robben an der WM 2010 gegen Brasilien

Das hätte eigentlich ein genialer Trick werden sollen, aber leider passten die Brasilianer besser auf, als Robbens Mitspieler ... Video: Youtube/Eddie Grattan

Auch Shaqiri trat den Ball schon fast aus dem Stadion

Würden wir in einer perfekten Welt leben, könnten wir Ihnen hier auch noch den schlechtesten Eckball von Xherdan Shaqiri zeigen. Bei seinem Debüt für die Schweizer Nati im März 2010 trat er gegen Uruguay in St. Gallen nach elf Minuten einen Corner. Er führte diesen ähnlich wie Wayne Rooney oben aus. Leider haben wir kein Video von der Aktion gefunden. Dafür gibt es hier noch drei weitere Eckbälle, wie wir sie eigentlich nicht sehen wollen. Oder vielleicht auch doch ...

Ich treffe erst die Eckfahne, mache dann Handspiel

WM-Qualifikation zwischen Armenien und Dänemark: Tja, das war wohl etwas überhastet. Video: Youtube/Paploma

Ich hau die Eckfahne um und den Ball an mein eigenes Standbein

Hier kommt die nordirische Variante des überhasteten Eckballs. Im Spiel gegen Italien 2010. Auch noch witzig. Video: Youtube/regolios

Einige scheitern schon beim Anlauf ...

Zum Abschluss ein kleines Trostpflaster für die oben blossgestellten Kicker: Dieser junge Fussballer scheiterte schon beim Anlauf ... Video: Youtube/compilation 

Sollten sich die Herren Superstars aus den obigen Videos mal fragen, wie man Eckbälle auch erfolgreich treten kann, dann sollten sie vielleicht einen Blick auf die Schweizer Brack.ch Challenge League werfen. Bei der Partie Wil gegen Schaffhausen traf Gjelbrim Taipi direkt zum zwischenzeitlichen 3:1:

Gjelbrim Taipi verwertet einen Eckball direkt. Gif: sfl



Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Nati-Debütant Mvogo «musste leiden, aber es war für mich ein Supermatch»

Die Schweiz ist zum Siegen zurückgekehrt. Nach zuletzt zwei Niederlagen gewann die Nati in Reykjavik nach einer hektischen Schlussphase das dritte Spiel der Nations League gegen Island 2:1.

In den Schlussminuten mussten die Schweizer doch noch zittern. Alfred Finnbogason hatte in der 81. Minute mit einem herrlichen Weitschuss den starken Debütanten Yvon Mvogo bezwungen, womit die Isländer plötzlich wieder an sich glaubten.

Und nachdem die Schweizer defensiv lange überzeugt hatten, brachen sie plötzlich in Hektik aus. Fabian Schär klärte im letzten Moment auf der Linie (87.), Mvogo parierte den Schuss von Gylfi Sigurdsson glänzend (89.) und der Ex-Basler Birkir Bjarnason …

Artikel lesen