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Football Soccer - Switzerland v Moldavia - International Friendly - Lugano, Switzerland - 03/06/16. Switzerland's Blerim Dzemaili celebrates a goal against Moldova.    REUTERS/Arnd Wiegmann

Blerim Dzemaili erzielte wie schon im Test gegen Belgien die Schweizer Führung. Bild: ARND WIEGMANN/REUTERS

Dzemaili nach Test gegen Moldawien: «Wir müssen an der EM vieles besser machen»

Die Schweizer sehen ihre Leistung beim 2:1 gegen Moldawien kritisch und freuen sich nun auf zwei freie Tage, bevor es am Montag nach Frankreich geht.



Admir Mehmedi kam von der Bank und schoss die Schweiz zum ersten Sieg im EM-Jahr 2016. Eine Viertelstunde vor dem Abpfiff bewahrte der Zürcher Stürmer sein Team davor, ohne einzigen Testspielsieg an die WM reisen zu müssen. «Wir haben uns vorgenommen, endlich wieder einmal zu gewinnen. Das ist uns gelungen, weil wir auf den Ausgleich der Moldawier gut reagiert haben.»

Trotzdem sei das Spiel für die Schweizer «eine Warnung im Hinblick auf das Spiel gegen Albanien» gewesen, so Mehmedi. «Man hat auch heute wieder gesehen, dass es keine einfachen Gegner gibt. Man muss immer an die Grenzen gehen.» Gegen Albanien werde das «ganz ganz schwer und sicher kein Selbstläufer».

epa05344533 Swiss midfielder Admir Mehmedi celebrates after scoring a goal during an international friendly test soccer match between Switzerland and Moldova at the Cornaredo stadium in Lugano, Switzerland, 03 June 2016. The Swiss squad prepares for the upcoming UEFA EURO 2016 soccer championship in France.  EPA/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Admir Mehmedi warnt davor, Albanien zu unterschätzen.
Bild: EPA/KEYSTONE

Captain Stephan Lichtsteiner sah eine spielerische Steigerung, «weil wir uns viele Torchancen erarbeitet haben.» Vor allem in der ersten Viertelstunde nach der Pause sei die Schweiz «sehr gut» gewesen. «Es war zum Abschluss der harten Vorbereitungszeit wichtig, wieder in den Spielrhythmus zu finden», so Lichtsteiner. Jetzt nach dem Sieg sei die Stimmung im Team «erst recht positiv». Man habe zwar viele Abspielfehler gemacht und sei nach dem 1:0 bis zur Pause zu ungeduldig gewesen, so Lichtsteiner. Aber das sei auch erklärbar. «Diese Fehler sind aufgrund der Müdigkeit passiert.»

Blerim Dzemaili war an beiden Treffern beteiligt, nachdem er bereits im Testspiel gegen Belgien ein Tor erzielt hatte. «Ich habe wohl zum ersten Mal im Nationalteam zwei Mal in Folge von Beginn weg gespielt. Mit meiner Leistung konnte ich dem Trainer für das Vertrauen etwas zurückgeben.» Auch für ihn war es in erster Linie wichtig, endlich wieder gewonnen zu haben. «Für die Medien war das ein einfacher Gegner. Aber auch Moldawien schlägt man nicht einfach so 3:0 oder 4:0. Erst recht nicht nach dem harten Trainingslager. Aber klar, wir müssen an der EM vieles besser machen.»

Nun haben die Spieler zwei Tage frei, ehe es am Montag nach Montpellier ins EM-Camp in Frankreich geht. Diese zwei Tage will Dzemaili nützen, «um abzuschalten». Ähnliches hat auch Lichtsteiner vor. «Abschalten ja, aber trotzdem professionell bleiben und auf die Ernährung achten.» Und Mehmedi freut sich auf «zwei ruhige Tage mit der Familie in Winterthur». (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Viktor mit K 04.06.2016 13:38
    Highlight Highlight Wie sagten die Extpteren des Srf so schön.. Nach zwei Wochen Vorbereitung hat die Konzentration gefehlt.. What the hell?!? Schon Krass.. ZWEI lange Wochen.. !!!!
    Was Meint ihr.. ? kann ich das meinem Chef nach zwei harten Wochen auch sagen..?!?
    Hätte ich dieses Privileg wie diese Fussballer, ich würde mich jeden Tag auf dem Platz ZEREISSEN!!!!! Wäre ja auch gerechtfertigt bei diesem Lohn.. Oder?
  • rodolofo 04.06.2016 08:12
    Highlight Highlight Dieses Resultat gegen einen "Fussballzwerg" ist ja nicht gerade berauschend...
    Meine Erwartungen betreffend Schweizer Nationalmannschaft an dieser EM sind sehr tief.
    Aber möglicherweise besteht genau darin der Schweizerische Geheimtrick!
    Die spielen immer dann gut, wenn niemand allzu viel von ihnen erwartet. Dann können sie unbeschwert und locker aufspielen, da sie nur gewinnen können und nichts mehr zu verlieren haben!
    Der erste Teil des Geheimplans, nämlich die Erwartungen maximal zu senken, hat bereits bestens funktioniert. Mal sehen, ob's mit dem zweiten Teil der Taktik auch so gut klappt.
    • You will not be able to use your remote control. 04.06.2016 10:07
      Highlight Highlight Sind deine Erwartungen tiefer als ein Zwerg?
    • rodolofo 04.06.2016 10:15
      Highlight Highlight Das nicht. Die Schweiz gehört sicher zu den grösseren Zwergen.

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