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Zuercher Fans zuenden Pyros im Fussballspiel der Super League zwischen dem FC Zuerich und dem Grasshopper Club Zuerich, am Samstag, 1. Maerz 2014, im Letzigrund Stadion in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Pyros sorgen im Schweizer Fussball immer wieder für Gesprächsstoff. Bild: KEYSTONE

Das sind die 3 typischen Phasen eines Pyro-Vorfalls

Am vergangenen Wochenende sorgten mal wieder Fussball-Chaoten für Aufsehen. Ein Blick auf die Schlagzeilen der letzten Jahre zeigt: Pyrotechnik beschäftigt die Fussballschweiz immer wieder. Doch verändert hat sich die Situation kaum.

  Sportredaktion
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Am vergangenen Samstag fasste sich die gesamte Fussballschweiz unisono an die Stirn. Beim Spiel zwischen dem FC Sion und den Grasshoppers sorgen Chaoten im GC-Block mit wiederholten Fackelwürfen für den Spielabbruch.

Die Empörung ist gross. Allenthalben wird gefordert, dass man diesen Unruhestiftern doch endlich das Handwerk legen soll. Pyrotechnik habe im Stadion nichts verloren. Das mag eine legitime Meinung sein. Doch gepoltert wird nach solchen Vorfällen schon seit Jahren. Das Problem wurde deshalb aber noch nicht gelöst. Denn Pyro-Vorfälle spielen sich meist in drei Phasen ab.

Vorfall

Am Anfang steht immer der Vorfall. Wobei ein Spielabbruch wie am Samstag in Sitten extrem selten ist. Den Höhepunkt der Pyro-Problematik erlebte die Schweiz 2011 und 2012. Damals überschlugen sich die Zeitungen mit Meldungen zu Pyrotechnik in Fussballstadien, während das zu Beginn des Jahrtausends noch kaum Thema war.

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2008: Der «Blick» berichtet über Pyros beim Klassiker FCB gegen FCZ. Bild: screenshot blick/smd

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2011 werfen Chaoten im FCZ-Sektor Petarden auf GC-Fans. Bild: screenshot 20min/smd

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Ebenfalls 2011, dieses Mal in der Europa League: Bei einem Unfall im FCZ-Sektor gibt es mehrere Verletzte. Bild: screenshot Blick/smd

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Immer noch 2011: Auch bei YB gibt es negative Schlagzeilen. Bild: screenshot Blick/smd

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2012: In Luzern werden ebenfalls Feuerwerkskörper abgebrannt. Bild: screenshot NLZ/smd

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2017: Unschöne Nachrichten aus Sitten. Bild: screenshot Walliser Bote/smd

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2018: Auch im Eishockey kommt es manchmal zu Vorfällen. Bild: screenshot blick/smd

Empörte Forderungen

Kurz nach dem Vorfall kommen die empörten Forderungen. Entweder schreibt die (Boulevard-)Presse gleich selbst, was die Klubs, Liga und Justiz nun unternehmen müssen, um den Chaoten das Handwerk zu legen. Oder sie verbreitet die Meinung von Direktbetroffenen oder Experten.

Vom Dialog mit den Fans, über Stadionverbote oder Alkoholverbote in den Stadien bis hin zu langen Gefängnisstrafen: Der Forderungskatalog der Empörten ist lang.

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2007: Peter Landolt, damaliger Sicherheitsdirektor der Swiss Football League fordert mehr Personal für die Sicherheitsdienste. bild: screenshot Sonntagszeitung/smd

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2007: Der «Blick» fordert «mehr Härte gegen die Typen, die den schönsten Sport der Welt kaputt machen wollen». Bild: screenshot Blick/smd

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2008: «20 Minuten» lässt Experten sprechen: Die fordern schnelleres Einschreiten der Polizei. Bild: screenshot 20min/smd

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2008: Die «SonntagsZeitung» kritisiert, dass der Verband auf Repression beharrt. Bild: screenshot Sonntagszeitung/smd

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2010: Der «Blick am Abend» wirft die Frage auf, ob man Fackeln nicht legalisieren könne. Bild: screenshot BaA/smd

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2010: Nochmals der «Blick am Abend». Wie wär's mit dem Militär? Bild: screenshot: BaA/smd

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2011: Christian Gross fordert im «Blick» lebenslanges Stadionverbot für Chaoten. Bild: screenshot Blick/smd

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2011: GC fordert im «Bund» die Schiedsrichter zum Handeln auf. Bild: screenshot Bund/smd

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2011: FCZ-Präsident Ancillo Canepa zieht die Fans in die Verantwortung. Bild: screenshot AZ/smd

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2014: Der «Blick» will die Klubs auch sportlich bestrafen. Bild: screenshot Blick/smd

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2019: Sion-Präsident Christian Constantin hat die Gästefans im Visier. Bild: screenshot nau/smd

Reaktionen und Konsequenzen

Nach den empörten Forderungen sind Klubs und Liga natürlich gefordert, Stellung zu nehmen und zu reagieren. Manchmal kommen diese sofort, manchmal braucht es Tage, Wochen oder sogar Monate bis eine Reaktion steht oder ein Urteil gefällt ist. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten versuchen sie, Missbrauch von pyrotechnischem Material in den Griff zu kriegen.

Mit Stadionverboten und Haftstrafen kann man Einzeltäter zwar bestrafen. Doch der Vorfall vom Samstag in Sitten beweist: Eine nachhaltige Lösung hat bisher noch niemand gefunden. Auch wenn einige Vorschläge schon fast kreativ waren.

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2007: Der FCZ probiert die Fans direkt zu treffen, indem sie die Busse des Vereins zahlen müssen. Bild: screenshot: blick/smd

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2008: In Basel schaltet sich die Staatsanwaltschaft ein. Bild: screenshot: BAZ/smd

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2008: Ebenfalls in Basel. Die Regierung stellt dem Stadionbetreiber zusätzliche Auflagen für Risikospiele. Bild: screenshot: news/smd

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2008: Die Liga bestraft den FCZ mit Geisterspielen. Bild: screenshot: tages-anzeiger/smd

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2008: YB leitet nach einem Vorfall Sofort-Massnahmen ein: Grösserer Abstand zwischen Sektoren und flammenhemmende Netze. Bild: screenshot: blick/smd

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2009: St.Gallen droht mit Sitzplätzen im gesamten Stadion. Bild: screenshot: tagblatt/smd

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2010: Die Berner Polizei setzt auf den Internet-Pranger. Bild: screenshot: BaA/smd

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2011: Der Fackelwerfer vom «Derby der Schande» meldet sich selbstständig bei der Polizei. Bild: screenshot: Blick/smd

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2011: In Thun halten Fans einen Pyro-Werfer fest, bis der Sicherheitsdienst kommt. Bild: screenshot: 20min/smd

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2011: Der damalige GC-Präsident Roland Leutwiler schliesst im Dezember nach einem Pyro-Wurf die eigene Fankurve. Bild: screenshot: Blick/smd

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2012: Wenig später öffnet er sie aber wieder. screenshot: Blick/smd

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2013: Der Versuch, im Letzigrund Pyros zu legalisieren, scheitert. Bild: screenshot: AZ/smd

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2013: Die Repressions-Politik gewinnt. Der Kanton Zürich nimmt das Hooligan-Konkordat an. Bild: screenshot: tages-anzeiger/smd

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2014: Mit Gratis-Eintritt, -Raclette und -Fendant will Sion-Präsident Constantin Gästefans wohlwollend stimmen und vom Zünden von Pyros abhalten. Bild: screenshot: blick/smd

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2014: Der Blick zeigt der Schweiz, wie einfach man Pyros ins Stadion schmuggeln kann. Bild: screenshot: blick/smd

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Bild: screenshot: Sonntagszeitung/smd

Auch nach dem Vorfall in Sitten wollen die Vereine für Ordnung sorgen. GC kündigt nach dem Spielabbruch harte Konsequenzen für die eigenen Fans an. Auch strafrechtliche Massnahmen werden geprüft. Doch auch hier dürfte es für Einzelpersonen zwar Folgen haben, das Problem wird dadurch aber nicht an der Wurzel gepackt. Und das Pyro-Karussell dreht sich weiter, bis es mit dem nächsten Vorfall losgeht.

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    Alle Leser-Kommentare
  • aligator2 19.03.2019 09:43
    Highlight Highlight My two cents:
    -Personalisierte Tickets: Was soll das nützen? Szenekenner erkennen schon heute gezielt Leute mit Stadionverbot. Aber personalisierte Tickets können keine einzelnen Zündler erwischen und Kollektivstrafen sind keine Lösung.
    -Überwachung: Gibt es schon, nützt bekanntlich wenig.
    -Polizei im Stadion: Wird ja nur noch mehr ausarten, wenn es ja nicht mal ausserhalb des Stadions funktioniert mit der Polizei.
    -Wasser in den Block spritzen: Dümmste Idee überhaupt, Chemie lässt grüssen.
    -Block sperren: Fans können einfach auf andere Sektoren ausweichen (siehe SG Fans in Luzern).
  • CuJo 19.03.2019 08:52
    Highlight Highlight Es ist eine "linkspolitische Krankheit", dass man fehlbare Personen nicht konsequent bestrafen will. Vielmehr fordert man Resozialisierungsprogramme oder wie im Falle fehlbarer Fussball-Ultras Gespräche mit Fanverantwortlichen. Solange wir diesen Zustand haben, wird sich NIE etwas ändern ! Neben Prävention braucht's nun mal auch Repression. Werden fehlbare Personen bestraft, steigt auch die Akzeptanz der anständigen Fussballfans wieder bei der Allgemeinheit. Dieser Fakt lässt sich beliebig auf weitere politische Kernthemen übertragen.
  • CuJo 19.03.2019 08:40
    Highlight Highlight Ich verstehe einfach nicht WIESO es soooo schwer ist, die richtigen Schlüsse aus solchen Vorkommnissen zu ziehen. Der Präsident des FC Thun hat doch die richtigen Massnahmen angesprochen: Totale Überwachung des Stadions, direktes Eingreifen wenn Pyro gezündet wird (wenn's sein muss durch dein Einsatz der Polizei), Verhaftung der fehlbaren Personen, Schnellverurteilungen auf dem Polizeiposten und Meldung am Montagmorgen an den Arbeitgeber.
    Das gleiche gilt übrigens für die Freunde gepflegter Zerstörungsexzesse am 1. Mai oder für gewaltätige Brüder der Berner Reithalle.
    • René Gruber 19.03.2019 10:26
      Highlight Highlight Direktes Eingreifen durch die Polizei in der Kurve hätte wohl mehr unschuldige Verletzte zu Folge als die Fackelwürfe aller Zeiten zusammengezählt. Damit will ich nicht die Würfe gut heissen, aber die "Scheinlösung" Direkteingriff funktioniert ganz einfach nicht.
    • CuJo 19.03.2019 10:29
      Highlight Highlight .....und die Tatsache, dass ich für meinen Post neben einem Herz 11 Blitze erhalte, zeigt, dass man das Problem gar nicht bekämpfen möchte.
    • CuJo 19.03.2019 11:10
      Highlight Highlight @René Gruber

      Direktes Eingreifen ist heikel, ja. Man hat heute aber auch die nötigen technischen Voraussetzungen um die ganze Fankurve 90 Minuten lang zu filmen. Spruchbänder und allenfalls Doppelhalter verbieten, damit sich niemand verstecken kann. Wenn man die fehlbaren Personen filmen kann, kann man sie allenfalls nach dem Spiel beim Verlassen des Stadions aufgreifen. Oder man stellt die Kamerabilder in die Zeitung und die fehlbaren Personen in den Medien an den Pranger.

      @Ich_bin_ich

      Wenn Sie den Sinn der Meldung an den Arbeitgeber nicht verstehen, kann ich Ihnen auch nicht helfen....
    Weitere Antworten anzeigen
  • maylander 19.03.2019 08:29
    Highlight Highlight Es gibt eine simple und wirkunsvolle Massnahme.

    Jedesmal wenn ein Pyro brennt wird zwischen Spielfeld und Kurve ein feuerfester Vorhang heruntergelassen.

    1. Keine Pyros können so aufs Feld geworfen werden.

    2. Ausser der Kurve kann niemand die Pyros sehen.

    3. Während die Pyros brennen verpassen die Fans das Spiel.

    • Der_Infant 19.03.2019 09:19
      Highlight Highlight 3. Während die Pyros brennen verpassen die Fans das Spiel.

      Sie sind wohl sehr viel in Fankurven unterwegs?
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 19.03.2019 09:33
      Highlight Highlight @maylander Viele Zuschauer gehen gerade wegen der Stimmung ins Stadion. Abgesehen von solchen law and order Menschen wie Sie, hat auch niemand ein Problem mit Pyros, die das Fussballerlebnis verschönern.

      Das Werfen von Gegenständen ist natürlich wider eine andere Geschichte. Verletzten können übrigens auch Feuerzeuge, Münzen usw.
    • maylander 19.03.2019 10:29
      Highlight Highlight Persönlich finde ich den pausenlosen vom Spielverlauf völlig abgekoppelte, oft eintönigen Ultrasingsang nicht immer erstrebenswert. Und die Rückseite der Fahne verliert irgendwann auch seinen Reiz

      Richtig eingesetzt ist es tragen die Fans erheblich zur Stimmung bei. Auch die Choreos sind toll und brauchen einiges an Zeit und Geld zur Umsetzung. Umso ärgerlicher ist es wenn ein paar Idioten alles kaputtmachen.
      Vernünftig eingesetzt ist auch gegen Feuerwerk nichts zu sagen.
      Um die Vernünftigen zu unterstützen braucht es leider Zuckerbrot und Peitsche.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Baumi72 18.03.2019 23:21
    Highlight Highlight Vorschlag bei gezündeten Pyros:

    Grossen Feuerwehrschlauch nehmen und löschen.
    • El Vals del Obrero 19.03.2019 08:41
      Highlight Highlight Nützt bei Pyros, die ursprünglich für die Anwendung unter Wasser gedacht wurden, nicht sehr viel.
    • goschi 19.03.2019 09:16
      Highlight Highlight Magnesiumfackeln lassen sich nicht mit Wasser löschen.
    • aligator2 19.03.2019 09:38
      Highlight Highlight Am Stammtisch klingt diese Lösung echt wunderbar. Aber auch nur da.
    Weitere Antworten anzeigen
  • tolgito 18.03.2019 22:27
    Highlight Highlight Wieso nicht wie in Deutschland handhaben?!
    Der DFB hat seinen Strafenkatalog aktualisiert und so kostet jede in der ersten Bundesliga gezündete Fackel 1000 Euro, jede geworfene das Dreifache. Zusätzlich können die Vereine ihre Bußgelder auf ermittelte Täter, also die eigenen Fans, umlegen und werden sogar vom Verband mit Rabatten belohnt, wenn sie eine bestimmte Aufklärungsquote vorweisen können. In Hessen will man sogar weitergehen und Pyros zünden mit einem Jahr Gefängnis ahnden
  • willy wodka 18.03.2019 20:02
    Highlight Highlight https://www.watson.de/!381104119#discussion_381104119
  • Bud Spencer 18.03.2019 19:36
    Highlight Highlight Bin klar für die Legalisierung von Pyros. Vor allem muss endlich die Vermischung zwischen Gewalttätigen und Pyrozündern aufhören. Das sind nicht die gleichen Personen!
    • Unicron 18.03.2019 22:15
      Highlight Highlight Nur schon die illegal/scheissegal Einstellung macht Pyronutzer komplett unsympathisch. Es braucht schon eine menge krimineller Energie um sich allen Verboten zu widersetzen und aktiv Pyros ins Stadion zu schmuggeln.
    • CuJo 19.03.2019 08:36
      Highlight Highlight Wenn von 50 Pyros nur EINE auf das Feld fliegt, ist das eine zuviel und es gehört verboten.
    • CuJo 19.03.2019 08:40
      Highlight Highlight Da werden diverse Fakeln in Sion auf das Feld und nach Personen geworfen und DU bist für die Legalisierung. Ne ist klar....
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 18.03.2019 19:32
    Highlight Highlight Der Artikel könnte fast jeden Vorfall behandeln, der sich ab und zu wiederholt und wos noch keine Lösung gibt.

    Und bis dahin sind die drei Phasen bei einem Pyro-Vorfall immer noch:

    1. Pyro ins Stadion schmuggeln
    2. Pyro zünden
    3. Pyro schmeissen
    • Trompete 19.03.2019 10:45
      Highlight Highlight Ich besuche nur selten Spiele in der Super League, in dieser Saison bisher 3. An 2 dieser Spiele wurden Pyros gezündet, jedoch keine einzige geworfen. In wieviel % der Feuerwerke werden die Fackeln aufs Spielfeld geworfen? Ich hab in den letzten 6 Jahren rund 20 Spiele besucht und in keinem Fall wurden Pyros geworfen.

      Können Sie einen Beleg erbringen, dass ein Grossteil der gezündeten Pyros innerhalb der Schweizer Stadien geworfen wird?
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 18.03.2019 19:13
    Highlight Highlight Einzelne Personen werden selten bestraft. Zudem wird nicht zwischen schönem Feuerwerk und gefährlichem Handeln unterschieden. So lange kein Umdenken stattfindet, wird sich auch nichts ändern.
    • Vintage 19.03.2019 08:50
      Highlight Highlight Für schönes Feuerwerk haben wir den 1. August.
  • lofdo 18.03.2019 19:07
    Highlight Highlight Nun in Winti funktionierts: Kurvenregulierung, Pyros und Choreos.
    • Imfall 18.03.2019 21:07
      Highlight Highlight bei 200 zuschauern...
    • planeto 19.03.2019 06:51
      Highlight Highlight Das sind ja fast so viele wie bei GC.
  • jjjj 18.03.2019 18:32
    Highlight Highlight Warum kein Punkteabzug?
    • CuJo 19.03.2019 08:43
      Highlight Highlight Weil GC keine Punkte hat die man abziehen könnte....
  • rönsger 18.03.2019 18:28
    Highlight Highlight Aber was ich einfach nicht verstehe: Wie ist es möglich, dass ich zwar mein Wasserfläschli nicht ins Stadion nitnehmen darf, dass diese Pyros aber regelmässig unerkannt ins Stadion geschmuggelt werden können. Strikte Kontrollen sollten doch in unserem sonst so durchorganisierten Land möglich sein. Oder ist es etwa so, dass man Wasserfläschli nur deshalb konfisziert, weil sie den Bierabsatz gefährden? Und dass das Pyrofilzen halt zu umständlich und v.A. zu teuer ist? Oder sind die Sicherheitsleute gar Kumpels der Pyrowerfer? Ich werde den Verdacht nicht los.
    • Andre Bachmann 18.03.2019 18:48
      Highlight Highlight wie willst du frauen im intimbereich kontrollieren?
    • LarsBoom 18.03.2019 18:50
      Highlight Highlight Lasche Kontrollen
      Play Icon
    • jaähä 18.03.2019 18:52
      Highlight Highlight Es gibt körperstellen die dürfen nicht kontrolliert werden. Und so gross sind diese fackeln nicht. Die werden in die Arschritze geklebt, oder gar eingeführt. Ich nehme nicht an dass sie ihre petflaschen dort platzieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Max Dick 18.03.2019 17:55
    Highlight Highlight GC verliert forfait, bekommt ein Geisterspiel und gut ist. Sehe nicht ein was man jetzt wegen Vorfällen, die im Schnitt alle paar Jahre einmal vorkommen und noch nie wirklich schlimm waren, über die Bücher gehen soll. Jeder der sich mit der Sache etwas auskennt, weiss eh, dass sämtliche von Politikern, Boulevardzeitungen und anderen Wichtigtuern geforderten Massnahmen entweder Luftschlösser sind oder gar kontraproduktiv wirken.
  • Ricardo Tubbs 18.03.2019 17:50
    Highlight Highlight die polizei sollte bei sowas den sektor räumen dürfen und im notfall nicht sparen mit dem gummiknüppel!
    • phreko 18.03.2019 18:38
      Highlight Highlight Also hunderte Unbeteiligte in Gefahr bringen mittels Polizeigewalt, am Besten so, dass sie zwischen die Fronten geraten?
    • eljeroelia18 18.03.2019 19:47
      Highlight Highlight Super Idee, der Grossvater mit dem Enkel mit dem Gummiknüppel K.O. prügeln und die 40 Jährige mit ihren Kolleginnen mit Pfefferspray eindecken dann kommts gut.
      So was bringt gar nichts und trifft nur die falschen.
      Wollen sie das sie weil einer vor ihnen zu schnell fåhrt ihnen auch das Billet entzogen wird?
    • Bangarang 18.03.2019 21:09
      Highlight Highlight Am besten doch gleich Flächenbombardement mit Napalm, nicht?
  • unverbesserlich 18.03.2019 17:44
    Highlight Highlight Fast keine Bilder vom FCB höhö....
    • Alpegusti 19.03.2019 11:05
      Highlight Highlight Vlt weil sie Pyros nicht in andere Sektoren oder aufs feld werfen? Zudem pflegte die Clubführung, allen voran Heussler, eine gute Beziehung zur Kurve und deren Fans.
  • Mr Kakapopoloch 18.03.2019 17:41
    Highlight Highlight Die nicht stattfindende Veränderung zeigt nicht die Untätigkeit der Behörden, Verbände oder Vereine, sondern die Komplexität des Problems bez. der Lösung. Stärkere Represssion straft Unschuldige und den Fussball selbst. Sektorensperrung/Geisterspiele straft Unschuldige und den Fussball selbst. Polizei im Stadion ist kontraproduktiv. Höhere Preise strafen Unschuldige und den Fussball selbst. Personalisierte Tickets sind ebenfalls mit grossen Minuspunkten verbunden. Und die Spiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit abzuhalten zerstört ebenfalls den Fussball.
    Nun denn, was bleibt noch übrig?
    • elco 18.03.2019 17:54
      Highlight Highlight Sich weniger echauffieren, schont die Nerven
    • Troxi 18.03.2019 18:06
      Highlight Highlight Es bräuchte mal Massnahmen die weh tun würden. Zwangsrelegation oder Auflösung der Clubs, sowie nicht anpfeiffen oder Abbruch zwingt die Vereine zum Handeln. Sektoren oder Stadion abriegeln bis sich die Fehlbaren stellen wäre eine weitere Möglichkeit. Irgendwann müssen sie aufgeben. Zünder und Werfer per Schnellverfahren ins Gefängnis für 2-3 Wochen stecken. Lebenslanges Stadion verbot. Bei jedem Matchtag 2 Tage vorher auf Polizeiposten sich melden und dort bleiben und einen Tag nach dem Match wieder freilassen. Es gäbe deutlich weniger Probleme innerhalb der Stadion auf lange Sicht.
    • Max Dick 18.03.2019 18:21
      Highlight Highlight Jop. Und statt Radarfallen an Strassen und Autobahnen Scharfschützen aufstellen, die schiessen statt blitzen. Gäbe deutlich weniger Probleme auf den Strassen auf lange Sicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Parcival 18.03.2019 17:32
    Highlight Highlight Phase 4 wurde vergessen - sobald ein Club oder Nati etwas Bedeutendes gewonnen hat, zeigt das Fernsehen die Pyros genussvoll und schon im Fokus.
    • Piwi 18.03.2019 19:18
      Highlight Highlight Stimme absolut zu - die Romantisierung von Pyros ist einer der Gründe, warum man sie - ausser bei Kravallen - mit einem zwinkernden Auge duldet.

      "Pyrotechnik habe im Stadion nichts verloren. Das mag eine legitime Meinung sein"

      Genau. Das.
      Es *ist* eine legitime Meinung. Das wäre zumindest ein Anfang.
    • Phrosch 18.03.2019 19:22
      Highlight Highlight Das wäre dann Phase 4a. Es gibt noch Phase 4b: nach ein paar Wochen gehen alle zur Tagesordnung über, es geschieht nichts von all dem, was gefordert und versprochen wurde.
    • eljeroelia18 18.03.2019 19:51
      Highlight Highlight Oder bei Skirennen / Skispringen, wird wieder von super Stimmung gesprochen!

Kommentar

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