Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06822697 Players of Russia react after an own goal by Ahmed Fathi of Egypt the FIFA World Cup 2018 group A preliminary round soccer match between Russia and Egypt in St.Petersburg, Russia, 19 June 2018.

(RESTRICTIONS APPLY: Editorial Use Only, not used in association with any commercial entity - Images must not be used in any form of alert service or push service of any kind including via mobile alert services, downloads to mobile devices or MMS messaging - Images must appear as still images and must not emulate match action video footage - No alteration is made to, and no text or image is superimposed over, any published image which: (a) intentionally obscures or removes a sponsor identification image; or (b) adds or overlays the commercial identification of any third party which is not officially associated with the FIFA World Cup)  EPA/ETIENNE LAURENT   EDITORIAL USE ONLY  EDITORIAL USE ONLY  EDITORIAL USE ONLY

Zweiter Sieg im zweiten Spiel: Die Fussball-Euphorie in Russland kann weitergehen. Bild: EPA/EPA

Sommermärchen-Alarm! Russland nach Sieg gegen Ägypten so gut wie im Achtelfinal



Russland steht an der Heim-WM praktisch als Achtelfinalist fest. Der Gastgeber siegt nach dem 5:0 zum Auftakt gegen Saudi-Arabien auch gegen Ägypten 3:1 und führt die Tabelle der Gruppe A souverän an.

Image

Die Statistiken zum Spiel. bild: fifa.com

Die Skepsis vor dem Turnier gegenüber dem Gastgeber war gross gewesen. Trainer Stanislaw Tschertschessow und seine Mannschaft hatten nach den enttäuschenden Ergebnissen mit sieben sieglosen Spielen in Serie vor der WM bei den Fans und in der Öffentlichkeit wenig Kredit genossen.

Krass!

Nach sechs WM-Tagen und zwei überzeugenden Siegen steht Russland nun aber praktisch als erster Teilnehmer der K.o.-Runde fest. Die Qualifikation für die Achtelfinals ist nach dem zweiten Sieg im zweiten Spiel nur noch Formsache und könnte bereits am Mittwoch nach der Partie zwischen Uruguay und Saudi-Arabien definitiv Tatsache werden.

epa06822748 Artem Dzyuba (C) of Russia celebrates with teammates after scoring the 3-0 lead during the FIFA World Cup 2018 group A preliminary round soccer match between Russia and Egypt in St.Petersburg, Russia, 19 June 2018.

(RESTRICTIONS APPLY: Editorial Use Only, not used in association with any commercial entity - Images must not be used in any form of alert service or push service of any kind including via mobile alert services, downloads to mobile devices or MMS messaging - Images must appear as still images and must not emulate match action video footage - No alteration is made to, and no text or image is superimposed over, any published image which: (a) intentionally obscures or removes a sponsor identification image; or (b) adds or overlays the commercial identification of any third party which is not officially associated with the FIFA World Cup)  EPA/TOLGA BOZOGLU   EDITORIAL USE ONLY

Der russische Adler hat definitiv abgehoben. Bild: EPA/EPA

Am Anfang des russischen Durchmarschs gegen Ägypten stand ein Eigentor. Roman Sobnins Direktabnahme wurde nach 90 Sekunden in der zweiten Halbzeit von Ägyptens Captain Ahmed Fathi mit viel Drall ins eigene Netz abgelenkt. Im 17. WM-Spiel wurde bereits das fünfte Eigentor registriert. Nur einmal (1998) fielen während einer ganzen Weltmeisterschaft mehr Eigentore (6).

Play Icon

Ahmed Fathy trifft kurz nach der Pause ins eigene Tor. Video: streamable

Das Gegentor warf Ägypten aus der Bahn. Der afrikanische Defensive unterlief danach ein Totalversagen. Denis Tscheryschew (59.) und Artem Dsjuba (62.), die beide bereits im Eröffnungsspiel getroffen hatten, erhöhten innerhalb von 150 Sekunden auf 3:0. Mo Salah, der bei den Afrikanern 24 Tage nach dem Champions-League-Final und dem Rencontre mit Sergio Ramos das Comeback gab, vermochte den Untergang des siebenmaligen Afrika-Meisters nicht zu verhindern.

Play Icon

Cheryshev erzielt das 2:0 und zieht in der Torschützenliste mit Ronaldo gleich. Video: streamable

Play Icon

Das 3:0 durch Dzyuba. Video: streamable

Noch bei Halbzeit hatte bei Ägypten nichts auf einen Dreitore-Rückstand nach 62 Minuten hingedeutet. Russland begann die Partie zwar furios, erspielte sich aber kaum gute Möglichkeiten. Mahmoud Trezeguet und Salah boten sich vor der Pause die besten Chancen zum ersten Tor. Aber Ägypten fehlt an Weltmeisterschaften das Glück – wie schon im ersten Spiel gegen Uruguay, als es erst in der 89. Minute das bittere 0:1 kassierte.

Die «Pharaonen» – schon sieben Mal Afrika-Meister – warten auf der WM-Bühne immer noch auf den ersten Sieg (2 Unentschieden, 4 Niederlagen). Salahs Ehrengoal in der 73. Minute war Ägyptens erstes WM-Tor nach 350 torlosen Minuten. Das letzte Tor hatte 1990 Magdy Abdelghany gegen Holland ebenfalls vom Penaltypunkt aus erzielt.

Play Icon

Das erste WM-Tor von Mohamed Salah. Video: streamable

Rechnerisch stehen die Russen noch nicht in den Achtelfinals. Denn Saudi-Arabien könnte noch Uruguay und Ägypten schlagen und Russland könnte noch haushoch gegen Uruguay verlieren. Realistisch sind derartige Szenarien nicht, deswegen droht Ägypten das frühzeitige Aus.

Das Telegramm:

Russland - Ägypten 3:1 (0:0)
St. Petersburg. - 64'468 Zuschauer (ausverkauft). - SR Caceres (PAR).
Tore: 47. Fathi (Eigentor) 1:0. 59. Tscheryschew 2:0. 62. Dsjuba 3:0. 73. Salah (Foulpenalty) 3:1.
Russland: Akinfejew; Fernandes, Kutepow, Ignaschewitsch, Schirkow (86. Kudrjaschow); Sobnin, Gasinski; Samedow, Golowin, Tscheryschew (74. Kusjajew); Dsjuba (84. Smolow).
Ägypten: El-Shenawy; Fathi, Gabr, Hegazy, Abdelshafy; Hamed, Elneny (62. Warda); Salah, Said, Trezeguet (68. Sobhy); Mohsen (82. Kahraba).
Bemerkungen: WM-Debüt von Salah. Verwarnungen: 57. Trezeguet (Unsportlichkeit), 84. Smolow (Foul). (pre/sda)

Ticker: 19.06.2018: Russland – Ägypten

Die Telegramme aller bisherigen WM-Finals von 1930 bis 2014

Fussball-WM 2018 in Russland

Du weisst noch nicht, wem du an der WM helfen sollst? Hier findest du DEIN Team!

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Wir haben alle WM-Spiele analysiert – eine Spielminute hat es besonders in sich

Link to Article

Weltmeister der Outfits: Nigeria ist jetzt schon das stylischste Team der WM 2018

Link to Article

Nicht schön, aber ruhig – so lebt es sich im Schweizer WM-Camp in Togliatti

Link to Article

So funktioniert der Videobeweis bei der WM-Premiere in Russland

Link to Article

Du willst im WM-Tippspiel gewinnen? Dann mach, was die Forscher dir raten

Link to Article

Nochmals 12 Prozent mehr – soviel Preisgeld verteilt die FIFA an der WM

Link to Article

Fasten your seat belt! So war der Flug der Nati ins WM-Quartier

Link to Article

Nur ein WM-Star pro Rückennummer und die Frage: Welchen wählst du aus?

Link to Article

Nehmt euch in acht, Fussballfans: Die Saison der Temporär-Fans hat wieder begonnen

Link to Article

Die schönsten und bemerkenswertesten Nationalhymnen der 32 WM-Teams

Link to Article

Diese Fussballer musst du im Auge haben – die Schlüsselspieler der 32 WM-Teilnehmer

Link to Article

Die 23 besten WM-Momente, die du schon wieder vergessen hast

Link to Article

«Extrem durch Social Media geprägt» – Hummels kritisiert «Generation Sané»

Link to Article

Fünf Volltreffer und eine «Kanterniederlage» – so daneben liegt Panini mit seinem WM-Album

Link to Article

Keine Ahnung von Fussball? Mit diesen 11 Floskeln wirkst auch du wie ein Profi

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

FIFA-Schiriboss Busacca: «Mit dem Videobeweis wird der Fussball korrekter»

Link to Article

So hast du die besten WM-Momente aller Zeiten noch nie gesehen

Link to Article

Die offizielle WM-Hymne heisst «Live It Up»  – und ist ... hach, wir geben auf

Link to Article

Wären wir Nati-Trainer, so würden wir gegen Brasilien aufstellen – und du?

Link to Article

Alkohol, Party und Sex in DJ-Antoines Fan-Song: «Wir haben die Leitplanken breit gesetzt»

Link to Article

Die Schweiz hat einen neuen WM-Song – er ist das Gegenteil von DJ Antoines Olé-Olé-Lied

Link to Article

Flirt-Tipps für Russland, dann Shitstorm – Argentiniens Fussballverband entschuldigt sich

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

14
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Roman Stanger 20.06.2018 05:55
    Highlight Highlight Watson und Spiegel vor vier Tagen:

    "Warum Russland trotz Torfestival in der Gruppenphase scheitern wird"

    https://www.watson.ch/!498721866
  • Citation Needed 20.06.2018 05:54
    Highlight Highlight Russland hat schon mal eine fantastische Vorrunde gezeigt und ist danach sang- und klanglos untergegangen. Mal sehen!
    • greeZH 20.06.2018 11:10
      Highlight Highlight Wann soll das gewesen sein?
    • Citation Needed 20.06.2018 16:26
      Highlight Highlight in den 90ern!
      :-)
      Weiss leider nicht mehr ob WM oder EM, aber Russland hatte mal erste Gruppenspiele fulminant hingelegt (temporeich und unerschrocken) und riesige Erwartungen geweckt, die sie dann aber nicht einlösen konnten. Akinfejew war damals schon dabei und irgendwie glaube ich mich zu erinnern, dass man den Coach gelobt hatte, auf junges Blut gesetzt zu haben.. Da müsste wohl eins jener Fussballarchiv-Gehirne aushelfen, ich hab grad keine Zeit für vertiefte Recherche.
    • greeZH 20.06.2018 16:48
      Highlight Highlight Russland ist nur einmal fulminant aufgetreten, dies war an der EM 2008. Von sang- und klanglos untergegangen kann aber keine Rede sein. Im Viertelfinal haben sie das Hypeteam aus den Niederlanden rausgeworfen, im Halbfinal verloren sie gegen Spanien 3:0. Allerdings hatten sie gegen die Spanier schon in der Gruppenphase keine Chance.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gooner1886 20.06.2018 01:22
    Highlight Highlight Ich bin gespannt wann die ersten Doping Vowürfe gegen Russland kommen.

    Da aber die Fifa eigene Kontrollen macht können sich eh alle vollpumpen daher haben alle gleichlange Spiesse bzw. Nadeln (höhöhö).
    • Hans Jürg 20.06.2018 11:14
      Highlight Highlight https://www.sportschau.de/doping/doping-russland-fussball100.html
  • Schnuderbueb 19.06.2018 22:34
    Highlight Highlight Na ja. Saudi-Arabien und Ägypten während und kurz nach dem Ramadan, waren nun wirklich keine Gegner für die Russen. Wer kann schon dehydriert und ausgehungert die volle Leistung erbringen? Ich denke der Ramadan hat schon einiges verfälscht, wenn die sich mit Ausnahme Senegals🤫 wirklich daran gehalten haben.
    • derEchteElch 19.06.2018 23:00
      Highlight Highlight „ja aber..“

      🙄
      Immer diese Neider.
    • Schnuderbueb 19.06.2018 23:45
      Highlight Highlight Warum neidisch? Mein Herz schlägt zugegebenermassen mehr für Ägypten und der Ramadan zu dieser Zeit ist bestimmt nicht förderlich für die Vorbereitung und Wettkampf. Aber Neider ist ja heute so ein geflügeltes Wort. Das sagt man ja zu jedem wegen jedem. 🤮
    • Darth Unicorn #Häschtäg 19.06.2018 23:46
      Highlight Highlight Also an der EM 2016 haben muslimische Spieler bei Deutschland, Frankreich u.s.w auf das Fasten verzichtet da sie körperlich auch im Training davor Fit sein müssten, ich denke das ist bei diesen Mannschaften nicht anderst. Die meisten werden es wohl nicht zugeben das sie nicht Fasten

      Hier:
      https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fussball/der-ramadan-als-herausforderung-fuer-muslimische-wm-spieler-132686952

  • Crecas 19.06.2018 22:25
    Highlight Highlight Und im Achtelfinal gegen Portugal oder Spanien uuuuuuund Tschüss...
  • Myk38 19.06.2018 21:46
    Highlight Highlight Vom schönen Zusammenspiel der Russen, könnten sogar die Brasilianer etwas lernen

Daniela Ryf und Nino Schurter sind die Schweizer Sportler des Jahres

Nino Schurter und Daniela Ryf wurden an den Credit Suisse Sports Awards in Zürich als Schweizer Sportler und Sportlerin des Jahres ausgezeichnet. Den Preis für das Team des Jahres erhielt die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft.

Zahlreiche Schweizer Sportler haben 2018 Ausserordentliches geleistet, deshalb präsentierte sich das Feld der Nominierten für die Sports Awards von heute hochkarätig wie selten zuvor. Mit Triathletin Daniela Ryf und Mountainbiker Nino Schurter setzten sich im Gegensatz zum Vorjahr, als Wendy Holdener und Roger Federer triumphierten, zwei Athleten durch, die eher aus Randsportarten stammen.

Die weiteren Awards in der TV-Gala gingen an Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer (Trainer …

Artikel lesen
Link to Article