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epa07775093 Reziuan Mirzov (L) of Spartak Moscow in action against Stefan Glarner (R) of FC Thun during UEFA Europa League third qualifying round, second leg, soccer match between Spartak Moscow and FC Thun at Otkrytiye Arena in Moscow, Russia, 15 August 2019.  EPA/SERGEI CHIRIKOV

Bild: EPA

Thun scheitert knapp an Spartak – Luzern von Espanyol-B-Elf vorgeführt



Spartak – Thun 2:1

Furchtlos sollten die Thuner in Moskau auftreten, «mit der Einstellung, Spartak zu dominieren». So sagte es Trainer Marc Schneider im Vorfeld untypisch unschweizerisch. Die Umsetzung gelang den Bernern vorzüglich. Aber nur 45 Minuten lang. Dann ebnete erneut ein Geschenk von Thuns Goalie Guillaume Faivre den Russen den Weg in die Playoffs.

epa07775000 Ayrton Lucas Dantas De Medeiros (L) of Spartak Moscow in action against Chris Kablan of FC Thun during UEFA Europa League third qualifying round, second leg, soccer match between Spartak Moscow and FC Thun at Otkrytiye Arena in Moscow, Russia, 15 August 2019.  EPA/SERGEI CHIRIKOV

Bild: EPA

51 Minuten waren gespielt - die Thuner waren bis dahin besser, sie führten, hatten eine grosse Chance zum 2:0 vergeben und brauchten noch ein weiteres Tor -, als Faivre für einen Augenblick unkonzentriert war. Er wollte einen harmlosen Ball von André Schürrle aus der Luft pflücken und war mit dem Kopf wohl schon bei der schnellen Angriffsauslösung. Der Ball fiel ihm aus den Händen und vor die Füsse von Ezequiel Ponce, der zum Ausgleich einschob.

Der Treffer wog schwer für die Thuner - zu schwer auch deshalb, weil Simone Rapp kurz darauf zum zweiten Mal alleine vor Spartaks Goalie Alexander Maximenko scheiterte und André Schürrle wenig später einen der wenigen flüssigen Spartak-Vorstösse zum 2:1 vollendete. Für Faivre war es doppelt bitter. Mit einem Fehlpass hatte er schon vor einer Woche einen Gegentreffer, das 0:1, eingeleitet.

Die Tore:

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Das 0:1 für Thun durch Glarner. Video: streamja

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Das 1:1 für Spartak durch Ponce. Video: streamja

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Das 1:2 für Spartak durch Schürrle. Video: streamja

Das Telegramm:

Spartak Moskau - Thun 2:1 (0:1)
33'076 Zuschauer. - SR Jovanovic (SRB).
Tore: 7. Glarner (Rapp) 0:1. 52. Ponce 1:1. 58. Schürrle (Mirsow) 2:1.
Spartak Moskau: Maksimenko; Eschtschenko, Gigot, Dschikija, Ayrton; Sobnin, Schürrle (88. Ananidse), Guljew; Bakajew (77. Melkadse), Ponce, Mirsow (70. Melgarejo).
Thun: Faivre; Glarner, Havenaar, Sutter (79. Salanovic), Joss (71. Munsy); Kablan, Fatkic (63. Gelmi), Stillhart, Hefti; Castroman, Rapp.
Bemerkungen: Spartak Moskau ohne Rekordtransfer Til (noch nicht spielberechtigt), Thun ohne Tosetti, Hediger, Ziswiler, Karlen, Chihadeh und Bigler (alle verletzt). 14. Faivre lenkt Schuss von Schürrle an die Latte.
Verwarnungen: 48. Guljew (Foul). 62. Havenaar (Foul). 89. Kablan (Foul).

Frankfurt – Vaduz 1:0

Der FC Vaduz hat sich im Rückspiel der Europa-League-Qualifikation bei Eintracht Frankfurt ansprechend aus der Affäre gezogen. Die Liechtensteiner verloren beim Halbfinalisten der Vorsaison 0:1.

Frankfurt füllt das Stadion auch gegen Vaduz.

Nach dem 0:5 vor Wochenfrist im Rheinpark peilte Vaduz im ausverkauften Frankfurter Waldstadion einen Torerfolg an. Das gelang dem Challenge-League-Klub zwar nicht. Gegen eine Frankfurter B-Elf ohne den auf der Ersatzbank verbliebenen Gelson Fernandes und den noch verletzten Djibril Sow vermied er aber eine zweite deutliche Niederlage. Jonathan de Guzman erzielte nach einer halben Stunde mit einem Schuss via Lattenunterkante den einzigen Treffer der Partie.

Das Tor:

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Das 1:0 für Frankfurt durch De Guzman. Video: streamja

Das Telegramm:

Eintracht Frankfurt - Vaduz 1:0 (1:0)
48'000 Zuschauer. - SR Dabanovic (MNE).
Tore: 31. De Guzman 1:0.
Vaduz: Büchel; Sülüngöz, Schmid, Simani; Dorn, Wieser, Prokopic (74. Frick), Göppel; Cicek (80. Milinceanu), Coulibaly; Sutter (66. Schwizer).
Bemerkungen: Frankfurt ohne Fernandes (Ersatz), Sow (verletzt), Rebic, Abraham und Hasebe (alle geschont). Vaduz ohne Gajic, Lüchinger, Drazan, Mikus (alle verletzt) und Hofer (nicht im Aufgebot). 31. Lattenschuss Gacinovic. 40. Büchel lenkt Schuss von Touré an die Latte.

Espanyol – Luzern 3:0

Espanyol Barcelona schickte für das Rückspiel nur die zweite Garde auf den Platz. Acht neue Spieler standen im Vergleich zur letzten Woche in der Startformation. Unter anderen durften der Captain (Javi Lopez) und der Star (Marc Roca) sich im Hinblick auf den Meisterschaftsstart vom kommenden Sonntag gegen den FC Sevilla schonen. Dem Vorwurf der Überheblichkeit muss sich Trainer David Gallego nicht stellen. Der Spielverlauf gab ihm recht. Die B-Mannschaft von Espanyol dominierte den FC Luzern nach Belieben.

Die Katalanen gingen nach weniger als drei Minuten durch den Chinesen Wu Lei in Führung und präsentierten sich danach abgeklärt und technisch versiert. Die Luzerner waren hilflos, fielen stark ab und ermöglichten mit Fehlpässen immer wieder rasche Angriffe der Gastgeber. Der 22-jährige Victor Campuzano, der noch kein Spiel in einer höchsten Liga bestritten hat, profitierte davon. Er traf in der 27. und 37. Minute alleine vor Goalie Marius Müller stilsicher.

Der FC Luzern, der wie immer in den letzten zehn Jahren in der Europacup-Qualifikation gescheitert ist, brachte den ersten Schuss auf das Tor in der 68. Minute zustande und erspielte sich die erste Torchance eine knappe Viertelstunde später. Den derzeitigen Torfluch - in der Super League ist Luzern seit drei Partien ohne Treffer - konnte die Mannschaft von Thomas Häberli aber auch nicht brechen, als Espanyol das Resultat in der Schlussviertelstunde nur noch verwaltete. Am Sonntag spielt der FCL im Cup gegen den interregionalen Zweitligisten Calcio Kreuzlingen.

Das Tor:

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Das 1:0 für Espanyol durch Wu Lei. Video: streamja

Vom 2:0 und dem 3:0 existiert kein Video.

Das Telegramm:

Espanyol Barcelona - Luzern 3:0 (3:0)
15'000 Zuschauer. - SR Sousa (POR).
Tore: 3. Wu (Vargas) 1:0. 27. Campuzano (Vargas) 2:0. 38. Campuzano (Granero) 3:0.
Espanyol: Diego Lopez; Pipa, Espinosa, Lluis Lopez, Didac Vila; Granero (56. Puado), Iturraspe, Darder (52. Lozano), Vargas Martin (56. Ribaudo); Wu, Campuzano.
Luzern: Müller; Schwegler (74. Demhasaj), Cirkovic, Alves, Kakabadse; Ndenge, Voca, Arnold; Eleke (62. Schürpf), Margiotta, Ndiaye (65. Sidler).
Bemerkungen: Espanyol Barcelona ohne Roca, Javi Lopez, Pedrosa und Melendo (alle geschont). Luzern ohne Schulz (verletzt) und Grether (krank).
Verwarnung: 33. Arnold (Foul). (abu/sda)

Ticker: 15.08. Espanyol – Luzern

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Viktor mit K 15.08.2019 23:17
    Highlight Highlight Thun, hat sich gut geschlagen und ein Spielkonzept war auch klar ersichtlich.. Bravo!
    Jedoch bei Luzern, kein Konzept ersichtlich..
  • Hagelhans im Blitzloch 15.08.2019 22:34
    Highlight Highlight Lichtblicke des heutigen Fussballabends sind drei Szenen von Thuns Castroman: Die Vorarbeit zu Glarners Tor sowie zu den beiden Topchancen von Rapp. Dem Schweizer Fussball mangelt es notorisch an kreativen Spielern seines Typs. Hoffe, er macht in diesem Stil weiter.
  • Denker0815 15.08.2019 22:32
    Highlight Highlight Als FCB Fan muss ich ein grosses Kompliment an den FC Thun aussprechen. Waren zweimal auf augenhöhe wenn nicht sogar die besser Mannschaft. Da könnte/müssen sich einige schweizer Teams ein Vorbild nehmen.
  • hans gwüsst 15.08.2019 22:07
    Highlight Highlight Luzern, bitte in Zukunft nicht mehr antreten, danke!
    • dä brüeder vom heinz 15.08.2019 22:20
      Highlight Highlight Genau, da besitzen die Luzerner doch die Frechheit nicht gegen ein Team mit sechsmal höherem Marktwert und ungemein mehr Erfahrung auf internationalem Niveau bestehen zu können.
    • Der_Andere 15.08.2019 23:15
      Highlight Highlight @dä brüeder

      Da ging es dem FC Thun genau gleich.
      Und trotzdem schafften es die Thuner sich in diesem Jahrhundert einmal für die CL und einmal für die EL zu qualifizieren und auch dieses Jahr eine weitaus bessere Figur zu machen als der FCL. Man hat immerhin 3 Tore erziehlt.

      Niemand sieht eine Qualifikation als Pflicht an. Aber Luzern hat schaffte sich in diesem Jahrhundert in 7. Anläufen nie zu qualifizieren, dabei nicht einmal eine Qualifikationsrunde zu überstehen und der Auftritt dieses Jahr ging auch eher in Richtung beschämend, auch als Underdog.

      Die Ausbeute ist schlicht mager.
    • maxi 16.08.2019 19:59
      Highlight Highlight jede niederlage bring uns nähe an san marino und gibraltar😍
  • HockeyTime 15.08.2019 21:48
    Highlight Highlight Warten auf den Ehrentreffer 👍
    Benutzer Bild
  • Oirdnas 15.08.2019 21:20
    Highlight Highlight Die Einlassprozeduren und die Behandlung der Gästefans in Spanien sind schlichtweg ein Skandal! Schade um die weite Reise.
    • hoi123 15.08.2019 23:26
      Highlight Highlight Dachte die Berichte anderer Fanszenen seien übertrieben, aber es war noch schlimmer...
    • felixJongleur 15.08.2019 23:55
      Highlight Highlight Hört man immer wieder, die Polizei ist da offenbar noch in den Francozeiten hängen geblieben. Nicht mein Fall dieses Land.
    • ThePower 16.08.2019 02:14
      Highlight Highlight Was ist passiert?
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