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Swiss national team soccer players listen national hymne before the UEFA EURO 2016 qualifying soccer match Slovenia against Switzerland at the Ljudski vrt Stadium in Maribor, Slovenia, Thursday, October 9, 2014. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

«Trittst im Morgenrot daher» summt diese Auswahl nur noch vor dem TV mit. Bild: KEYSTONE

Die Nati der Vergessenen – 11 Schweizer, deren Karriere ganz anders verlief als erhofft

Sie spielten alle für die Schweizer Nationalmannschaft, sie galten als Hoffnungsträger, als künftige Stars. Dann geriet ihre Karriere ins Stocken. Heute spielen sie zwar fast alle noch, aber das Rampenlicht gehört anderen.

03.10.17, 18:40 04.10.17, 07:37


Vor exakt zwei Jahren haben wir diesen Artikel publiziert. Schon damals waren diese ehemaligen Hoffnungsträger nicht mehr erste Wahl. Nun haben wir ihn aus dem Archiv geholt und praktisch nicht verändert. Nur jeweils ein Absatz ist dazugekommen:

Was geschah seither? Welche Spieler haben sich gefangen? Wer ist noch tiefer gestürzt und wer spielt gar nicht mehr?

Vergessene Schweizer Nationalspieler

Wo sie heute spielen

Eldin Jakupovic (33)

Das war der Stand vor zwei Jahren: Der Glarner hatte 2008 seinen einzigen Länderspieleinsatz. Er hexte Thun in die Champions League, wechselte dann zu Lokomotive Moskau. Nach einer Rückkehr zu GC zog es Jakupovic nach Griechenland (Olympiakos Volos, Aris Saloniki), seit 2012 steht er bei Hull City unter Vertrag.

Was seither geschah: Jakupovic eroberte sich 2016/17 den Stammplatz in Hulls Tor, konnte den Abstieg aber nicht verhindern. Trotzdem ist er weiterhin in der Premier League engagiert. Bei Leicester kommt er bislang aber nicht über die Rolle als dritter Goalie hinaus.

Vincent Rüfli (29)

Das war der Stand vor zwei Jahren: Der Verteidiger machte 2011 sein einziges Nati-Spiel, als er bei Servette einen Lauf hatte. Rüfli wechselte 2013 nach Sion, wo er in dieser Saison zwischen Startelf und Ersatzbank pendelt.

Was seither geschah: Im Sommer 2016 wechselte Rüfli in die Ligue 1 zum Aufsteiger Dijon, mit dem er die Klasse hielt. In der Rückrunde spielte er allerdings kaum noch, im Sommer suchte der Klub vergeblich nach einem Abnehmer. Rüfli spielt aktuell in Dijons Reserve.

Swiss Vincent Ruefli, left, fights for the ball with Luxembourg's Mathias Jaenisch, right, during an international friendly test game between the national soccer teams of Luxembourg and Switzerland at the Josy Barthel stadium, in Luxembourg, Tuesday, November 15, 2011. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Rüfli 2011 bei seinem Länderspiel gegen Luxemburg. Bild: KEYSTONE

Heinz Barmettler (30)

Das war der Stand vor zwei Jahren: Er ist immer noch Nationalspieler – für die Dominikanische Republik, das Land seiner Mutter. Barmettler wurde mit dem FC Zürich zwei Mal Schweizer Meister, wollte dann die Fussballwelt erobern. Das ging schief. Bei Inter Baku wurde Barmettler nicht glücklich, er ging nach Vaduz, zu Real Valladolid nach Spanien und spielt heute in der Dominikanischen Republik für Cibao.

Was seither geschah: Barmettler unternahm bei den Reserven des SC Freiburg nochmals einen Versuch, im «richtigen» Fussball zu reüssieren. Als das misslang, trat er im Sommer 2016 zurück.

Zuerich's  Heinz Barmettler, vorne, und Basel's Alex Frei, hinten, kaempfen um den Ball, beim Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Zuerich und dem FC Basel, am Mittwoch, 28. Oktober 2009, im Letzigrund in Zuerich. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Nati-Rekordtorschütze Alex Frei verfolgt 2009 den FCZ-ler Barmettler. Bild: KEYSTONE

Jonathan Rossini (28)

Das war der Stand vor zwei Jahren: 2010 bot Ottmar Hitzfeld den damals 20-Jährigen überraschend für ein Testspiel gegen Uruguay auf. Der Tessiner packte seine Chance nicht und verschwand in der Versenkung. Heute spielt Rossini in Italiens 3. Liga bei Savona. Was für ein Kontrast zu Xherdan Shaqiri, der im selben Länderspiel sein Debüt gab!

Was seither geschah: Sassuolo hat Rossini auch in dieser Saison in die Serie C ausgeliehen. Bei Pistoiese hat er es noch nicht über die Rolle als Bankdrücker hinaus geschafft.

Sassuolo's Jonathan Rossini of Switzerland, right, vies for the ball with Inter Milan's Diego Milito of Argentina, during their Serie A soccer match at Reggio Emilia's Mapei stadium, Italy, Sunday, Sept. 22, 2013. (AP Photo/Marco Vasini)

Als Spieler von Sassuolo versuchte Rossini 2013 vergeblich, Inter-Angreifer Diego Milito am Schuss zu hindern. Bild: AP

Gaetano Berardi (29)

Das war der Stand vor zwei Jahren: Im Sommer 2011 spielte der Aussenverteidiger gegen Liechtenstein – das war's. Für Brescia und Sampdoria absolvierte er 53 Serie-A- und 87 Serie-B-Partien, seit einem Jahr ist Berardi bei Leeds United. Beim Traditionsklub in Englands zweithöchster Liga ist er seit dem Frühling Stammspieler.

Was seither geschah: Berardi ist nach wie vor in Leeds und dort ein sicherer Wert in der Championship.

SUNDERLAND, ENGLAND - JANUARY 04:  Leeds player Gaetano Berardi  (r) battles for the ball against Connor Wickham of Sunderland during the FA Cup Third Round match between Sunderland and Leeds United at Stadium of Light on January 4, 2015 in Sunderland, England.  (Photo by Stu Forster/Getty Images)

So stellt man sich die Championship vor: Berardi wird von Sunderlands Connor Wickham bedrängt. Bild: Getty Images Europe

Matias Vitkieviez (32)

Das war der Stand vor zwei Jahren: Sein einziges Länderspiel war denkwürdig – für Vitkieviez und Lionel Messi. Als der Schweizer in der 86. Minute eingewechselt wurde, stand es noch 1:1, dann schoss Messi noch zwei Tore zu seinem Hattrick und dem 3:1-Sieg für Argentinien. Vitkieviez, der bei Servette, YB und St.Gallen war, ist seit dem Sommer zurück in Genf, spielt in der Promotion League.

Was seither geschah: Vitkieviez stieg mit Servette in die Challenge League auf und ist nach wie vor bei den Genfern, er verlor zuletzt aber seinen Stammplatz.

Le joueur genevois Matias Vitkieviez, lors de la rencontre de football de Challenge League entre le Servette FC et le Neuchatel Xamax FCS ce lundi 24 octobre 2016 au stade de Geneve. (KEYSTONE/Cyril Zingaro)

Vitkieviez im Servette-Dress. Bild: KEYSTONE

Sandro Burki (32)

Das war der Stand vor zwei Jahren: Nach dem U17-Europameistertitel versuchte der Mittelfeldspieler sein Glück bei Bayern München. Es folgten Wanderjahre (YB, Wil, Vaduz) und schliesslich mit 21 Jahren der Wechsel zum FC Aarau. Dort ist Burki seither ein unangefochtener Leader, momentan in der Challenge League. Seine einzigen fünf Länderspielminuten absolvierte er 2008.

Was seither geschah: Als es bei Aarau anfangs Saison drunter und drüber geht, muss Sportchef Raimondo Ponte gehen – und er wird durch Sandro Burki ersetzt, der dafür seine Spielerkarriere von einem Tag auf den anderen beendet.

19.09.2015; La Chaux-de-Fonds; Fussball Schweizer Cup - FC La Chaux-de-Fonds - FC Aarau;
Sandro Burki (Aarau)
(Urs Lindt/freshfocus)

Auch wenn es bei Bayern nicht geklappt hat: Verstecken muss sich Burki nicht. Bild: Urs Lindt/freshfocus

Moreno Costanzo (29)

Das war der Stand vor zwei Jahren: Im Sommer 2010 gehörte dem feinen Techniker aus dem Toggenburg für eine kurze Zeit die Welt. Beim Debüt gegen Österreich schoss der Joker gleich mit der ersten Ballberührung das Siegtor zum 1:0. Es folgten dennoch bloss sechs weitere Länderspiele. Bei YB verloren sie Anfang Jahr die Geduld mit dem fragilen Costanzo. Er wurde erst an Aarau ausgeliehen und im Sommer an Vaduz.

Was seither geschah: Mit dem FC Vaduz stieg Costanzo vergangene Saison ab, sein Vertrag wurde aufgelöst. Als die neue Saison schon lief, fand er Unterschlupf in Thun, wo er bislang erst Ergänzungsspieler ist.

Thuns Moreno Costanzo applaudiert im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Thun und dem FC Luzern, am Sonntag, 1. Oktober 2017, in der Stockhorn Arena in Thun. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Die Klubfarben sind gleich geblieben: Costanzo ist nicht mehr in Vaduz, sondern in Thun. Bild: KEYSTONE

Alberto Regazzoni (34)

Das war der Stand vor zwei Jahren: Der Tessiner stürmte als 23-Jähriger mit dem FC Sion zum Cuspieg. Regazzonis Laufbahn war danach ein stetes Auf und Ab. Rasch folgten drei Länderspiel-Einsätze, verbunden mit der Hoffnung auf die Teilnahme an der EM im eigenen Land. Daraus wurde nichts. Überspitzt formuliert: Wo Regazzoni war, da gab's früher oder später Zoff. Vor einem Jahr wechselte er zurück in den Süden, ist Captain des FC Chiasso in der Challenge League.

Was seither geschah: Regazzoni verliess Chiasso und heuerte zwei Klassen tiefer in Mendrisio an. Mit dem Team mischt er an der Spitze der 1. Liga mit.

Chiassos Alberto Regazzoni, links, im Duell mit Schaffhausens Andre Goncalves, rechts, im Challenge League Fussballspiel zwischen dem FC Chiasso und dem FC Schaffhausen am Sonntag, 26. Juli 2015, im Riva IV Stadion in Chiasso. (KEYSTONE/Ti-Press/Francesca Agosta)

Regazzoni im Nord-Süd-Gipfel zwischen Schaffhausen und Chiasso. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Innocent Emeghara (28)

Das war der Stand vor zwei Jahren: Der Stürmer mit nigerianischen Wurzeln durchlebt zweifellos eine höchst interessante Laufbahn. Bei Winterthur schaffte der pfeilschnelle Emeghara den Durchbruch, er ging zu GC, wo er zwar Tore schoss, aber noch mehr Chancen vergab. Er wechselte zu Lorient, dann zu Siena und Livorno und 2014 nach Aserbaidschan zu Karabach Agdam. Emeghara verschwand vom Radar, weshalb Anfang Jahr die Meldung überraschte: Er wechselte in die MSL zu den San José Earthquakes, verdient dort als einer der drei pro Teams erlaubten Stars eine Million Dollar im Jahr. Nach einer Knieoperation ist er momentan nur Zuschauer.

Was seither geschah: In den USA waren Emegharas Dienste nicht mehr gefragt, lange Zeit war er ohne einen Klub. Mitte August gab er sein Comeback – auf Zypern. Dort stürmt Emeghara für Ermis Aradippou, das momentan Zweitletzter ist. Der Schweizer ist der beste Torschütze des Klubs, doch dafür reichen bereits seine zwei Treffer in fünf Einsätzen.

SAN JOSE, CA - MARCH 22:  Quincy Amarikwa #24 of Chicago Fire dribbles the ball towards the goal pursued by Innocent Emeghara #11 of San Jose Earthquakes during the first half at Avaya Stadium on March 22, 2015 in San Jose, California.  (Photo by Thearon W. Henderson/Getty Images)

Wenigstens gab's einen Haufen Geld: Emegharas Gastspiel in der MLS endete unglücklich. Bild: Getty Images North America

Nassim Ben Khalifa (23)

Das war der Stand vor zwei Jahren: Eskisehir, Anatolien, Türkei: Seit diesem Sommer die Heimat von Nassim Ben Khalifa. Man hatte anderes erwartet, als der Star der U17-WM nach dem sensationellen Titelgewinn mit der Schweiz im Jahr 2009 auf der Bildfläche erschien. Im Sommer darauf zog es Ben Khalifa von GC nach Wolfsburg. Dort fasste er nicht Fuss, er kehrte via Nürnberg und YB zu den Hoppers zurück, aber den hohen Erwartungen wurde er nie gerecht. In der Süper Lig bei Ex-GC-Trainer Michael Skibbe wartet er noch auf einen Treffer.

Was seither geschah: Nach einer halben Saison ohne ein Tor verliess Ben Khalifa Eskisehirspor in Richtung Belgien. Doch auch beim KV Mechelen konnte er nicht glänzen, im letzten Herbst kehrte er in die Schweiz zurück. Für Lausanne schoss er neun Tore in 23 Super-League-Spielen – eine Bilanz, die ihn wieder interessant machte. Ben Khalifa wechselte zum FC St.Gallen, wo er bislang nicht über den Status als Ergänzungsspieler hinaus gekommen ist und noch auf seinen ersten Treffer wartet.

Der St. Galler Nassim Ben Khalifa, links, gegen den Thuner Chris Kablan, im Fussball Super League Spiel zwischen dem FC St. Gallen und dem FC Thun, im Kybunpark, am Sonntag, 24. September 2017, in St. Gallen. (KEYSTONE/Benjamin Manser)

In Grün-Weiss noch glücklos: Ben Khalifa gegen Thun. Bild: KEYSTONE

Die Ersatzbank

Wie haben sich diese Spieler in den vergangenen zwei Jahren geschlagen?

Johnny Leoni spielt in der dritten japanischen Liga, Michael Morganella in der Serie B bei Palermo. Beg Ferati erholte sich nie mehr von einer Erkrankung am Pfeifferschen Drüsenfieber, flog unlängst aus der U21 des FC Sion. Scott Sutter wechselte anfangs Jahr in die MLS, wo er bei Orlando City zur Stammelf zählt.

Marco Padalino ist nach wie vor in Lugano, nun aber schon länger verletzt. Almen Abdi sitzt bei Sheffield Wednesday auch in seiner zweiten Saison meist auf der Bank oder der Tribüne. Und Adrian Winter kehrte aus Orlando in die Schweiz zurück, stieg mit dem FC Zürich in die Super League auf und ist dort ein Schlüsselspieler.

Manch stürmisches Talent entpuppte sich als laues Lüftlein

Video: watson/Emily Engkent

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12.10.2012: Ottmar Hitzfeld zeigt dem Schiedsrichter den Stinkefinger und macht sich danach mit faulen Ausflüchten lächerlich

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25.03.1998: Bei seinem Debüt führt Gilbert Gress die Nati gegen England fast zum Sieg – dann patzt sein Lieblingsgoalie

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10.09.2008: Luxemburgerli vernaschen? Denkste! – Die Schweizer Nati kassiert die bitterste Niederlage ihrer Geschichte

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • nJuice 04.10.2017 09:14
    Highlight Ich habe die leise Hoffnung, dass Emeghara mal noch zum FC Winterthur zurückkehrt. Wir könnten ihn auf der Schützi brauchen, für die Challenge League sollte es noch reichen..
    9 0 Melden
    • Luca Brasi 04.10.2017 12:37
      Highlight Oder die Promotion League... 😏

      *duckundweg*
      5 2 Melden
  • Amboss 04.10.2017 08:50
    Highlight Den Jakupovic verstehe ich wirklich nicht. Erkämpft sich während etwa vier Jahre einen Stammplatz bei Hull, spielt trotz Abstieg eine tolle Premier League Saison bei Hull als Stammtorhüter.
    Der wäre doch sicher auch in der Championship gesetzt gewesen. und Championship ist ja auch nicht schlecht. Klar, nicht Premier League aber dennoch: tolle Teams, mit 46 Spielen iene intensive Saison, tolle Stadien. Wieso der Wechsel zu einem Gurkenclub wie Leicester? Versteh ich echt nicht.
    19 0 Melden
    • Army Neilstrong 04.10.2017 14:28
      Highlight Vermutlich das was alle Spieler heutzutage irgendwo hin lockt... £££

      Bin aber gleicher Meinung. Endlich hatte er sich einen Stammplatz erkämpft und war bei den Fans echt beliebt, dann wirft er das plötzlich wieder Weg um bei einem Tabellenschlusslicht auf der Bank zu sitzen.
      11 0 Melden
  • Ketchum 04.10.2017 07:10
    Highlight Davide Chiumiento wird jeweils sogar bei den Vergessenen vergessen
    57 1 Melden
  • c_meier 03.10.2017 23:49
    Highlight Philippe Senderos ist ja jetzt bei Houston. Bilanz: 7 Spiele nicht im Kader, 72 Minuten gespielt und dabei 0:1 verloren...
    19 4 Melden
  • derEchteElch 03.10.2017 22:41
    Highlight Keiner dieser gescheiterten Nati-Sternchen spielte jemals bei Basel. Vermutlich auch der Grund, warum die Nati-Karriere so rasch endete, wie sie begann 🤔

    Ich sag jetzt nicht, dass alle Nati-Spieler nur aus Basel kommen (müssen), aber es hätte sicher geholfen, die Nati-Karriere weiter auszubauen. Da spricht der stolze Basler aus mir.. 😎
    9 78 Melden
    • Ulmo Ocin 04.10.2017 09:54
      Highlight Da sprechen die Blitze aus dir! Wenn's nicht läuft, kaufen wir der Konkurrenz die Leistungsträger ab, damit es wieder reicht, oder?
      19 2 Melden
    • Army Neilstrong 04.10.2017 14:27
      Highlight Siehe Ajeti, Steffen oder Lang in der letzten Zeit... Basel, der FC Bayern der Schweiz!
      7 1 Melden

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