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epa06219825 FC Sion soccer team president Christian Constantin attends a press conference the day after he physically attacked Rolf Fringer, in Martigny, Switzerland, 22 September, 2017. Swiss club president physically attacked the former national coach and television commentator Rolf Fringer after the Super League soccer match Sion's 2-1 win at Lugano on 21 September.  EPA/OLIVIER MAIRE

Christian Constantin lässt die Strafe der Liga erst einmal kalt. Bild: EPA/KEYSTONE

CC unbeeindruckt: «Sie können mich 100 Jahre sperren, sie kommen damit eh nicht durch!»

Christian Constantin wird vom Schweizer Fussballverband für 14 Monate gesperrt. Seine Reaktion darauf? Irgendwie die erwartete. 



Der Schweizer Fussballverband zieht Christian Constantin für 14 Monate aus dem Verkehr. Der Sion-Präsident darf während dieser Zeit keine Spiele im Stadion besuchen. Zudem muss er 100'000 Franken Busse bezahlen.

CC lässt das ziemlich kühl. Gegenüber «le matin» meint er kurz VOR der Urteilsverkündung schlicht: «Sie können mir 100 Jahre geben, sie kommen damit eh nicht durch.»

Gemäss dem Walliser ist die Liga nicht zu einer Sperre befugt: «Soweit ich weiss, ist Rolf Fringer weder ein Mitglied der Super League, noch ein Schiedsrichter.» Er bringt auch gleich ein Beispiel: «Wenn ein Spieler auf dem Weg zum Match zu schnell fährt, entscheidet darüber nicht die Liga. Oder wenn ein Spieler die Steuern nicht bezahlt. Warum sollte es bei mir anders sein?»

Daniele Moro, Präsident der Disziplinarkommission der SFL, sieht dies nüchterner, wie er «le matin» im Interview nach der Bekanntgabe sagt: «Man kann immer alles anfechten. Aber hier handelt es sich um jemanden, der sich in der Sportwelt bewegt. Christian Constantin ist ein Funktionär eines Klubs. Also untersteht er den Regeln der SFL. Wie schon einmal erklärt, wurde er früher auch schon auf der Grundlage sanktioniert.»

Klar ist in diesem Fall einzig: Der Wind ist nicht schuld.

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Video: watson/Emily Engkent

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36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • stimpy13 12.10.2017 17:33
    Highlight Highlight Ich verstehe nichts von Fussball. Für mich gibt es Parallelen zum Fall Jeremy Clarkson und die einzig logische Konsequenz ist meiner Meinung nach ein Rauswurf (wofür ich die BBC sehr respektiere. Vor allem weil es mit Top Gear so kam wie es kommen musste und sie es trotzdem durchgezogen haben). Aber in diesem Fall scheint es um viel Geld zu gehen, was CC leider wohl sehr zugute kommt. Verwirrende Welt...
  • Fulehung1950 12.10.2017 17:28
    Highlight Highlight «Wenn ein Spieler auf dem Weg zum Match zu schnell fährt, entscheidet darüber nicht die Liga. Oder wenn ein Spieler die Steuern nicht bezahlt. Warum sollte es bei mir anders sein?»

    Öh, vielleicht, weil Sie das im Rahmen einer Veranstaltung des SFV gemacht haben, Herr Constantin?

    Ich kann Ihnen helfen: verprügeln Sie Herrn Fringer das nächste Mal ausserhalb des Stadions, dann gibts Gefängnis!
    • Lutz Pfannenstiel 12.10.2017 18:38
      Highlight Highlight Öh, nein, dann gibts nur eine Busse (für Tätlichkeiten, Art. 126 StGB).
    • Pisti 12.10.2017 20:02
      Highlight Highlight Gefängnis für eine Tätlichkeit? Allerhöchstens eine bedingte Geldstrafe.
      Die Strafe vom SFV wird ihn massiv mehr schmerzen, als eine Verurteilung vor einem ordentlichen Gericht.
  • Sillum 12.10.2017 16:18
    Highlight Highlight Über die Härte der Strafe kann man diskutieren. Wo jedoch bleibt die Anordnung einer psychiatrischen Behandlung, ev. stationär. Der Mann hat doch unverkennbar Probleme in psychischer Richtung. Der Schutz der Gesellschaft hat doch grosse Priorität.
    • sidthekid 12.10.2017 17:04
      Highlight Highlight Das ist doch nicht Sache des Verbandes... 😳
    • Mia_san_mia 12.10.2017 17:06
      Highlight Highlight Mein Gott was ist eigentlich los? Schutz der Gesellschaft? Hat er 10 Leute erschossen??
    • sidthekid 12.10.2017 17:27
      Highlight Highlight @mia, die würden ihn wohl am liebsten bis ans Lebensende verwahren... zum Schutz der Gesellschaft, selbstverständlich 🤦‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mia_san_mia 12.10.2017 16:07
    Highlight Highlight Ich finde die Strafe viel zu hart.
  • piedone lo sbirro 12.10.2017 14:34
    Highlight Highlight jeder fan hätte für eine vergleichbare tat mindestens drei jahre stadionverbot erhalten, wiederholungstäter noch mehr. dazu einen eintrag im hooliganregister. die strafen gelten bei fussball fans und auch für eishockey spiele. constantin ist wohl etwas gleicher vor dem SFL gesetzt als andere.

    ein spieler hätte für dasselbe vergehen vermutlich eine härtere strafe bekommen. die strafe für einen vereinspräsidenten müsste doppelt so hoch sein, wie diejenige für einen spieler.
    • Pisti 12.10.2017 16:55
      Highlight Highlight Constantin ist ein Funktionär! Du scheinst das nicht zu kapieren wie Constantin selbst!
      Ein Fussballer der eine Tätlichkeit begeht, kriegt ja auch kein 3-jähriges Stadionverbot.
      Die Strafe ist absolut angemessen und meines Wissen wurde noch niemand so hart bestraft im Schweizer Profifussball.
  • Linus Luchs 12.10.2017 14:20
    Highlight Highlight Grössenwahn und Realitätsverlust sind Verwandte (vgl. Trump). CC ist davon überzeugt, er könne jeden aus dem Weg räumen, der ihm nicht gefügig ist, und dazu würden ihm und seinem Sohn auch Morddrohungen und körperliche Gewalt zur Verfügung stehen. Es ist dringend notwendig, dass der Fussballverband und die Gerichte den Constantins zu Verstehen geben, wo ein Rechtsstaat die Grenzen setzt. Sonst ziehen die bald mit einer Miliz im Stadion ein.
  • Calvin Whatison 12.10.2017 14:12
    Highlight Highlight Herzig diese Arroganz. Was für ein Charakterloser Loser. 👎🏻👎🏻👎🏻
    • Mia_san_mia 12.10.2017 15:00
      Highlight Highlight Ich finde eher solche Loser Kommentare herzig.
    • ujay 13.10.2017 09:21
      Highlight Highlight @Mia......wer sich so in die Bredouille gequasselt hat wie du, braucht nicht über das Wort Loser zu philosophieren.
  • piedone lo sbirro 12.10.2017 13:53
    Highlight Highlight arrogant, abgehoben und null selbstreflexion dieser CC, schlechte vorzeichen für sein sprössling.
  • amore 12.10.2017 13:48
    Highlight Highlight Ein solcher Mensch gehört nicht in die Fussballszene, in der Fairness (neben Geld natürlich) gross geschrieben wird.
    • Kris 12.10.2017 17:35
      Highlight Highlight In Anbetracht der Ironie deines Kommentars gibt's ein Herz von mir :)
  • NWO Schwanzus Longus 12.10.2017 13:43
    Highlight Highlight Der härteste Hooligan der Schweiz!
  • Mnemonic 12.10.2017 13:33
    Highlight Highlight Wasn Schnörri...
  • ujay 12.10.2017 13:30
    Highlight Highlight CC, im Wallis vielleicht eine grosse Nummer, Schweizweit eher eine Nullnummer. Er wird jetzt das Urteil anfechten und ich hoffe, der Verband bleibt unnachgiebig. Eine Lektion ist für diesen Grosskotz schon längst fällig.
  • tonofbasel 12.10.2017 13:16
    Highlight Highlight Ja klaro jemand angreifen ist genau gleich wie schnell zu fahren. Der Typ gehört wie alle anderen gewaltbereiten Hooligans im Datenbank registriert und einen Rayonverbot an dem Kopf geworfen.
    • Mia_san_mia 12.10.2017 13:59
      Highlight Highlight Also bitte, übertreibs doch nicht.
    • tonofbasel 12.10.2017 14:37
      Highlight Highlight Wieso? Wenn ich auf dem Feld renne und Gilbert Gress eine runterhau dann wird das etwa so rauskommen.
    • Mia_san_mia 12.10.2017 14:59
      Highlight Highlight Ja klar, Du bist ja nicht Constantin. Und Gilbert Gress haut man nicht, der ist cool 😄
    Weitere Antworten anzeigen
  • Snowy 12.10.2017 13:07
    Highlight Highlight Gut, wenn er das so möchte... dann soll man ihn wie einen "normalen" Stadionbesucher sanktionieren, der eine Tätlichkeit im Stadion begangen hat.

    Macht dann:
    - 3 Jahre Stadionverbot
    - Eintrag in Hooligandatenbank
    - Rayonverbot / Meldeauflagen an Spieltagen

    Manchmal frage ich mich wie Leute, die es wirtschaftlich weit gebracht haben einen solchen Schwachsinn von sich geben können.
    Auch seine Aussage, dass man sich ja wohl noch wehren dürfe (mit Gewalt... !), zeigt, dass er jede Fähigkeit zur Selbstreflektion verloren hat. Was für eine tragische Figur.
    • AmTuruk 12.10.2017 13:32
      Highlight Highlight Eben genau deswegen haben sie es so weit gebracht... es gibt leute die haben es mit solch einem Gehabe sogar bis zum Präsidenten der USA geschafft
    • roknroll 12.10.2017 13:32
      Highlight Highlight Ob Herr Constantin entfernt mit Donald Trump verwandt ist?
    • Asmodeus 12.10.2017 14:00
      Highlight Highlight @roknroll
      Brüder im Geiste
  • The Writer Formerly Known as Peter 12.10.2017 12:58
    Highlight Highlight Warum anders? Vielleicht weil Teleclub einer der wichtigsten Sponsoren der Liga ist und Rolf Fringer für diese arbeitet. Ausserdem besitzt die Liga ein Hausrecht und kann im Prinzip jedem ein Stadionverbot, wenigstens für die Zeit der Fussballspiele erteilen.
    • sidthekid 12.10.2017 13:54
      Highlight Highlight Das Hausrecht hat Lugano oder Sion, aber nicht der SFV/SFL. Ausser vielleicht beim Cup-Final. In den anderen Fällen liegt das Hausrecht an sich beim Betreiber des Stadions / Veranstalter.
    • Dan Rifter 12.10.2017 13:59
      Highlight Highlight Betr. Hausrecht nimmts mich Wunder, wie das genau geregelt ist.

      Das Stadion gehört ja normalerweise der Stadt und der Club mietet das Nutzungsrecht für die Spiele.

      Es kann aber sein - bzw. ich nehme an, es ist so - dass die "AGBs" für Matchbesuche vereinheitlicht sind und die Clubs diese mit der Teilnahme an der Meisterschaft übernehmen. So ist de facto die Liga Hausherr.

      Anyway.. mich nimmt Wunder, was passiert, wenn CC einfach drauf pfeift und trotzdem im Tourbillon auftaucht. Wäre das dann Hausfriedensbruch und strafrechtlich relevant?

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